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	<title>Augenbit - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=3982</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2012-11-14T09:38:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Aubiki - das Wiki von Augenbit.de===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aubiki, das Wiki von Augenbit.de, wurde eingerichtet von der Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie des VBS (Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V.). Dieses Wiki versteht sich als eine Informations-, Arbeits- und Diskussionsplattform für alle, die sich dem Thema &amp;quot;Informationstechnische Bildung für blinde und sehbehinderte Menschen&amp;quot; &lt;br /&gt;
verbunden fühlen. &lt;br /&gt;
===ACHTUNG: Benutzerrechte===&lt;br /&gt;
Da wir nun doch unerwünschte Einträge erhalten haben, ist eine Bearbeitung der Seite nur noch mit vorheriger Anmeldung als Benutzer und einer persönlichen Anmeldung bei der Leitung der AG per E-Mail unter Angabe des Benutzernamens an [[webmaster@augenbit.de]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß wünscht das Aubiki-Team!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ECDL School Award 2010 für Augenbit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schloss-Schule Ilvesheim und der VBS wurde mit dem „ECDL School Award 2010“ der DLGI (Dienstleitungsgesellschaft für Informatik) ausgezeichnet. Die Schloss-Schule für das Projekt www.ecdl-blind-bw.de des dort ansässigen Medienberatungszentrums für blinde Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg. Der VBS erhielt den Preis für die Webseite www.augenbit.de der VBS-Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie. Bei der Preisverleihung am 23.02.2011 auf der Didacta in Stuttgart ließ es sich die Kultusministerin von Baden-Württemberg Frau Prof. Dr. Schick nicht nehmen, den Preisträgern persönlich zu gratulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemeldung der DLGI: http://www.dlgi.de/start/news-archiv/ganze-meldung/meldung/638/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video von der Preisverleihung: http://www.youtube.com/watch?v=mc0djY9FPZw&amp;amp;feature=player_embedded&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aubiki-Themen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bildschirmvergrößerungssoftware&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Media:Bildschirmvergroesserungssoftware_TKs.pdf| Tastenkombinationen für SuperNova, MAGic und ZoomText - PDF-Datei]]&#039;&#039;&#039;: listet tabellarsich die wichtigsten Tastenkombinationen für SuperNova, MAGic und ZoomText auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Braillezeile und Screenreader&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Grundschule]]&#039;&#039;&#039; Eine Übungsreihe für die ersten Schritte am PC in der Grundschule für Blinde&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Media:JAWS&amp;amp;Internet.pdf| Mit JAWS im Internet - PDF-Datei]]&#039;&#039;&#039;: Hilfe zum Einsatz von JAWS beim Surfen im Internet&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Media:JAWS&amp;amp;PowerPoint.pdf| JAWS und PowerPoint 2003 - PDF-Datei]]&#039;&#039;&#039;: Anleitung zur Erstellung einer Powerpoint-Präsentation mit JAWS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;E-Buch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[E-Buch-Menü]]&#039;&#039;&#039;: Eine Word-Erweiterung zum einfachen Setzen von E-Buch-Tags gemäß dem E-Buch-Standard. Download: [[Media:E-Buch.zip]] und [[Media:E-Buch.dot]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[E-Buch]]-Standard&#039;&#039;&#039;: Eine Sammlung von Regeln zur einheitlichen Gestaltung elektronischer Lehr- und Lernmittel für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ECDL&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[http://www.ecdl-blind-bw.de ECDL ]&#039;&#039;&#039; Materialien für Braillezeilennutzer zum ECDL (Europäischer Computer Führerschein).&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Menübänder in Microsoft Office - Virtuelle Menübänder mit Jaws]]&#039;&#039;&#039; Hinweise zur Arbeit mit Menübändern in Microsoft Office ab Version 2007. Funktion der Virtuellen Menübänder mit Jaws.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gestaltung von Text und Abbildungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Griechisch]]&#039;&#039;&#039; Textübertragung von Altgriechisch in griechische Punktschrift&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Tabellen, Grafiken und Abbildungen]]&#039;&#039;&#039;: Vorschläge, Diskussionsbeiträge und Beispiele für Gestaltungsrichtlinien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Lernsoftware&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Lernprogramme]]&#039;&#039;&#039; - Infos über die Zugänglichkeit von Lernprogrammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Mathematik&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Mathematik]]&#039;&#039;&#039; im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten, z.B. &lt;br /&gt;
*** [[Maple|BrailleMaple]]: ein Wiki für Braillenutzer die MAPLE in der Schule als &amp;quot;CAS Taschenrechner&amp;quot; verwenden, sowie weitere&lt;br /&gt;
*** [[HBSWin]] ermöglicht die Erstellung mathematischer Texte in der traditionellen 6-Punkt Mathematikschrift (Marburger Systematik). &lt;br /&gt;
*** [[LaTeX]] als Mathematikschrift für Blinde und Sehbehinderte, &lt;br /&gt;
** [http://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt#B1_Mathtype.2FFormeleditor_.28K.C3.BCmmerer:_Dietmar_Stephan.29_.28Raum_201.29 Mathtype/Formeleditor (Tagung Frankfurt 2010)]&lt;br /&gt;
** [[Mathematik|Tipps und Tricks]] rund um das Thema &amp;quot;Mathematik im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik und Tonbearbeitung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Musik]]&#039;&#039;&#039; -  Braille-Musiknoten im Unterricht mit Hilfe von PC-Programmen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Audacity]]&#039;&#039;&#039; - Digitaler Audioschnitt mit blinden Schülern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Nachschlagewerke&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Nachschlagewerke]]&#039;&#039;&#039; - Infos über mehr oder weniger barrierefreie Programme und Nachschlagewerke&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Wörterbuch Deutsch - Englisch für Sehgeschädigte]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Naturwissenschaften&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Naturwissenschaften]]&#039;&#039;&#039;: Kommunikationsplattform der AG Naturwissenschaften im VBS&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Chemie]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Neue Medien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Interaktive Whiteboards]]&#039;&#039;&#039; im gemeinsamen Unterricht bei sehgeschädigten Schülerinnen und Schülern&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Iphone und Ipad]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;PDF-Dateien&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[PDF-Dateien erstellen und bearbeiten]]&#039;&#039;&#039; - Wie man Arbeitsblätter im .pdf-Format mit Foxit-Reader bearbeiten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Projekte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Klips]]-Projekt&#039;&#039;&#039;: Suche nach einem &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;ommunikations-, &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ern- und &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nformations-&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;lattform für &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ehgeschädigtenbildungseinrichtungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Windows&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Windows-Einrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen]]&#039;&#039;&#039;: ein kleiner und unverbindlicher Leitfaden zur Installation von Windows-XP für blinde und sehbehinderte Menschen&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Windows7 Tipps zur Installation und Bedienung für sehbehinderte Menschen]]&#039;&#039;&#039;: erklärt die wichtigsten Einstellungen nach der Installation von Windows7&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Media:LowVision_Win7-Einstellungen.pdf‎| Windows 7 und WORD 2010 Leitfaden zur Installation und Einrichtung für Sehgeschädigte - PDF-Datei]]&#039;&#039;&#039;: erklärt die wichtigsten Einstellungen für Windows 7 und WORD 2003 bis 2010&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Media:LowVision_Win8-Einstellungen.pdf‎| Windows 8 und WORD 2010 Leitfaden zur Installation und Einrichtung für Sehgeschädigte - PDF-Datei]]&#039;&#039;&#039;: erklärt die wichtigsten Einstellungen für Windows 8 und WORD 2003 bis 2010&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Media:ShortCutsWindows.pdf‎| Tastenkombinationen für Windows und WORD - PDF-Datei]]&#039;&#039;&#039;: fasst die wichtigsten Tastenkombinationen für Windows und WORD auf zwei Seiten zusammen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Word&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Media:Anleitung Formatvorlagen_lowvision.pdf‎| Einsatz von Formatvorlagen in WORD - PDF-Datei]]&#039;&#039;&#039;: Anleitung zum Einsatz von Formatvorlagen in WORD 2003 bzw. 2007/2010 im Unterricht bei Sehgeschädigten&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Erweiterte Suche in Word|Word für Fortgeschrittene]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*** [[Erweiterte Suche in Word|Erweiterte Suche mit Mustervergleich]] - Wie man Wörter am Zeilenanfang sucht und das Seitenzahlenformat ersetzt&lt;br /&gt;
*** [http://mod-bs.de/idesk/zeile/index.php Formular um Zeilennummern automatisch einfügen zu lassen]&lt;br /&gt;
*** [http://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt#B1_Mathtype.2FFormeleditor_.28K.C3.BCmmerer:_Dietmar_Stephan.29_.28Raum_201.29 Mathtype/Formeleditor (Tagung Frankfurt 2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstaltungen der VBS AG-Informationstechnologie===&lt;br /&gt;
* [[Tagung in Friedberg 2011]]: &amp;quot;„Mit und ohne PC: Visualisierungen im gemeinsamen Unterricht mit sehbehinderten und blinden Schülerinnen und Schülern“ (13.-15.05.2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tagung in Frankfurt]] 2010: &amp;quot;Das moderne Klassenzimmer&amp;quot; (23.-24.04.2009) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friedberg 2009:]]&amp;quot; Wenn die Punkte mit den Strichen ...&amp;quot; (19.6. bis 21.6.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilfe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Allgemeine Einführung&#039;&#039;&#039; zum Thema &amp;quot;Wiki&amp;quot;: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hilfe zur Benutzung&#039;&#039;&#039; und Konfiguration der Wiki Software:[http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Benutzerhandbuch&#039;&#039;&#039; zum MediaWiki (Deutsch): http://meta.wikimedia.org/wiki/Hilfe:Handbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;&#039;&#039;[[Spielwiese]]&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; zum Testen und Ausprobieren dieses Wikis&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Audacity&amp;diff=3873</id>
		<title>Audacity</title>
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		<updated>2012-07-11T08:28:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Übergeordnete Programmfunktionen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Medienberatungszentrum Ilvesheim - D. Platte, M. Pöckler, E. Rüger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langversion des bereits in Blind-Sehbehindert erschienenen Artikels&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
[[Media:Audacity_-_Aubiki-Skript.pdf|Download dieser Seiten formatiert als PDF-Skript]] (.pdf-Datei - 428 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:Audacity-Augenbit-Version_Grossdruck.pdf|Download dieser Seiten formatiert als Großdurck-PDF-Skript]] (.pdf-Datei - 448 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Produzent statt Konsument - Audioschnitt mit blinden Schülern=&lt;br /&gt;
Menschen haben das Bedürfnis, ihrer eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen. Dieser Kreativität Raum zu verschaffen ist eine Aufgabe der Erziehung. Dies gilt in besonderem Maße in einer Sonderschule für blinde und sehbehinderte Schüler, da die Entfaltungsmöglichkeiten durch die Sehschädigung eingeschränkt sind. Behinderungsbedingt kommt dem Hören hier eine große Bedeutung zu. Musik und Musikunterricht sind daher wichtige Eckpfeiler der Schulausbildung. Es verwundert nicht, dass auch von Hörbüchern und Hörspielen eine große Faszination für sehgeschädigte Schüler ausgeht. Während aber im Bereich der Musik zahlreiche Angebote bestehen, bei denen ein Schüler selbst aktiv werden kann, werden Hörbücher und -spiele eher konsumiert. Grund dafür ist nach Ansicht des Autors weniger mangelndes Interesse als mangelnde Möglichkeiten. Dem kann die Schule entgegenwirken. Computer sind an Schulen für blinde und sehbehinderte Schüler bereits weiter verbreitet als an Regelschulen, sie sind hier alltägliches Werkzeug. Was spricht also dagegen, mit dem Computer die Kreativität im Bereich des Hörens zu unterstützen? Bisher leider die Möglichkeiten oder die Kosten. Auch wenn Computer seit Jahren mit Soundkarten ausgestattet sind und die notwendige Rechenleistung für Audiobearbeitung mitbringen, so war diese bislang vor allem eine Domäne sehr grafisch orientierter Programme, welche für blinde Menschen nicht zugänglich waren. Die wenigen zugänglichen Programme, wie zum Beispiel Cakewalk Sonar oder Adobe Audition, richten sich sowohl preislich als auch von der Bedienung her eher an professionelle Musiker als an Schulen und Schüler.&lt;br /&gt;
==Audacity==&lt;br /&gt;
Eine kurze Vorstellung des Programms: Audacity ist ein mehrspurfähiger Audioeditor, der sich zwar in seinen Funktionen (noch) nicht mit den oben erwähnten Programmen messen kann, aber bereits im jetzigen Entwicklungsstand erstaunliche Möglichkeiten bietet. Vor allem ist das Programm auch von blinden Anwendern einfach zu bedienen. Mit einigen kleineren Anpassungen an der Tastenbelegung lassen sich die meisten Funktionen komfortabel aufrufen. Die Bedienung bleibt dabei aber immer so einfach, dass man sie Schülern der Sekundarstufe ohne weiteres zumuten kann. Da das Programm ständig weiterentwickelt wird und die Nutzung durch blinde Menschen von den Programmierern ganz offensichtlich unterstützt wird (dies lässt sich aus den Einträgen der Versionsänderungen erkennen) wird sich die Zugänglichkeit in Zukunft vermutlich noch verbessern. Auch die Möglichkeit, jedem Schüler das Programm mit nach Hause geben zu können ohne damit gegen Gesetze zu verstoßen, macht es für den Einsatz in der Schule interessant.&lt;br /&gt;
Mit Audacity lassen sich viele spannende und vor allem auch für Schüler sehr motivierende Unterrichtsideen umsetzen. Schnitt eines Interviews, Manipulationen an den Aussagen eines Interviewpartners, Vertonung eines Witzes, Erstellung eines Radio-Kurzbeitrags, wie zum Beispiel zur „Sendung mit der Maus“ oder gar Erstellung eines ganzen Hörspiels. Genauso möglich sind mehrspurige Musikaufnahmen (Ein-Mann-Band), Remixe der Lieblingslieder sowie das Finden von Loops.&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen diese Ideen für den Unterrichtsalltag vorgestellt werden. Dabei werden auch Vorschläge zur Bedienung und zur Anpassung der Tastenbelegung gemacht. Um die Beispiele nachvollziehen zu können, sollten Sie ein Headset mit Mikrofon benutzen, wie Sie es für wenige Euro in jedem Technikladen kaufen können.&lt;br /&gt;
==Beschaffung und Installation==&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt ist Audacity ein OpenSource-Projekt - man kann es also kostenlos von der Homepage http://audacity.sourceforge.net herunterladen. Es stehen mehrere Varianten von Audacity zur Verfügung: eine als stabil gekennzeichnete Version mit niederer Versionsnummer und die jeweils aktuelle Testversion mit höherer Versionsnummer. Letztere können bedenkenlos verwendet werden, da sie hinreichend stabil und auf dem technisch neusten Stand sind. Manche der in diesem Artikel beschriebenen notwendigen Funktionen sind in früheren Versionen nicht enthalten oder für blinde Menschen nicht zugänglich. Neben der Wahl zwischen Testversion und stabiler Version kann man sich auch zwischen einer Installationsversion und einem ZIP-Archiv entscheiden. Beide enthalten identische Versionen von Audacity. Die Installationsversion fügt lediglich Verknüpfungen in das Startmenü ein und registriert das Dateiformat .aup für Audacity-Projekte. Das ZIP-Archiv hingegen kann man an jeden beliebigen Ort entpacken, zum Beispiel auch auf einen USB-Stick zum Mitnehmen. Es ist von dort aus uneingeschränkt lauffähig.&lt;br /&gt;
===MP3-Encoder nachrüsten===&lt;br /&gt;
Wer später MP3-Dateien mit Audacity produzieren möchte, muss sich zusätzlich den LAME Encoder von http://lame.buanzo.com.ar/ herunterladen. Genau genommen wird nur die Datei lame_enc.dll benötigt. Sobald man das erste Mal eine MP3-Datei erzeugen will, wird man nach dem Speicherort dieser Datei gefragt. Theoretisch kann sie in einem beliebigen Ordner auf dem Computer liegen, der Einfachheit halber sollte man sie aber im Audacity-Installationsordner abspeichern. Die Unterstützung für MP3 muss auf diesem Wege nachgerüstet werden.&lt;br /&gt;
===Erweiterungen - Plugins===&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann Audacity außerdem noch mit einer Reihe von Plugins für Audioeffekte erweitern, die man ebenfalls über die Homepage des Projektes beziehen kann. Die Plugins müssen in das Verzeichnis PLUG-INS im Audacity-Installationsordner kopiert werden. Die Beschreibungen dieses Artikels beziehen sich auf eine angepasste Tastaturbelegung. Diese kann man sich unter http://augenbit.de/wiki/images/d/d4/Audacity-keys.xml herunterladen. Wie sie in das Programm eingebunden werden kann erklärt das nächste Kapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
===Erster Programmstart===&lt;br /&gt;
Nach der Installation starten Sie Audacity zum ersten Mal. Am besten verzichten Sie spätestens ab diesem Zeitpunkt auf Ihre Maus, so wird es Ihnen später leichter fallen, Ihren Schülern die Programmbedienung mit der Tastatur zu erklären. Zunächst werden Sie gefragt, ob die Dateiendung für Audacity Projekte .AUP mit Audacity verknüpft werden soll, so dass beim Öffnen einer solchen Datei automatisch Audacity gestartet wird. Dies sollten sie bejahen indem sie EINGABE drücken. Danach wird nach der Sprache gefragt, in welcher die Menüs angezeigt werden sollen. Mit AB oder AUF wählen Sie Ihre gewünschte Sprache. Dieser Artikel geht davon aus, dass Sie Deutsch als Sprache wählen. Bestätigen sie mit EINGABE. Im danach erscheinenden Dialogfenster mit dem Hinweis des Tages sollten Sie den Auswahlschalter bei DIESEN DIALOG NICHT MEHR ANZEIGEN setzen, um nicht bei jedem Programmstart ein Hinweisfenster schließen zu müssen. Springen Sie den Auswahlschalter mit TAB an, setzen Sie die Option mit der LEERTASTE und bestätigen Sie danach mit EINGABE.&lt;br /&gt;
===Einbinden der Tastaturanpassungen===&lt;br /&gt;
Zunächst sollten Sie Audacity die vom Autor vorgeschlagene Tastaturbelegung beibringen. Gehen sie mit ALT in die Menüzeile und navigieren Sie dort mit RECHTS oder LINKS auf den Menüeintrag BEARBEITEN. Öffnen Sie das Menü mit EINGABE und navigieren Sie dann mit AUF oder AB zum Menüeintrag EINSTELLUNGEN. Alternativ können Sie auch die Tastatursequenz ALT+B, S verwenden. Es öffnet sich hierauf das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN. Drücken Sie so oft TAB, bis der Cursor in der Strukturansicht steht und navigieren Sie mit AB oder AUF zum Eintrag TASTATUR. Springen Sie nun mit TAB zum Schalter LADEN… und bestätigen Sie mit EINGABE. Es öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Dieses Fenster kann unterschiedlich aussehen, je nachdem, welche Windows-Version Sie verwenden, sollte aber jedem Schüler bereits aus andern Programmen bekannt sein. Navigieren Sie zum Ordner, in dem Sie die Datei (Audacity-keys.xml) mit der angepassten Tastaturbelegung abgelegt haben, wählen Sie die Datei aus und drücken Sie EINGABE. Das Dialogfeld müsste sich daraufhin wieder schließen und Audacity eine Erfolgsmeldung ausgeben („Lade 162 Tastatur-Shortcuts“). Bestätigen Sie erneut mit EINGABE und Sie befinden sich wieder im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN.&lt;br /&gt;
===Einbinden des MP3-Encoders===&lt;br /&gt;
Bevor das Dialogfeld wieder geschlossen wird, sollten Sie Audacity noch den Pfad zum MP3-Encoder LAME mitteilen, damit sich später MP3-Dateien erstellen lassen. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag AUDIO FILES. Von hier springen sie mit TAB zum Schalter SUCHE BIBLIOTHEK. Es öffnet sich das Dialogfeld MP3 EXPORTIEREN, das darüber informiert, warum das Einbinden eines externen MP3-Encoders wichtig ist. Wählen Sie mit TAB den Schalter JA an und drücken Sie EINGABE. Wie auch bei der Tastaturbelegung öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Navigieren Sie mit diesem zum Verzeichnis, in dem Sie die Datei lame_enc.dll gespeichert haben und drücken danach wieder EINGABE. Sie kehren danach automatisch wieder zum Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN zurück.&lt;br /&gt;
===Weitere Optimierungen===&lt;br /&gt;
Audacity bietet die Möglichkeit alle Audiodateien eines Projektes mit den Projektdateien zusammen abzuspeichern. Diese Option sollten Sie bei der Arbeit mit Schülern unbedingt aktivieren. Sie können so im Ganzen auf verschiedene Datenträger kopiert werden, wie zum Beispiel auf einen USB-Stick, von dem der Schüler zu Hause weiterarbeiten kann. Darüber hinaus werden Fehler vermieden, die sonst durch versehentliches Löschen einer in einem Projekt verarbeiteten Datei entstehen. Diese Option setzt man ebenfalls bei DATEIFORMATE, indem man BEIM SPEICHERN EINES PROJEKTES, DAS AUF ANDERE AUDIOS VERWEIST den Auswahlschalter zu ALWAYS COPY ALL AUDIO INTO PROJECT (SAFEST) setzt. Beim Springen mit TAB gelangen Sie in der Regel auf die Voreinstellung ANWENDER/IN FRAGEN. Von dort müssen sie mit AUF zur neuen Einstellung wechseln.&lt;br /&gt;
Das Anwenden von Filtern und Effekte auf große Audiopassagen kann mitunter recht lange dauern. Man kann Audacity so einstellen, dass es eine akustische Rückmeldung gibt, sobald länger andauernde Berechnungen abgeschlossen sind. Wir empfehlen daher, diese Option bei der Arbeit mit blinden Schülern zu aktivieren. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag PROGRAMMOBERFLÄCHE. Springen Sie von dort aus mit TAB zum Eintrag BEEP ON COMPLETION OF LONGER ACTIVITIES und aktivieren Sie die Option mit LEERTASTE.&lt;br /&gt;
Die letzte Option, die Sie setzen sollten, betrifft das Verhalten von Audacity beim Einspielen einer neuen Audioaufnahme. Für mehrspurige Aufnahmen ist es aber wichtig, die Spuren während einer neuen Aufnahme abzuhören, damit das Timing gelingt. Navigieren Sie zurück in die Strukturansicht und dort auf den Eintrag AUDIO E/A. Mit TAB navigieren Sie von dort zum Auswahlschalter MULTIPLAY: BESTEHENDE SPUREN WÄHREND DER AUFNAHME EINER NEUEN WIEDERGEBEN. Aktivieren Sie diesen mit der LEERTASTE und schließen Sie anschließend das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN mit EINGABE.&lt;br /&gt;
Die Konfiguration von Audacity ist damit abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau von Audacity==&lt;br /&gt;
Das Programmfenster von Audacity besteht aus einer Menüzeile und zahlreichen darunter angeordneten Schaltern, zum Beispiel zum Starten der Wiedergabe und zum Pausieren usw. Für die Bedienung mit der Tastatur sind die Schalter eigentlich überflüssig, trotzdem sollte man sie nicht ausblenden, denn sie erleichtert es einer sehenden Person ungemein, bei Problemen zu helfen. Zwei wichtige Schalter sind ohne „Verrenkungen“ mit dem JAWS-Cursor noch nicht erreichbar, nämlich die Auswahlschalter zum Setzen der Aufnahme- und Wiedergabequelle und zwei Schieberegler zum Setzen der Aufnahme- und der Wiedergabelautstärke. Diese Einstellungen setzt man auch bei der aktuellen Version von Audacity (momentan Version 1.34) lieber über den Audiomixer des Betriebssystems.&lt;br /&gt;
Die Mitte des Programmfensters ist nach dem Start des Programmes noch leer und nur grau hinterlegt. Hier werden später die Aufnahmen in Wellenform dargestellt zu sehen sein.&lt;br /&gt;
Am unteren Rand der Programmoberfläche befinden sich eine Reihe von Eingabefeldern mit Zahlen. Diese bezeichnen jeweils den Start- und Endzeitpunkt einer Auswahl oder die aktuelle Position des Cursors. Sie spielen für die Tastaturbedienung des Programms aber keine große Rolle. Über eine Ausklappliste am linken unteren Rand kann man zusätzlich noch die Samplefrequenz verändern. Glücklicherweise ist die Voreinstellung (44100 Hz) aber für die meisten Projekte bereits richtig gesetzt und muss daher nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
Die Bedienung von Audacity ändert sich je nach aktiviertem Werkzeug. Sechs verschiedene Werkzeuge stehen zur Verfügung, welche man mit den F-Tasten F1 – F6 direkt auswählen kann. Für blinde Schüler ist nur Werkzeug 1 von Bedeutung.&lt;br /&gt;
==Bevor Sie anfangen …==&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie: Der Einstieg in den Audioschnitt verlangt viel von blinden Schülern. Sie müssen zahlreiche Tastenkombinationen auswendig lernen und sich in Konzepte hineindenken, die sich an den Bedürfnissen sehender Computerbenutzer orientieren. Das ist schwierig und braucht Zeit. Aus diesem Grund ist Schülermotivation oberstes Unterrichtsprinzip: Vor jeder Stunde sollte der Lehrer einige selbsterstellte Audiobeispiele präsentieren, die durch Witz oder durch klangliche Besonderheiten hervorstechen. Dadurch werden jedem Schüler schnell die Möglichkeiten der Audiobearbeitung bewusst und es entsteht der Wunsch, die eigenen Ideen umsetzen zu können. Gleichzeitig müssen aber auch die dadurch entstehenden Schülererwartungen wieder gedämpft werden, damit die Schüler nicht nach ihren ersten Gehversuchen frustriert aufgeben. Für alle hier aufgeführten Unterrichtsvorschläge gilt: Es sind Angebote an die Schüler, keine Pflichtaufgaben. Vielleicht hat ein Schüler eine viel bessere Idee, welche er realisieren möchte. Lassen Sie den Schülern viel Zeit selbst zu experimentieren, dadurch lernen diese schneller als durch jede Erklärung. Leisten Sie vor allem bei Fragen zur Bedienung Hilfestellung und halten Sie sich ansonsten im Hintergrund. Audioschnittstunden sind unruhige Stunden. Die Schüler möchten viel herumlaufen und sich ihre Ergebnisse präsentieren, voneinander abschauen. Lassen Sie sie. Steigt der Geräuschpegel zu stark an, können Sie dies immer noch in einem Klassengespräch thematisieren und Regeln vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schritt 1 - Arbeiten in einer Tonspur==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… grundlegende Programmfunktionen zur Aufnahme und Wiedergabe kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Cursor verstehen und den Cursor gezielt in der Tonspur bewegen können.&lt;br /&gt;
*… den Cursor während der Wiedergabe versetzen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Zoom verstehen und bei Cursorbewegungen berücksichtigen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Auswahl verstehen, Auswahlbereiche festlegen und dabei gezielt Anfangs- und Endpunkte verschieben können.&lt;br /&gt;
*… Auswahlbereiche löschen, ausschneiden und an anderer Stelle einfügen können.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen einer Audiodatei und einem Projekt kennen.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen Speichern und Exportieren kennen und Projekte öffnen, speichern und exportieren können.&lt;br /&gt;
*… Bearbeitungsschritte Rückgängig machen können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Text auflesen, Störgeräusche (Husten, lautes Atmen etc.) herausschneiden und den Inhalt kürzen&lt;br /&gt;
*Aussagen gezielt verfälschen (Tagesschau Remix, „verrücktes“ Schulleiterinterview)&lt;br /&gt;
*Loops suchen und abspeichern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Barbaras Rhabarberbar===&lt;br /&gt;
====Einfache Tonaufnahme====&lt;br /&gt;
Ziel der ersten Audioschnittstunde ist es, den Schülern die grundlegenden Bedienkommandos vorzustellen. Der Lehrer hat in dieser Unterrichtsphase sehr viel zu tun. Zunächst gilt es, eine Aufnahme zu machen (Taste R) und diese wieder anzuhören (LEERTASTE). Hierbei werden schnell einzelne Probleme mit den Mikrofonen oder den Lautsprechern deutlich. Bei einem Schüler ist vielleicht der Mikrofon-Boost nicht aktiv (einzustellen in der Windows-Lautstärkeregelung für die Aufnahme) und die Aufnahme ist viel zu leise, beim anderen Schüler ist die Aufnahme völlig übersteuert, sodass zuerst einmal  die Aufnahmeempfindlichkeit herunter geregelt werden muss. Häufig sind auch Kabel noch nicht richtig angeschlossen. Sobald aber die Aufnahmen funktionieren, sind die Schüler für geraume Zeit mit sich selbst beschäftigt. Es wird viel mit der Stimme experimentiert und viel „Quatsch“ aufgesprochen. Die Schüler werden rasch bemerken, dass jede neue Aufnahme zusätzlich zur Vorherigen abgespielt wird. Daher sollten sie bereits jetzt das Tastaturkürzel UMSCHALT+C zum Schließen einer Spur kennenlernen. Auch die Funktionen zum Rückgängig-Machen STRG+Z und Wiederherstellen STRG+Y lassen sich hier gut einbringen. Wird den Schülern das Experimentieren langweilig, sollten Sie einen Text als Rohmaterial für die kommende Aufgabe, das Bereinigen von Audioaufnahmen, auflesen lassen. Gute Ergebnisse erreicht man mit Zungenbrechertexten, wie zum Beispiel dem im Internet leicht zu findenden Text „Barbaras Rhabarberbar“. Dabei dürfen die Schüler ruhig Fehler machen. Sobald sie sich verlesen, sollen sie den aktuellen Satz unterbrechen und ihn von vorne lesen, als wäre nichts passiert. Diese Fehler gilt es im nächsten Schritt mit Audacity zu beseitigen. Dazu müssen die Schüler lernen, den Cursor in der Tonspur zu bewegen und eine Auswahl zu markieren, der mit der Tastatur wahrscheinlich schwierigste Arbeitsgang in Audacity.&lt;br /&gt;
====Navigation in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Während der Wiedergabe können die Schüler den Cursor an die aktuell zu hörende Position in der Tonspur bewegen, indem sie das Tastaturkürzel UMSCHALT+A einsetzen. Die Wiedergabe wird dadurch automatisch unterbrochen und der Cursor versetzt. Wo er genau sitzt, kann man erhören, indem man die Wiedergabe erneut startet. Die Wiedergabe startet immer von der Position des Cursors. In den meisten Fällen muss manuell nachgestellt werden. Dafür stehen gleich mehrere Tasten beziehungsweise Tastaturkürzel zur Verfügung. LINKS und RECHTS bewegt den Cursor um eine sehr kleine Einheit, „ , “ und „ . “ (KOMMA und PUNKT) um etwas größere und UMSCHALT+, und UMSCHALT+. um große Einheiten nach links bzw. rechts. Hierbei kann es zu Problemen im Zusammenspiel mit dem Screenreader Jaws kommen. Jaws fängt jede Tastatureingabe ab, analysiert sie und führt sie erst mit leichter Verzögerung aus. Drückt ein Schüler zu schnell auf die Tasten oder hält eine Taste gar gedrückt, so kommt es innerhalb von Jaws zum „Stau“. Anschläge werden teilweise erst mit deutlicher Verspätung abgearbeitet. So bewegen die Schüler den Cursor dann leicht viel zu weit. Da in dieser Arbeitsphase eigentlich keine Screenreaderfunktionen benötigt werden, kann man Jaws getrost auch vorübergehend ausschalten. &lt;br /&gt;
====Markieren einer Auswahl====&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen in ihrer Aufnahme fehlerhafte Passagen löschen. Aus technischen Gründen ist es zu bevorzugen, dabei den Cursor zunächst hinter eine fehlerhafte Passage zu setzen und von dort aus den Bereich bis zum Anfang der fehlerhaften Passage zu markieren. Für das Markieren einer Auswahl benötigt man neue Tastaturkürzel und muss sich ein Konzept vor Augen halten. Jede markierte Auswahl hat einen Anfang und ein Ende. Es ist möglich, sowohl den Anfangspunkt als auch den Endpunkt einer Auswahl zu verschieben. Die Gesamtauswahl verändert in beiden Fällen ihre Größe. Sie sollten dies vor dem Unterricht in jedem Fall selbst mit der Tastatur einmal ausprobieren. Die Auswahl rechts erweitern Sie mit UMSCHALT+RECHTS und verringern Sie mit UMSCHALT+LINKS. Für den linken Rand der Auswahl kommt die STRG-Taste hinzu. Auswahl links erweitern mit STRG+UMSCHALT+LINKS, Auswahl links verringern mit STRG+ UMSCHALT+RECHTS. Um zu überprüfen, welchen Bereich man bereits markiert hat, startet man mit der Taste L oder mit UMSCHALT+LEERTASTE die Wiedergabe im Loop-Modus. In diesem wird in einer Dauerschleife nur der ausgewählte Bereich abgespielt. Um den Bereich anschließend wieder zu verändern, muss man die Wiedergabe mit der LEERTASTE vorher allerdings unterbrechen, eine hörbare Veränderung während der Wiedergabe ist in der derzeitigen Version noch nicht möglich. Sobald die fehlerhafte Passage vollständig markiert ist, kann sie mit ENTF gelöscht werden. Möchte man sie nur ausschneiden, um sie an einer anderen Stelle einzufügen, benutzt man STRG+X oder zum Kopieren STRG+C. Inhalte aus der Zwischenablage an der Cursorposition einfügen kann man mit STRG+V. Auch lange Atemzüge oder störende Huster können so entfernt werden. Stück für Stück entsteht so ein scheinbar perfekt aufgelesener Text.&lt;br /&gt;
====Hinein- und Herauszoomen====&lt;br /&gt;
Problematisch beim Bearbeiten vor allem längerer Aufnahmen kann es sein, dass die Einheiten, in denen der Cursor durch LINKS und RECHTS bewegt wird zu unpräzise sind. Dazu muss man wissen, dass Audacity versucht, die Tonspuren möglichst vollständig auf dem Bildschirm anzuzeigen. Damit eine lange Aufnahme auf dem Bildschirm Platz findet muss sie eng „zusammengeschoben“ werden. Eine Bewegung des Cursors durch LINKS oder RECHTS überspringt auf dem Bildschirm aber immer den gleichen Abstand. Ist eine Aufnahme eng zusammengeschoben, wird durch eine Bewegung des Cursors also ein größerer Zeitraum übersprungen als bei einer kurzen Aufnahme, die weniger eng dargestellt ist. Diesen Missstand kann man durch Zoomen, also durch das Vergrößern oder Verkleinern der Aufnahmedarstellung auf dem Bildschirm korrigieren. Die Aufnahme passt in einer vergrößerten Darstellung zwar nicht mehr vollständig auf den Bildschirm, dafür zeigt sie aber mehr Details. STRG + 1 zoomt in eine Aufnahme hinein, macht sie also größer, STRG+3 zoomt aus einer Aufnahme wieder heraus. Beide Funkionen kann man mehrfach hintereinander ausführen. Möchte man wieder zur ursprünglichen Darstellung zurückkehren so kann man dies mit dem Tastaturkürzel STRG+2.&lt;br /&gt;
====Projekt speichern====&lt;br /&gt;
Sind alle Fehler aus der Aufnahme beseitigt, wird es Zeit, die Arbeit zu speichern. An dieser Stelle müssen sich die Schüler mit dem Unterschied zwischen einem Projekt und einer einzelnen Audiodatei auseinandersetzen. Die meisten Schüler möchten am Ende ihrer Arbeit eine Audiodatei sehen, am bestem im MP3-Format, welche sie auf ihrem MP3-Spieler mit nach Hause nehmen können und dort präsentieren. Sobald sie aber versuchen über das Menü oder mit der Tastaturkombination STRG+S zu speichern, so erhalten sie lediglich eine Datei mit der Dateiendung .aup sowie ein gleichnamiges Unterverzeichnis mit dem ihr MP3-Gerät nichts anfangen kann. Sie haben ein Audacity Projekt gespeichert. Projektedateien und Ordner enthalten  - nach unseren Voreinstellungen - Kopien aller Dateien, die für das Projekt benötigt werden und merken sich die Position der Audiodateien zueinander. Hinzu kommen Informationen über Features wie Lautstärke und Panorama. Sie sind wie Sammelmappen, in denen einzelne Blätter eingeheftet sind. Projektdateien können nur von Audacity selbst (über das Menü oder mit STRG+O) geöffnet werden. Man speichert sie, um an einem anderen Tag an ihnen weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
====Als Audiodatei exportieren====&lt;br /&gt;
Möchte man seine Ergebnisse aber an Dritte weitergeben, so muss man sie erst in ein gängiges Audioformat, wie MP3, WAV oder OGG exportieren. Beim Exportieren werden alle Einzeldateien eines Projektes in eine Audiodatei zusammengemischt. Diese kann man dann weiterreichen, sie ist dafür aber nicht mehr veränderbar. Das Exportieren ist sehr leicht. Mit der Tastaturkombination UMSCHALT+E oder über das Menü DATEI –EXPORTIEREN (ALT+D,E) ruft man das Dialogfenster EXPORT-DATEI auf. Hier wählt man zunächst den Speicherort und den Namen, den die Datei erhalten soll und springt dann mit TAB oder der Tastaturkombination ALT+T auf die Ausklappliste DATEITYP. Mit AB oder AUF wählt man den gewünschten Dateityp aus und schließt den Vorgang mit EINGABE ab. Wer will, kann vorher noch über den Schalter OPTIONEN einige Einstellungen zur Audioqualität setzen, was aber in der Regel nicht notwendig sein sollte.&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Rückgängig: STRG + Z&lt;br /&gt;
Wiederherstellen: STRG + Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt speichern: STRG + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt öffnen: STRG + O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt exportieren: UMSCHALT + E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grundlegende Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Stop/Wiedergabe: LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedergabe (endlos): L oder UMSCHALT + LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme:						R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Cursor bewegen====&lt;br /&gt;
Cursor nach links: LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor nach rechts: RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt links: KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt rechts: PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt links: UMSCHALT + KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt rechts: UMSCHALT + PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor an den Anfang setzen: POS1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor ans Ende setzen: ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor während der Wiedergabe setzen: UMSCHALT + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl erstellen====&lt;br /&gt;
Alles auswählen: STRG + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts erweitern: UMSCHALT +  RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts verringern: UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links erweitern: STRG + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links verringern: STRG + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl Cursorposition bis Anfang: UMSCHALT + UMSCHALT + POS1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl bearbeiten====&lt;br /&gt;
Auswahl löschen: ENTF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl ausschneiden: STRG + X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl kopieren: STRG + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl einfügen: STRG + V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Tonspur schließen: UMSCHALT + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzoomen: STRG + 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normal (1 zu 1): STRG + 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszoomen: STRG + 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 2 - Tonmanipulation – Effekte und Filter==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… die Begriffe Effekt und Filter kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… die Funktion verschiedener Effekte und Filter kennenlernen und diese gezielt auf Auswahlbereiche einsetzen.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Experimente mit der eigenen Stimme durchführen, beispielsweise Tonhöhen- oder Geschwindigkeitsmanipulationen&lt;br /&gt;
*Musikstücke durch den Einsatz von Effekten bis zur Unkenntlichkeit verändern (Echo, rückwärts abspielen etc.)&lt;br /&gt;
*Ein Interview aufnehmen und verfremden oder ernsthaft klanglich aufbessern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Der Schulleiterschlumpf===&lt;br /&gt;
Der Bereich der Tonmanipulation durch Effekte und Filter lässt sich mit Schülern gut spielerisch erarbeiten. Diese haben beispielsweise großen Spaß daran, ihren Schulleiter stimmlich in einen Schlumpf zu verwandeln. Ein einmal erwachter Spieltrieb setzt ungeahnte Energien frei, die zu erstaunlichen Ergebnissen führen.  &lt;br /&gt;
Zur Gewinnung von authentischem Sprachmaterial kann man die Schüler mit einem Minidiscrecorder oder einer - digitalen -  Videokamera durch die Schule schicken. Quasi nebenbei lernen sie dabei etwas über Interviewtechnik, sowie den Umgang mit verschiedenen Audiogeräten im Zusammenspiel mit dem Computer. Als Ausgangsmaterial dient idealerweise ein unter einem Vorwand erschlichenes Interview mit dem Schulleiter oder der Schulleiterin. Es hat sich gezeigt, dass die Experimentierfreude umso größer ist, je höher die entsprechende Person innerhalb der schulischen Hierarchie steht.&lt;br /&gt;
====Effekte anwenden====&lt;br /&gt;
Nachdem die Schüler ihren O-Ton in Audacity überspielt haben, wird – wie weiter oben ausgeführt – zunächst ein Ausschnitt der Tonspur markiert. Unter dem Menüpunkt EFFEKTE (ALT+E) lassen sich zahlreiche Effekte auswählen. Nur wenige Effekte (z.B. Rückwärts, Aus- und Einblenden) werden allerdings unmittelbar und ohne weitere Einstellungen auf die Auswahl angewendet. Die meisten anderen bieten eine Fülle von Einstellungsparametern und öffnen bei ihrem Aufruf eigene Dialogfelder mit Eingabefeldern und Schiebereglern. Allerdings sind diese nicht immer ins Deutsche übersetzt oder leicht für einen Laien zu verstehen. Ermutigen Sie die Schüler daher, zunächst die voreingestellten Werte zu testen und danach frei mit den Einstellungen zu experimentieren. Wie gewohnt springt man mit TAB zwischen den einzelnen Optionen hin und her.&lt;br /&gt;
Die meisten Effekte lassen sich glücklicherweise durch den Schalter VORHÖREN testen. Dieser wendet den Effekt laut Voreinstellung auf drei Sekunden Audiomaterial an und spielt dieses ab, ohne aber das Dialogfenster zu schließen. Anschließend kann man die Einstellungen weiter verändern oder den Effekt über den Schalter OK auf die vorher gesetzte Auswahl anwenden. Ist das Ergebnis wider Erwarten doch nicht zufriedenstellend, so lässt sich der Effekt durch die Tastaturkombination STRG+Z gefahrlos wieder rückgängig machen. Durch dieses „learning by doing“- lernen die Schüler sehr schnell und im wahrsten Sinn „effektiv“ alle zur Verfügung stehenden Effekte und Filter kennen.&lt;br /&gt;
Wundern Sie sich daher nicht, wenn Ihr Schulleiter innerhalb kürzester Zeit beeindruckende Metamorphosen vom piepsenden Schlumpf zum tiefsten Bariton durchmacht. Auch rückwärts abgespielt, oder mit Echo versehen, gibt die Führungsperson klanglich stets eine gute Figur ab.&lt;br /&gt;
Zum Schluss soll noch kurz auf den Unterschied zwischen einem Effekt und einem Filter eingegangen werden. Die beiden Begriffe werden häufig synonym verwendet, da sie in ihrer Arbeitsweise sehr ähnlich sind. Beide benutzen mathematische Verfahren, um Audiomaterial klanglich zu verändern. Während die Hauptaufgabe eines Effektes aber eher darin liegt, einen Klang „interessanter“ wirken zu lassen, versucht ein Filter gewisse Aspekte eines Klanges zu verstärken oder abzuschwächen. Dies wird zum Beispiel eingesetzt, um eine Stimme deutlicher hörbar zu machen und gleichzeitig störendes Rauschen zu unterdrücken. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
keine neuen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 3 - Arbeiten mit mehreren Tonspuren und Tongeneratoren==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… zwischen einzelnen Tonspuren wechseln und diese aus- bzw. abwählen können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren stumm oder solo schalten können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren mit Namen versehen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Panorama kennenlernen und Einstellungen der Tonspur wie Lautstärke oder Panorama verändern können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Tongenerator kennenlernen und mit einem Tongenerator gezielt Audiospuren erstellen können.&lt;br /&gt;
*… zwischen ausgewählten und abgewählten Spuren unterscheiden können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Karaoke singen &lt;br /&gt;
*einen Kanon mit sich selbst aufnehmen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen mit Musikinstrumenten einspielen, dazu einen Click-Track als Taktgeber nutzen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen bezüglich Panorama und Lautstärke anpassen&lt;br /&gt;
*Vergleich der eigenen Stimme beim Singen eines Tons mit dem mathematisch reinen Klang einer Sinusschwingung aus dem Tongenerator&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Let‘s make music===&lt;br /&gt;
Für musikalisch interessierte Schüler ist das Aufnehmen und Bearbeiten eigener Musik motivierend. Dieser Schwung kann mit Audacity für den Musikunterricht genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Prinzip der „Spuren“&lt;br /&gt;
Zuerst ist es wichtig, den Schülern das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung zu erklären. Aus eigener Erfahrung kennen Sie sicherlich den Ärger, wenn durch einen einzigen Versprecher während einer Hörspielaufnahme mit Kassettenrekorder die Aufnahme quasi wertlos wird. Mit Audacity kann das nicht passieren, denn anders als beim Kassettenrekorder wird bei Audacity nicht bei jeder Aufnahme gleich das endgültige Produkt erstellt. Das Klangergebnis, das man beim Abspielen aus dem Lautsprecher hört, setzt sich aus vielen Teilaufnahmen – sogenannten Spuren – zusammen. Bei mehrmaliger Aufnahme wird die neue Aufnahme nicht einfach in das Bisherige integriert, sondern wird als eigene, neue „Spur“ hinzugefügt. Das hat den großen Vorteil, dass jede Spur einzeln bearbeitet werden kann: Sie kann im Ganzen oder in Teilen wieder gelöscht werden, sie kann in der Lautstärke angehoben oder abgesenkt werden, und sie kann mit Effekten versehen werden.&lt;br /&gt;
Sehenden Schülern erschließt sich das Prinzip der Spuren über den Bildschirm: Bei jeder neuen Aufnahme zeigt der Bildschirm die neue Spur in einem waagerechten Feld, in dem der Cursor parallel zu den bereits bestehenden Spuren läuft. Blinde Schüler können dieses Prinzip durch Analyse der Programmbedienung verstehen: Bei einer neuen Aufnahme zeigt die Braillezeile automatisch die dafür neu angelegte Spur an. Durch Drücken der AUF-Taste kann man beobachten, dass die vorherige Teilaufnahme ebenfalls erhalten geblieben ist. Allgemein kann zwischen den einzelnen Spuren mit den AUF- und AB-Tasten hin- und hergewechselt werden.&lt;br /&gt;
====Benennen einer Tonspur====&lt;br /&gt;
Audacity benennt jede neue Spur mit dem gleichbleibenden Namen „Tonspur“, was die Orientierung für blinde Menschen schwierig macht. Zur besseren Orientierung sollte daher jede Spur umgehend mit einem eigenen Namen versehen werden. Dazu öffnet man in der gewünschten Spur mit UMSCHALT+M das Kontextmenü der Tonspur und bewegt sich mit der AB-Taste um eins nach unten zum Eintrag „Name der Spur“. Durch Drücken von EINGABE öffnet sich das Dialogfenster SPURNAME. Der allgemeine Titel „Tonspur“ ist bereits markiert und kann durch Tippen eines neuen Namens, wie beispielsweise „Gesang Fabienne“, ersetzt werden.&lt;br /&gt;
====Arbeiten in den Spuren====&lt;br /&gt;
In jeder Spur kann mit dem Cursor genauso navigiert, markiert und ausgeschnitten werden wie es in Schritt 1 erklärt wurde.&lt;br /&gt;
Entspricht eine Aufnahme nicht den Wünschen, kann man ihre Spur durch UMSCHALT+C löschen.&lt;br /&gt;
Möchte man sich eine Spur alleine anhören, werden durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm geschaltet und nur die gerade markierte Spur wird abgespielt. Durch wiederholtes Drücken von UMSCHALT+S sind wieder alle Spuren zu hören.&lt;br /&gt;
Genauso kann eine Spur auch stumm geschaltet werden: Durch UMSCHALT+U hört man beim Abspielen alle anderen Spuren, nur die markierte nicht.&lt;br /&gt;
Beispiele aus dem Schulalltag:&lt;br /&gt;
====Karaoke====&lt;br /&gt;
Zum Einstieg in die Arbeit mit mehreren Spuren bietet sich das beliebte Partyspiel „Karaoke“  an: Ein bekannter Musiktitel wird vom Lehrer als MP3-Datei in eine Spur eingefügt (siehe Schritt 4). Diese Spur sollte vom Schüler mit UMSCHALT+M in „Playback“ umbenannt werden. Im Anschluss daran darf der Schüler seine Künste zeigen: Er singt in Spur 2, während er im Kopfhörer die Playbackspur hört. Jeder Schüler hat einige Minuten Zeit, eine gute Version zu erzeugen. Bei Nichtgefallen kann er die Spur entweder mit UMSCHALT+U stumm schalten oder sie gleich mit UMSCHALT+C löschen. Am Ende der Einheit darf jeder Schüler in einem Casting seine beste Version vorstellen. &lt;br /&gt;
====Kanon====&lt;br /&gt;
Im Musikunterricht ist der Kanon eine beliebte Einführung in das mehrstimmige Singen. Was in der Realität nicht geht, wird nun möglich: Über Audacity kann man ganz leicht einen Kanon mit sich selbst singen. Spur für Spur werden die einzelnen Stimmen nacheinander eingesungen und dabei gleichzeitig angehört.&lt;br /&gt;
====Mini-Tonstudio für die Klassenband====&lt;br /&gt;
Experten können den PC an die schuleigene Verstärkeranlage anschließen (z.B. über den AUX-Anschluss) und eröffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten der Musikaufnahme, beispielsweise Keyboard, Gitarre, E-Drums oder Gesang. Jeder Musiker bekommt seine eigene Spur und hat damit die Möglichkeit, missratene Beiträge zu löschen und zu verbessern. Möchte der Musiker nur seine Spur anhören, kann er durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm schalten. Durch erneutes Drücken von UMSCHALT+S hebt er diese Auswahl wieder auf.&lt;br /&gt;
====Click-Track====&lt;br /&gt;
Gerade für das eigene Singen und Musizieren hat Audacity ein nützliches Werkzeug bereit: Der Click-Track ist ein komfortables, leistungsfähiges Metronom, das aber weit über die bekannten Möglichkeiten des Metronoms hinausgeht. Einen Click-Track kann man über das Menü ERZEUGEN (Alt+Z) und dem Menüeintrag CLICK-TRACK FINISHED... erstellen. Es öffnet sich das Dialogfenster CLICK-TRACK FINISHED... Mit TAB kann dort zwischen verschiedenen Einstellung hin- und hergewechselt werden: Das Tempo, die Schläge pro Takt, die Sounds der Clicktöne und andere. Bei jeder Einstellungsmöglichkeit gibt es eine Zahl, die über Tasteneingaben veränderbar ist und einen Schieberegler, der mit RECHTS und LINKS bewegt werden kann. Für Schüler ist der 3/4 Takt bisweilen problematisch: Daher sollten sie als Hilfe einen Click Track mit diesem Takt erzeugen. Dafür stellt man BEATS PER MEASURE auf 3 und bestätigt mit EINGABE. Audacity erstellt nun eine neue Spur, die einen sauberen 3/4 Takt vorgibt. Diese Spur sollten sie am besten gleich wieder mit UMSCHALT +M in „Click-Track“ umbenennen. Möchte man beim Abspielen oder zum Exportieren in eine Audiodatei die störenden Klicks ausschalten, stellt man mit UMSCHALT+U die Spur einfach stumm.&lt;br /&gt;
====Das Problem der Latenz====&lt;br /&gt;
Beim Anhören von Mehrspuraufnahmen tritt je nach Hardwareausstattung möglicherweise ein unangenehmes Problem auf: Die Spuren laufen um ein paar Millisekunden versetzt und alles hört sich daher falsch an. Diese minimale Zeitverschiebung nennt man Latenz, sie entsteht bei einer Aufnahme mit gleichzeitiger Wiedergabe der anderen Tonspuren. Während der Computer die Signale der abzuspielenden Spuren an die Lautsprecher schickt, nimmt er zeitgleich das Aufzunehmende analoge Signal über die Soundkarte auf. Bevor es gespeichert werden kann, muss es zunächst digital gewandelt werden. Dafür wird die Zeit benötigt, die sich nachher als Latenz bemerkbar macht. Je nach Programm, Soundkarte, Betriebssystem, Arbeitsspeicher und Prozessor kann die Höhe der Latenz unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
Das Problem der Latenz lässt folgendermaßen beheben:&lt;br /&gt;
#Man nimmt einen Click-Track auf.&lt;br /&gt;
#Man nimmt passend zu dem Click-Track eine möglichst prägnante weitere Spur auf.&lt;br /&gt;
#Im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN (zu erreichen über das Menü BEARBEITEN – EINSTELLUNGEN) wählt man unter dem Eintrag AUDIO E/A die Option ZUSÄTZLICHE LATENZ-KORREKTUR (oder latency correction). Hier kann man die Zeitdifferenz zwischen den beiden Spuren in Millisekunden angeben. Dadurch wird nach der Aufnahme die Spur sofort um diesen Wert verschoben. Dabei muss beachtet werden, in welche Richtung korrigiert werden muss. Positive Zahlen (z.B. +80) lassen die neuen Spuren um diesen Wert später beginnen, negative Zahlen (-80) entsprechend früher.&lt;br /&gt;
====Abmischen einer Audioaufnahme====&lt;br /&gt;
Nachdem man mehrere Spuren mit Gesang, Instrumenten, Playbacks oder ähnlichem aufgenommen hat, geht es an die Feinabstimmung, das sogenannte Abmischen. Natürlich hat Audacity nicht so viele Funktionen wie professionelle Studioprogramme, aber mit der spurspeziellen Lautstärkeregelung und dem „Panorama“ lässt sich bereits vieles erreichen:&lt;br /&gt;
Die Lautstärke der einzelnen Spur wird mit ALT+UMSCHALT+AUF im Vergleich zu den anderen Spuren erhöht und mit ALT+UMSCHALT+AB reduziert. So können beispielsweise leise Mädchenstimmen und kräftige Jungenstimmen angeglichen werden.&lt;br /&gt;
Gerade bei einem Kanon kann es ein schöner Effekt sein, wenn die eine Stimme von rechts, die andere von links erklingt: Man nennt das „das Panorama“. Für jede Spur lässt sich einzeln einstellen, aus welcher Richtung sie klingen soll. Mit ALT+UMSCHALT+LINKS kann man die markierte Spur in 10 Stufen nach links und mit ALT+UMSCHALT+RECHTS entsprechend nach rechts verschieben.&lt;br /&gt;
====Einen künstlichen Ton mit dem Tongenerator erstellen====&lt;br /&gt;
Mit einem Tongenerator kann den Schülern auf spielerische Weise der Unterschied zwischen einem natürlichen Ton und einem künstlich erzeugten verdeutlicht werden. Einen Generator für gleichförmige Schwingungen findet man im Menü ERZEUGEN (Alt+Z) unter dem Menüeintrag TONGENERATOR. Wenn die Einstellungen ohne Änderungen übernommen werden, erzeugt Audacity in einer eigenen Spur einen Sinus-Ton mit der Tonhöhe A. In unterschiedlichen Spuren können nun jeweils unterschiedliche Instrumente und die Stimme ebenfalls den Ton A erzeugen: Für Schülern mit einem Sehrest, kann es interessant sein, die Bilder der Schwingungen zu vergleichen. Weitere Beobachtungsaufgaben sind im Physikunterricht interessant: Wie ändert sich beispielsweise ein Ton, wenn die Frequenz oder die Amplitude verändert wird?&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Fokus zur vorherigen Spur bewegen: AB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fokus zur nächsten Spur bewegen: AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur wählen: EINGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur benennen: UMSCHALT + M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur stumm schalten: UMSCHALT + U&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur auf solo schalten: UMSCHALT + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke erhöhen: ALT + UMSCHALT + AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke reduzieren: ALT + UMSCHALT + AB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach links: ALT + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach rechts: ALT + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 4 - Importieren und Arrangieren verschiedener Audiodateien==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… Audiodateien in ein Projekt importieren können.&lt;br /&gt;
*… eine Audiodatei in ihrer Spur an die Position des Cursors verschieben können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Erstellung eines Hörspiels oder eines „Sendung mit der Maus“ Beitrags&lt;br /&gt;
*Nachvertonung eines Witzes&lt;br /&gt;
*Remix aus den Lieblingsliedern erstellen&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Nachvertonung eines Witzes===&lt;br /&gt;
Das Arrangieren von Audiodateien setzt voraus, dass der Schüler einen Großteil der oben beschriebenen Techniken sicher beherrscht. Sieht man einmal vom Tastaturkürzel STRG+I zum Importieren von Audiodateien ab (eine Funktion, die sich auch leicht über das Menü DATEI aufrufen lässt), sollten alle wichtigen Kürzel mittlerweile bekannt sein. Die Tücke steckt bei dieser Aufgabe eher im Detail. Sie erfordert ein gutes Vorstellungsvermögen von dem, was sich auf dem Bildschirm abspielt. &lt;br /&gt;
Die meisten Programme zum mehrspurigen Audioschnitt setzen verschiedene Audiospuren ein, die sie thematisch sortieren: Eine Spur für den Sprecher, eine Spur für die Hintergrundmusik, eine Spur für spezielle Effekte, wie zum Beispiel das Knarzen einer Tür und eventuell weitere Spuren für weitere Spezialaufgaben. Die verschiedenen Audiodateien werden dann auf den Spuren angeordnet, in der gleichen Spur meisten mehrere. Diese  Arbeitsweise ermöglicht eine gute Übersicht und schnelles Arbeiten, zumindest für sehende Menschen. Audacity ermöglicht ein Arbeiten nach dem gleichen Prinzip und zumindest theoretisch ist dies auch für blinde Menschen möglich. Doch während sehende Benutzer die Audiodateien einfach mit der Maus an ihre Position ziehen, ist dies für blinde Benutzer nicht möglich. Sie müssen mühsam jede Audiodatei über die Zwischenablage an die richtige Stelle in der Tonspur kopieren. Dies funktioniert gut, solange keine nachträglichen Änderungen eingearbeitet werden müssen. Spätestens dann aber wird es schwierig, eine bestimmte Audiodatei auf der Spur zu finden und zu bearbeiten. Schon die nachträgliche Anpassung der Lautstärke wird so zum Problem, vom Verschieben der Datei ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Leichter ist das möglich, wenn man für jede Audiodatei eine eigene Spur verwendet. Spuren lassen sich wie bereits geschildert mit Namen versehen und sind dadurch gut zu erkennen. Auch die Lautstärke lässt sich für die ganze Spur sehr einfach anpassen. &lt;br /&gt;
Um aber überhaupt verschiedene Audiodateien zu arrangieren zu können, müssen diese erst einmal auf den Computer und dann in das Audacity-Projekt hineinkommen. Es müssen also mehrere Vorarbeiten geleistet werden. Gehen wir von der Unterrichtsaufgabe aus, einen Witz nachzuvertonen und mit Geräuschen zu aufzulockern.&lt;br /&gt;
====Suche nach Klängen====&lt;br /&gt;
Zunächst benötigen wir einen geeigneten Witz und müssen diesen mit Audacity aufnehmen. Desweiteren benötigen wir geeignete Geräusche. Für diese bietet sich das Internet als Quelle an. Eine blind sehr gut navigierbare Suchmaschine für verschiedene Klänge ist http://findsounds.com. Die Seite ist jedoch nur englischsprachig, was für jüngere Schüler ein Problem darstellen kann. Die Suchmaschine ermöglicht ein Vorhören ihrer Suchergebnisse, sowie den direkten Download der gefundenen Dateien. Diese speichert man am besten in ein eigenes Verzeichnis auf der Festplatte ab. Gerade bei jüngeren Schülern, die vielleicht noch nicht so geübt in der Navigation auf Webseiten sind, ist es sinnvoll eine kleine Auswahl an Klängen direkt bereitzustellen. Andererseits ist das Suchen nach Klängen auch eine sehr motivierende Aufgabe, mit welcher die Schüler das Surfen im Internet üben können. Man kann dafür leicht eine ganze Unterrichtsstunde einplanen. Da der Inhalt der Audiodateien dieser Suchmaschine selten leicht am Dateinamen zu erkennen ist, sollten die Dateien umbenannt werden. Statt dslf20.wav also lieber „quietschende Autoreifen.wav“, dies erleichtert die Arbeit später immens.&lt;br /&gt;
====Importieren von Audiodateien====&lt;br /&gt;
Wir gehen nun davon aus, dass Audacity gestartet und der aufgesprochene Witz in einer Tonspur geöffnet ist. Nun werden wir Stück für Stück die Audiodateien in unser Projekt importieren. Entweder über die Tastaturkombination STRG+I oder über das Menü DATEI – IMPORTIEREN – AUDIO (ALT+D,I,A) öffnen wir das Dialogfeld zum Dateiimport und wählen mit diesem die erste zu importierende Datei aus. Theoretisch können dies auch gleichzeitig mehrere Dateien sein. Der Einfachheit halber beschränken wir uns aber zunächst auf eine einzige. Die Datei wird nach ihrem Import in einer neuen Tonspur angezeigt. Die Tonspur übernimmt dabei automatisch den Namen der Datei und ist dadurch leicht zu erkennen.&lt;br /&gt;
====Verschieben einer Audiodatei in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Nun muss die frisch importierte Audiodatei an ihren Bestimmungsort in unserem Projekt bewegt werden. Am einfachsten startet man die Wiedergabe mit LEERTASTE und drückt UMSCHALT+A sobald man die Stelle erreicht hat, an welcher die Datei platziert werden soll. Der Cursor wird sofort an diese Stelle gesetzt und die Wiedergabe unterbrochen. Mit RECHTS oder LINKS kann man bei Bedarf noch weitere Positionskorrekturen vornehmen. Nun stellt man sicher, dass der Fokus auf der Tonspur sitzt, welche man verschieben möchte. Die Braillezeile zeigt den Namen der Spur an. Ist man sich nicht sicher, wechselt man mit AB und AUF die Spuren und bekommt dabei die Spurnamen angesagt. Die Sprachausgabe sagt bei jeder Spur an, ob diese ausgewählt ist. „Tabelle Spur Ausgewählt Reihe“, bezeichnet eine ausgewählte Tonspur, „Tabelle Spur Reihe“ eine nicht ausgewählte Tonspur. An- und abwählen kann man Tonspuren mit EINGABE. GANZ WICHTIG! Die zu verschiebende Audiospur MUSS die einzige ausgewählte Spur sein, ansonsten werden alle weiteren ausgewählten Spuren mit ihr verschoben. Um die Datei nun endlich zu verschieben, wechseln wir in das Menü auf den Menüpunkt SPUREN – TONSPUREN AUSRICHTEN – ANFANG AN CURSOR AUSRICHTEN (ALT+S,T,C). Die Datei wird nun ohne weitere Rückfrage verschoben. Nach dem Verschieben sollte die Spur sofort wieder durch Drücken von EINGABE abgewählt werden, um ein späteres versehentliches Verschieben auszuschließen.&lt;br /&gt;
Mit allen weiteren Dateien verfährt man nun analog. Sie werden importiert, der Cursor an die Position gesetzt und dann verschoben. Wie weiter oben beschrieben, kann jede Spur selbstverständlich in der Lautstärke oder im Panorama angepasst oder mit einem Effekt versehen werden. Letzter Schritt ist wie immer der Export in eine einzelne Audiodatei, so wie oben bereits beschrieben. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Audio Importieren: STRG + I&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Audacity&amp;diff=3872</id>
		<title>Audacity</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Audacity&amp;diff=3872"/>
		<updated>2012-07-11T08:28:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Medienberatungszentrum Ilvesheim - D. Platte, M. Pöckler, E. Rüger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langversion des bereits in Blind-Sehbehindert erschienenen Artikels&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
[[Media:Audacity_-_Aubiki-Skript.pdf|Download dieser Seiten formatiert als PDF-Skript]] (.pdf-Datei - 428 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:Audacity-Augenbit-Version_Grossdruck.pdf|Download dieser Seiten formatiert als Großdurck-PDF-Skript]] (.pdf-Datei - 448 KB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Produzent statt Konsument - Audioschnitt mit blinden Schülern=&lt;br /&gt;
Menschen haben das Bedürfnis, ihrer eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen. Dieser Kreativität Raum zu verschaffen ist eine Aufgabe der Erziehung. Dies gilt in besonderem Maße in einer Sonderschule für blinde und sehbehinderte Schüler, da die Entfaltungsmöglichkeiten durch die Sehschädigung eingeschränkt sind. Behinderungsbedingt kommt dem Hören hier eine große Bedeutung zu. Musik und Musikunterricht sind daher wichtige Eckpfeiler der Schulausbildung. Es verwundert nicht, dass auch von Hörbüchern und Hörspielen eine große Faszination für sehgeschädigte Schüler ausgeht. Während aber im Bereich der Musik zahlreiche Angebote bestehen, bei denen ein Schüler selbst aktiv werden kann, werden Hörbücher und -spiele eher konsumiert. Grund dafür ist nach Ansicht des Autors weniger mangelndes Interesse als mangelnde Möglichkeiten. Dem kann die Schule entgegenwirken. Computer sind an Schulen für blinde und sehbehinderte Schüler bereits weiter verbreitet als an Regelschulen, sie sind hier alltägliches Werkzeug. Was spricht also dagegen, mit dem Computer die Kreativität im Bereich des Hörens zu unterstützen? Bisher leider die Möglichkeiten oder die Kosten. Auch wenn Computer seit Jahren mit Soundkarten ausgestattet sind und die notwendige Rechenleistung für Audiobearbeitung mitbringen, so war diese bislang vor allem eine Domäne sehr grafisch orientierter Programme, welche für blinde Menschen nicht zugänglich waren. Die wenigen zugänglichen Programme, wie zum Beispiel Cakewalk Sonar oder Adobe Audition, richten sich sowohl preislich als auch von der Bedienung her eher an professionelle Musiker als an Schulen und Schüler.&lt;br /&gt;
==Audacity==&lt;br /&gt;
Eine kurze Vorstellung des Programms: Audacity ist ein mehrspurfähiger Audioeditor, der sich zwar in seinen Funktionen (noch) nicht mit den oben erwähnten Programmen messen kann, aber bereits im jetzigen Entwicklungsstand erstaunliche Möglichkeiten bietet. Vor allem ist das Programm auch von blinden Anwendern einfach zu bedienen. Mit einigen kleineren Anpassungen an der Tastenbelegung lassen sich die meisten Funktionen komfortabel aufrufen. Die Bedienung bleibt dabei aber immer so einfach, dass man sie Schülern der Sekundarstufe ohne weiteres zumuten kann. Da das Programm ständig weiterentwickelt wird und die Nutzung durch blinde Menschen von den Programmierern ganz offensichtlich unterstützt wird (dies lässt sich aus den Einträgen der Versionsänderungen erkennen) wird sich die Zugänglichkeit in Zukunft vermutlich noch verbessern. Auch die Möglichkeit, jedem Schüler das Programm mit nach Hause geben zu können ohne damit gegen Gesetze zu verstoßen, macht es für den Einsatz in der Schule interessant.&lt;br /&gt;
Mit Audacity lassen sich viele spannende und vor allem auch für Schüler sehr motivierende Unterrichtsideen umsetzen. Schnitt eines Interviews, Manipulationen an den Aussagen eines Interviewpartners, Vertonung eines Witzes, Erstellung eines Radio-Kurzbeitrags, wie zum Beispiel zur „Sendung mit der Maus“ oder gar Erstellung eines ganzen Hörspiels. Genauso möglich sind mehrspurige Musikaufnahmen (Ein-Mann-Band), Remixe der Lieblingslieder sowie das Finden von Loops.&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen diese Ideen für den Unterrichtsalltag vorgestellt werden. Dabei werden auch Vorschläge zur Bedienung und zur Anpassung der Tastenbelegung gemacht. Um die Beispiele nachvollziehen zu können, sollten Sie ein Headset mit Mikrofon benutzen, wie Sie es für wenige Euro in jedem Technikladen kaufen können.&lt;br /&gt;
==Beschaffung und Installation==&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt ist Audacity ein OpenSource-Projekt - man kann es also kostenlos von der Homepage http://audacity.sourceforge.net herunterladen. Es stehen mehrere Varianten von Audacity zur Verfügung: eine als stabil gekennzeichnete Version mit niederer Versionsnummer und die jeweils aktuelle Testversion mit höherer Versionsnummer. Letztere können bedenkenlos verwendet werden, da sie hinreichend stabil und auf dem technisch neusten Stand sind. Manche der in diesem Artikel beschriebenen notwendigen Funktionen sind in früheren Versionen nicht enthalten oder für blinde Menschen nicht zugänglich. Neben der Wahl zwischen Testversion und stabiler Version kann man sich auch zwischen einer Installationsversion und einem ZIP-Archiv entscheiden. Beide enthalten identische Versionen von Audacity. Die Installationsversion fügt lediglich Verknüpfungen in das Startmenü ein und registriert das Dateiformat .aup für Audacity-Projekte. Das ZIP-Archiv hingegen kann man an jeden beliebigen Ort entpacken, zum Beispiel auch auf einen USB-Stick zum Mitnehmen. Es ist von dort aus uneingeschränkt lauffähig.&lt;br /&gt;
===MP3-Encoder nachrüsten===&lt;br /&gt;
Wer später MP3-Dateien mit Audacity produzieren möchte, muss sich zusätzlich den LAME Encoder von http://lame.buanzo.com.ar/ herunterladen. Genau genommen wird nur die Datei lame_enc.dll benötigt. Sobald man das erste Mal eine MP3-Datei erzeugen will, wird man nach dem Speicherort dieser Datei gefragt. Theoretisch kann sie in einem beliebigen Ordner auf dem Computer liegen, der Einfachheit halber sollte man sie aber im Audacity-Installationsordner abspeichern. Die Unterstützung für MP3 muss auf diesem Wege nachgerüstet werden.&lt;br /&gt;
===Erweiterungen - Plugins===&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann Audacity außerdem noch mit einer Reihe von Plugins für Audioeffekte erweitern, die man ebenfalls über die Homepage des Projektes beziehen kann. Die Plugins müssen in das Verzeichnis PLUG-INS im Audacity-Installationsordner kopiert werden. Die Beschreibungen dieses Artikels beziehen sich auf eine angepasste Tastaturbelegung. Diese kann man sich unter http://augenbit.de/wiki/images/d/d4/Audacity-keys.xml herunterladen. Wie sie in das Programm eingebunden werden kann erklärt das nächste Kapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
===Erster Programmstart===&lt;br /&gt;
Nach der Installation starten Sie Audacity zum ersten Mal. Am besten verzichten Sie spätestens ab diesem Zeitpunkt auf Ihre Maus, so wird es Ihnen später leichter fallen, Ihren Schülern die Programmbedienung mit der Tastatur zu erklären. Zunächst werden Sie gefragt, ob die Dateiendung für Audacity Projekte .AUP mit Audacity verknüpft werden soll, so dass beim Öffnen einer solchen Datei automatisch Audacity gestartet wird. Dies sollten sie bejahen indem sie EINGABE drücken. Danach wird nach der Sprache gefragt, in welcher die Menüs angezeigt werden sollen. Mit AB oder AUF wählen Sie Ihre gewünschte Sprache. Dieser Artikel geht davon aus, dass Sie Deutsch als Sprache wählen. Bestätigen sie mit EINGABE. Im danach erscheinenden Dialogfenster mit dem Hinweis des Tages sollten Sie den Auswahlschalter bei DIESEN DIALOG NICHT MEHR ANZEIGEN setzen, um nicht bei jedem Programmstart ein Hinweisfenster schließen zu müssen. Springen Sie den Auswahlschalter mit TAB an, setzen Sie die Option mit der LEERTASTE und bestätigen Sie danach mit EINGABE.&lt;br /&gt;
===Einbinden der Tastaturanpassungen===&lt;br /&gt;
Zunächst sollten Sie Audacity die vom Autor vorgeschlagene Tastaturbelegung beibringen. Gehen sie mit ALT in die Menüzeile und navigieren Sie dort mit RECHTS oder LINKS auf den Menüeintrag BEARBEITEN. Öffnen Sie das Menü mit EINGABE und navigieren Sie dann mit AUF oder AB zum Menüeintrag EINSTELLUNGEN. Alternativ können Sie auch die Tastatursequenz ALT+B, S verwenden. Es öffnet sich hierauf das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN. Drücken Sie so oft TAB, bis der Cursor in der Strukturansicht steht und navigieren Sie mit AB oder AUF zum Eintrag TASTATUR. Springen Sie nun mit TAB zum Schalter LADEN… und bestätigen Sie mit EINGABE. Es öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Dieses Fenster kann unterschiedlich aussehen, je nachdem, welche Windows-Version Sie verwenden, sollte aber jedem Schüler bereits aus andern Programmen bekannt sein. Navigieren Sie zum Ordner, in dem Sie die Datei (Audacity-keys.xml) mit der angepassten Tastaturbelegung abgelegt haben, wählen Sie die Datei aus und drücken Sie EINGABE. Das Dialogfeld müsste sich daraufhin wieder schließen und Audacity eine Erfolgsmeldung ausgeben („Lade 162 Tastatur-Shortcuts“). Bestätigen Sie erneut mit EINGABE und Sie befinden sich wieder im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN.&lt;br /&gt;
===Einbinden des MP3-Encoders===&lt;br /&gt;
Bevor das Dialogfeld wieder geschlossen wird, sollten Sie Audacity noch den Pfad zum MP3-Encoder LAME mitteilen, damit sich später MP3-Dateien erstellen lassen. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag AUDIO FILES. Von hier springen sie mit TAB zum Schalter SUCHE BIBLIOTHEK. Es öffnet sich das Dialogfeld MP3 EXPORTIEREN, das darüber informiert, warum das Einbinden eines externen MP3-Encoders wichtig ist. Wählen Sie mit TAB den Schalter JA an und drücken Sie EINGABE. Wie auch bei der Tastaturbelegung öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Navigieren Sie mit diesem zum Verzeichnis, in dem Sie die Datei lame_enc.dll gespeichert haben und drücken danach wieder EINGABE. Sie kehren danach automatisch wieder zum Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN zurück.&lt;br /&gt;
===Weitere Optimierungen===&lt;br /&gt;
Audacity bietet die Möglichkeit alle Audiodateien eines Projektes mit den Projektdateien zusammen abzuspeichern. Diese Option sollten Sie bei der Arbeit mit Schülern unbedingt aktivieren. Sie können so im Ganzen auf verschiedene Datenträger kopiert werden, wie zum Beispiel auf einen USB-Stick, von dem der Schüler zu Hause weiterarbeiten kann. Darüber hinaus werden Fehler vermieden, die sonst durch versehentliches Löschen einer in einem Projekt verarbeiteten Datei entstehen. Diese Option setzt man ebenfalls bei DATEIFORMATE, indem man BEIM SPEICHERN EINES PROJEKTES, DAS AUF ANDERE AUDIOS VERWEIST den Auswahlschalter zu ALWAYS COPY ALL AUDIO INTO PROJECT (SAFEST) setzt. Beim Springen mit TAB gelangen Sie in der Regel auf die Voreinstellung ANWENDER/IN FRAGEN. Von dort müssen sie mit AUF zur neuen Einstellung wechseln.&lt;br /&gt;
Das Anwenden von Filtern und Effekte auf große Audiopassagen kann mitunter recht lange dauern. Man kann Audacity so einstellen, dass es eine akustische Rückmeldung gibt, sobald länger andauernde Berechnungen abgeschlossen sind. Wir empfehlen daher, diese Option bei der Arbeit mit blinden Schülern zu aktivieren. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag PROGRAMMOBERFLÄCHE. Springen Sie von dort aus mit TAB zum Eintrag BEEP ON COMPLETION OF LONGER ACTIVITIES und aktivieren Sie die Option mit LEERTASTE.&lt;br /&gt;
Die letzte Option, die Sie setzen sollten, betrifft das Verhalten von Audacity beim Einspielen einer neuen Audioaufnahme. Für mehrspurige Aufnahmen ist es aber wichtig, die Spuren während einer neuen Aufnahme abzuhören, damit das Timing gelingt. Navigieren Sie zurück in die Strukturansicht und dort auf den Eintrag AUDIO E/A. Mit TAB navigieren Sie von dort zum Auswahlschalter MULTIPLAY: BESTEHENDE SPUREN WÄHREND DER AUFNAHME EINER NEUEN WIEDERGEBEN. Aktivieren Sie diesen mit der LEERTASTE und schließen Sie anschließend das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN mit EINGABE.&lt;br /&gt;
Die Konfiguration von Audacity ist damit abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufbau von Audacity==&lt;br /&gt;
Das Programmfenster von Audacity besteht aus einer Menüzeile und zahlreichen darunter angeordneten Schaltern, zum Beispiel zum Starten der Wiedergabe und zum Pausieren usw. Für die Bedienung mit der Tastatur sind die Schalter eigentlich überflüssig, trotzdem sollte man sie nicht ausblenden, denn sie erleichtert es einer sehenden Person ungemein, bei Problemen zu helfen. Zwei wichtige Schalter sind ohne „Verrenkungen“ mit dem JAWS-Cursor noch nicht erreichbar, nämlich die Auswahlschalter zum Setzen der Aufnahme- und Wiedergabequelle und zwei Schieberegler zum Setzen der Aufnahme- und der Wiedergabelautstärke. Diese Einstellungen setzt man auch bei der aktuellen Version von Audacity (momentan Version 1.34) lieber über den Audiomixer des Betriebssystems.&lt;br /&gt;
Die Mitte des Programmfensters ist nach dem Start des Programmes noch leer und nur grau hinterlegt. Hier werden später die Aufnahmen in Wellenform dargestellt zu sehen sein.&lt;br /&gt;
Am unteren Rand der Programmoberfläche befinden sich eine Reihe von Eingabefeldern mit Zahlen. Diese bezeichnen jeweils den Start- und Endzeitpunkt einer Auswahl oder die aktuelle Position des Cursors. Sie spielen für die Tastaturbedienung des Programms aber keine große Rolle. Über eine Ausklappliste am linken unteren Rand kann man zusätzlich noch die Samplefrequenz verändern. Glücklicherweise ist die Voreinstellung (44100 Hz) aber für die meisten Projekte bereits richtig gesetzt und muss daher nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
Die Bedienung von Audacity ändert sich je nach aktiviertem Werkzeug. Sechs verschiedene Werkzeuge stehen zur Verfügung, welche man mit den F-Tasten F1 – F6 direkt auswählen kann. Für blinde Schüler ist nur Werkzeug 1 von Bedeutung.&lt;br /&gt;
==Bevor Sie anfangen …==&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie: Der Einstieg in den Audioschnitt verlangt viel von blinden Schülern. Sie müssen zahlreiche Tastenkombinationen auswendig lernen und sich in Konzepte hineindenken, die sich an den Bedürfnissen sehender Computerbenutzer orientieren. Das ist schwierig und braucht Zeit. Aus diesem Grund ist Schülermotivation oberstes Unterrichtsprinzip: Vor jeder Stunde sollte der Lehrer einige selbsterstellte Audiobeispiele präsentieren, die durch Witz oder durch klangliche Besonderheiten hervorstechen. Dadurch werden jedem Schüler schnell die Möglichkeiten der Audiobearbeitung bewusst und es entsteht der Wunsch, die eigenen Ideen umsetzen zu können. Gleichzeitig müssen aber auch die dadurch entstehenden Schülererwartungen wieder gedämpft werden, damit die Schüler nicht nach ihren ersten Gehversuchen frustriert aufgeben. Für alle hier aufgeführten Unterrichtsvorschläge gilt: Es sind Angebote an die Schüler, keine Pflichtaufgaben. Vielleicht hat ein Schüler eine viel bessere Idee, welche er realisieren möchte. Lassen Sie den Schülern viel Zeit selbst zu experimentieren, dadurch lernen diese schneller als durch jede Erklärung. Leisten Sie vor allem bei Fragen zur Bedienung Hilfestellung und halten Sie sich ansonsten im Hintergrund. Audioschnittstunden sind unruhige Stunden. Die Schüler möchten viel herumlaufen und sich ihre Ergebnisse präsentieren, voneinander abschauen. Lassen Sie sie. Steigt der Geräuschpegel zu stark an, können Sie dies immer noch in einem Klassengespräch thematisieren und Regeln vereinbaren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schritt 1 - Arbeiten in einer Tonspur==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… grundlegende Programmfunktionen zur Aufnahme und Wiedergabe kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Cursor verstehen und den Cursor gezielt in der Tonspur bewegen können.&lt;br /&gt;
*… den Cursor während der Wiedergabe versetzen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Zoom verstehen und bei Cursorbewegungen berücksichtigen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Auswahl verstehen, Auswahlbereiche festlegen und dabei gezielt Anfangs- und Endpunkte verschieben können.&lt;br /&gt;
*… Auswahlbereiche löschen, ausschneiden und an anderer Stelle einfügen können.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen einer Audiodatei und einem Projekt kennen.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen Speichern und Exportieren kennen und Projekte öffnen, speichern und exportieren können.&lt;br /&gt;
*… Bearbeitungsschritte Rückgängig machen können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Text auflesen, Störgeräusche (Husten, lautes Atmen etc.) herausschneiden und den Inhalt kürzen&lt;br /&gt;
*Aussagen gezielt verfälschen (Tagesschau Remix, „verrücktes“ Schulleiterinterview)&lt;br /&gt;
*Loops suchen und abspeichern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Barbaras Rhabarberbar===&lt;br /&gt;
====Einfache Tonaufnahme====&lt;br /&gt;
Ziel der ersten Audioschnittstunde ist es, den Schülern die grundlegenden Bedienkommandos vorzustellen. Der Lehrer hat in dieser Unterrichtsphase sehr viel zu tun. Zunächst gilt es, eine Aufnahme zu machen (Taste R) und diese wieder anzuhören (LEERTASTE). Hierbei werden schnell einzelne Probleme mit den Mikrofonen oder den Lautsprechern deutlich. Bei einem Schüler ist vielleicht der Mikrofon-Boost nicht aktiv (einzustellen in der Windows-Lautstärkeregelung für die Aufnahme) und die Aufnahme ist viel zu leise, beim anderen Schüler ist die Aufnahme völlig übersteuert, sodass zuerst einmal  die Aufnahmeempfindlichkeit herunter geregelt werden muss. Häufig sind auch Kabel noch nicht richtig angeschlossen. Sobald aber die Aufnahmen funktionieren, sind die Schüler für geraume Zeit mit sich selbst beschäftigt. Es wird viel mit der Stimme experimentiert und viel „Quatsch“ aufgesprochen. Die Schüler werden rasch bemerken, dass jede neue Aufnahme zusätzlich zur Vorherigen abgespielt wird. Daher sollten sie bereits jetzt das Tastaturkürzel UMSCHALT+C zum Schließen einer Spur kennenlernen. Auch die Funktionen zum Rückgängig-Machen STRG+Z und Wiederherstellen STRG+Y lassen sich hier gut einbringen. Wird den Schülern das Experimentieren langweilig, sollten Sie einen Text als Rohmaterial für die kommende Aufgabe, das Bereinigen von Audioaufnahmen, auflesen lassen. Gute Ergebnisse erreicht man mit Zungenbrechertexten, wie zum Beispiel dem im Internet leicht zu findenden Text „Barbaras Rhabarberbar“. Dabei dürfen die Schüler ruhig Fehler machen. Sobald sie sich verlesen, sollen sie den aktuellen Satz unterbrechen und ihn von vorne lesen, als wäre nichts passiert. Diese Fehler gilt es im nächsten Schritt mit Audacity zu beseitigen. Dazu müssen die Schüler lernen, den Cursor in der Tonspur zu bewegen und eine Auswahl zu markieren, der mit der Tastatur wahrscheinlich schwierigste Arbeitsgang in Audacity.&lt;br /&gt;
====Navigation in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Während der Wiedergabe können die Schüler den Cursor an die aktuell zu hörende Position in der Tonspur bewegen, indem sie das Tastaturkürzel UMSCHALT+A einsetzen. Die Wiedergabe wird dadurch automatisch unterbrochen und der Cursor versetzt. Wo er genau sitzt, kann man erhören, indem man die Wiedergabe erneut startet. Die Wiedergabe startet immer von der Position des Cursors. In den meisten Fällen muss manuell nachgestellt werden. Dafür stehen gleich mehrere Tasten beziehungsweise Tastaturkürzel zur Verfügung. LINKS und RECHTS bewegt den Cursor um eine sehr kleine Einheit, „ , “ und „ . “ (KOMMA und PUNKT) um etwas größere und UMSCHALT+, und UMSCHALT+. um große Einheiten nach links bzw. rechts. Hierbei kann es zu Problemen im Zusammenspiel mit dem Screenreader Jaws kommen. Jaws fängt jede Tastatureingabe ab, analysiert sie und führt sie erst mit leichter Verzögerung aus. Drückt ein Schüler zu schnell auf die Tasten oder hält eine Taste gar gedrückt, so kommt es innerhalb von Jaws zum „Stau“. Anschläge werden teilweise erst mit deutlicher Verspätung abgearbeitet. So bewegen die Schüler den Cursor dann leicht viel zu weit. Da in dieser Arbeitsphase eigentlich keine Screenreaderfunktionen benötigt werden, kann man Jaws getrost auch vorübergehend ausschalten. &lt;br /&gt;
====Markieren einer Auswahl====&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen in ihrer Aufnahme fehlerhafte Passagen löschen. Aus technischen Gründen ist es zu bevorzugen, dabei den Cursor zunächst hinter eine fehlerhafte Passage zu setzen und von dort aus den Bereich bis zum Anfang der fehlerhaften Passage zu markieren. Für das Markieren einer Auswahl benötigt man neue Tastaturkürzel und muss sich ein Konzept vor Augen halten. Jede markierte Auswahl hat einen Anfang und ein Ende. Es ist möglich, sowohl den Anfangspunkt als auch den Endpunkt einer Auswahl zu verschieben. Die Gesamtauswahl verändert in beiden Fällen ihre Größe. Sie sollten dies vor dem Unterricht in jedem Fall selbst mit der Tastatur einmal ausprobieren. Die Auswahl rechts erweitern Sie mit UMSCHALT+RECHTS und verringern Sie mit UMSCHALT+LINKS. Für den linken Rand der Auswahl kommt die STRG-Taste hinzu. Auswahl links erweitern mit STRG+UMSCHALT+LINKS, Auswahl links verringern mit STRG+ UMSCHALT+RECHTS. Um zu überprüfen, welchen Bereich man bereits markiert hat, startet man mit der Taste L oder mit UMSCHALT+LEERTASTE die Wiedergabe im Loop-Modus. In diesem wird in einer Dauerschleife nur der ausgewählte Bereich abgespielt. Um den Bereich anschließend wieder zu verändern, muss man die Wiedergabe mit der LEERTASTE vorher allerdings unterbrechen, eine hörbare Veränderung während der Wiedergabe ist in der derzeitigen Version noch nicht möglich. Sobald die fehlerhafte Passage vollständig markiert ist, kann sie mit ENTF gelöscht werden. Möchte man sie nur ausschneiden, um sie an einer anderen Stelle einzufügen, benutzt man STRG+X oder zum Kopieren STRG+C. Inhalte aus der Zwischenablage an der Cursorposition einfügen kann man mit STRG+V. Auch lange Atemzüge oder störende Huster können so entfernt werden. Stück für Stück entsteht so ein scheinbar perfekt aufgelesener Text.&lt;br /&gt;
====Hinein- und Herauszoomen====&lt;br /&gt;
Problematisch beim Bearbeiten vor allem längerer Aufnahmen kann es sein, dass die Einheiten, in denen der Cursor durch LINKS und RECHTS bewegt wird zu unpräzise sind. Dazu muss man wissen, dass Audacity versucht, die Tonspuren möglichst vollständig auf dem Bildschirm anzuzeigen. Damit eine lange Aufnahme auf dem Bildschirm Platz findet muss sie eng „zusammengeschoben“ werden. Eine Bewegung des Cursors durch LINKS oder RECHTS überspringt auf dem Bildschirm aber immer den gleichen Abstand. Ist eine Aufnahme eng zusammengeschoben, wird durch eine Bewegung des Cursors also ein größerer Zeitraum übersprungen als bei einer kurzen Aufnahme, die weniger eng dargestellt ist. Diesen Missstand kann man durch Zoomen, also durch das Vergrößern oder Verkleinern der Aufnahmedarstellung auf dem Bildschirm korrigieren. Die Aufnahme passt in einer vergrößerten Darstellung zwar nicht mehr vollständig auf den Bildschirm, dafür zeigt sie aber mehr Details. STRG + 1 zoomt in eine Aufnahme hinein, macht sie also größer, STRG+3 zoomt aus einer Aufnahme wieder heraus. Beide Funkionen kann man mehrfach hintereinander ausführen. Möchte man wieder zur ursprünglichen Darstellung zurückkehren so kann man dies mit dem Tastaturkürzel STRG+2.&lt;br /&gt;
====Projekt speichern====&lt;br /&gt;
Sind alle Fehler aus der Aufnahme beseitigt, wird es Zeit, die Arbeit zu speichern. An dieser Stelle müssen sich die Schüler mit dem Unterschied zwischen einem Projekt und einer einzelnen Audiodatei auseinandersetzen. Die meisten Schüler möchten am Ende ihrer Arbeit eine Audiodatei sehen, am bestem im MP3-Format, welche sie auf ihrem MP3-Spieler mit nach Hause nehmen können und dort präsentieren. Sobald sie aber versuchen über das Menü oder mit der Tastaturkombination STRG+S zu speichern, so erhalten sie lediglich eine Datei mit der Dateiendung .aup sowie ein gleichnamiges Unterverzeichnis mit dem ihr MP3-Gerät nichts anfangen kann. Sie haben ein Audacity Projekt gespeichert. Projektedateien und Ordner enthalten  - nach unseren Voreinstellungen - Kopien aller Dateien, die für das Projekt benötigt werden und merken sich die Position der Audiodateien zueinander. Hinzu kommen Informationen über Features wie Lautstärke und Panorama. Sie sind wie Sammelmappen, in denen einzelne Blätter eingeheftet sind. Projektdateien können nur von Audacity selbst (über das Menü oder mit STRG+O) geöffnet werden. Man speichert sie, um an einem anderen Tag an ihnen weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
====Als Audiodatei exportieren====&lt;br /&gt;
Möchte man seine Ergebnisse aber an Dritte weitergeben, so muss man sie erst in ein gängiges Audioformat, wie MP3, WAV oder OGG exportieren. Beim Exportieren werden alle Einzeldateien eines Projektes in eine Audiodatei zusammengemischt. Diese kann man dann weiterreichen, sie ist dafür aber nicht mehr veränderbar. Das Exportieren ist sehr leicht. Mit der Tastaturkombination UMSCHALT+E oder über das Menü DATEI –EXPORTIEREN (ALT+D,E) ruft man das Dialogfenster EXPORT-DATEI auf. Hier wählt man zunächst den Speicherort und den Namen, den die Datei erhalten soll und springt dann mit TAB oder der Tastaturkombination ALT+T auf die Ausklappliste DATEITYP. Mit AB oder AUF wählt man den gewünschten Dateityp aus und schließt den Vorgang mit EINGABE ab. Wer will, kann vorher noch über den Schalter OPTIONEN einige Einstellungen zur Audioqualität setzen, was aber in der Regel nicht notwendig sein sollte.&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Rückgängig: STRG + Z&lt;br /&gt;
Wiederherstellen: STRG + Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt speichern: STRG + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt öffnen: STRG + O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt exportieren: UMSCHALT + E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grundlegende Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Stop/Wiedergabe: LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedergabe (endlos): L oder UMSCHALT + LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme:						R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Cursor bewegen====&lt;br /&gt;
Cursor nach links: LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor nach rechts: RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt links: KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt rechts: PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt links: UMSCHALT + KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt rechts: UMSCHALT + PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor an den Anfang setzen: POS1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor ans Ende setzen: ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor während der Wiedergabe setzen: UMSCHALT + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl erstellen====&lt;br /&gt;
Alles auswählen: STRG + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts erweitern: UMSCHALT +  RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts verringern: UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links erweitern: STRG + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links verringern: STRG + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl Cursorposition bis Anfang: UMSCHALT + UMSCHALT + POS1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl bearbeiten====&lt;br /&gt;
Auswahl löschen: ENTF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl ausschneiden: STRG + X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl kopieren: STRG + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl einfügen: STRG + V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Tonspur schließen: UMSCHALT + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzoomen: STRG + 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normal (1 zu 1): STRG + 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszoomen: STRG + 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 2 - Tonmanipulation – Effekte und Filter==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… die Begriffe Effekt und Filter kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… die Funktion verschiedener Effekte und Filter kennenlernen und diese gezielt auf Auswahlbereiche einsetzen.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Experimente mit der eigenen Stimme durchführen, beispielsweise Tonhöhen- oder Geschwindigkeitsmanipulationen&lt;br /&gt;
*Musikstücke durch den Einsatz von Effekten bis zur Unkenntlichkeit verändern (Echo, rückwärts abspielen etc.)&lt;br /&gt;
*Ein Interview aufnehmen und verfremden oder ernsthaft klanglich aufbessern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Der Schulleiterschlumpf===&lt;br /&gt;
Der Bereich der Tonmanipulation durch Effekte und Filter lässt sich mit Schülern gut spielerisch erarbeiten. Diese haben beispielsweise großen Spaß daran, ihren Schulleiter stimmlich in einen Schlumpf zu verwandeln. Ein einmal erwachter Spieltrieb setzt ungeahnte Energien frei, die zu erstaunlichen Ergebnissen führen.  &lt;br /&gt;
Zur Gewinnung von authentischem Sprachmaterial kann man die Schüler mit einem Minidiscrecorder oder einer - digitalen -  Videokamera durch die Schule schicken. Quasi nebenbei lernen sie dabei etwas über Interviewtechnik, sowie den Umgang mit verschiedenen Audiogeräten im Zusammenspiel mit dem Computer. Als Ausgangsmaterial dient idealerweise ein unter einem Vorwand erschlichenes Interview mit dem Schulleiter oder der Schulleiterin. Es hat sich gezeigt, dass die Experimentierfreude umso größer ist, je höher die entsprechende Person innerhalb der schulischen Hierarchie steht.&lt;br /&gt;
====Effekte anwenden====&lt;br /&gt;
Nachdem die Schüler ihren O-Ton in Audacity überspielt haben, wird – wie weiter oben ausgeführt – zunächst ein Ausschnitt der Tonspur markiert. Unter dem Menüpunkt EFFEKTE (ALT+E) lassen sich zahlreiche Effekte auswählen. Nur wenige Effekte (z.B. Rückwärts, Aus- und Einblenden) werden allerdings unmittelbar und ohne weitere Einstellungen auf die Auswahl angewendet. Die meisten anderen bieten eine Fülle von Einstellungsparametern und öffnen bei ihrem Aufruf eigene Dialogfelder mit Eingabefeldern und Schiebereglern. Allerdings sind diese nicht immer ins Deutsche übersetzt oder leicht für einen Laien zu verstehen. Ermutigen Sie die Schüler daher, zunächst die voreingestellten Werte zu testen und danach frei mit den Einstellungen zu experimentieren. Wie gewohnt springt man mit TAB zwischen den einzelnen Optionen hin und her.&lt;br /&gt;
Die meisten Effekte lassen sich glücklicherweise durch den Schalter VORHÖREN testen. Dieser wendet den Effekt laut Voreinstellung auf drei Sekunden Audiomaterial an und spielt dieses ab, ohne aber das Dialogfenster zu schließen. Anschließend kann man die Einstellungen weiter verändern oder den Effekt über den Schalter OK auf die vorher gesetzte Auswahl anwenden. Ist das Ergebnis wider Erwarten doch nicht zufriedenstellend, so lässt sich der Effekt durch die Tastaturkombination STRG+Z gefahrlos wieder rückgängig machen. Durch dieses „learning by doing“- lernen die Schüler sehr schnell und im wahrsten Sinn „effektiv“ alle zur Verfügung stehenden Effekte und Filter kennen.&lt;br /&gt;
Wundern Sie sich daher nicht, wenn Ihr Schulleiter innerhalb kürzester Zeit beeindruckende Metamorphosen vom piepsenden Schlumpf zum tiefsten Bariton durchmacht. Auch rückwärts abgespielt, oder mit Echo versehen, gibt die Führungsperson klanglich stets eine gute Figur ab.&lt;br /&gt;
Zum Schluss soll noch kurz auf den Unterschied zwischen einem Effekt und einem Filter eingegangen werden. Die beiden Begriffe werden häufig synonym verwendet, da sie in ihrer Arbeitsweise sehr ähnlich sind. Beide benutzen mathematische Verfahren, um Audiomaterial klanglich zu verändern. Während die Hauptaufgabe eines Effektes aber eher darin liegt, einen Klang „interessanter“ wirken zu lassen, versucht ein Filter gewisse Aspekte eines Klanges zu verstärken oder abzuschwächen. Dies wird zum Beispiel eingesetzt, um eine Stimme deutlicher hörbar zu machen und gleichzeitig störendes Rauschen zu unterdrücken. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
keine neuen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 3 - Arbeiten mit mehreren Tonspuren und Tongeneratoren==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… zwischen einzelnen Tonspuren wechseln und diese aus- bzw. abwählen können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren stumm oder solo schalten können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren mit Namen versehen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Panorama kennenlernen und Einstellungen der Tonspur wie Lautstärke oder Panorama verändern können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Tongenerator kennenlernen und mit einem Tongenerator gezielt Audiospuren erstellen können.&lt;br /&gt;
*… zwischen ausgewählten und abgewählten Spuren unterscheiden können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Karaoke singen &lt;br /&gt;
*einen Kanon mit sich selbst aufnehmen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen mit Musikinstrumenten einspielen, dazu einen Click-Track als Taktgeber nutzen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen bezüglich Panorama und Lautstärke anpassen&lt;br /&gt;
*Vergleich der eigenen Stimme beim Singen eines Tons mit dem mathematisch reinen Klang einer Sinusschwingung aus dem Tongenerator&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Let‘s make music===&lt;br /&gt;
Für musikalisch interessierte Schüler ist das Aufnehmen und Bearbeiten eigener Musik motivierend. Dieser Schwung kann mit Audacity für den Musikunterricht genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Prinzip der „Spuren“&lt;br /&gt;
Zuerst ist es wichtig, den Schülern das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung zu erklären. Aus eigener Erfahrung kennen Sie sicherlich den Ärger, wenn durch einen einzigen Versprecher während einer Hörspielaufnahme mit Kassettenrekorder die Aufnahme quasi wertlos wird. Mit Audacity kann das nicht passieren, denn anders als beim Kassettenrekorder wird bei Audacity nicht bei jeder Aufnahme gleich das endgültige Produkt erstellt. Das Klangergebnis, das man beim Abspielen aus dem Lautsprecher hört, setzt sich aus vielen Teilaufnahmen – sogenannten Spuren – zusammen. Bei mehrmaliger Aufnahme wird die neue Aufnahme nicht einfach in das Bisherige integriert, sondern wird als eigene, neue „Spur“ hinzugefügt. Das hat den großen Vorteil, dass jede Spur einzeln bearbeitet werden kann: Sie kann im Ganzen oder in Teilen wieder gelöscht werden, sie kann in der Lautstärke angehoben oder abgesenkt werden, und sie kann mit Effekten versehen werden.&lt;br /&gt;
Sehenden Schülern erschließt sich das Prinzip der Spuren über den Bildschirm: Bei jeder neuen Aufnahme zeigt der Bildschirm die neue Spur in einem waagerechten Feld, in dem der Cursor parallel zu den bereits bestehenden Spuren läuft. Blinde Schüler können dieses Prinzip durch Analyse der Programmbedienung verstehen: Bei einer neuen Aufnahme zeigt die Braillezeile automatisch die dafür neu angelegte Spur an. Durch Drücken der AUF-Taste kann man beobachten, dass die vorherige Teilaufnahme ebenfalls erhalten geblieben ist. Allgemein kann zwischen den einzelnen Spuren mit den AUF- und AB-Tasten hin- und hergewechselt werden.&lt;br /&gt;
====Benennen einer Tonspur====&lt;br /&gt;
Audacity benennt jede neue Spur mit dem gleichbleibenden Namen „Tonspur“, was die Orientierung für blinde Menschen schwierig macht. Zur besseren Orientierung sollte daher jede Spur umgehend mit einem eigenen Namen versehen werden. Dazu öffnet man in der gewünschten Spur mit UMSCHALT+M das Kontextmenü der Tonspur und bewegt sich mit der AB-Taste um eins nach unten zum Eintrag „Name der Spur“. Durch Drücken von EINGABE öffnet sich das Dialogfenster SPURNAME. Der allgemeine Titel „Tonspur“ ist bereits markiert und kann durch Tippen eines neuen Namens, wie beispielsweise „Gesang Fabienne“, ersetzt werden.&lt;br /&gt;
====Arbeiten in den Spuren====&lt;br /&gt;
In jeder Spur kann mit dem Cursor genauso navigiert, markiert und ausgeschnitten werden wie es in Schritt 1 erklärt wurde.&lt;br /&gt;
Entspricht eine Aufnahme nicht den Wünschen, kann man ihre Spur durch UMSCHALT+C löschen.&lt;br /&gt;
Möchte man sich eine Spur alleine anhören, werden durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm geschaltet und nur die gerade markierte Spur wird abgespielt. Durch wiederholtes Drücken von UMSCHALT+S sind wieder alle Spuren zu hören.&lt;br /&gt;
Genauso kann eine Spur auch stumm geschaltet werden: Durch UMSCHALT+U hört man beim Abspielen alle anderen Spuren, nur die markierte nicht.&lt;br /&gt;
Beispiele aus dem Schulalltag:&lt;br /&gt;
====Karaoke====&lt;br /&gt;
Zum Einstieg in die Arbeit mit mehreren Spuren bietet sich das beliebte Partyspiel „Karaoke“  an: Ein bekannter Musiktitel wird vom Lehrer als MP3-Datei in eine Spur eingefügt (siehe Schritt 4). Diese Spur sollte vom Schüler mit UMSCHALT+M in „Playback“ umbenannt werden. Im Anschluss daran darf der Schüler seine Künste zeigen: Er singt in Spur 2, während er im Kopfhörer die Playbackspur hört. Jeder Schüler hat einige Minuten Zeit, eine gute Version zu erzeugen. Bei Nichtgefallen kann er die Spur entweder mit UMSCHALT+U stumm schalten oder sie gleich mit UMSCHALT+C löschen. Am Ende der Einheit darf jeder Schüler in einem Casting seine beste Version vorstellen. &lt;br /&gt;
====Kanon====&lt;br /&gt;
Im Musikunterricht ist der Kanon eine beliebte Einführung in das mehrstimmige Singen. Was in der Realität nicht geht, wird nun möglich: Über Audacity kann man ganz leicht einen Kanon mit sich selbst singen. Spur für Spur werden die einzelnen Stimmen nacheinander eingesungen und dabei gleichzeitig angehört.&lt;br /&gt;
====Mini-Tonstudio für die Klassenband====&lt;br /&gt;
Experten können den PC an die schuleigene Verstärkeranlage anschließen (z.B. über den AUX-Anschluss) und eröffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten der Musikaufnahme, beispielsweise Keyboard, Gitarre, E-Drums oder Gesang. Jeder Musiker bekommt seine eigene Spur und hat damit die Möglichkeit, missratene Beiträge zu löschen und zu verbessern. Möchte der Musiker nur seine Spur anhören, kann er durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm schalten. Durch erneutes Drücken von UMSCHALT+S hebt er diese Auswahl wieder auf.&lt;br /&gt;
====Click-Track====&lt;br /&gt;
Gerade für das eigene Singen und Musizieren hat Audacity ein nützliches Werkzeug bereit: Der Click-Track ist ein komfortables, leistungsfähiges Metronom, das aber weit über die bekannten Möglichkeiten des Metronoms hinausgeht. Einen Click-Track kann man über das Menü ERZEUGEN (Alt+Z) und dem Menüeintrag CLICK-TRACK FINISHED... erstellen. Es öffnet sich das Dialogfenster CLICK-TRACK FINISHED... Mit TAB kann dort zwischen verschiedenen Einstellung hin- und hergewechselt werden: Das Tempo, die Schläge pro Takt, die Sounds der Clicktöne und andere. Bei jeder Einstellungsmöglichkeit gibt es eine Zahl, die über Tasteneingaben veränderbar ist und einen Schieberegler, der mit RECHTS und LINKS bewegt werden kann. Für Schüler ist der 3/4 Takt bisweilen problematisch: Daher sollten sie als Hilfe einen Click Track mit diesem Takt erzeugen. Dafür stellt man BEATS PER MEASURE auf 3 und bestätigt mit EINGABE. Audacity erstellt nun eine neue Spur, die einen sauberen 3/4 Takt vorgibt. Diese Spur sollten sie am besten gleich wieder mit UMSCHALT +M in „Click-Track“ umbenennen. Möchte man beim Abspielen oder zum Exportieren in eine Audiodatei die störenden Klicks ausschalten, stellt man mit UMSCHALT+U die Spur einfach stumm.&lt;br /&gt;
====Das Problem der Latenz====&lt;br /&gt;
Beim Anhören von Mehrspuraufnahmen tritt je nach Hardwareausstattung möglicherweise ein unangenehmes Problem auf: Die Spuren laufen um ein paar Millisekunden versetzt und alles hört sich daher falsch an. Diese minimale Zeitverschiebung nennt man Latenz, sie entsteht bei einer Aufnahme mit gleichzeitiger Wiedergabe der anderen Tonspuren. Während der Computer die Signale der abzuspielenden Spuren an die Lautsprecher schickt, nimmt er zeitgleich das Aufzunehmende analoge Signal über die Soundkarte auf. Bevor es gespeichert werden kann, muss es zunächst digital gewandelt werden. Dafür wird die Zeit benötigt, die sich nachher als Latenz bemerkbar macht. Je nach Programm, Soundkarte, Betriebssystem, Arbeitsspeicher und Prozessor kann die Höhe der Latenz unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
Das Problem der Latenz lässt folgendermaßen beheben:&lt;br /&gt;
#Man nimmt einen Click-Track auf.&lt;br /&gt;
#Man nimmt passend zu dem Click-Track eine möglichst prägnante weitere Spur auf.&lt;br /&gt;
#Im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN (zu erreichen über das Menü BEARBEITEN – EINSTELLUNGEN) wählt man unter dem Eintrag AUDIO E/A die Option ZUSÄTZLICHE LATENZ-KORREKTUR (oder latency correction). Hier kann man die Zeitdifferenz zwischen den beiden Spuren in Millisekunden angeben. Dadurch wird nach der Aufnahme die Spur sofort um diesen Wert verschoben. Dabei muss beachtet werden, in welche Richtung korrigiert werden muss. Positive Zahlen (z.B. +80) lassen die neuen Spuren um diesen Wert später beginnen, negative Zahlen (-80) entsprechend früher.&lt;br /&gt;
====Abmischen einer Audioaufnahme====&lt;br /&gt;
Nachdem man mehrere Spuren mit Gesang, Instrumenten, Playbacks oder ähnlichem aufgenommen hat, geht es an die Feinabstimmung, das sogenannte Abmischen. Natürlich hat Audacity nicht so viele Funktionen wie professionelle Studioprogramme, aber mit der spurspeziellen Lautstärkeregelung und dem „Panorama“ lässt sich bereits vieles erreichen:&lt;br /&gt;
Die Lautstärke der einzelnen Spur wird mit ALT+UMSCHALT+AUF im Vergleich zu den anderen Spuren erhöht und mit ALT+UMSCHALT+AB reduziert. So können beispielsweise leise Mädchenstimmen und kräftige Jungenstimmen angeglichen werden.&lt;br /&gt;
Gerade bei einem Kanon kann es ein schöner Effekt sein, wenn die eine Stimme von rechts, die andere von links erklingt: Man nennt das „das Panorama“. Für jede Spur lässt sich einzeln einstellen, aus welcher Richtung sie klingen soll. Mit ALT+UMSCHALT+LINKS kann man die markierte Spur in 10 Stufen nach links und mit ALT+UMSCHALT+RECHTS entsprechend nach rechts verschieben.&lt;br /&gt;
====Einen künstlichen Ton mit dem Tongenerator erstellen====&lt;br /&gt;
Mit einem Tongenerator kann den Schülern auf spielerische Weise der Unterschied zwischen einem natürlichen Ton und einem künstlich erzeugten verdeutlicht werden. Einen Generator für gleichförmige Schwingungen findet man im Menü ERZEUGEN (Alt+Z) unter dem Menüeintrag TONGENERATOR. Wenn die Einstellungen ohne Änderungen übernommen werden, erzeugt Audacity in einer eigenen Spur einen Sinus-Ton mit der Tonhöhe A. In unterschiedlichen Spuren können nun jeweils unterschiedliche Instrumente und die Stimme ebenfalls den Ton A erzeugen: Für Schülern mit einem Sehrest, kann es interessant sein, die Bilder der Schwingungen zu vergleichen. Weitere Beobachtungsaufgaben sind im Physikunterricht interessant: Wie ändert sich beispielsweise ein Ton, wenn die Frequenz oder die Amplitude verändert wird?&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Fokus zur vorherigen Spur bewegen: AB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fokus zur nächsten Spur bewegen: AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur wählen: EINGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur benennen: UMSCHALT + M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur stumm schalten: UMSCHALT + U&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur auf solo schalten: UMSCHALT + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke erhöhen: ALT + UMSCHALT + AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke reduzieren: ALT + UMSCHALT + AB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach links: ALT + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach rechts: ALT + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 4 - Importieren und Arrangieren verschiedener Audiodateien==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… Audiodateien in ein Projekt importieren können.&lt;br /&gt;
*… eine Audiodatei in ihrer Spur an die Position des Cursors verschieben können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Erstellung eines Hörspiels oder eines „Sendung mit der Maus“ Beitrags&lt;br /&gt;
*Nachvertonung eines Witzes&lt;br /&gt;
*Remix aus den Lieblingsliedern erstellen&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Nachvertonung eines Witzes===&lt;br /&gt;
Das Arrangieren von Audiodateien setzt voraus, dass der Schüler einen Großteil der oben beschriebenen Techniken sicher beherrscht. Sieht man einmal vom Tastaturkürzel STRG+I zum Importieren von Audiodateien ab (eine Funktion, die sich auch leicht über das Menü DATEI aufrufen lässt), sollten alle wichtigen Kürzel mittlerweile bekannt sein. Die Tücke steckt bei dieser Aufgabe eher im Detail. Sie erfordert ein gutes Vorstellungsvermögen von dem, was sich auf dem Bildschirm abspielt. &lt;br /&gt;
Die meisten Programme zum mehrspurigen Audioschnitt setzen verschiedene Audiospuren ein, die sie thematisch sortieren: Eine Spur für den Sprecher, eine Spur für die Hintergrundmusik, eine Spur für spezielle Effekte, wie zum Beispiel das Knarzen einer Tür und eventuell weitere Spuren für weitere Spezialaufgaben. Die verschiedenen Audiodateien werden dann auf den Spuren angeordnet, in der gleichen Spur meisten mehrere. Diese  Arbeitsweise ermöglicht eine gute Übersicht und schnelles Arbeiten, zumindest für sehende Menschen. Audacity ermöglicht ein Arbeiten nach dem gleichen Prinzip und zumindest theoretisch ist dies auch für blinde Menschen möglich. Doch während sehende Benutzer die Audiodateien einfach mit der Maus an ihre Position ziehen, ist dies für blinde Benutzer nicht möglich. Sie müssen mühsam jede Audiodatei über die Zwischenablage an die richtige Stelle in der Tonspur kopieren. Dies funktioniert gut, solange keine nachträglichen Änderungen eingearbeitet werden müssen. Spätestens dann aber wird es schwierig, eine bestimmte Audiodatei auf der Spur zu finden und zu bearbeiten. Schon die nachträgliche Anpassung der Lautstärke wird so zum Problem, vom Verschieben der Datei ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Leichter ist das möglich, wenn man für jede Audiodatei eine eigene Spur verwendet. Spuren lassen sich wie bereits geschildert mit Namen versehen und sind dadurch gut zu erkennen. Auch die Lautstärke lässt sich für die ganze Spur sehr einfach anpassen. &lt;br /&gt;
Um aber überhaupt verschiedene Audiodateien zu arrangieren zu können, müssen diese erst einmal auf den Computer und dann in das Audacity-Projekt hineinkommen. Es müssen also mehrere Vorarbeiten geleistet werden. Gehen wir von der Unterrichtsaufgabe aus, einen Witz nachzuvertonen und mit Geräuschen zu aufzulockern.&lt;br /&gt;
====Suche nach Klängen====&lt;br /&gt;
Zunächst benötigen wir einen geeigneten Witz und müssen diesen mit Audacity aufnehmen. Desweiteren benötigen wir geeignete Geräusche. Für diese bietet sich das Internet als Quelle an. Eine blind sehr gut navigierbare Suchmaschine für verschiedene Klänge ist http://findsounds.com. Die Seite ist jedoch nur englischsprachig, was für jüngere Schüler ein Problem darstellen kann. Die Suchmaschine ermöglicht ein Vorhören ihrer Suchergebnisse, sowie den direkten Download der gefundenen Dateien. Diese speichert man am besten in ein eigenes Verzeichnis auf der Festplatte ab. Gerade bei jüngeren Schülern, die vielleicht noch nicht so geübt in der Navigation auf Webseiten sind, ist es sinnvoll eine kleine Auswahl an Klängen direkt bereitzustellen. Andererseits ist das Suchen nach Klängen auch eine sehr motivierende Aufgabe, mit welcher die Schüler das Surfen im Internet üben können. Man kann dafür leicht eine ganze Unterrichtsstunde einplanen. Da der Inhalt der Audiodateien dieser Suchmaschine selten leicht am Dateinamen zu erkennen ist, sollten die Dateien umbenannt werden. Statt dslf20.wav also lieber „quietschende Autoreifen.wav“, dies erleichtert die Arbeit später immens.&lt;br /&gt;
====Importieren von Audiodateien====&lt;br /&gt;
Wir gehen nun davon aus, dass Audacity gestartet und der aufgesprochene Witz in einer Tonspur geöffnet ist. Nun werden wir Stück für Stück die Audiodateien in unser Projekt importieren. Entweder über die Tastaturkombination STRG+I oder über das Menü DATEI – IMPORTIEREN – AUDIO (ALT+D,I,A) öffnen wir das Dialogfeld zum Dateiimport und wählen mit diesem die erste zu importierende Datei aus. Theoretisch können dies auch gleichzeitig mehrere Dateien sein. Der Einfachheit halber beschränken wir uns aber zunächst auf eine einzige. Die Datei wird nach ihrem Import in einer neuen Tonspur angezeigt. Die Tonspur übernimmt dabei automatisch den Namen der Datei und ist dadurch leicht zu erkennen.&lt;br /&gt;
====Verschieben einer Audiodatei in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Nun muss die frisch importierte Audiodatei an ihren Bestimmungsort in unserem Projekt bewegt werden. Am einfachsten startet man die Wiedergabe mit LEERTASTE und drückt UMSCHALT+A sobald man die Stelle erreicht hat, an welcher die Datei platziert werden soll. Der Cursor wird sofort an diese Stelle gesetzt und die Wiedergabe unterbrochen. Mit RECHTS oder LINKS kann man bei Bedarf noch weitere Positionskorrekturen vornehmen. Nun stellt man sicher, dass der Fokus auf der Tonspur sitzt, welche man verschieben möchte. Die Braillezeile zeigt den Namen der Spur an. Ist man sich nicht sicher, wechselt man mit AB und AUF die Spuren und bekommt dabei die Spurnamen angesagt. Die Sprachausgabe sagt bei jeder Spur an, ob diese ausgewählt ist. „Tabelle Spur Ausgewählt Reihe“, bezeichnet eine ausgewählte Tonspur, „Tabelle Spur Reihe“ eine nicht ausgewählte Tonspur. An- und abwählen kann man Tonspuren mit EINGABE. GANZ WICHTIG! Die zu verschiebende Audiospur MUSS die einzige ausgewählte Spur sein, ansonsten werden alle weiteren ausgewählten Spuren mit ihr verschoben. Um die Datei nun endlich zu verschieben, wechseln wir in das Menü auf den Menüpunkt SPUREN – TONSPUREN AUSRICHTEN – ANFANG AN CURSOR AUSRICHTEN (ALT+S,T,C). Die Datei wird nun ohne weitere Rückfrage verschoben. Nach dem Verschieben sollte die Spur sofort wieder durch Drücken von EINGABE abgewählt werden, um ein späteres versehentliches Verschieben auszuschließen.&lt;br /&gt;
Mit allen weiteren Dateien verfährt man nun analog. Sie werden importiert, der Cursor an die Position gesetzt und dann verschoben. Wie weiter oben beschrieben, kann jede Spur selbstverständlich in der Lautstärke oder im Panorama angepasst oder mit einem Effekt versehen werden. Letzter Schritt ist wie immer der Export in eine einzelne Audiodatei, so wie oben bereits beschrieben. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Audio Importieren: STRG + I&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
test&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3724</id>
		<title>Windows7 Tipps zur Installation und Bedienung für sehbehinderte Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3724"/>
		<updated>2011-10-11T06:30:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Medienberatungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderung, Karlsruhe&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;M. Beckers, E-Mail: m.beckers[at]mbz-karlsruhe.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hier eingestellte Artikel enthält keine Screenshots. Ein PDF-Version mit allen Bildern erhalten Sie über den unten stehenden Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:Windows7_-_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung.pdf‎|Windows7 - Tipps zur Installation und Bedienung - PDF Version]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sind die ersten ca. sechs Installationsfenster, sehbehindertenspezifisch gesehen, nicht barrierefrei. Eine Möglichkeit der Bildschirmvergrößerung steht noch nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erleichterte Bedienung beim Installationsvorgang:===&lt;br /&gt;
Ab dem Fenster „Windows einrichten“ besteht die Möglichkeit Vergrößerungs- und/oder Kontrasteinstellungen zu nutzen, indem man im unteren linken Teil des Fensters die Schaltfläche mit dem Symbol für „Erleichterte Bedienung“ betätigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====„Text auf dem Bildschirm laut vorlesen (Sprachausgabe)“====&lt;br /&gt;
NICHT aktivieren! Deutsche Inhalte werden englisch vorgelesen. Man kann die Stimme nachträglich nicht mehr ausschalten und wird von ihr durch den gesamten Installationsvorgang „begleitet“.&lt;br /&gt;
====„Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“====&lt;br /&gt;
Diese Funktion reduziert die Blendung durch das Darstellen der Einstellungsdialogfenster mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift (Links in hellblau), wie wir es von den herkömmlichen „Kontrast Schwarz“-Anzeigeschemata seit Windows2000 kennen.&lt;br /&gt;
„Elemente auf dem Bildschirm vergrößern (Bildschirmlupe)“&lt;br /&gt;
Die Bildschirmlupe kann NICHT im echten Vollbild- oder im Lupenmodus verwendet werden, da die Aero-Oberfläche zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung steht. Es ist nur die Nutzung des Modus „Verankert“ möglich. Ist die Lupe aktiviert (Kästchen anhaken und „Übernehmen“-Schaltfläche betätigen), kann sie mittels folgender Tastenkombinationen gesteuert werden:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Num+ →&#039;&#039;&#039; vergrößern (hineinzoomen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Num– →&#039;&#039;&#039; verkleinern (hinauszoomen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Esc →&#039;&#039;&#039; Lupe ausschalten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Strg+Alt+Pfeiltasten&#039;&#039;&#039; → Verschieben des Lupenfensters&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der linken Maustaste kann das Lupenfenster gepackt und an einer beliebigen Position auf dem Bildschirm angeordnet werden. Es vergrößert den mit dem Mauszeiger gezeigten Bereich.&lt;br /&gt;
Schiebt man das Vergrößerungsfenster in einen der Bildschirmränder hinein, wird es dort angedockt. Außerdem ist es mit der Maus möglich, am Rand des Fensters anzufassen und die Fenstergröße der Lupe durch Ziehen zu verändern. Die Fenstergröße kann mit der Maus auch im am oberen Bildschirmrand angedockten Zustand der Lupe verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden (dies stellt ge-genüber der Bildschirmlupe unter WindowsXP eine Neuerung dar). Sowohl in diesem „Pseudo-Vollbildmodus“, als auch im angedockten Zustand, als auch als Lupenfenster an einer beliebigen Stelle gibt es jedoch ein Problem: Es ist NICHT möglich, in einen Bereich (z.B. ein Eingabefeld) zu klicken, der sich unter der Lupe befindet. Dies bedeutet für den „Pseudo-Vollbildmodus“, dass man in KEINEN Bereich mehr hineinklicken kann, weil sich alles unter der Lupe befindet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man ohne Maus arbeiten, muss man im Einstellungsdialogfenster der Windowslupe die Optionen &#039;&#039;&#039;„Dem Tastaturfokus folgen“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Für die Bildschirmlupe der Texteinfügemarke folgen“&#039;&#039;&#039; aktivieren. In diesem Falle kann man die Größe des Lupenfensters (mit der Maus) z.B. aus dem „Oben-angedockt-Zustand“ auf den gesamten Bildschirm ausdehnen („Pseudo-Vollbildmodus“), mit Alt+Tab zurück in das „Windows einrichten“ Fenster wechseln und sich von nun an mit der Tastatur bewegen.&lt;br /&gt;
Die Option &#039;&#039;&#039;„Farbinversion aktivieren“&#039;&#039;&#039; im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe ist allerdings nur bedingt geeignet, weil auch Farben invertiert werden (vgl. „Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“)&lt;br /&gt;
===Erstes Anzeigen des Desktops:===&lt;br /&gt;
Erfreulicherweise bleibt die Windowslupe nach dem letzten Installationsschritt aktiviert, wenn der Desktop zum ersten Mal angezeigt wird. Nun handelt es sich, dank der jetzt verfügbaren Aero-Oberfläche um einen „echten“ Vollbildmodus, der mit den oben genannten Tastenkombinationen (für die Bildschirmlupe) navigiert werden kann. Außerdem kann die Bildschirmlupe ab jetzt auch mit der Tastenkombination &#039;&#039;&#039;Win+Num+&#039;&#039;&#039; eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen &#039;&#039;&#039;„Dem Tastaturfokus folgen“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Für die Bildschirmlupe der Texteinfügemarke folgen“&#039;&#039;&#039; müssen im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe erneut aktiviert werden.&lt;br /&gt;
Der Kontrastmodus wird leider durch die automatisch aktivierte Aero-Oberfläche deaktiviert. Man muss sich entscheiden, ob man ein herkömmliches Kontrastschema verwendet ODER die Aero-Oberfläche mit ihrer Möglichkeit des Vollbildlupenmodus‘. Über die Verwendung der Option &#039;&#039;&#039;„Farbinversion aktivieren“&#039;&#039;&#039; muss deshalb neu entschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleichzeitige Verwenden eines Kontrastschemas und der Bildschirmlupe birgt ein großes Problem. Das angedockte Windowslupen-Fenster kann zwar nach wie vor auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden („Pseudo-Vollbildmodus“), aber alle geöffneten Fenster öffnen sich vor der Oberfläche der Lupe. Die vergrößerte Ansicht bleibt im Hintergrund, was das effektive Arbeiten wegen der entstehenden visuellen Verwirrung unmöglich macht. Die einzige Möglichkeit ist die Reduktion des Bildschirmlupenfensters auf einen (sehr) begrenzten Bereich des Bildschirms.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verwendung des „echten“ Vollbildmodus‘ bei Verwendung einer Aero-Oberfläche bietet die Bildschirmlupe nun auch den Ansichtsmodus „Lupe“. Dieser entspricht der Verwendung eines „Lupenglases“, das nun mit der Maus oder der Tastatur (s.o.) über den Bildschirm bewegt werden kann. Auch beim Bewegen der Lupe mit der Tastatur wird nun „live“ (im Modus „Verankert“ ist dies nur beim Verschieben mit der Maus möglich) der unter dem Lupenfenster liegende Bereich vergrößert angezeigt. Mittels zusätzlicher Tastenkombinationen (&#039;&#039;&#039;Umschalt+Alt+Pfeiltasten&#039;&#039;&#039;) ist es möglich, die Ausdehnung des Lupenfensters zu verändern. Ein großes Problem beim Ansichtsmodus „Lupe“ ist, dass eine Fokusverfolgung, wie man sie beim Arbeiten mit der Tastatur benötigt, nicht verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modus „Verankert“ (vgl. Lupenmodus beim Verwenden eines herkömmlichen Kontrastschemas) bietet die Möglichkeit, das Lupenfenster irgendwo auf dem Bild-schirm anzuordnen (auch als Bildschirmteilung). Geöffnete Menüs und Dialogfenster werden in den nicht vom Lupenfenster belegten Bereich des Bildschirms „gequetscht“. Ist dies nicht möglich, ragen sie ins Lupenfenster hinein und sorgen im Vordergrund für Verwirrung (vgl. Problem beim „Pseudo-Vollbildmodus“).&lt;br /&gt;
Dies sind die Tastenkombinationen für die Ansichtsmodi der Bildschirmlupe:&lt;br /&gt;
*Vollbild: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+F&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Lupe: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+L&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Verankert: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vorschau im Vollbildmodus: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+Leertaste&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche und aktiviertem Vollbildmodus)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Aero-Oberfläche anpassen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, unter Verwendung einer Aero-Oberfläche, die Bildschirmlupe im echten Vollbildmodus verwenden zu können, ist wirklich erfreulich. Auf den ersten Blick fühlt man sich an professionelle Vergrößerungsprogramme wie Zoomtext, Supernova oder andere erinnert. Allerdings macht sich bei hohen Vergrößerungswerten die fehlende Kantenglättung der Schriften bemerkbar, die dadurch sehr „pixelig“ aussehen.&lt;br /&gt;
Da die Aero-Oberflächen sehr „luftig“, halbdurchsichtig und pastellfarben daherkommen und die Schriften standardmäßig sehr klein eingestellt sind, folgen nun einige Tipps, wie man etwas mehr Kontrast schaffen und insgesamt die Lesbarkeit auf dem Bildschirm erleichtern kann.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf dem Weg zu den nachfolgend beschrieben Funktionen ist der erste Schritt immer der gleiche:&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Systemschriftarten vergrößern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Größe von Text und Symbolen ändern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier kann die Textgröße der Systemschriftarten auf dem Bildschirm gewählt werden (z.B. &#039;&#039;&#039;„Größer   150%“&#039;&#039;&#039;). Anschließend muss man die Schaltfläche &#039;&#039;&#039;„Übernehmen“&#039;&#039;&#039; betätigen, sich abmelden und erneut anmelden.&lt;br /&gt;
Man kann auch eine &#039;&#039;&#039;„Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“&#039;&#039;&#039;. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben, da nicht nur die Textgröße, sondern auch Symbole (z.B. Desktop-Icons) und der Abstand zwischen diesen erheblich vergrößert wird. Einstellungsdialogfenster mit festgelegter Größe „wachsen“ gegebenenfalls am unteren Bildschirmende aus dem Sichtbereich hin-aus, wodurch z.B. Schaltflächen wie „Ja“, „Nein“, „Abbrechen“ nicht mehr sichtbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Kontrast verbessern:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimie-ren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sollte man die Funktion &#039;&#039;&#039;„Transparenz aktivieren“&#039;&#039;&#039; deaktivieren. Anschließend kann man den &#039;&#039;&#039;„Farbmixer einblenden“&#039;&#039;&#039; und den Kontrast (z.B. durch hohe Werte von &#039;&#039;&#039;„Farbintensität“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Sättigung“&#039;&#039;&#039;, oder den niedrigsten Wert von &#039;&#039;&#039;„Helligkeit“&#039;&#039;&#039; (Fensterrahmen werden schwarz) verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manuelle Anpassung einzelner Elemente:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen/Erweiterte Darstellungseinstellungen…&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier können Schriftart/-größe, Farben und vieles andere einzeln angepasst werden. Dies hat jedoch nur Auswirkungen bei der Nutzung von Basis- oder Kontrastschemata. Die einzige Anpassung, die bei der Aero-Oberfläche Auswirkungen hatte, war die Farbe von „Ausgewählte Elemente“ aus dem Listenfeld „Elemente“ und dies auch nicht in allen Menüs. Sie funktioniert beispielsweise in der Menüleiste oder in Listen- und Eingabefeldern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Oberflächen-(Design-)Auswahl:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier kann zwischen zwei verschiedenen Gruppen von Designs (Oberflächen) gewählt werden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Aero-Designs“&#039;&#039;&#039; (vgl. echter Vollbildmodus der Bildschirmlupe möglich, jedoch kein manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich) und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Basisdesigns und Designs mit hohem Kontrast“&#039;&#039;&#039; (nur „Pseudo-Vollbildmodus“ oder „Verankert-Modus“ der Bildschirmlupe möglich, aber manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich).&lt;br /&gt;
Außerdem können im oberen Teil des Fensters weitere Designs online bezogen werden (&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Weitere Designs online beziehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;) oder das individuell veränderte Design gespeichert werden (&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Design speichern&amp;quot;&#039;&#039;&#039;). Letzteres stellt eine gute Möglichkeit dar, die Anpassung seines individuellen Designs zu sichern oder auch mit mehreren verschiedenen Designs zu arbeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Einfarbigen Bildschirmhintergrund wählen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen/Desktophintergrund/Bildpfad: „Einfarbig“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nun wählt man die gewünschte Farbe aus und betätigt die Schaltfläche &#039;&#039;&#039;„Änderungen speichern“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fokusrechteck verbreitern:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Breite des Fokusrechtecks vergrößern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn man diese Funktion aktiviert wird die Umrandung des Fokus etwas dichter. Viel macht dies jedoch leider nicht aus.&lt;br /&gt;
====Einfügemarke (Cursor) verbreitern:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Legen Sie die Breite des blinkenden Cursors fest&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Verbreiterung der Einfügemarke wirkt sich auf Eingabefelder, aber auch Word aus. Zu große Werte sind hier jedoch nicht angeraten, da es beim Platzieren der Einfügemarke innerhalb eines Wortes schwer zu erwägen wird, zwischen welchen Buchstaben sie letztendlich steht. Außerdem verdeckt eine zu breite Einfügemarke die benachbarten Buchstaben.&lt;br /&gt;
====Unnötige Animationen ausschalten:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Alle nicht erforderlichen Animationen deaktivieren (wenn möglich)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Aktivieren dieser Funktion verhindert Animationseffekte, wie z.B. Überblendeffekte beim Schließen von Fenstern und anderen Elementen.&lt;br /&gt;
====Hintergrundbilder entfernen:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Hintergrundbilder entfernen (falls verfügbar)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Auszug aus der Windowshilfe: „Mit dieser Option werden alle unwichtigen, überlappenden Inhalte und Hintergrundbilder deaktiviert, damit der Bildschirm leichter erkennbar wird.“&lt;br /&gt;
===Anpassen und Nutzung des Startmenüs:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rechtsklick auf das Startsymbol (unten links auf dem Desktop) und Auswählen des Eintrags &#039;&#039;&#039;„Eigenschaften“&#039;&#039;&#039; können die Einstellungen für die Taskleiste und das Startmenü verändert werden. Hier ein paar Tipps:&lt;br /&gt;
*Kleine Symbole in der Taskleiste verwenden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Taskleiste“/Kleine Symbole verwenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Da man sich als sehbehinderter Mensch möglicherweise lieber auf einen Programmnamen als auf ein Startsymbol verlässt, kann man Platz auf dem Bildschirm sparen, indem man diese Funktion aktiviert. Es gibt schnellere Wege ein Programm zu starten (s.u.), als mit der Maus ein Symbol in der Taskleiste anzuklicken oder sich mit der Tastatur in die Taskleiste zu bewegen, um dort das entsprechende Symbol auszuführen.&lt;br /&gt;
*Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Startmenü“/Schaltfläche „Anpassen“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Startmenü von Windows7 ist leider mindestens zweispaltig, was die konservative, übersichtliche Orientierung, wie wir sie vom klassischen Startmenü unter WindowsXP kennen, beeinträchtigt. Im Folgenden hat man, bis auf einige Ausnahmen, die Möglichkeit, bestimmte Systemelemente nach Bedarf im Startmenü als Menü (man kann eine dritte Spalte ausklappen), als Verknüpfung (von den Verknüpfungen in der zweiten Spalte des Startmenüs öffnet sich ein separates Fenster) oder gar nicht anzeigen zu lassen. Besondere Beachtung sollten hier auch die Funktionen &#039;&#039;&#039;„Befehl ‚Ausführen‘“&#039;&#039;&#039; (nach Verwendung dieser Funktion im Startmenü kann man einen vollständigen Pfad zu einem Dokument oder einem Programm syntaxgerecht eingeben und starten – für fortgeschrittene Benutzer) und &#039;&#039;&#039;„Menü ‚Alle Programme‘ nach Namen sortieren‘“&#039;&#039;&#039; (sollte auf jeden Fall aktiviert werden) finden.&lt;br /&gt;
====Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert, die wichtigsten Programmverknüpfungen, wie folgt, ins Startmenü zu integrieren:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick auf die Programm-Startdatei (z.B. win-word.exe)/Startverknüpfung oder Markieren dieser+Kontextmenütaste, „An Startmenü anheften“&#039;&#039;&#039; auswählen, ins Startmenü auf diese angelegte Verknüpfung wechseln, F2 drücken und dem Namen eine Zahl voran stellen, z.B. „3 Microsoft Word“. Endergebnis: Man kann „Microsoft Word“ starten, indem man nacheinander &#039;&#039;&#039;Win, 3, Enter&#039;&#039;&#039; drückt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Unnötige Bestandteile der Taskleiste ausschalten:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Symbolleisten“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier können überflüssige Bestandteile der Taskleiste zugunsten besserer Übersichtlichkeit deaktiviert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Bereiche des Startmenüs:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Windows7-Startmenü beinhaltet folgende Bereiche:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Programme/Dateien durchsuchen“&#039;&#039;&#039; (in der linken Spalte, dient dem Eingeben von Programm- und/oder Dateinamen oder (Anfängen von) Schlüsselbegriffen, worauf die relevanten Treffer in der linken Menüspalte angezeigt werden und von dort aus ausgeführt werden können),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Alle Programme“&#039;&#039;&#039; (in der linken Spalte; Durch Bestätigen mit Enter werden dort die Startverknüpfungen und Programmordner aller installierten Programme angezeigt und können von dort aus ausgeführt werden),&lt;br /&gt;
Selbst angelegte Startverknüpfungen für die wichtigsten Programme (in der linken Spalte, s.o. &#039;&#039;&#039;„Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen“&#039;&#039;&#039;),&lt;br /&gt;
rechte Menüspalte (enthält die ausgewählten Systemelemente als Verknüpfung oder Menü/dritte Spalte; s.o. &#039;&#039;&#039;„Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten“&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
====Neue Fenstersteuerungsfunktionen:====&lt;br /&gt;
Es gibt unter Windows7 nun einige nützliche Tastenkombinationen zur Steuerung von Fensterpositionen. Bisher war die Fenstersteuerung vor allem durch das Nutzen des Menüs möglich, das durch die Tastenkombination Alt+Leertaste aufgerufen werden konnte. Nun gibt es für manche Fensterpositionen unmittelbare Tastenkombinationen:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach oben →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster maximieren (auf gesamte Bildschirmfläche ausdehnen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach unten →&#039;&#039;&#039; maximiertes Fenster als „wiederhergestelltes“ Fenster unter Berücksichtigung der letzten Position auf dem Bildschirm anzeigen oder bereits „wiederhergestelltes“ Fenster in die Taskleiste minimieren/versenken (erneuter Aufruf mittels Alt+Tab oder Win+Tab möglich)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach rechts →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster als Spalte am rechten Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach links →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster als Spalte am linken Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Tab →&#039;&#039;&#039; ermöglicht das Blättern in geöffneten und minimierten Fenstern, wobei eine 3D-Ansicht angezeigt wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Alt+Tab →&#039;&#039;&#039; das herkömmliche Verfahren, auf diese Weise zwischen mehreren geöffneten oder minimierten Fenstern hin- und herwechseln zu können ist in Windows7 so gestaltet, dass das gewählte Fenster kurzzeitig auf dem Bildschirm angezeigt wird (Alt-Taste gedrückt halten), als ob schon hinein gewechselt worden wäre. Man kann nun weiterblättern (bei gedrückter Alt-Taste Tab drücken) oder Esc drücken, um im alten Fenster zu bleiben oder die Alt-Taste loslassen, um in das angezeigte Fenster hinein zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anpassen/Verwenden des neuen Windows-Explorer:===&lt;br /&gt;
====Start-Shortcut:====&lt;br /&gt;
Am schnellsten kann man den Explorer mit der Tastenkombination &#039;&#039;&#039;Win+e&#039;&#039;&#039; aufrufen.&lt;br /&gt;
====Fensterbereiche des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Tab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Umschalt+Tab&#039;&#039;&#039; kann man den Fokus durch die verschiedenen Fensterbereiche (1: Inhalt des aktuellen Ordners, 2: Navigationsleiste, 3: Suchfeld, 4: Navigationsbereich) des Explorers bewegen.&lt;br /&gt;
Wie schon bei Windows-Vista muss man, wenn man sich im Navigationsbereich (&amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot;, 4) bewegt erst &#039;&#039;&#039;Enter&#039;&#039;&#039; betätigen, damit der Inhalt des markierten Ordners rechts im Inhaltsbereich (1) angezeigt wird. In die Navigationsleiste (2,&#039;&#039;&#039; Alt+e)&#039;&#039;&#039; kann auch eine genaue Pfadangabe oder Schlüsselworte (z.B. Desktop) eingegeben werden, um zu Ordnern zu navigieren. Im Suchfeld (3, &#039;&#039;&#039;Strg+e oder Strg+f&#039;&#039;&#039;) kann ein Suchwort eingegeben werden, nach dem im derzeit geöffneten Ordner (und dessen Unterordnern) gesucht wird. Treffer werden bereits während der Eingabe des Suchwortes im Inhaltsbereich (1) angezeigt. Alternativ kann auch eine präzisere Dateisuche mit &#039;&#039;&#039;Win+f&#039;&#039;&#039; gestartet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Layout des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Layout des Explorerfensters sollte angepasst werden. (Detailbereich und Vorschaufenster sind ggf. entbehrlich, um sich leichter Übersicht verschaffen und die Bildschirmfläche sinnvoller nutzen zu können).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Organisieren/Layout&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
====Ansichten des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu empfehlen sind die Ansichten &amp;quot;Liste&amp;quot; und &amp;quot;Details&amp;quot; (&#039;&#039;&#039;Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Liste&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details&#039;&#039;&#039; aufgrund ihrer guten Übersichtlichkeit. Bei der Ansicht &amp;quot;Details&amp;quot; können die gewünschten Spalten ausgewählt werden (Menü &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details auswählen&#039;&#039;&#039;). Die entsprechende Überschriftenleiste der Details ist mittlerweile auch mit Tastatur zugänglich (was allerdings den Navigationsweg zwischen den Explorerbereichen etwas verlängert). So können Sortierkriterien und Filter zur Anzeige der Dateien im Ordner genutzt werden. Ausgewählte Details und Reihenfolge der Anordnung bleiben auch beim Wechsel in einen anderen Ordner erhalten. Filtereinstellungen gehen bei Ordnerwechsel verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Favoriten&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Im Navigationsbereich gibt es einen Systemordner mit dem Namen &amp;quot;Favoriten&amp;quot;. Hier werden im Unterordner &amp;quot;Zuletzt besucht&amp;quot; die zuletzt besuchten Orte angezeigt. Verwirrend ist hierbei, dass es sich nur um Ordner-Verknüpfungen und nicht um den tatsächlichen (physikalischen) Ort handelt, an dem die Ordner und Dateien auf der Festplatte liegen.&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Bibliotheken&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Bei den Bibliotheken handelt es sich ebenfalls nur um eine Sammlung von Verknüpfungen zu gleichartigen Dateien (z.B. Bilder), die auf der Festplatte an verschiedenen physikalischen Orten liegen. Solche Orte können beliebig zu einer Bibliothek hinzugefügt oder aus dieser entfernt werden. Wenn man eine Bibliothek im Explorer öffnet liegen die (Verknüpfungen zu den) Dateien in einem &amp;quot;Sammelordner&amp;quot;. Auch beim Anzeigen von Bibliotheken werden die Wege zwischen Fensterbereichen bei Tastaturnutzung mit Tab/Umschalt+Tab weiter, da über dem Inhaltsbereich zusätzlich die Funktionen &amp;quot;Hierzu gehören&amp;quot; und &amp;quot;Anordnen nach&amp;quot; eingefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechseln zwischen geöffneten Fenstern:====&lt;br /&gt;
Als Alternative zu den beiden Möglichkeiten, zwischen geöffneten Fenstern zu wechseln (Alt+Tab, Alt+Umschalt+Tab und Win+Tab, Win+Umschalt+Tab) kann mit &#039;&#039;&#039;Win+[Zahl über Buchstabenbereich der Tastatur]&#039;&#039;&#039; gezielt zwischen geöffneten Applikationen gemäß ihrer Reihenfolge in der Taskleiste gewechselt werden. Gehören geöffnete Fenster zu der selben Anwendung muss die entsprechende Zahl bei gehaltener Win-Taste mehrmals gedrückt werden. Im Beispielbild gibt es vier Anwendungen die geöffnet sind. Insgesamt sind es sechs Fenster. Wenn man beispielsweise auf &amp;quot;Posteinga…&amp;quot; wechseln möchte, hält man die Win-Taste gedrückt und tippt die Zahl &amp;quot;1&amp;quot; (nicht auf dem Nummernblock, sondern über dem Buchstabenfeld der Tastatur), weil es sich um die erste Anwendung in der Taskleiste handelt. Für &amp;quot;D:\ müsste man die Win-Taste festhalten und 2x die Zahl &amp;quot;2&amp;quot; tippen, weil dies das zweite Fenster der Anwendung &amp;quot;Explorer&amp;quot; ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3723</id>
		<title>Windows7 Tipps zur Installation und Bedienung für sehbehinderte Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3723"/>
		<updated>2011-10-11T06:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Medienberatungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderung, Karlsruhe&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;M. Beckers, E-Mail: m.beckers[at]mbz-karlsruhe.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hier eingestellte Artikel enthält keine Screenshots. Ein PDF-Version mit allen Bildern erhalten Sie über den unten stehenden Link.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Media:Windows7_-_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung.pdf‎|Windows7 - Tipps zur Installation und Bedienung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sind die ersten ca. sechs Installationsfenster, sehbehindertenspezifisch gesehen, nicht barrierefrei. Eine Möglichkeit der Bildschirmvergrößerung steht noch nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erleichterte Bedienung beim Installationsvorgang:===&lt;br /&gt;
Ab dem Fenster „Windows einrichten“ besteht die Möglichkeit Vergrößerungs- und/oder Kontrasteinstellungen zu nutzen, indem man im unteren linken Teil des Fensters die Schaltfläche mit dem Symbol für „Erleichterte Bedienung“ betätigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====„Text auf dem Bildschirm laut vorlesen (Sprachausgabe)“====&lt;br /&gt;
NICHT aktivieren! Deutsche Inhalte werden englisch vorgelesen. Man kann die Stimme nachträglich nicht mehr ausschalten und wird von ihr durch den gesamten Installationsvorgang „begleitet“.&lt;br /&gt;
====„Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“====&lt;br /&gt;
Diese Funktion reduziert die Blendung durch das Darstellen der Einstellungsdialogfenster mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift (Links in hellblau), wie wir es von den herkömmlichen „Kontrast Schwarz“-Anzeigeschemata seit Windows2000 kennen.&lt;br /&gt;
„Elemente auf dem Bildschirm vergrößern (Bildschirmlupe)“&lt;br /&gt;
Die Bildschirmlupe kann NICHT im echten Vollbild- oder im Lupenmodus verwendet werden, da die Aero-Oberfläche zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung steht. Es ist nur die Nutzung des Modus „Verankert“ möglich. Ist die Lupe aktiviert (Kästchen anhaken und „Übernehmen“-Schaltfläche betätigen), kann sie mittels folgender Tastenkombinationen gesteuert werden:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Num+ →&#039;&#039;&#039; vergrößern (hineinzoomen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Num– →&#039;&#039;&#039; verkleinern (hinauszoomen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Esc →&#039;&#039;&#039; Lupe ausschalten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Strg+Alt+Pfeiltasten&#039;&#039;&#039; → Verschieben des Lupenfensters&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der linken Maustaste kann das Lupenfenster gepackt und an einer beliebigen Position auf dem Bildschirm angeordnet werden. Es vergrößert den mit dem Mauszeiger gezeigten Bereich.&lt;br /&gt;
Schiebt man das Vergrößerungsfenster in einen der Bildschirmränder hinein, wird es dort angedockt. Außerdem ist es mit der Maus möglich, am Rand des Fensters anzufassen und die Fenstergröße der Lupe durch Ziehen zu verändern. Die Fenstergröße kann mit der Maus auch im am oberen Bildschirmrand angedockten Zustand der Lupe verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden (dies stellt ge-genüber der Bildschirmlupe unter WindowsXP eine Neuerung dar). Sowohl in diesem „Pseudo-Vollbildmodus“, als auch im angedockten Zustand, als auch als Lupenfenster an einer beliebigen Stelle gibt es jedoch ein Problem: Es ist NICHT möglich, in einen Bereich (z.B. ein Eingabefeld) zu klicken, der sich unter der Lupe befindet. Dies bedeutet für den „Pseudo-Vollbildmodus“, dass man in KEINEN Bereich mehr hineinklicken kann, weil sich alles unter der Lupe befindet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man ohne Maus arbeiten, muss man im Einstellungsdialogfenster der Windowslupe die Optionen &#039;&#039;&#039;„Dem Tastaturfokus folgen“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Für die Bildschirmlupe der Texteinfügemarke folgen“&#039;&#039;&#039; aktivieren. In diesem Falle kann man die Größe des Lupenfensters (mit der Maus) z.B. aus dem „Oben-angedockt-Zustand“ auf den gesamten Bildschirm ausdehnen („Pseudo-Vollbildmodus“), mit Alt+Tab zurück in das „Windows einrichten“ Fenster wechseln und sich von nun an mit der Tastatur bewegen.&lt;br /&gt;
Die Option &#039;&#039;&#039;„Farbinversion aktivieren“&#039;&#039;&#039; im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe ist allerdings nur bedingt geeignet, weil auch Farben invertiert werden (vgl. „Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“)&lt;br /&gt;
===Erstes Anzeigen des Desktops:===&lt;br /&gt;
Erfreulicherweise bleibt die Windowslupe nach dem letzten Installationsschritt aktiviert, wenn der Desktop zum ersten Mal angezeigt wird. Nun handelt es sich, dank der jetzt verfügbaren Aero-Oberfläche um einen „echten“ Vollbildmodus, der mit den oben genannten Tastenkombinationen (für die Bildschirmlupe) navigiert werden kann. Außerdem kann die Bildschirmlupe ab jetzt auch mit der Tastenkombination &#039;&#039;&#039;Win+Num+&#039;&#039;&#039; eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen &#039;&#039;&#039;„Dem Tastaturfokus folgen“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Für die Bildschirmlupe der Texteinfügemarke folgen“&#039;&#039;&#039; müssen im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe erneut aktiviert werden.&lt;br /&gt;
Der Kontrastmodus wird leider durch die automatisch aktivierte Aero-Oberfläche deaktiviert. Man muss sich entscheiden, ob man ein herkömmliches Kontrastschema verwendet ODER die Aero-Oberfläche mit ihrer Möglichkeit des Vollbildlupenmodus‘. Über die Verwendung der Option &#039;&#039;&#039;„Farbinversion aktivieren“&#039;&#039;&#039; muss deshalb neu entschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleichzeitige Verwenden eines Kontrastschemas und der Bildschirmlupe birgt ein großes Problem. Das angedockte Windowslupen-Fenster kann zwar nach wie vor auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden („Pseudo-Vollbildmodus“), aber alle geöffneten Fenster öffnen sich vor der Oberfläche der Lupe. Die vergrößerte Ansicht bleibt im Hintergrund, was das effektive Arbeiten wegen der entstehenden visuellen Verwirrung unmöglich macht. Die einzige Möglichkeit ist die Reduktion des Bildschirmlupenfensters auf einen (sehr) begrenzten Bereich des Bildschirms.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verwendung des „echten“ Vollbildmodus‘ bei Verwendung einer Aero-Oberfläche bietet die Bildschirmlupe nun auch den Ansichtsmodus „Lupe“. Dieser entspricht der Verwendung eines „Lupenglases“, das nun mit der Maus oder der Tastatur (s.o.) über den Bildschirm bewegt werden kann. Auch beim Bewegen der Lupe mit der Tastatur wird nun „live“ (im Modus „Verankert“ ist dies nur beim Verschieben mit der Maus möglich) der unter dem Lupenfenster liegende Bereich vergrößert angezeigt. Mittels zusätzlicher Tastenkombinationen (&#039;&#039;&#039;Umschalt+Alt+Pfeiltasten&#039;&#039;&#039;) ist es möglich, die Ausdehnung des Lupenfensters zu verändern. Ein großes Problem beim Ansichtsmodus „Lupe“ ist, dass eine Fokusverfolgung, wie man sie beim Arbeiten mit der Tastatur benötigt, nicht verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modus „Verankert“ (vgl. Lupenmodus beim Verwenden eines herkömmlichen Kontrastschemas) bietet die Möglichkeit, das Lupenfenster irgendwo auf dem Bild-schirm anzuordnen (auch als Bildschirmteilung). Geöffnete Menüs und Dialogfenster werden in den nicht vom Lupenfenster belegten Bereich des Bildschirms „gequetscht“. Ist dies nicht möglich, ragen sie ins Lupenfenster hinein und sorgen im Vordergrund für Verwirrung (vgl. Problem beim „Pseudo-Vollbildmodus“).&lt;br /&gt;
Dies sind die Tastenkombinationen für die Ansichtsmodi der Bildschirmlupe:&lt;br /&gt;
*Vollbild: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+F&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Lupe: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+L&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Verankert: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vorschau im Vollbildmodus: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+Leertaste&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche und aktiviertem Vollbildmodus)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Aero-Oberfläche anpassen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, unter Verwendung einer Aero-Oberfläche, die Bildschirmlupe im echten Vollbildmodus verwenden zu können, ist wirklich erfreulich. Auf den ersten Blick fühlt man sich an professionelle Vergrößerungsprogramme wie Zoomtext, Supernova oder andere erinnert. Allerdings macht sich bei hohen Vergrößerungswerten die fehlende Kantenglättung der Schriften bemerkbar, die dadurch sehr „pixelig“ aussehen.&lt;br /&gt;
Da die Aero-Oberflächen sehr „luftig“, halbdurchsichtig und pastellfarben daherkommen und die Schriften standardmäßig sehr klein eingestellt sind, folgen nun einige Tipps, wie man etwas mehr Kontrast schaffen und insgesamt die Lesbarkeit auf dem Bildschirm erleichtern kann.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf dem Weg zu den nachfolgend beschrieben Funktionen ist der erste Schritt immer der gleiche:&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Systemschriftarten vergrößern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Größe von Text und Symbolen ändern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier kann die Textgröße der Systemschriftarten auf dem Bildschirm gewählt werden (z.B. &#039;&#039;&#039;„Größer   150%“&#039;&#039;&#039;). Anschließend muss man die Schaltfläche &#039;&#039;&#039;„Übernehmen“&#039;&#039;&#039; betätigen, sich abmelden und erneut anmelden.&lt;br /&gt;
Man kann auch eine &#039;&#039;&#039;„Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“&#039;&#039;&#039;. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben, da nicht nur die Textgröße, sondern auch Symbole (z.B. Desktop-Icons) und der Abstand zwischen diesen erheblich vergrößert wird. Einstellungsdialogfenster mit festgelegter Größe „wachsen“ gegebenenfalls am unteren Bildschirmende aus dem Sichtbereich hin-aus, wodurch z.B. Schaltflächen wie „Ja“, „Nein“, „Abbrechen“ nicht mehr sichtbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Kontrast verbessern:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimie-ren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sollte man die Funktion &#039;&#039;&#039;„Transparenz aktivieren“&#039;&#039;&#039; deaktivieren. Anschließend kann man den &#039;&#039;&#039;„Farbmixer einblenden“&#039;&#039;&#039; und den Kontrast (z.B. durch hohe Werte von &#039;&#039;&#039;„Farbintensität“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Sättigung“&#039;&#039;&#039;, oder den niedrigsten Wert von &#039;&#039;&#039;„Helligkeit“&#039;&#039;&#039; (Fensterrahmen werden schwarz) verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manuelle Anpassung einzelner Elemente:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen/Erweiterte Darstellungseinstellungen…&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier können Schriftart/-größe, Farben und vieles andere einzeln angepasst werden. Dies hat jedoch nur Auswirkungen bei der Nutzung von Basis- oder Kontrastschemata. Die einzige Anpassung, die bei der Aero-Oberfläche Auswirkungen hatte, war die Farbe von „Ausgewählte Elemente“ aus dem Listenfeld „Elemente“ und dies auch nicht in allen Menüs. Sie funktioniert beispielsweise in der Menüleiste oder in Listen- und Eingabefeldern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Oberflächen-(Design-)Auswahl:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier kann zwischen zwei verschiedenen Gruppen von Designs (Oberflächen) gewählt werden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Aero-Designs“&#039;&#039;&#039; (vgl. echter Vollbildmodus der Bildschirmlupe möglich, jedoch kein manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich) und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Basisdesigns und Designs mit hohem Kontrast“&#039;&#039;&#039; (nur „Pseudo-Vollbildmodus“ oder „Verankert-Modus“ der Bildschirmlupe möglich, aber manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich).&lt;br /&gt;
Außerdem können im oberen Teil des Fensters weitere Designs online bezogen werden (&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Weitere Designs online beziehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;) oder das individuell veränderte Design gespeichert werden (&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Design speichern&amp;quot;&#039;&#039;&#039;). Letzteres stellt eine gute Möglichkeit dar, die Anpassung seines individuellen Designs zu sichern oder auch mit mehreren verschiedenen Designs zu arbeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Einfarbigen Bildschirmhintergrund wählen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen/Desktophintergrund/Bildpfad: „Einfarbig“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nun wählt man die gewünschte Farbe aus und betätigt die Schaltfläche &#039;&#039;&#039;„Änderungen speichern“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fokusrechteck verbreitern:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Breite des Fokusrechtecks vergrößern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn man diese Funktion aktiviert wird die Umrandung des Fokus etwas dichter. Viel macht dies jedoch leider nicht aus.&lt;br /&gt;
====Einfügemarke (Cursor) verbreitern:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Legen Sie die Breite des blinkenden Cursors fest&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Verbreiterung der Einfügemarke wirkt sich auf Eingabefelder, aber auch Word aus. Zu große Werte sind hier jedoch nicht angeraten, da es beim Platzieren der Einfügemarke innerhalb eines Wortes schwer zu erwägen wird, zwischen welchen Buchstaben sie letztendlich steht. Außerdem verdeckt eine zu breite Einfügemarke die benachbarten Buchstaben.&lt;br /&gt;
====Unnötige Animationen ausschalten:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Alle nicht erforderlichen Animationen deaktivieren (wenn möglich)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Aktivieren dieser Funktion verhindert Animationseffekte, wie z.B. Überblendeffekte beim Schließen von Fenstern und anderen Elementen.&lt;br /&gt;
====Hintergrundbilder entfernen:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Hintergrundbilder entfernen (falls verfügbar)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Auszug aus der Windowshilfe: „Mit dieser Option werden alle unwichtigen, überlappenden Inhalte und Hintergrundbilder deaktiviert, damit der Bildschirm leichter erkennbar wird.“&lt;br /&gt;
===Anpassen und Nutzung des Startmenüs:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rechtsklick auf das Startsymbol (unten links auf dem Desktop) und Auswählen des Eintrags &#039;&#039;&#039;„Eigenschaften“&#039;&#039;&#039; können die Einstellungen für die Taskleiste und das Startmenü verändert werden. Hier ein paar Tipps:&lt;br /&gt;
*Kleine Symbole in der Taskleiste verwenden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Taskleiste“/Kleine Symbole verwenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Da man sich als sehbehinderter Mensch möglicherweise lieber auf einen Programmnamen als auf ein Startsymbol verlässt, kann man Platz auf dem Bildschirm sparen, indem man diese Funktion aktiviert. Es gibt schnellere Wege ein Programm zu starten (s.u.), als mit der Maus ein Symbol in der Taskleiste anzuklicken oder sich mit der Tastatur in die Taskleiste zu bewegen, um dort das entsprechende Symbol auszuführen.&lt;br /&gt;
*Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Startmenü“/Schaltfläche „Anpassen“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Startmenü von Windows7 ist leider mindestens zweispaltig, was die konservative, übersichtliche Orientierung, wie wir sie vom klassischen Startmenü unter WindowsXP kennen, beeinträchtigt. Im Folgenden hat man, bis auf einige Ausnahmen, die Möglichkeit, bestimmte Systemelemente nach Bedarf im Startmenü als Menü (man kann eine dritte Spalte ausklappen), als Verknüpfung (von den Verknüpfungen in der zweiten Spalte des Startmenüs öffnet sich ein separates Fenster) oder gar nicht anzeigen zu lassen. Besondere Beachtung sollten hier auch die Funktionen &#039;&#039;&#039;„Befehl ‚Ausführen‘“&#039;&#039;&#039; (nach Verwendung dieser Funktion im Startmenü kann man einen vollständigen Pfad zu einem Dokument oder einem Programm syntaxgerecht eingeben und starten – für fortgeschrittene Benutzer) und &#039;&#039;&#039;„Menü ‚Alle Programme‘ nach Namen sortieren‘“&#039;&#039;&#039; (sollte auf jeden Fall aktiviert werden) finden.&lt;br /&gt;
====Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert, die wichtigsten Programmverknüpfungen, wie folgt, ins Startmenü zu integrieren:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick auf die Programm-Startdatei (z.B. win-word.exe)/Startverknüpfung oder Markieren dieser+Kontextmenütaste, „An Startmenü anheften“&#039;&#039;&#039; auswählen, ins Startmenü auf diese angelegte Verknüpfung wechseln, F2 drücken und dem Namen eine Zahl voran stellen, z.B. „3 Microsoft Word“. Endergebnis: Man kann „Microsoft Word“ starten, indem man nacheinander &#039;&#039;&#039;Win, 3, Enter&#039;&#039;&#039; drückt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Unnötige Bestandteile der Taskleiste ausschalten:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Symbolleisten“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier können überflüssige Bestandteile der Taskleiste zugunsten besserer Übersichtlichkeit deaktiviert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Bereiche des Startmenüs:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Windows7-Startmenü beinhaltet folgende Bereiche:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Programme/Dateien durchsuchen“&#039;&#039;&#039; (in der linken Spalte, dient dem Eingeben von Programm- und/oder Dateinamen oder (Anfängen von) Schlüsselbegriffen, worauf die relevanten Treffer in der linken Menüspalte angezeigt werden und von dort aus ausgeführt werden können),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Alle Programme“&#039;&#039;&#039; (in der linken Spalte; Durch Bestätigen mit Enter werden dort die Startverknüpfungen und Programmordner aller installierten Programme angezeigt und können von dort aus ausgeführt werden),&lt;br /&gt;
Selbst angelegte Startverknüpfungen für die wichtigsten Programme (in der linken Spalte, s.o. &#039;&#039;&#039;„Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen“&#039;&#039;&#039;),&lt;br /&gt;
rechte Menüspalte (enthält die ausgewählten Systemelemente als Verknüpfung oder Menü/dritte Spalte; s.o. &#039;&#039;&#039;„Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten“&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
====Neue Fenstersteuerungsfunktionen:====&lt;br /&gt;
Es gibt unter Windows7 nun einige nützliche Tastenkombinationen zur Steuerung von Fensterpositionen. Bisher war die Fenstersteuerung vor allem durch das Nutzen des Menüs möglich, das durch die Tastenkombination Alt+Leertaste aufgerufen werden konnte. Nun gibt es für manche Fensterpositionen unmittelbare Tastenkombinationen:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach oben →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster maximieren (auf gesamte Bildschirmfläche ausdehnen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach unten →&#039;&#039;&#039; maximiertes Fenster als „wiederhergestelltes“ Fenster unter Berücksichtigung der letzten Position auf dem Bildschirm anzeigen oder bereits „wiederhergestelltes“ Fenster in die Taskleiste minimieren/versenken (erneuter Aufruf mittels Alt+Tab oder Win+Tab möglich)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach rechts →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster als Spalte am rechten Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach links →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster als Spalte am linken Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Tab →&#039;&#039;&#039; ermöglicht das Blättern in geöffneten und minimierten Fenstern, wobei eine 3D-Ansicht angezeigt wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Alt+Tab →&#039;&#039;&#039; das herkömmliche Verfahren, auf diese Weise zwischen mehreren geöffneten oder minimierten Fenstern hin- und herwechseln zu können ist in Windows7 so gestaltet, dass das gewählte Fenster kurzzeitig auf dem Bildschirm angezeigt wird (Alt-Taste gedrückt halten), als ob schon hinein gewechselt worden wäre. Man kann nun weiterblättern (bei gedrückter Alt-Taste Tab drücken) oder Esc drücken, um im alten Fenster zu bleiben oder die Alt-Taste loslassen, um in das angezeigte Fenster hinein zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anpassen/Verwenden des neuen Windows-Explorer:===&lt;br /&gt;
====Start-Shortcut:====&lt;br /&gt;
Am schnellsten kann man den Explorer mit der Tastenkombination &#039;&#039;&#039;Win+e&#039;&#039;&#039; aufrufen.&lt;br /&gt;
====Fensterbereiche des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Tab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Umschalt+Tab&#039;&#039;&#039; kann man den Fokus durch die verschiedenen Fensterbereiche (1: Inhalt des aktuellen Ordners, 2: Navigationsleiste, 3: Suchfeld, 4: Navigationsbereich) des Explorers bewegen.&lt;br /&gt;
Wie schon bei Windows-Vista muss man, wenn man sich im Navigationsbereich (&amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot;, 4) bewegt erst &#039;&#039;&#039;Enter&#039;&#039;&#039; betätigen, damit der Inhalt des markierten Ordners rechts im Inhaltsbereich (1) angezeigt wird. In die Navigationsleiste (2,&#039;&#039;&#039; Alt+e)&#039;&#039;&#039; kann auch eine genaue Pfadangabe oder Schlüsselworte (z.B. Desktop) eingegeben werden, um zu Ordnern zu navigieren. Im Suchfeld (3, &#039;&#039;&#039;Strg+e oder Strg+f&#039;&#039;&#039;) kann ein Suchwort eingegeben werden, nach dem im derzeit geöffneten Ordner (und dessen Unterordnern) gesucht wird. Treffer werden bereits während der Eingabe des Suchwortes im Inhaltsbereich (1) angezeigt. Alternativ kann auch eine präzisere Dateisuche mit &#039;&#039;&#039;Win+f&#039;&#039;&#039; gestartet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Layout des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Layout des Explorerfensters sollte angepasst werden. (Detailbereich und Vorschaufenster sind ggf. entbehrlich, um sich leichter Übersicht verschaffen und die Bildschirmfläche sinnvoller nutzen zu können).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Organisieren/Layout&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
====Ansichten des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu empfehlen sind die Ansichten &amp;quot;Liste&amp;quot; und &amp;quot;Details&amp;quot; (&#039;&#039;&#039;Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Liste&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details&#039;&#039;&#039; aufgrund ihrer guten Übersichtlichkeit. Bei der Ansicht &amp;quot;Details&amp;quot; können die gewünschten Spalten ausgewählt werden (Menü &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details auswählen&#039;&#039;&#039;). Die entsprechende Überschriftenleiste der Details ist mittlerweile auch mit Tastatur zugänglich (was allerdings den Navigationsweg zwischen den Explorerbereichen etwas verlängert). So können Sortierkriterien und Filter zur Anzeige der Dateien im Ordner genutzt werden. Ausgewählte Details und Reihenfolge der Anordnung bleiben auch beim Wechsel in einen anderen Ordner erhalten. Filtereinstellungen gehen bei Ordnerwechsel verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Favoriten&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Im Navigationsbereich gibt es einen Systemordner mit dem Namen &amp;quot;Favoriten&amp;quot;. Hier werden im Unterordner &amp;quot;Zuletzt besucht&amp;quot; die zuletzt besuchten Orte angezeigt. Verwirrend ist hierbei, dass es sich nur um Ordner-Verknüpfungen und nicht um den tatsächlichen (physikalischen) Ort handelt, an dem die Ordner und Dateien auf der Festplatte liegen.&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Bibliotheken&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Bei den Bibliotheken handelt es sich ebenfalls nur um eine Sammlung von Verknüpfungen zu gleichartigen Dateien (z.B. Bilder), die auf der Festplatte an verschiedenen physikalischen Orten liegen. Solche Orte können beliebig zu einer Bibliothek hinzugefügt oder aus dieser entfernt werden. Wenn man eine Bibliothek im Explorer öffnet liegen die (Verknüpfungen zu den) Dateien in einem &amp;quot;Sammelordner&amp;quot;. Auch beim Anzeigen von Bibliotheken werden die Wege zwischen Fensterbereichen bei Tastaturnutzung mit Tab/Umschalt+Tab weiter, da über dem Inhaltsbereich zusätzlich die Funktionen &amp;quot;Hierzu gehören&amp;quot; und &amp;quot;Anordnen nach&amp;quot; eingefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechseln zwischen geöffneten Fenstern:====&lt;br /&gt;
Als Alternative zu den beiden Möglichkeiten, zwischen geöffneten Fenstern zu wechseln (Alt+Tab, Alt+Umschalt+Tab und Win+Tab, Win+Umschalt+Tab) kann mit &#039;&#039;&#039;Win+[Zahl über Buchstabenbereich der Tastatur]&#039;&#039;&#039; gezielt zwischen geöffneten Applikationen gemäß ihrer Reihenfolge in der Taskleiste gewechselt werden. Gehören geöffnete Fenster zu der selben Anwendung muss die entsprechende Zahl bei gehaltener Win-Taste mehrmals gedrückt werden. Im Beispielbild gibt es vier Anwendungen die geöffnet sind. Insgesamt sind es sechs Fenster. Wenn man beispielsweise auf &amp;quot;Posteinga…&amp;quot; wechseln möchte, hält man die Win-Taste gedrückt und tippt die Zahl &amp;quot;1&amp;quot; (nicht auf dem Nummernblock, sondern über dem Buchstabenfeld der Tastatur), weil es sich um die erste Anwendung in der Taskleiste handelt. Für &amp;quot;D:\ müsste man die Win-Taste festhalten und 2x die Zahl &amp;quot;2&amp;quot; tippen, weil dies das zweite Fenster der Anwendung &amp;quot;Explorer&amp;quot; ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
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		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Datei:Windows7_-_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung.pdf&amp;diff=3722</id>
		<title>Datei:Windows7 - Tipps zur Installation und Bedienung.pdf</title>
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		<updated>2011-10-11T06:26:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
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	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3721</id>
		<title>Windows7 Tipps zur Installation und Bedienung für sehbehinderte Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3721"/>
		<updated>2011-10-11T06:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Medienberatungszentrum für Kinder und Jugendliche mit Sehbehinderung, Karlsruhe&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;M. Beckers, E-Mail: m.beckers[at]mbz-karlsruhe.de&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hier eingestellte Artikel enthält keine Screenshots. Ein PDF-Version mit allen Bildern erhalten Sie hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sind die ersten ca. sechs Installationsfenster, sehbehindertenspezifisch gesehen, nicht barrierefrei. Eine Möglichkeit der Bildschirmvergrößerung steht noch nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erleichterte Bedienung beim Installationsvorgang:===&lt;br /&gt;
Ab dem Fenster „Windows einrichten“ besteht die Möglichkeit Vergrößerungs- und/oder Kontrasteinstellungen zu nutzen, indem man im unteren linken Teil des Fensters die Schaltfläche mit dem Symbol für „Erleichterte Bedienung“ betätigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====„Text auf dem Bildschirm laut vorlesen (Sprachausgabe)“====&lt;br /&gt;
NICHT aktivieren! Deutsche Inhalte werden englisch vorgelesen. Man kann die Stimme nachträglich nicht mehr ausschalten und wird von ihr durch den gesamten Installationsvorgang „begleitet“.&lt;br /&gt;
====„Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“====&lt;br /&gt;
Diese Funktion reduziert die Blendung durch das Darstellen der Einstellungsdialogfenster mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift (Links in hellblau), wie wir es von den herkömmlichen „Kontrast Schwarz“-Anzeigeschemata seit Windows2000 kennen.&lt;br /&gt;
„Elemente auf dem Bildschirm vergrößern (Bildschirmlupe)“&lt;br /&gt;
Die Bildschirmlupe kann NICHT im echten Vollbild- oder im Lupenmodus verwendet werden, da die Aero-Oberfläche zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung steht. Es ist nur die Nutzung des Modus „Verankert“ möglich. Ist die Lupe aktiviert (Kästchen anhaken und „Übernehmen“-Schaltfläche betätigen), kann sie mittels folgender Tastenkombinationen gesteuert werden:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Num+ →&#039;&#039;&#039; vergrößern (hineinzoomen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Num– →&#039;&#039;&#039; verkleinern (hinauszoomen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Esc →&#039;&#039;&#039; Lupe ausschalten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Strg+Alt+Pfeiltasten&#039;&#039;&#039; → Verschieben des Lupenfensters&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der linken Maustaste kann das Lupenfenster gepackt und an einer beliebigen Position auf dem Bildschirm angeordnet werden. Es vergrößert den mit dem Mauszeiger gezeigten Bereich.&lt;br /&gt;
Schiebt man das Vergrößerungsfenster in einen der Bildschirmränder hinein, wird es dort angedockt. Außerdem ist es mit der Maus möglich, am Rand des Fensters anzufassen und die Fenstergröße der Lupe durch Ziehen zu verändern. Die Fenstergröße kann mit der Maus auch im am oberen Bildschirmrand angedockten Zustand der Lupe verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden (dies stellt ge-genüber der Bildschirmlupe unter WindowsXP eine Neuerung dar). Sowohl in diesem „Pseudo-Vollbildmodus“, als auch im angedockten Zustand, als auch als Lupenfenster an einer beliebigen Stelle gibt es jedoch ein Problem: Es ist NICHT möglich, in einen Bereich (z.B. ein Eingabefeld) zu klicken, der sich unter der Lupe befindet. Dies bedeutet für den „Pseudo-Vollbildmodus“, dass man in KEINEN Bereich mehr hineinklicken kann, weil sich alles unter der Lupe befindet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man ohne Maus arbeiten, muss man im Einstellungsdialogfenster der Windowslupe die Optionen &#039;&#039;&#039;„Dem Tastaturfokus folgen“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Für die Bildschirmlupe der Texteinfügemarke folgen“&#039;&#039;&#039; aktivieren. In diesem Falle kann man die Größe des Lupenfensters (mit der Maus) z.B. aus dem „Oben-angedockt-Zustand“ auf den gesamten Bildschirm ausdehnen („Pseudo-Vollbildmodus“), mit Alt+Tab zurück in das „Windows einrichten“ Fenster wechseln und sich von nun an mit der Tastatur bewegen.&lt;br /&gt;
Die Option &#039;&#039;&#039;„Farbinversion aktivieren“&#039;&#039;&#039; im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe ist allerdings nur bedingt geeignet, weil auch Farben invertiert werden (vgl. „Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“)&lt;br /&gt;
===Erstes Anzeigen des Desktops:===&lt;br /&gt;
Erfreulicherweise bleibt die Windowslupe nach dem letzten Installationsschritt aktiviert, wenn der Desktop zum ersten Mal angezeigt wird. Nun handelt es sich, dank der jetzt verfügbaren Aero-Oberfläche um einen „echten“ Vollbildmodus, der mit den oben genannten Tastenkombinationen (für die Bildschirmlupe) navigiert werden kann. Außerdem kann die Bildschirmlupe ab jetzt auch mit der Tastenkombination &#039;&#039;&#039;Win+Num+&#039;&#039;&#039; eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen &#039;&#039;&#039;„Dem Tastaturfokus folgen“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Für die Bildschirmlupe der Texteinfügemarke folgen“&#039;&#039;&#039; müssen im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe erneut aktiviert werden.&lt;br /&gt;
Der Kontrastmodus wird leider durch die automatisch aktivierte Aero-Oberfläche deaktiviert. Man muss sich entscheiden, ob man ein herkömmliches Kontrastschema verwendet ODER die Aero-Oberfläche mit ihrer Möglichkeit des Vollbildlupenmodus‘. Über die Verwendung der Option &#039;&#039;&#039;„Farbinversion aktivieren“&#039;&#039;&#039; muss deshalb neu entschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleichzeitige Verwenden eines Kontrastschemas und der Bildschirmlupe birgt ein großes Problem. Das angedockte Windowslupen-Fenster kann zwar nach wie vor auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden („Pseudo-Vollbildmodus“), aber alle geöffneten Fenster öffnen sich vor der Oberfläche der Lupe. Die vergrößerte Ansicht bleibt im Hintergrund, was das effektive Arbeiten wegen der entstehenden visuellen Verwirrung unmöglich macht. Die einzige Möglichkeit ist die Reduktion des Bildschirmlupenfensters auf einen (sehr) begrenzten Bereich des Bildschirms.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verwendung des „echten“ Vollbildmodus‘ bei Verwendung einer Aero-Oberfläche bietet die Bildschirmlupe nun auch den Ansichtsmodus „Lupe“. Dieser entspricht der Verwendung eines „Lupenglases“, das nun mit der Maus oder der Tastatur (s.o.) über den Bildschirm bewegt werden kann. Auch beim Bewegen der Lupe mit der Tastatur wird nun „live“ (im Modus „Verankert“ ist dies nur beim Verschieben mit der Maus möglich) der unter dem Lupenfenster liegende Bereich vergrößert angezeigt. Mittels zusätzlicher Tastenkombinationen (&#039;&#039;&#039;Umschalt+Alt+Pfeiltasten&#039;&#039;&#039;) ist es möglich, die Ausdehnung des Lupenfensters zu verändern. Ein großes Problem beim Ansichtsmodus „Lupe“ ist, dass eine Fokusverfolgung, wie man sie beim Arbeiten mit der Tastatur benötigt, nicht verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modus „Verankert“ (vgl. Lupenmodus beim Verwenden eines herkömmlichen Kontrastschemas) bietet die Möglichkeit, das Lupenfenster irgendwo auf dem Bild-schirm anzuordnen (auch als Bildschirmteilung). Geöffnete Menüs und Dialogfenster werden in den nicht vom Lupenfenster belegten Bereich des Bildschirms „gequetscht“. Ist dies nicht möglich, ragen sie ins Lupenfenster hinein und sorgen im Vordergrund für Verwirrung (vgl. Problem beim „Pseudo-Vollbildmodus“).&lt;br /&gt;
Dies sind die Tastenkombinationen für die Ansichtsmodi der Bildschirmlupe:&lt;br /&gt;
*Vollbild: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+F&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Lupe: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+L&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Verankert: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vorschau im Vollbildmodus: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+Leertaste&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche und aktiviertem Vollbildmodus)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Aero-Oberfläche anpassen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, unter Verwendung einer Aero-Oberfläche, die Bildschirmlupe im echten Vollbildmodus verwenden zu können, ist wirklich erfreulich. Auf den ersten Blick fühlt man sich an professionelle Vergrößerungsprogramme wie Zoomtext, Supernova oder andere erinnert. Allerdings macht sich bei hohen Vergrößerungswerten die fehlende Kantenglättung der Schriften bemerkbar, die dadurch sehr „pixelig“ aussehen.&lt;br /&gt;
Da die Aero-Oberflächen sehr „luftig“, halbdurchsichtig und pastellfarben daherkommen und die Schriften standardmäßig sehr klein eingestellt sind, folgen nun einige Tipps, wie man etwas mehr Kontrast schaffen und insgesamt die Lesbarkeit auf dem Bildschirm erleichtern kann.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf dem Weg zu den nachfolgend beschrieben Funktionen ist der erste Schritt immer der gleiche:&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Systemschriftarten vergrößern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Größe von Text und Symbolen ändern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier kann die Textgröße der Systemschriftarten auf dem Bildschirm gewählt werden (z.B. &#039;&#039;&#039;„Größer   150%“&#039;&#039;&#039;). Anschließend muss man die Schaltfläche &#039;&#039;&#039;„Übernehmen“&#039;&#039;&#039; betätigen, sich abmelden und erneut anmelden.&lt;br /&gt;
Man kann auch eine &#039;&#039;&#039;„Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“&#039;&#039;&#039;. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben, da nicht nur die Textgröße, sondern auch Symbole (z.B. Desktop-Icons) und der Abstand zwischen diesen erheblich vergrößert wird. Einstellungsdialogfenster mit festgelegter Größe „wachsen“ gegebenenfalls am unteren Bildschirmende aus dem Sichtbereich hin-aus, wodurch z.B. Schaltflächen wie „Ja“, „Nein“, „Abbrechen“ nicht mehr sichtbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Kontrast verbessern:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimie-ren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sollte man die Funktion &#039;&#039;&#039;„Transparenz aktivieren“&#039;&#039;&#039; deaktivieren. Anschließend kann man den &#039;&#039;&#039;„Farbmixer einblenden“&#039;&#039;&#039; und den Kontrast (z.B. durch hohe Werte von &#039;&#039;&#039;„Farbintensität“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Sättigung“&#039;&#039;&#039;, oder den niedrigsten Wert von &#039;&#039;&#039;„Helligkeit“&#039;&#039;&#039; (Fensterrahmen werden schwarz) verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manuelle Anpassung einzelner Elemente:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen/Erweiterte Darstellungseinstellungen…&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier können Schriftart/-größe, Farben und vieles andere einzeln angepasst werden. Dies hat jedoch nur Auswirkungen bei der Nutzung von Basis- oder Kontrastschemata. Die einzige Anpassung, die bei der Aero-Oberfläche Auswirkungen hatte, war die Farbe von „Ausgewählte Elemente“ aus dem Listenfeld „Elemente“ und dies auch nicht in allen Menüs. Sie funktioniert beispielsweise in der Menüleiste oder in Listen- und Eingabefeldern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Oberflächen-(Design-)Auswahl:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier kann zwischen zwei verschiedenen Gruppen von Designs (Oberflächen) gewählt werden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Aero-Designs“&#039;&#039;&#039; (vgl. echter Vollbildmodus der Bildschirmlupe möglich, jedoch kein manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich) und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Basisdesigns und Designs mit hohem Kontrast“&#039;&#039;&#039; (nur „Pseudo-Vollbildmodus“ oder „Verankert-Modus“ der Bildschirmlupe möglich, aber manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich).&lt;br /&gt;
Außerdem können im oberen Teil des Fensters weitere Designs online bezogen werden (&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Weitere Designs online beziehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;) oder das individuell veränderte Design gespeichert werden (&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Design speichern&amp;quot;&#039;&#039;&#039;). Letzteres stellt eine gute Möglichkeit dar, die Anpassung seines individuellen Designs zu sichern oder auch mit mehreren verschiedenen Designs zu arbeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Einfarbigen Bildschirmhintergrund wählen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen/Desktophintergrund/Bildpfad: „Einfarbig“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nun wählt man die gewünschte Farbe aus und betätigt die Schaltfläche &#039;&#039;&#039;„Änderungen speichern“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fokusrechteck verbreitern:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Breite des Fokusrechtecks vergrößern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn man diese Funktion aktiviert wird die Umrandung des Fokus etwas dichter. Viel macht dies jedoch leider nicht aus.&lt;br /&gt;
====Einfügemarke (Cursor) verbreitern:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Legen Sie die Breite des blinkenden Cursors fest&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Verbreiterung der Einfügemarke wirkt sich auf Eingabefelder, aber auch Word aus. Zu große Werte sind hier jedoch nicht angeraten, da es beim Platzieren der Einfügemarke innerhalb eines Wortes schwer zu erwägen wird, zwischen welchen Buchstaben sie letztendlich steht. Außerdem verdeckt eine zu breite Einfügemarke die benachbarten Buchstaben.&lt;br /&gt;
====Unnötige Animationen ausschalten:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Alle nicht erforderlichen Animationen deaktivieren (wenn möglich)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Aktivieren dieser Funktion verhindert Animationseffekte, wie z.B. Überblendeffekte beim Schließen von Fenstern und anderen Elementen.&lt;br /&gt;
====Hintergrundbilder entfernen:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Hintergrundbilder entfernen (falls verfügbar)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Auszug aus der Windowshilfe: „Mit dieser Option werden alle unwichtigen, überlappenden Inhalte und Hintergrundbilder deaktiviert, damit der Bildschirm leichter erkennbar wird.“&lt;br /&gt;
===Anpassen und Nutzung des Startmenüs:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rechtsklick auf das Startsymbol (unten links auf dem Desktop) und Auswählen des Eintrags &#039;&#039;&#039;„Eigenschaften“&#039;&#039;&#039; können die Einstellungen für die Taskleiste und das Startmenü verändert werden. Hier ein paar Tipps:&lt;br /&gt;
*Kleine Symbole in der Taskleiste verwenden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Taskleiste“/Kleine Symbole verwenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Da man sich als sehbehinderter Mensch möglicherweise lieber auf einen Programmnamen als auf ein Startsymbol verlässt, kann man Platz auf dem Bildschirm sparen, indem man diese Funktion aktiviert. Es gibt schnellere Wege ein Programm zu starten (s.u.), als mit der Maus ein Symbol in der Taskleiste anzuklicken oder sich mit der Tastatur in die Taskleiste zu bewegen, um dort das entsprechende Symbol auszuführen.&lt;br /&gt;
*Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Startmenü“/Schaltfläche „Anpassen“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Startmenü von Windows7 ist leider mindestens zweispaltig, was die konservative, übersichtliche Orientierung, wie wir sie vom klassischen Startmenü unter WindowsXP kennen, beeinträchtigt. Im Folgenden hat man, bis auf einige Ausnahmen, die Möglichkeit, bestimmte Systemelemente nach Bedarf im Startmenü als Menü (man kann eine dritte Spalte ausklappen), als Verknüpfung (von den Verknüpfungen in der zweiten Spalte des Startmenüs öffnet sich ein separates Fenster) oder gar nicht anzeigen zu lassen. Besondere Beachtung sollten hier auch die Funktionen &#039;&#039;&#039;„Befehl ‚Ausführen‘“&#039;&#039;&#039; (nach Verwendung dieser Funktion im Startmenü kann man einen vollständigen Pfad zu einem Dokument oder einem Programm syntaxgerecht eingeben und starten – für fortgeschrittene Benutzer) und &#039;&#039;&#039;„Menü ‚Alle Programme‘ nach Namen sortieren‘“&#039;&#039;&#039; (sollte auf jeden Fall aktiviert werden) finden.&lt;br /&gt;
====Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert, die wichtigsten Programmverknüpfungen, wie folgt, ins Startmenü zu integrieren:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick auf die Programm-Startdatei (z.B. win-word.exe)/Startverknüpfung oder Markieren dieser+Kontextmenütaste, „An Startmenü anheften“&#039;&#039;&#039; auswählen, ins Startmenü auf diese angelegte Verknüpfung wechseln, F2 drücken und dem Namen eine Zahl voran stellen, z.B. „3 Microsoft Word“. Endergebnis: Man kann „Microsoft Word“ starten, indem man nacheinander &#039;&#039;&#039;Win, 3, Enter&#039;&#039;&#039; drückt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Unnötige Bestandteile der Taskleiste ausschalten:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Symbolleisten“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier können überflüssige Bestandteile der Taskleiste zugunsten besserer Übersichtlichkeit deaktiviert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Bereiche des Startmenüs:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Windows7-Startmenü beinhaltet folgende Bereiche:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Programme/Dateien durchsuchen“&#039;&#039;&#039; (in der linken Spalte, dient dem Eingeben von Programm- und/oder Dateinamen oder (Anfängen von) Schlüsselbegriffen, worauf die relevanten Treffer in der linken Menüspalte angezeigt werden und von dort aus ausgeführt werden können),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Alle Programme“&#039;&#039;&#039; (in der linken Spalte; Durch Bestätigen mit Enter werden dort die Startverknüpfungen und Programmordner aller installierten Programme angezeigt und können von dort aus ausgeführt werden),&lt;br /&gt;
Selbst angelegte Startverknüpfungen für die wichtigsten Programme (in der linken Spalte, s.o. &#039;&#039;&#039;„Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen“&#039;&#039;&#039;),&lt;br /&gt;
rechte Menüspalte (enthält die ausgewählten Systemelemente als Verknüpfung oder Menü/dritte Spalte; s.o. &#039;&#039;&#039;„Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten“&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
====Neue Fenstersteuerungsfunktionen:====&lt;br /&gt;
Es gibt unter Windows7 nun einige nützliche Tastenkombinationen zur Steuerung von Fensterpositionen. Bisher war die Fenstersteuerung vor allem durch das Nutzen des Menüs möglich, das durch die Tastenkombination Alt+Leertaste aufgerufen werden konnte. Nun gibt es für manche Fensterpositionen unmittelbare Tastenkombinationen:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach oben →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster maximieren (auf gesamte Bildschirmfläche ausdehnen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach unten →&#039;&#039;&#039; maximiertes Fenster als „wiederhergestelltes“ Fenster unter Berücksichtigung der letzten Position auf dem Bildschirm anzeigen oder bereits „wiederhergestelltes“ Fenster in die Taskleiste minimieren/versenken (erneuter Aufruf mittels Alt+Tab oder Win+Tab möglich)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach rechts →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster als Spalte am rechten Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach links →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster als Spalte am linken Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Tab →&#039;&#039;&#039; ermöglicht das Blättern in geöffneten und minimierten Fenstern, wobei eine 3D-Ansicht angezeigt wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Alt+Tab →&#039;&#039;&#039; das herkömmliche Verfahren, auf diese Weise zwischen mehreren geöffneten oder minimierten Fenstern hin- und herwechseln zu können ist in Windows7 so gestaltet, dass das gewählte Fenster kurzzeitig auf dem Bildschirm angezeigt wird (Alt-Taste gedrückt halten), als ob schon hinein gewechselt worden wäre. Man kann nun weiterblättern (bei gedrückter Alt-Taste Tab drücken) oder Esc drücken, um im alten Fenster zu bleiben oder die Alt-Taste loslassen, um in das angezeigte Fenster hinein zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anpassen/Verwenden des neuen Windows-Explorer:===&lt;br /&gt;
====Start-Shortcut:====&lt;br /&gt;
Am schnellsten kann man den Explorer mit der Tastenkombination &#039;&#039;&#039;Win+e&#039;&#039;&#039; aufrufen.&lt;br /&gt;
====Fensterbereiche des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Tab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Umschalt+Tab&#039;&#039;&#039; kann man den Fokus durch die verschiedenen Fensterbereiche (1: Inhalt des aktuellen Ordners, 2: Navigationsleiste, 3: Suchfeld, 4: Navigationsbereich) des Explorers bewegen.&lt;br /&gt;
Wie schon bei Windows-Vista muss man, wenn man sich im Navigationsbereich (&amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot;, 4) bewegt erst &#039;&#039;&#039;Enter&#039;&#039;&#039; betätigen, damit der Inhalt des markierten Ordners rechts im Inhaltsbereich (1) angezeigt wird. In die Navigationsleiste (2,&#039;&#039;&#039; Alt+e)&#039;&#039;&#039; kann auch eine genaue Pfadangabe oder Schlüsselworte (z.B. Desktop) eingegeben werden, um zu Ordnern zu navigieren. Im Suchfeld (3, &#039;&#039;&#039;Strg+e oder Strg+f&#039;&#039;&#039;) kann ein Suchwort eingegeben werden, nach dem im derzeit geöffneten Ordner (und dessen Unterordnern) gesucht wird. Treffer werden bereits während der Eingabe des Suchwortes im Inhaltsbereich (1) angezeigt. Alternativ kann auch eine präzisere Dateisuche mit &#039;&#039;&#039;Win+f&#039;&#039;&#039; gestartet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Layout des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Layout des Explorerfensters sollte angepasst werden. (Detailbereich und Vorschaufenster sind ggf. entbehrlich, um sich leichter Übersicht verschaffen und die Bildschirmfläche sinnvoller nutzen zu können).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Organisieren/Layout&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
====Ansichten des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu empfehlen sind die Ansichten &amp;quot;Liste&amp;quot; und &amp;quot;Details&amp;quot; (&#039;&#039;&#039;Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Liste&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details&#039;&#039;&#039; aufgrund ihrer guten Übersichtlichkeit. Bei der Ansicht &amp;quot;Details&amp;quot; können die gewünschten Spalten ausgewählt werden (Menü &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details auswählen&#039;&#039;&#039;). Die entsprechende Überschriftenleiste der Details ist mittlerweile auch mit Tastatur zugänglich (was allerdings den Navigationsweg zwischen den Explorerbereichen etwas verlängert). So können Sortierkriterien und Filter zur Anzeige der Dateien im Ordner genutzt werden. Ausgewählte Details und Reihenfolge der Anordnung bleiben auch beim Wechsel in einen anderen Ordner erhalten. Filtereinstellungen gehen bei Ordnerwechsel verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Favoriten&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Im Navigationsbereich gibt es einen Systemordner mit dem Namen &amp;quot;Favoriten&amp;quot;. Hier werden im Unterordner &amp;quot;Zuletzt besucht&amp;quot; die zuletzt besuchten Orte angezeigt. Verwirrend ist hierbei, dass es sich nur um Ordner-Verknüpfungen und nicht um den tatsächlichen (physikalischen) Ort handelt, an dem die Ordner und Dateien auf der Festplatte liegen.&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Bibliotheken&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Bei den Bibliotheken handelt es sich ebenfalls nur um eine Sammlung von Verknüpfungen zu gleichartigen Dateien (z.B. Bilder), die auf der Festplatte an verschiedenen physikalischen Orten liegen. Solche Orte können beliebig zu einer Bibliothek hinzugefügt oder aus dieser entfernt werden. Wenn man eine Bibliothek im Explorer öffnet liegen die (Verknüpfungen zu den) Dateien in einem &amp;quot;Sammelordner&amp;quot;. Auch beim Anzeigen von Bibliotheken werden die Wege zwischen Fensterbereichen bei Tastaturnutzung mit Tab/Umschalt+Tab weiter, da über dem Inhaltsbereich zusätzlich die Funktionen &amp;quot;Hierzu gehören&amp;quot; und &amp;quot;Anordnen nach&amp;quot; eingefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechseln zwischen geöffneten Fenstern:====&lt;br /&gt;
Als Alternative zu den beiden Möglichkeiten, zwischen geöffneten Fenstern zu wechseln (Alt+Tab, Alt+Umschalt+Tab und Win+Tab, Win+Umschalt+Tab) kann mit &#039;&#039;&#039;Win+[Zahl über Buchstabenbereich der Tastatur]&#039;&#039;&#039; gezielt zwischen geöffneten Applikationen gemäß ihrer Reihenfolge in der Taskleiste gewechselt werden. Gehören geöffnete Fenster zu der selben Anwendung muss die entsprechende Zahl bei gehaltener Win-Taste mehrmals gedrückt werden. Im Beispielbild gibt es vier Anwendungen die geöffnet sind. Insgesamt sind es sechs Fenster. Wenn man beispielsweise auf &amp;quot;Posteinga…&amp;quot; wechseln möchte, hält man die Win-Taste gedrückt und tippt die Zahl &amp;quot;1&amp;quot; (nicht auf dem Nummernblock, sondern über dem Buchstabenfeld der Tastatur), weil es sich um die erste Anwendung in der Taskleiste handelt. Für &amp;quot;D:\ müsste man die Win-Taste festhalten und 2x die Zahl &amp;quot;2&amp;quot; tippen, weil dies das zweite Fenster der Anwendung &amp;quot;Explorer&amp;quot; ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3713</id>
		<title>Windows7 Tipps zur Installation und Bedienung für sehbehinderte Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3713"/>
		<updated>2011-09-20T13:13:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN==&lt;br /&gt;
In diesem Skript wird/werden stets das/die Bild/er zuerst abgedruckt. Dann folgt der sich darauf beziehende Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sind die ersten ca. sechs Installationsfenster, sehbehindertenspezifisch gesehen, nicht barrierefrei. Eine Möglichkeit der Bildschirmvergrößerung steht noch nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erleichterte Bedienung beim Installationsvorgang:===&lt;br /&gt;
Ab dem Fenster „Windows einrichten“ besteht die Möglichkeit Vergrößerungs- und/oder Kontrasteinstellungen zu nutzen, indem man im unteren linken Teil des Fensters die Schaltfläche mit dem Symbol für „Erleichterte Bedienung“ betätigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====„Text auf dem Bildschirm laut vorlesen (Sprachausgabe)“====&lt;br /&gt;
NICHT aktivieren! Deutsche Inhalte werden englisch vorgelesen. Man kann die Stimme nachträglich nicht mehr ausschalten und wird von ihr durch den gesamten Installationsvorgang „begleitet“.&lt;br /&gt;
====„Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“====&lt;br /&gt;
Diese Funktion reduziert die Blendung durch das Darstellen der Einstellungsdialogfenster mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift (Links in hellblau), wie wir es von den herkömmlichen „Kontrast Schwarz“-Anzeigeschemata seit Windows2000 kennen.&lt;br /&gt;
„Elemente auf dem Bildschirm vergrößern (Bildschirmlupe)“&lt;br /&gt;
Die Bildschirmlupe kann NICHT im echten Vollbild- oder im Lupenmodus verwendet werden, da die Aero-Oberfläche zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung steht. Es ist nur die Nutzung des Modus „Verankert“ möglich. Ist die Lupe aktiviert (Kästchen anhaken und „Übernehmen“-Schaltfläche betätigen), kann sie mittels folgender Tastenkombinationen gesteuert werden:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Num+ →&#039;&#039;&#039; vergrößern (hineinzoomen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Num– →&#039;&#039;&#039; verkleinern (hinauszoomen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Esc →&#039;&#039;&#039; Lupe ausschalten&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Strg+Alt+Pfeiltasten&#039;&#039;&#039; → Verschieben des Lupenfensters&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der linken Maustaste kann das Lupenfenster gepackt und an einer beliebigen Position auf dem Bildschirm angeordnet werden. Es vergrößert den mit dem Mauszeiger gezeigten Bereich.&lt;br /&gt;
Schiebt man das Vergrößerungsfenster in einen der Bildschirmränder hinein, wird es dort angedockt. Außerdem ist es mit der Maus möglich, am Rand des Fensters anzufassen und die Fenstergröße der Lupe durch Ziehen zu verändern. Die Fenstergröße kann mit der Maus auch im am oberen Bildschirmrand angedockten Zustand der Lupe verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden (dies stellt ge-genüber der Bildschirmlupe unter WindowsXP eine Neuerung dar). Sowohl in diesem „Pseudo-Vollbildmodus“, als auch im angedockten Zustand, als auch als Lupenfenster an einer beliebigen Stelle gibt es jedoch ein Problem: Es ist NICHT möglich, in einen Bereich (z.B. ein Eingabefeld) zu klicken, der sich unter der Lupe befindet. Dies bedeutet für den „Pseudo-Vollbildmodus“, dass man in KEINEN Bereich mehr hineinklicken kann, weil sich alles unter der Lupe befindet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man ohne Maus arbeiten, muss man im Einstellungsdialogfenster der Windowslupe die Optionen &#039;&#039;&#039;„Dem Tastaturfokus folgen“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Für die Bildschirmlupe der Texteinfügemarke folgen“&#039;&#039;&#039; aktivieren. In diesem Falle kann man die Größe des Lupenfensters (mit der Maus) z.B. aus dem „Oben-angedockt-Zustand“ auf den gesamten Bildschirm ausdehnen („Pseudo-Vollbildmodus“), mit Alt+Tab zurück in das „Windows einrichten“ Fenster wechseln und sich von nun an mit der Tastatur bewegen.&lt;br /&gt;
Die Option &#039;&#039;&#039;„Farbinversion aktivieren“&#039;&#039;&#039; im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe ist allerdings nur bedingt geeignet, weil auch Farben invertiert werden (vgl. „Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“)&lt;br /&gt;
===Erstes Anzeigen des Desktops:===&lt;br /&gt;
Erfreulicherweise bleibt die Windowslupe nach dem letzten Installationsschritt aktiviert, wenn der Desktop zum ersten Mal angezeigt wird. Nun handelt es sich, dank der jetzt verfügbaren Aero-Oberfläche um einen „echten“ Vollbildmodus, der mit den oben genannten Tastenkombinationen (für die Bildschirmlupe) navigiert werden kann. Außerdem kann die Bildschirmlupe ab jetzt auch mit der Tastenkombination &#039;&#039;&#039;Win+Num+&#039;&#039;&#039; eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen &#039;&#039;&#039;„Dem Tastaturfokus folgen“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Für die Bildschirmlupe der Texteinfügemarke folgen“&#039;&#039;&#039; müssen im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe erneut aktiviert werden.&lt;br /&gt;
Der Kontrastmodus wird leider durch die automatisch aktivierte Aero-Oberfläche deaktiviert. Man muss sich entscheiden, ob man ein herkömmliches Kontrastschema verwendet ODER die Aero-Oberfläche mit ihrer Möglichkeit des Vollbildlupenmodus‘. Über die Verwendung der Option &#039;&#039;&#039;„Farbinversion aktivieren“&#039;&#039;&#039; muss deshalb neu entschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleichzeitige Verwenden eines Kontrastschemas und der Bildschirmlupe birgt ein großes Problem. Das angedockte Windowslupen-Fenster kann zwar nach wie vor auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden („Pseudo-Vollbildmodus“), aber alle geöffneten Fenster öffnen sich vor der Oberfläche der Lupe. Die vergrößerte Ansicht bleibt im Hintergrund, was das effektive Arbeiten wegen der entstehenden visuellen Verwirrung unmöglich macht. Die einzige Möglichkeit ist die Reduktion des Bildschirmlupenfensters auf einen (sehr) begrenzten Bereich des Bildschirms.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verwendung des „echten“ Vollbildmodus‘ bei Verwendung einer Aero-Oberfläche bietet die Bildschirmlupe nun auch den Ansichtsmodus „Lupe“. Dieser entspricht der Verwendung eines „Lupenglases“, das nun mit der Maus oder der Tastatur (s.o.) über den Bildschirm bewegt werden kann. Auch beim Bewegen der Lupe mit der Tastatur wird nun „live“ (im Modus „Verankert“ ist dies nur beim Verschieben mit der Maus möglich) der unter dem Lupenfenster liegende Bereich vergrößert angezeigt. Mittels zusätzlicher Tastenkombinationen (&#039;&#039;&#039;Umschalt+Alt+Pfeiltasten&#039;&#039;&#039;) ist es möglich, die Ausdehnung des Lupenfensters zu verändern. Ein großes Problem beim Ansichtsmodus „Lupe“ ist, dass eine Fokusverfolgung, wie man sie beim Arbeiten mit der Tastatur benötigt, nicht verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modus „Verankert“ (vgl. Lupenmodus beim Verwenden eines herkömmlichen Kontrastschemas) bietet die Möglichkeit, das Lupenfenster irgendwo auf dem Bild-schirm anzuordnen (auch als Bildschirmteilung). Geöffnete Menüs und Dialogfenster werden in den nicht vom Lupenfenster belegten Bereich des Bildschirms „gequetscht“. Ist dies nicht möglich, ragen sie ins Lupenfenster hinein und sorgen im Vordergrund für Verwirrung (vgl. Problem beim „Pseudo-Vollbildmodus“).&lt;br /&gt;
Dies sind die Tastenkombinationen für die Ansichtsmodi der Bildschirmlupe:&lt;br /&gt;
*Vollbild: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+F&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Lupe: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+L&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Verankert: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+D&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Vorschau im Vollbildmodus: &#039;&#039;&#039;Strg+Alt+Leertaste&#039;&#039;&#039; (nur bei Aero-Oberfläche und aktiviertem Vollbildmodus)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Aero-Oberfläche anpassen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, unter Verwendung einer Aero-Oberfläche, die Bildschirmlupe im echten Vollbildmodus verwenden zu können, ist wirklich erfreulich. Auf den ersten Blick fühlt man sich an professionelle Vergrößerungsprogramme wie Zoomtext, Supernova oder andere erinnert. Allerdings macht sich bei hohen Vergrößerungswerten die fehlende Kantenglättung der Schriften bemerkbar, die dadurch sehr „pixelig“ aussehen.&lt;br /&gt;
Da die Aero-Oberflächen sehr „luftig“, halbdurchsichtig und pastellfarben daherkommen und die Schriften standardmäßig sehr klein eingestellt sind, folgen nun einige Tipps, wie man etwas mehr Kontrast schaffen und insgesamt die Lesbarkeit auf dem Bildschirm erleichtern kann.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf dem Weg zu den nachfolgend beschrieben Funktionen ist der erste Schritt immer der gleiche:&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*Systemschriftarten vergrößern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Größe von Text und Symbolen ändern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier kann die Textgröße der Systemschriftarten auf dem Bildschirm gewählt werden (z.B. &#039;&#039;&#039;„Größer   150%“&#039;&#039;&#039;). Anschließend muss man die Schaltfläche &#039;&#039;&#039;„Übernehmen“&#039;&#039;&#039; betätigen, sich abmelden und erneut anmelden.&lt;br /&gt;
Man kann auch eine &#039;&#039;&#039;„Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“&#039;&#039;&#039;. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben, da nicht nur die Textgröße, sondern auch Symbole (z.B. Desktop-Icons) und der Abstand zwischen diesen erheblich vergrößert wird. Einstellungsdialogfenster mit festgelegter Größe „wachsen“ gegebenenfalls am unteren Bildschirmende aus dem Sichtbereich hin-aus, wodurch z.B. Schaltflächen wie „Ja“, „Nein“, „Abbrechen“ nicht mehr sichtbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Kontrast verbessern:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimie-ren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sollte man die Funktion &#039;&#039;&#039;„Transparenz aktivieren“&#039;&#039;&#039; deaktivieren. Anschließend kann man den &#039;&#039;&#039;„Farbmixer einblenden“&#039;&#039;&#039; und den Kontrast (z.B. durch hohe Werte von &#039;&#039;&#039;„Farbintensität“&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;„Sättigung“&#039;&#039;&#039;, oder den niedrigsten Wert von &#039;&#039;&#039;„Helligkeit“&#039;&#039;&#039; (Fensterrahmen werden schwarz) verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manuelle Anpassung einzelner Elemente:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen/Erweiterte Darstellungseinstellungen…&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier können Schriftart/-größe, Farben und vieles andere einzeln angepasst werden. Dies hat jedoch nur Auswirkungen bei der Nutzung von Basis- oder Kontrastschemata. Die einzige Anpassung, die bei der Aero-Oberfläche Auswirkungen hatte, war die Farbe von „Ausgewählte Elemente“ aus dem Listenfeld „Elemente“ und dies auch nicht in allen Menüs. Sie funktioniert beispielsweise in der Menüleiste oder in Listen- und Eingabefeldern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Oberflächen-(Design-)Auswahl:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier kann zwischen zwei verschiedenen Gruppen von Designs (Oberflächen) gewählt werden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Aero-Designs“&#039;&#039;&#039; (vgl. echter Vollbildmodus der Bildschirmlupe möglich, jedoch kein manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich) und&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Basisdesigns und Designs mit hohem Kontrast“&#039;&#039;&#039; (nur „Pseudo-Vollbildmodus“ oder „Verankert-Modus“ der Bildschirmlupe möglich, aber manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich).&lt;br /&gt;
Außerdem können im oberen Teil des Fensters weitere Designs online bezogen werden (&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Weitere Designs online beziehen&amp;quot;&#039;&#039;&#039;) oder das individuell veränderte Design gespeichert werden (&#039;&#039;&#039;&amp;quot;Design speichern&amp;quot;&#039;&#039;&#039;). Letzteres stellt eine gute Möglichkeit dar, die Anpassung seines individuellen Designs zu sichern oder auch mit mehreren verschiedenen Designs zu arbeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Einfarbigen Bildschirmhintergrund wählen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen/Desktophintergrund/Bildpfad: „Einfarbig“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nun wählt man die gewünschte Farbe aus und betätigt die Schaltfläche &#039;&#039;&#039;„Änderungen speichern“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fokusrechteck verbreitern:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Breite des Fokusrechtecks vergrößern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Wenn man diese Funktion aktiviert wird die Umrandung des Fokus etwas dichter. Viel macht dies jedoch leider nicht aus.&lt;br /&gt;
====Einfügemarke (Cursor) verbreitern:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Legen Sie die Breite des blinkenden Cursors fest&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Verbreiterung der Einfügemarke wirkt sich auf Eingabefelder, aber auch Word aus. Zu große Werte sind hier jedoch nicht angeraten, da es beim Platzieren der Einfügemarke innerhalb eines Wortes schwer zu erwägen wird, zwischen welchen Buchstaben sie letztendlich steht. Außerdem verdeckt eine zu breite Einfügemarke die benachbarten Buchstaben.&lt;br /&gt;
====Unnötige Animationen ausschalten:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Alle nicht erforderlichen Animationen deaktivieren (wenn möglich)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Aktivieren dieser Funktion verhindert Animationseffekte, wie z.B. Überblendeffekte beim Schließen von Fenstern und anderen Elementen.&lt;br /&gt;
====Hintergrundbilder entfernen:====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Hintergrundbilder entfernen (falls verfügbar)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Auszug aus der Windowshilfe: „Mit dieser Option werden alle unwichtigen, überlappenden Inhalte und Hintergrundbilder deaktiviert, damit der Bildschirm leichter erkennbar wird.“&lt;br /&gt;
===Anpassen und Nutzung des Startmenüs:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rechtsklick auf das Startsymbol (unten links auf dem Desktop) und Auswählen des Eintrags &#039;&#039;&#039;„Eigenschaften“&#039;&#039;&#039; können die Einstellungen für die Taskleiste und das Startmenü verändert werden. Hier ein paar Tipps:&lt;br /&gt;
*Kleine Symbole in der Taskleiste verwenden:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Taskleiste“/Kleine Symbole verwenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Da man sich als sehbehinderter Mensch möglicherweise lieber auf einen Programmnamen als auf ein Startsymbol verlässt, kann man Platz auf dem Bildschirm sparen, indem man diese Funktion aktiviert. Es gibt schnellere Wege ein Programm zu starten (s.u.), als mit der Maus ein Symbol in der Taskleiste anzuklicken oder sich mit der Tastatur in die Taskleiste zu bewegen, um dort das entsprechende Symbol auszuführen.&lt;br /&gt;
*Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Startmenü“/Schaltfläche „Anpassen“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Das Startmenü von Windows7 ist leider mindestens zweispaltig, was die konservative, übersichtliche Orientierung, wie wir sie vom klassischen Startmenü unter WindowsXP kennen, beeinträchtigt. Im Folgenden hat man, bis auf einige Ausnahmen, die Möglichkeit, bestimmte Systemelemente nach Bedarf im Startmenü als Menü (man kann eine dritte Spalte ausklappen), als Verknüpfung (von den Verknüpfungen in der zweiten Spalte des Startmenüs öffnet sich ein separates Fenster) oder gar nicht anzeigen zu lassen. Besondere Beachtung sollten hier auch die Funktionen &#039;&#039;&#039;„Befehl ‚Ausführen‘“&#039;&#039;&#039; (nach Verwendung dieser Funktion im Startmenü kann man einen vollständigen Pfad zu einem Dokument oder einem Programm syntaxgerecht eingeben und starten – für fortgeschrittene Benutzer) und &#039;&#039;&#039;„Menü ‚Alle Programme‘ nach Namen sortieren‘“&#039;&#039;&#039; (sollte auf jeden Fall aktiviert werden) finden.&lt;br /&gt;
====Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert, die wichtigsten Programmverknüpfungen, wie folgt, ins Startmenü zu integrieren:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick auf die Programm-Startdatei (z.B. win-word.exe)/Startverknüpfung oder Markieren dieser+Kontextmenütaste, „An Startmenü anheften“&#039;&#039;&#039; auswählen, ins Startmenü auf diese angelegte Verknüpfung wechseln, F2 drücken und dem Namen eine Zahl voran stellen, z.B. „3 Microsoft Word“. Endergebnis: Man kann „Microsoft Word“ starten, indem man nacheinander &#039;&#039;&#039;Win, 3, Enter&#039;&#039;&#039; drückt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Unnötige Bestandteile der Taskleiste ausschalten:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Symbolleisten“&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hier können überflüssige Bestandteile der Taskleiste zugunsten besserer Übersichtlichkeit deaktiviert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Bereiche des Startmenüs:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Windows7-Startmenü beinhaltet folgende Bereiche:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Programme/Dateien durchsuchen“&#039;&#039;&#039; (in der linken Spalte, dient dem Eingeben von Programm- und/oder Dateinamen oder (Anfängen von) Schlüsselbegriffen, worauf die relevanten Treffer in der linken Menüspalte angezeigt werden und von dort aus ausgeführt werden können),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;„Alle Programme“&#039;&#039;&#039; (in der linken Spalte; Durch Bestätigen mit Enter werden dort die Startverknüpfungen und Programmordner aller installierten Programme angezeigt und können von dort aus ausgeführt werden),&lt;br /&gt;
Selbst angelegte Startverknüpfungen für die wichtigsten Programme (in der linken Spalte, s.o. &#039;&#039;&#039;„Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen“&#039;&#039;&#039;),&lt;br /&gt;
rechte Menüspalte (enthält die ausgewählten Systemelemente als Verknüpfung oder Menü/dritte Spalte; s.o. &#039;&#039;&#039;„Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten“&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
====Neue Fenstersteuerungsfunktionen:====&lt;br /&gt;
Es gibt unter Windows7 nun einige nützliche Tastenkombinationen zur Steuerung von Fensterpositionen. Bisher war die Fenstersteuerung vor allem durch das Nutzen des Menüs möglich, das durch die Tastenkombination Alt+Leertaste aufgerufen werden konnte. Nun gibt es für manche Fensterpositionen unmittelbare Tastenkombinationen:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach oben →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster maximieren (auf gesamte Bildschirmfläche ausdehnen)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach unten →&#039;&#039;&#039; maximiertes Fenster als „wiederhergestelltes“ Fenster unter Berücksichtigung der letzten Position auf dem Bildschirm anzeigen oder bereits „wiederhergestelltes“ Fenster in die Taskleiste minimieren/versenken (erneuter Aufruf mittels Alt+Tab oder Win+Tab möglich)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach rechts →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster als Spalte am rechten Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Pfeiltaste nach links →&#039;&#039;&#039; angezeigtes Fenster als Spalte am linken Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Win+Tab →&#039;&#039;&#039; ermöglicht das Blättern in geöffneten und minimierten Fenstern, wobei eine 3D-Ansicht angezeigt wird.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Alt+Tab →&#039;&#039;&#039; das herkömmliche Verfahren, auf diese Weise zwischen mehreren geöffneten oder minimierten Fenstern hin- und herwechseln zu können ist in Windows7 so gestaltet, dass das gewählte Fenster kurzzeitig auf dem Bildschirm angezeigt wird (Alt-Taste gedrückt halten), als ob schon hinein gewechselt worden wäre. Man kann nun weiterblättern (bei gedrückter Alt-Taste Tab drücken) oder Esc drücken, um im alten Fenster zu bleiben oder die Alt-Taste loslassen, um in das angezeigte Fenster hinein zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anpassen/Verwenden des neuen Windows-Explorer:===&lt;br /&gt;
====Start-Shortcut:====&lt;br /&gt;
Am schnellsten kann man den Explorer mit der Tastenkombination &#039;&#039;&#039;Win+e&#039;&#039;&#039; aufrufen.&lt;br /&gt;
====Fensterbereiche des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &#039;&#039;&#039;Tab&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Umschalt+Tab&#039;&#039;&#039; kann man den Fokus durch die verschiedenen Fensterbereiche (1: Inhalt des aktuellen Ordners, 2: Navigationsleiste, 3: Suchfeld, 4: Navigationsbereich) des Explorers bewegen.&lt;br /&gt;
Wie schon bei Windows-Vista muss man, wenn man sich im Navigationsbereich (&amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot;, 4) bewegt erst &#039;&#039;&#039;Enter&#039;&#039;&#039; betätigen, damit der Inhalt des markierten Ordners rechts im Inhaltsbereich (1) angezeigt wird. In die Navigationsleiste (2,&#039;&#039;&#039; Alt+e)&#039;&#039;&#039; kann auch eine genaue Pfadangabe oder Schlüsselworte (z.B. Desktop) eingegeben werden, um zu Ordnern zu navigieren. Im Suchfeld (3, &#039;&#039;&#039;Strg+e oder Strg+f&#039;&#039;&#039;) kann ein Suchwort eingegeben werden, nach dem im derzeit geöffneten Ordner (und dessen Unterordnern) gesucht wird. Treffer werden bereits während der Eingabe des Suchwortes im Inhaltsbereich (1) angezeigt. Alternativ kann auch eine präzisere Dateisuche mit &#039;&#039;&#039;Win+f&#039;&#039;&#039; gestartet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Layout des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Layout des Explorerfensters sollte angepasst werden. (Detailbereich und Vorschaufenster sind ggf. entbehrlich, um sich leichter Übersicht verschaffen und die Bildschirmfläche sinnvoller nutzen zu können).&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Organisieren/Layout&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
====Ansichten des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu empfehlen sind die Ansichten &amp;quot;Liste&amp;quot; und &amp;quot;Details&amp;quot; (&#039;&#039;&#039;Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Liste&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details&#039;&#039;&#039; aufgrund ihrer guten Übersichtlichkeit. Bei der Ansicht &amp;quot;Details&amp;quot; können die gewünschten Spalten ausgewählt werden (Menü &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details auswählen&#039;&#039;&#039;). Die entsprechende Überschriftenleiste der Details ist mittlerweile auch mit Tastatur zugänglich (was allerdings den Navigationsweg zwischen den Explorerbereichen etwas verlängert). So können Sortierkriterien und Filter zur Anzeige der Dateien im Ordner genutzt werden. Ausgewählte Details und Reihenfolge der Anordnung bleiben auch beim Wechsel in einen anderen Ordner erhalten. Filtereinstellungen gehen bei Ordnerwechsel verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Favoriten&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Im Navigationsbereich gibt es einen Systemordner mit dem Namen &amp;quot;Favoriten&amp;quot;. Hier werden im Unterordner &amp;quot;Zuletzt besucht&amp;quot; die zuletzt besuchten Orte angezeigt. Verwirrend ist hierbei, dass es sich nur um Ordner-Verknüpfungen und nicht um den tatsächlichen (physikalischen) Ort handelt, an dem die Ordner und Dateien auf der Festplatte liegen.&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Bibliotheken&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Bei den Bibliotheken handelt es sich ebenfalls nur um eine Sammlung von Verknüpfungen zu gleichartigen Dateien (z.B. Bilder), die auf der Festplatte an verschiedenen physikalischen Orten liegen. Solche Orte können beliebig zu einer Bibliothek hinzugefügt oder aus dieser entfernt werden. Wenn man eine Bibliothek im Explorer öffnet liegen die (Verknüpfungen zu den) Dateien in einem &amp;quot;Sammelordner&amp;quot;. Auch beim Anzeigen von Bibliotheken werden die Wege zwischen Fensterbereichen bei Tastaturnutzung mit Tab/Umschalt+Tab weiter, da über dem Inhaltsbereich zusätzlich die Funktionen &amp;quot;Hierzu gehören&amp;quot; und &amp;quot;Anordnen nach&amp;quot; eingefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechseln zwischen geöffneten Fenstern:====&lt;br /&gt;
Als Alternative zu den beiden Möglichkeiten, zwischen geöffneten Fenstern zu wechseln (Alt+Tab, Alt+Umschalt+Tab und Win+Tab, Win+Umschalt+Tab) kann mit &#039;&#039;&#039;Win+[Zahl über Buchstabenbereich der Tastatur]&#039;&#039;&#039; gezielt zwischen geöffneten Applikationen gemäß ihrer Reihenfolge in der Taskleiste gewechselt werden. Gehören geöffnete Fenster zu der selben Anwendung muss die entsprechende Zahl bei gehaltener Win-Taste mehrmals gedrückt werden. Im Beispielbild gibt es vier Anwendungen die geöffnet sind. Insgesamt sind es sechs Fenster. Wenn man beispielsweise auf &amp;quot;Posteinga…&amp;quot; wechseln möchte, hält man die Win-Taste gedrückt und tippt die Zahl &amp;quot;1&amp;quot; (nicht auf dem Nummernblock, sondern über dem Buchstabenfeld der Tastatur), weil es sich um die erste Anwendung in der Taskleiste handelt. Für &amp;quot;D:\ müsste man die Win-Taste festhalten und 2x die Zahl &amp;quot;2&amp;quot; tippen, weil dies das zweite Fenster der Anwendung &amp;quot;Explorer&amp;quot; ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3712</id>
		<title>Windows7 Tipps zur Installation und Bedienung für sehbehinderte Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3712"/>
		<updated>2011-09-20T12:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Bereiche des Startmenüs: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN==&lt;br /&gt;
In diesem Skript wird/werden stets das/die Bild/er zuerst abgedruckt. Dann folgt der sich darauf beziehende Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sind die ersten ca. sechs Installationsfenster, sehbehindertenspezifisch gesehen, nicht barrierefrei. Eine Möglichkeit der Bildschirmvergrößerung steht noch nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleichterte Bedienung beim Installationsvorgang:&lt;br /&gt;
Ab dem Fenster „Windows einrichten“ besteht die Möglichkeit Vergrößerungs- und/oder Kontrasteinstellungen zu nutzen, indem man im unteren linken Teil des Fensters die Schaltfläche mit dem Symbol für „Erleichterte Bedienung“ betätigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Text auf dem Bildschirm laut vorlesen (Sprachausgabe)“&lt;br /&gt;
NICHT aktivieren! Deutsche Inhalte werden englisch vorgelesen. Man kann die Stimme nachträglich nicht mehr ausschalten und wird von ihr durch den gesamten Installationsvorgang „begleitet“.&lt;br /&gt;
„Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“&lt;br /&gt;
Diese Funktion reduziert die Blendung durch das Darstellen der Einstellungsdialogfenster mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift (Links in hellblau), wie wir es von den herkömmlichen „Kontrast Schwarz“-Anzeigeschemata seit Windows2000 kennen.&lt;br /&gt;
„Elemente auf dem Bildschirm vergrößern (Bildschirmlupe)“&lt;br /&gt;
Die Bildschirmlupe kann NICHT im echten Vollbild- oder im Lupenmodus verwendet werden, da die Aero-Oberfläche zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung steht. Es ist nur die Nutzung des Modus „Verankert“ möglich. Ist die Lupe aktiviert (Kästchen anhaken und „Übernehmen“-Schaltfläche betätigen), kann sie mittels folgender Tastenkombinationen gesteuert werden:&lt;br /&gt;
*Win+Num+ → vergrößern (hineinzoomen)&lt;br /&gt;
*Win+Num– → verkleinern (hinauszoomen)&lt;br /&gt;
*Win+Esc → Lupe ausschalten&lt;br /&gt;
*Strg+Alt+Pfeiltasten → Verschieben des Lupenfensters&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der linken Maustaste kann das Lupenfenster gepackt und an einer beliebigen Position auf dem Bildschirm angeordnet werden. Es vergrößert den mit dem Mauszeiger gezeigten Bereich.&lt;br /&gt;
Schiebt man das Vergrößerungsfenster in einen der Bildschirmränder hinein, wird es dort angedockt. Außerdem ist es mit der Maus möglich, am Rand des Fensters anzufassen und die Fenstergröße der Lupe durch Ziehen zu verändern. Die Fenstergröße kann mit der Maus auch im am oberen Bildschirmrand angedockten Zustand der Lupe verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden (dies stellt ge-genüber der Bildschirmlupe unter WindowsXP eine Neuerung dar). Sowohl in diesem „Pseudo-Vollbildmodus“, als auch im angedockten Zustand, als auch als Lupenfenster an einer beliebigen Stelle gibt es jedoch ein Problem: Es ist NICHT möglich, in einen Bereich (z.B. ein Eingabefeld) zu klicken, der sich unter der Lupe befindet. Dies bedeutet für den „Pseudo-Vollbildmodus“, dass man in KEINEN Bereich mehr hineinklicken kann, weil sich alles unter der Lupe befindet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man ohne Maus arbeiten, muss man im Einstellungsdialogfenster der Windowslupe die Optionen „Dem Tastaturfokus folgen“ und „Für die Bildschirm-lupe der Texteinfügemarke folgen“ aktivieren. In diesem Falle kann man die Größe des Lupenfensters (mit der Maus) z.B. aus dem „Oben-angedockt-Zustand“ auf den gesamten Bildschirm ausdehnen („Pseudo-Vollbildmodus“), mit Alt+Tab zurück in das „Windows einrichten“ Fenster wechseln und sich von nun an mit der Tastatur bewegen.&lt;br /&gt;
Die Option „Farbinversion aktivieren“ im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe ist allerdings nur bedingt geeignet, weil auch Farben invertiert werden (vgl. „Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“)&lt;br /&gt;
Erstes Anzeigen des Desktops:&lt;br /&gt;
Erfreulicherweise bleibt die Windowslupe nach dem letzten Installationsschritt aktiviert, wenn der Desktop zum ersten Mal angezeigt wird. Nun handelt es sich, dank der jetzt verfügbaren Aero-Oberfläche um einen „echten“ Vollbildmodus, der mit den oben genannten Tastenkombinationen (für die Bildschirmlupe) navigiert werden kann. Außerdem kann die Bildschirmlupe ab jetzt auch mit der Tastenkombination Win+Num+ eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen „Dem Tastaturfokus folgen“ und „Für die Bildschirmlupe der Text-einfügemarke folgen“ müssen im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe erneut aktiviert werden.&lt;br /&gt;
Der Kontrastmodus wird leider durch die automatisch aktivierte Aero-Oberfläche deaktiviert. Man muss sich entscheiden, ob man ein herkömmliches Kontrastschema verwendet ODER die Aero-Oberfläche mit ihrer Möglichkeit des Vollbildlupenmodus‘. Über die Verwendung der Option „Farbinversion aktivieren“ muss deshalb neu entschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleichzeitige Verwenden eines Kontrastschemas und der Bildschirmlupe birgt ein großes Problem. Das angedockte Windowslupen-Fenster kann zwar nach wie vor auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden („Pseudo-Vollbildmodus“), aber alle geöffneten Fenster öffnen sich vor der Oberfläche der Lupe. Die vergrößerte Ansicht bleibt im Hintergrund, was das effektive Arbeiten wegen der entstehenden visuellen Verwirrung unmöglich macht. Die einzige Möglichkeit ist die Reduktion des Bildschirmlupenfensters auf einen (sehr) begrenzten Bereich des Bildschirms.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verwendung des „echten“ Vollbildmodus‘ bei Verwendung einer Aero-Oberfläche bietet die Bildschirmlupe nun auch den Ansichtsmodus „Lupe“. Dieser entspricht der Verwendung eines „Lupenglases“, das nun mit der Maus oder der Tastatur (s.o.) über den Bildschirm bewegt werden kann. Auch beim Bewegen der Lupe mit der Tastatur wird nun „live“ (im Modus „Verankert“ ist dies nur beim Verschieben mit der Maus möglich) der unter dem Lupenfenster liegende Bereich vergrößert angezeigt. Mittels zusätzlicher Tastenkombinationen (Umschalt+Alt+Pfeiltasten) ist es möglich, die Ausdehnung des Lupenfensters zu verändern. Ein großes Problem beim Ansichtsmodus „Lupe“ ist, dass eine Fokusverfolgung, wie man sie beim Arbeiten mit der Tastatur benötigt, nicht verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modus „Verankert“ (vgl. Lupenmodus beim Verwenden eines herkömmlichen Kontrastschemas) bietet die Möglichkeit, das Lupenfenster irgendwo auf dem Bild-schirm anzuordnen (auch als Bildschirmteilung). Geöffnete Menüs und Dialogfenster werden in den nicht vom Lupenfenster belegten Bereich des Bildschirms „gequetscht“. Ist dies nicht möglich, ragen sie ins Lupenfenster hinein und sorgen im Vordergrund für Verwirrung (vgl. Problem beim „Pseudo-Vollbildmodus“).&lt;br /&gt;
Dies sind die Tastenkombinationen für die Ansichtsmodi der Bildschirmlupe:&lt;br /&gt;
*Vollbild: Strg+Alt+F (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Lupe: Strg+Alt+L (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Verankert: Strg+Alt+D&lt;br /&gt;
*Vorschau im Vollbildmodus: Strg+Alt+Leertaste (nur bei Aero-Oberfläche und aktiviertem Vollbildmodus)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Aero-Oberfläche anpassen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, unter Verwendung einer Aero-Oberfläche, die Bildschirmlupe im echten Vollbildmodus verwenden zu können, ist wirklich erfreulich. Auf den ersten Blick fühlt man sich an professionelle Vergrößerungsprogramme wie Zoomtext, Supernova oder andere erinnert. Allerdings macht sich bei hohen Vergrößerungswerten die fehlende Kantenglättung der Schriften bemerkbar, die dadurch sehr „pixelig“ aussehen.&lt;br /&gt;
Da die Aero-Oberflächen sehr „luftig“, halbdurchsichtig und pastellfarben daherkommen und die Schriften standardmäßig sehr klein eingestellt sind, folgen nun einige Tipps, wie man etwas mehr Kontrast schaffen und insgesamt die Lesbarkeit auf dem Bildschirm erleichtern kann.&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu den nachfolgend beschrieben Funktionen ist der erste Schritt immer der gleiche:&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/&lt;br /&gt;
*Systemschriftarten vergrößern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Größe von Text und Symbolen ändern&lt;br /&gt;
Hier kann die Textgröße der Systemschriftarten auf dem Bildschirm gewählt werden (z.B. „Größer   150%“). Anschließend muss man die Schaltfläche „Übernehmen“ betätigen, sich abmelden und erneut anmelden.&lt;br /&gt;
Man kann auch eine „Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben, da nicht nur die Textgröße, sondern auch Symbole (z.B. Desktop-Icons) und der Abstand zwischen diesen erheblich vergrößert wird. Einstellungsdialogfenster mit festgelegter Größe „wachsen“ gegebenenfalls am unteren Bildschirmende aus dem Sichtbereich hin-aus, wodurch z.B. Schaltflächen wie „Ja“, „Nein“, „Abbrechen“ nicht mehr sichtbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Kontrast verbessern:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimie-ren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sollte man die Funktion „Transparenz aktivieren“ deaktivieren. An-schließend kann man den „Farbmixer einblenden“ und den Kontrast (z.B. durch hohe Werte von „Farbintensität“ und „Sättigung“, oder den niedrigsten Wert von „Helligkeit“ (Fensterrahmen werden schwarz) verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manuelle Anpassung einzelner Elemente:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen/Erweiterte Darstellungseinstellungen…&lt;br /&gt;
Hier können Schriftart/-größe, Farben und vieles andere einzeln angepasst werden. Dies hat jedoch nur Auswirkungen bei der Nutzung von Basis- oder Kontrastschemata. Die einzige Anpassung, die bei der Aero-Oberfläche Auswirkungen hatte, war die Farbe von „Ausgewählte Elemente“ aus dem Listenfeld „Elemente“ und dies auch nicht in allen Menüs. Sie funktioniert beispielsweise in der Menüleiste oder in Listen- und Eingabefeldern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Oberflächen-(Design-)Auswahl:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen&lt;br /&gt;
Hier kann zwischen zwei verschiedenen Gruppen von Designs (Oberflächen) gewählt werden:&lt;br /&gt;
„Aero-Designs“ (vgl. echter Vollbildmodus der Bildschirmlupe möglich, jedoch kein manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich) und&lt;br /&gt;
„Basisdesigns und Designs mit hohem Kontrast“ (nur „Pseudo-Vollbildmodus“ oder „Verankert-Modus“ der Bildschirmlupe möglich, aber manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich).&lt;br /&gt;
Außerdem können im oberen Teil des Fensters weitere Designs online bezogen werden (&amp;quot;Weitere Designs online beziehen&amp;quot;) oder das individuell veränderte Design gespeichert werden (&amp;quot;Design speichern&amp;quot;). Letzteres stellt eine gute Möglichkeit dar, die Anpassung seines individuellen Designs zu sichern oder auch mit mehreren verschiedenen Designs zu arbeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Einfarbigen Bildschirmhintergrund wählen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen/Desktophintergrund/Bildpfad: „Einfarbig“&lt;br /&gt;
Nun wählt man die gewünschte Farbe aus und betätigt die Schaltfläche „Änderungen speichern“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fokusrechteck verbreitern:====&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Breite des Fokusrechtecks vergrößern&lt;br /&gt;
Wenn man diese Funktion aktiviert wird die Umrandung des Fokus etwas dichter. Viel macht dies jedoch leider nicht aus.&lt;br /&gt;
====Einfügemarke (Cursor) verbreitern:&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Legen Sie die Breite des blinkenden Cursors fest&lt;br /&gt;
Die Verbreiterung der Einfügemarke wirkt sich auf Eingabefelder, aber auch Word aus. Zu große Werte sind hier jedoch nicht angeraten, da es beim Platzieren der Einfügemarke innerhalb eines Wortes schwer zu erwägen wird, zwischen welchen Buchstaben sie letztendlich steht. Außerdem verdeckt eine zu breite Einfügemarke die benachbarten Buchstaben.&lt;br /&gt;
====Unnötige Animationen ausschalten:====&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Alle nicht erforderlichen Animationen deaktivieren (wenn möglich)&lt;br /&gt;
Das Aktivieren dieser Funktion verhindert Animationseffekte, wie z.B. Überblendeffekte beim Schließen von Fenstern und anderen Elementen.&lt;br /&gt;
====Hintergrundbilder entfernen:====&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Hintergrundbilder entfernen (falls verfügbar)&lt;br /&gt;
Auszug aus der Windowshilfe: „Mit dieser Option werden alle unwichtigen, überlappenden Inhalte und Hintergrundbilder deaktiviert, damit der Bildschirm leichter erkennbar wird.“&lt;br /&gt;
===Anpassen und Nutzung des Startmenüs:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rechtsklick auf das Startsymbol (unten links auf dem Desktop) und Auswählen des Eintrags „Eigenschaften“ können die Einstellungen für die Taskleiste und das Startmenü verändert werden. Hier ein paar Tipps:&lt;br /&gt;
*Kleine Symbole in der Taskleiste verwenden:&lt;br /&gt;
Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Taskleiste“/Kleine Symbole verwenden&lt;br /&gt;
Da man sich als sehbehinderter Mensch möglicherweise lieber auf einen Programmnamen als auf ein Startsymbol verlässt, kann man Platz auf dem Bildschirm sparen, indem man diese Funktion aktiviert. Es gibt schnellere Wege ein Programm zu starten (s.u.), als mit der Maus ein Symbol in der Taskleiste anzuklicken oder sich mit der Tastatur in die Taskleiste zu bewegen, um dort das entsprechende Symbol auszuführen.&lt;br /&gt;
*Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Startmenü“/Schaltfläche „Anpassen“&lt;br /&gt;
Das Startmenü von Windows7 ist leider mindestens zweispaltig, was die konservative, übersichtliche Orientierung, wie wir sie vom klassischen Startmenü unter WindowsXP kennen, beeinträchtigt. Im Folgenden hat man, bis auf einige Ausnahmen, die Möglichkeit, bestimmte Systemelemente nach Bedarf im Startmenü als Menü (man kann eine dritte Spalte ausklappen), als Verknüpfung (von den Verknüpfungen in der zweiten Spalte des Startmenüs öffnet sich ein separates Fenster) oder gar nicht anzeigen zu lassen. Besondere Beachtung sollten hier auch die Funktionen „Befehl ‚Ausführen‘“ (nach Verwendung dieser Funktion im Startmenü kann man einen vollständigen Pfad zu einem Dokument oder einem Programm syntaxgerecht eingeben und starten – für fortgeschrittene Benutzer) und „Menü ‚Alle Programme‘ nach Namen sortieren‘“ (sollte auf jeden Fall aktiviert werden) finden.&lt;br /&gt;
====Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert, die wichtigsten Programmverknüpfungen, wie folgt, ins Startmenü zu integrieren:&lt;br /&gt;
Rechtsklick auf die Programm-Startdatei (z.B. win-word.exe)/Startverknüpfung oder Markieren dieser+Kontextmenütaste, „An Startmenü anheften“ auswählen, ins Startmenü auf diese angelegte Verknüpfung wechseln, F2 drücken und dem Namen eine Zahl voran stellen, z.B. „3 Microsoft Word“. Endergebnis: Man kann „Microsoft Word“ starten, indem man nacheinander Win, 3, Enter drückt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Unnötige Bestandteile der Taskleiste ausschalten:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Symbolleisten“&lt;br /&gt;
Hier können überflüssige Bestandteile der Taskleiste zugunsten besserer Übersichtlichkeit deaktiviert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Bereiche des Startmenüs:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Windows7-Startmenü beinhaltet folgende Bereiche:&lt;br /&gt;
„Programme/Dateien durchsuchen“ (in der linken Spalte, dient dem Eingeben von Programm- und/oder Dateinamen oder (Anfängen von) Schlüsselbegriffen, worauf die relevanten Treffer in der linken Menüspalte angezeigt werden und von dort aus ausgeführt werden können),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Alle Programme“ (in der linken Spalte; Durch Bestätigen mit Enter werden dort die Startverknüpfungen und Programmordner aller installierten Programme angezeigt und können von dort aus ausgeführt werden),&lt;br /&gt;
Selbst angelegte Startverknüpfungen für die wichtigsten Programme (in der linken Spalte, s.o. „Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü an-zeigen“),&lt;br /&gt;
rechte Menüspalte (enthält die ausgewählten Systemelemente als Verknüpfung oder Menü/dritte Spalte; s.o. „Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten“)&lt;br /&gt;
Neue Fenstersteuerungsfunktionen:&lt;br /&gt;
Es gibt unter Windows7 nun einige nützliche Tastenkombinationen zur Steuerung von Fensterpositionen. Bisher war die Fenstersteuerung vor allem durch das Nutzen des Menüs möglich, das durch die Tastenkombination Alt+Leertaste aufgerufen werden konnte. Nun gibt es für manche Fensterpositionen unmittelbare Tastenkombinationen:&lt;br /&gt;
*Win+Pfeiltaste nach oben → angezeigtes Fenster maximieren (auf gesamte Bildschirmfläche ausdehnen)&lt;br /&gt;
*Win+Pfeiltaste nach unten → maximiertes Fenster als „wiederhergestelltes“ Fenster unter Berücksichtigung der letzten Position auf dem Bildschirm anzeigen oder bereits „wiederhergestelltes“ Fenster in die Taskleiste minimieren/versenken (erneuter Aufruf mittels Alt+Tab oder Win+Tab möglich)&lt;br /&gt;
*Win+Pfeiltaste nach rechts → angezeigtes Fenster als Spalte am rechten Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*Win+Pfeiltaste nach links → angezeigtes Fenster als Spalte am linken Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*Win+Tab → ermöglicht das Blättern in geöffneten und minimierten Fenstern, wobei eine 3D-Ansicht angezeigt wird.&lt;br /&gt;
*Alt+Tab → das herkömmliche Verfahren, auf diese Weise zwischen mehreren geöffneten oder minimierten Fenstern hin- und herwechseln zu können ist in Windows7 so gestaltet, dass das gewählte Fenster kurzzeitig auf dem Bildschirm angezeigt wird (Alt-Taste gedrückt halten), als ob schon hinein gewechselt worden wäre. Man kann nun weiterblättern (bei gedrückter Alt-Taste Tab drücken) oder Esc drücken, um im alten Fenster zu bleiben oder die Alt-Taste loslassen, um in das angezeigte Fenster hinein zu wechseln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anpassen/Verwenden des neuen Windows-Explorer:===&lt;br /&gt;
====Start-Shortcut:====&lt;br /&gt;
Am schnellsten kann man den Explorer mit der Tastenkombination Win+e aufrufen.&lt;br /&gt;
====Fensterbereiche des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Tab und Umschalt+Tab kann man den Fokus durch die verschiedenen Fensterbereiche (1: Inhalt des aktuellen Ordners, 2: Navigationsleiste, 3: Suchfeld, 4: Navigationsbereich) des Explorers bewegen.&lt;br /&gt;
Wie schon bei Windows-Vista muss man, wenn man sich im Navigationsbereich (&amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot;, 4) bewegt erst Enter betätigen, damit der Inhalt des markierten Ordners rechts im Inhaltsbereich (1) angezeigt wird. In die Navigationsleiste (2, Alt+e) kann auch eine genaue Pfadangabe oder Schlüsselworte (z.B. Desktop) eingegeben werden, um zu Ordnern zu navigieren. Im Suchfeld (3, Strg+e oder Strg+f) kann ein Suchwort eingegeben werden, nach dem im derzeit geöffneten Ordner (und dessen Unterordnern) gesucht wird. Treffer werden bereits während der Eingabe des Suchwortes im Inhaltsbereich (1) angezeigt. Alternativ kann auch eine präzisere Dateisuche mit Win+f gestartet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Layout des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Layout des Explorerfensters sollte angepasst werden. (Detailbereich und Vorschaufenster sind ggf. entbehrlich, um sich leichter Übersicht verschaffen und die Bildschirmfläche sinnvoller nutzen zu können).&lt;br /&gt;
Organisieren/Layout&lt;br /&gt;
====Ansichten des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu empfehlen sind die Ansichten &amp;quot;Liste&amp;quot; und &amp;quot;Details&amp;quot; (Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Liste oder Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details aufgrund ihrer guten Übersichtlichkeit. Bei der Ansicht &amp;quot;Details&amp;quot; können die gewünschten Spalten ausgewählt werden (Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details auswählen). Die entsprechende Überschriftenleiste der Details ist mittlerweile auch mit Tastatur zugänglich (was allerdings den Navigationsweg zwischen den Explorerbereichen etwas verlängert). So können Sortierkriterien und Filter zur Anzeige der Dateien im Ordner genutzt werden. Ausgewählte Details und Reihenfolge der Anordnung bleiben auch beim Wechsel in einen anderen Ordner erhalten. Filtereinstellungen gehen bei Ordnerwechsel verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Favoriten&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Im Navigationsbereich gibt es einen Systemordner mit dem Namen &amp;quot;Favoriten&amp;quot;. Hier werden im Unterordner &amp;quot;Zuletzt besucht&amp;quot; die zuletzt besuchten Orte angezeigt. Verwirrend ist hierbei, dass es sich nur um Ordner-Verknüpfungen und nicht um den tatsächlichen (physikalischen) Ort handelt, an dem die Ordner und Dateien auf der Festplatte liegen.&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Bibliotheken&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Bei den Bibliotheken handelt es sich ebenfalls nur um eine Sammlung von Verknüpfungen zu gleichartigen Dateien (z.B. Bilder), die auf der Festplatte an verschiedenen physikalischen Orten liegen. Solche Orte können beliebig zu einer Bibliothek hinzugefügt oder aus dieser entfernt werden. Wenn man eine Bibliothek im Explorer öffnet liegen die (Verknüpfungen zu den) Dateien in einem &amp;quot;Sammelordner&amp;quot;. Auch beim Anzeigen von Bibliotheken werden die Wege zwischen Fensterbereichen bei Tastaturnutzung mit Tab/Umschalt+Tab weiter, da über dem Inhaltsbereich zusätzlich die Funktionen &amp;quot;Hierzu gehören&amp;quot; und &amp;quot;Anordnen nach&amp;quot; eingefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechseln zwischen geöffneten Fenstern:====&lt;br /&gt;
Als Alternative zu den beiden Möglichkeiten, zwischen geöffneten Fenstern zu wechseln (Alt+Tab, Alt+Umschalt+Tab und Win+Tab, Win+Umschalt+Tab) kann mit Win+[Zahl über Buchstabenbereich der Tastatur] gezielt zwischen geöffneten Applikationen gemäß ihrer Reihenfolge in der Taskleiste gewechselt werden. Gehören geöffnete Fenster zu der selben Anwendung muss die entsprechende Zahl bei gehaltener Win-Taste mehrmals gedrückt werden. Im Beispielbild gibt es vier Anwendungen die geöffnet sind. Insgesamt sind es sechs Fenster. Wenn man beispielsweise auf &amp;quot;Posteinga…&amp;quot; wechseln möchte, hält man die Win-Taste gedrückt und tippt die Zahl &amp;quot;1&amp;quot; (nicht auf dem Nummernblock, sondern über dem Buchstabenfeld der Tastatur), weil es sich um die erste Anwendung in der Taskleiste handelt. Für &amp;quot;D:\ müsste man die Win-Taste festhalten und 2x die Zahl &amp;quot;2&amp;quot; tippen, weil dies das zweite Fenster der Anwendung &amp;quot;Explorer&amp;quot; ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3711</id>
		<title>Windows7 Tipps zur Installation und Bedienung für sehbehinderte Menschen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows7_Tipps_zur_Installation_und_Bedienung_f%C3%BCr_sehbehinderte_Menschen&amp;diff=3711"/>
		<updated>2011-09-20T12:43:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: Die Seite wurde neu angelegt: „==TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN== In diesem Skript wird/werden stets das/die Bild/er zuerst abgedruckt. Dann folgt …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==TIPPS ZUR WINDOWS7-INSTALLATION UND –BEDIENUNG FÜR SEHBEHINDERTE MENSCHEN==&lt;br /&gt;
In diesem Skript wird/werden stets das/die Bild/er zuerst abgedruckt. Dann folgt der sich darauf beziehende Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider sind die ersten ca. sechs Installationsfenster, sehbehindertenspezifisch gesehen, nicht barrierefrei. Eine Möglichkeit der Bildschirmvergrößerung steht noch nicht zur Verfügung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erleichterte Bedienung beim Installationsvorgang:&lt;br /&gt;
Ab dem Fenster „Windows einrichten“ besteht die Möglichkeit Vergrößerungs- und/oder Kontrasteinstellungen zu nutzen, indem man im unteren linken Teil des Fensters die Schaltfläche mit dem Symbol für „Erleichterte Bedienung“ betätigt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Text auf dem Bildschirm laut vorlesen (Sprachausgabe)“&lt;br /&gt;
NICHT aktivieren! Deutsche Inhalte werden englisch vorgelesen. Man kann die Stimme nachträglich nicht mehr ausschalten und wird von ihr durch den gesamten Installationsvorgang „begleitet“.&lt;br /&gt;
„Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“&lt;br /&gt;
Diese Funktion reduziert die Blendung durch das Darstellen der Einstellungsdialogfenster mit schwarzem Hintergrund und weißer Schrift (Links in hellblau), wie wir es von den herkömmlichen „Kontrast Schwarz“-Anzeigeschemata seit Windows2000 kennen.&lt;br /&gt;
„Elemente auf dem Bildschirm vergrößern (Bildschirmlupe)“&lt;br /&gt;
Die Bildschirmlupe kann NICHT im echten Vollbild- oder im Lupenmodus verwendet werden, da die Aero-Oberfläche zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung steht. Es ist nur die Nutzung des Modus „Verankert“ möglich. Ist die Lupe aktiviert (Kästchen anhaken und „Übernehmen“-Schaltfläche betätigen), kann sie mittels folgender Tastenkombinationen gesteuert werden:&lt;br /&gt;
*Win+Num+ → vergrößern (hineinzoomen)&lt;br /&gt;
*Win+Num– → verkleinern (hinauszoomen)&lt;br /&gt;
*Win+Esc → Lupe ausschalten&lt;br /&gt;
*Strg+Alt+Pfeiltasten → Verschieben des Lupenfensters&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der linken Maustaste kann das Lupenfenster gepackt und an einer beliebigen Position auf dem Bildschirm angeordnet werden. Es vergrößert den mit dem Mauszeiger gezeigten Bereich.&lt;br /&gt;
Schiebt man das Vergrößerungsfenster in einen der Bildschirmränder hinein, wird es dort angedockt. Außerdem ist es mit der Maus möglich, am Rand des Fensters anzufassen und die Fenstergröße der Lupe durch Ziehen zu verändern. Die Fenstergröße kann mit der Maus auch im am oberen Bildschirmrand angedockten Zustand der Lupe verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies kann auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden (dies stellt ge-genüber der Bildschirmlupe unter WindowsXP eine Neuerung dar). Sowohl in diesem „Pseudo-Vollbildmodus“, als auch im angedockten Zustand, als auch als Lupenfenster an einer beliebigen Stelle gibt es jedoch ein Problem: Es ist NICHT möglich, in einen Bereich (z.B. ein Eingabefeld) zu klicken, der sich unter der Lupe befindet. Dies bedeutet für den „Pseudo-Vollbildmodus“, dass man in KEINEN Bereich mehr hineinklicken kann, weil sich alles unter der Lupe befindet.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man ohne Maus arbeiten, muss man im Einstellungsdialogfenster der Windowslupe die Optionen „Dem Tastaturfokus folgen“ und „Für die Bildschirm-lupe der Texteinfügemarke folgen“ aktivieren. In diesem Falle kann man die Größe des Lupenfensters (mit der Maus) z.B. aus dem „Oben-angedockt-Zustand“ auf den gesamten Bildschirm ausdehnen („Pseudo-Vollbildmodus“), mit Alt+Tab zurück in das „Windows einrichten“ Fenster wechseln und sich von nun an mit der Tastatur bewegen.&lt;br /&gt;
Die Option „Farbinversion aktivieren“ im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe ist allerdings nur bedingt geeignet, weil auch Farben invertiert werden (vgl. „Höheren Kontrast für Farben verwenden (Hoher Kontrast)“)&lt;br /&gt;
Erstes Anzeigen des Desktops:&lt;br /&gt;
Erfreulicherweise bleibt die Windowslupe nach dem letzten Installationsschritt aktiviert, wenn der Desktop zum ersten Mal angezeigt wird. Nun handelt es sich, dank der jetzt verfügbaren Aero-Oberfläche um einen „echten“ Vollbildmodus, der mit den oben genannten Tastenkombinationen (für die Bildschirmlupe) navigiert werden kann. Außerdem kann die Bildschirmlupe ab jetzt auch mit der Tastenkombination Win+Num+ eingeschaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Optionen „Dem Tastaturfokus folgen“ und „Für die Bildschirmlupe der Text-einfügemarke folgen“ müssen im Einstellungsdialogfenster der Bildschirmlupe erneut aktiviert werden.&lt;br /&gt;
Der Kontrastmodus wird leider durch die automatisch aktivierte Aero-Oberfläche deaktiviert. Man muss sich entscheiden, ob man ein herkömmliches Kontrastschema verwendet ODER die Aero-Oberfläche mit ihrer Möglichkeit des Vollbildlupenmodus‘. Über die Verwendung der Option „Farbinversion aktivieren“ muss deshalb neu entschieden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gleichzeitige Verwenden eines Kontrastschemas und der Bildschirmlupe birgt ein großes Problem. Das angedockte Windowslupen-Fenster kann zwar nach wie vor auf den gesamten Bildschirm ausgedehnt werden („Pseudo-Vollbildmodus“), aber alle geöffneten Fenster öffnen sich vor der Oberfläche der Lupe. Die vergrößerte Ansicht bleibt im Hintergrund, was das effektive Arbeiten wegen der entstehenden visuellen Verwirrung unmöglich macht. Die einzige Möglichkeit ist die Reduktion des Bildschirmlupenfensters auf einen (sehr) begrenzten Bereich des Bildschirms.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Verwendung des „echten“ Vollbildmodus‘ bei Verwendung einer Aero-Oberfläche bietet die Bildschirmlupe nun auch den Ansichtsmodus „Lupe“. Dieser entspricht der Verwendung eines „Lupenglases“, das nun mit der Maus oder der Tastatur (s.o.) über den Bildschirm bewegt werden kann. Auch beim Bewegen der Lupe mit der Tastatur wird nun „live“ (im Modus „Verankert“ ist dies nur beim Verschieben mit der Maus möglich) der unter dem Lupenfenster liegende Bereich vergrößert angezeigt. Mittels zusätzlicher Tastenkombinationen (Umschalt+Alt+Pfeiltasten) ist es möglich, die Ausdehnung des Lupenfensters zu verändern. Ein großes Problem beim Ansichtsmodus „Lupe“ ist, dass eine Fokusverfolgung, wie man sie beim Arbeiten mit der Tastatur benötigt, nicht verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Modus „Verankert“ (vgl. Lupenmodus beim Verwenden eines herkömmlichen Kontrastschemas) bietet die Möglichkeit, das Lupenfenster irgendwo auf dem Bild-schirm anzuordnen (auch als Bildschirmteilung). Geöffnete Menüs und Dialogfenster werden in den nicht vom Lupenfenster belegten Bereich des Bildschirms „gequetscht“. Ist dies nicht möglich, ragen sie ins Lupenfenster hinein und sorgen im Vordergrund für Verwirrung (vgl. Problem beim „Pseudo-Vollbildmodus“).&lt;br /&gt;
Dies sind die Tastenkombinationen für die Ansichtsmodi der Bildschirmlupe:&lt;br /&gt;
*Vollbild: Strg+Alt+F (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Lupe: Strg+Alt+L (nur bei Aero-Oberfläche)&lt;br /&gt;
*Verankert: Strg+Alt+D&lt;br /&gt;
*Vorschau im Vollbildmodus: Strg+Alt+Leertaste (nur bei Aero-Oberfläche und aktiviertem Vollbildmodus)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Aero-Oberfläche anpassen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, unter Verwendung einer Aero-Oberfläche, die Bildschirmlupe im echten Vollbildmodus verwenden zu können, ist wirklich erfreulich. Auf den ersten Blick fühlt man sich an professionelle Vergrößerungsprogramme wie Zoomtext, Supernova oder andere erinnert. Allerdings macht sich bei hohen Vergrößerungswerten die fehlende Kantenglättung der Schriften bemerkbar, die dadurch sehr „pixelig“ aussehen.&lt;br /&gt;
Da die Aero-Oberflächen sehr „luftig“, halbdurchsichtig und pastellfarben daherkommen und die Schriften standardmäßig sehr klein eingestellt sind, folgen nun einige Tipps, wie man etwas mehr Kontrast schaffen und insgesamt die Lesbarkeit auf dem Bildschirm erleichtern kann.&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zu den nachfolgend beschrieben Funktionen ist der erste Schritt immer der gleiche:&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/&lt;br /&gt;
*Systemschriftarten vergrößern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Größe von Text und Symbolen ändern&lt;br /&gt;
Hier kann die Textgröße der Systemschriftarten auf dem Bildschirm gewählt werden (z.B. „Größer   150%“). Anschließend muss man die Schaltfläche „Übernehmen“ betätigen, sich abmelden und erneut anmelden.&lt;br /&gt;
Man kann auch eine „Benutzerdefinierte Textgröße (DPI) festlegen“. Allerdings sollte man hier nicht übertreiben, da nicht nur die Textgröße, sondern auch Symbole (z.B. Desktop-Icons) und der Abstand zwischen diesen erheblich vergrößert wird. Einstellungsdialogfenster mit festgelegter Größe „wachsen“ gegebenenfalls am unteren Bildschirmende aus dem Sichtbereich hin-aus, wodurch z.B. Schaltflächen wie „Ja“, „Nein“, „Abbrechen“ nicht mehr sichtbar sind.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Kontrast verbessern:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimie-ren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sollte man die Funktion „Transparenz aktivieren“ deaktivieren. An-schließend kann man den „Farbmixer einblenden“ und den Kontrast (z.B. durch hohe Werte von „Farbintensität“ und „Sättigung“, oder den niedrigsten Wert von „Helligkeit“ (Fensterrahmen werden schwarz) verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Manuelle Anpassung einzelner Elemente:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Farbe und Transparenz von Fensterrahmen anpassen/Erweiterte Darstellungseinstellungen…&lt;br /&gt;
Hier können Schriftart/-größe, Farben und vieles andere einzeln angepasst werden. Dies hat jedoch nur Auswirkungen bei der Nutzung von Basis- oder Kontrastschemata. Die einzige Anpassung, die bei der Aero-Oberfläche Auswirkungen hatte, war die Farbe von „Ausgewählte Elemente“ aus dem Listenfeld „Elemente“ und dies auch nicht in allen Menüs. Sie funktioniert beispielsweise in der Menüleiste oder in Listen- und Eingabefeldern.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Oberflächen-(Design-)Auswahl:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen&lt;br /&gt;
Hier kann zwischen zwei verschiedenen Gruppen von Designs (Oberflächen) gewählt werden:&lt;br /&gt;
„Aero-Designs“ (vgl. echter Vollbildmodus der Bildschirmlupe möglich, jedoch kein manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich) und&lt;br /&gt;
„Basisdesigns und Designs mit hohem Kontrast“ (nur „Pseudo-Vollbildmodus“ oder „Verankert-Modus“ der Bildschirmlupe möglich, aber manuelles Anpassen einzelner Elemente möglich).&lt;br /&gt;
Außerdem können im oberen Teil des Fensters weitere Designs online bezogen werden (&amp;quot;Weitere Designs online beziehen&amp;quot;) oder das individuell veränderte Design gespeichert werden (&amp;quot;Design speichern&amp;quot;). Letzteres stellt eine gute Möglichkeit dar, die Anpassung seines individuellen Designs zu sichern oder auch mit mehreren verschiedenen Designs zu arbeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Einfarbigen Bildschirmhintergrund wählen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Darstellungseffekte anpassen/Desktophintergrund/Bildpfad: „Einfarbig“&lt;br /&gt;
Nun wählt man die gewünschte Farbe aus und betätigt die Schaltfläche „Änderungen speichern“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fokusrechteck verbreitern:====&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Die Breite des Fokusrechtecks vergrößern&lt;br /&gt;
Wenn man diese Funktion aktiviert wird die Umrandung des Fokus etwas dichter. Viel macht dies jedoch leider nicht aus.&lt;br /&gt;
====Einfügemarke (Cursor) verbreitern:&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Legen Sie die Breite des blinkenden Cursors fest&lt;br /&gt;
Die Verbreiterung der Einfügemarke wirkt sich auf Eingabefelder, aber auch Word aus. Zu große Werte sind hier jedoch nicht angeraten, da es beim Platzieren der Einfügemarke innerhalb eines Wortes schwer zu erwägen wird, zwischen welchen Buchstaben sie letztendlich steht. Außerdem verdeckt eine zu breite Einfügemarke die benachbarten Buchstaben.&lt;br /&gt;
====Unnötige Animationen ausschalten:====&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Alle nicht erforderlichen Animationen deaktivieren (wenn möglich)&lt;br /&gt;
Das Aktivieren dieser Funktion verhindert Animationseffekte, wie z.B. Überblendeffekte beim Schließen von Fenstern und anderen Elementen.&lt;br /&gt;
====Hintergrundbilder entfernen:====&lt;br /&gt;
Start/Systemsteuerung/Visuelle Darstellung des Bildschirms optimieren/Hintergrundbilder entfernen (falls verfügbar)&lt;br /&gt;
Auszug aus der Windowshilfe: „Mit dieser Option werden alle unwichtigen, überlappenden Inhalte und Hintergrundbilder deaktiviert, damit der Bildschirm leichter erkennbar wird.“&lt;br /&gt;
===Anpassen und Nutzung des Startmenüs:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Rechtsklick auf das Startsymbol (unten links auf dem Desktop) und Auswählen des Eintrags „Eigenschaften“ können die Einstellungen für die Taskleiste und das Startmenü verändert werden. Hier ein paar Tipps:&lt;br /&gt;
*Kleine Symbole in der Taskleiste verwenden:&lt;br /&gt;
Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Taskleiste“/Kleine Symbole verwenden&lt;br /&gt;
Da man sich als sehbehinderter Mensch möglicherweise lieber auf einen Programmnamen als auf ein Startsymbol verlässt, kann man Platz auf dem Bildschirm sparen, indem man diese Funktion aktiviert. Es gibt schnellere Wege ein Programm zu starten (s.u.), als mit der Maus ein Symbol in der Taskleiste anzuklicken oder sich mit der Tastatur in die Taskleiste zu bewegen, um dort das entsprechende Symbol auszuführen.&lt;br /&gt;
*Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Startmenü“/Schaltfläche „Anpassen“&lt;br /&gt;
Das Startmenü von Windows7 ist leider mindestens zweispaltig, was die konservative, übersichtliche Orientierung, wie wir sie vom klassischen Startmenü unter WindowsXP kennen, beeinträchtigt. Im Folgenden hat man, bis auf einige Ausnahmen, die Möglichkeit, bestimmte Systemelemente nach Bedarf im Startmenü als Menü (man kann eine dritte Spalte ausklappen), als Verknüpfung (von den Verknüpfungen in der zweiten Spalte des Startmenüs öffnet sich ein separates Fenster) oder gar nicht anzeigen zu lassen. Besondere Beachtung sollten hier auch die Funktionen „Befehl ‚Ausführen‘“ (nach Verwendung dieser Funktion im Startmenü kann man einen vollständigen Pfad zu einem Dokument oder einem Programm syntaxgerecht eingeben und starten – für fortgeschrittene Benutzer) und „Menü ‚Alle Programme‘ nach Namen sortieren‘“ (sollte auf jeden Fall aktiviert werden) finden.&lt;br /&gt;
====Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü anzeigen:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist empfehlenswert, die wichtigsten Programmverknüpfungen, wie folgt, ins Startmenü zu integrieren:&lt;br /&gt;
Rechtsklick auf die Programm-Startdatei (z.B. win-word.exe)/Startverknüpfung oder Markieren dieser+Kontextmenütaste, „An Startmenü anheften“ auswählen, ins Startmenü auf diese angelegte Verknüpfung wechseln, F2 drücken und dem Namen eine Zahl voran stellen, z.B. „3 Microsoft Word“. Endergebnis: Man kann „Microsoft Word“ starten, indem man nacheinander Win, 3, Enter drückt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Unnötige Bestandteile der Taskleiste ausschalten:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtsklick Startsymbol/Eigenschaften/Register „Symbolleisten“&lt;br /&gt;
Hier können überflüssige Bestandteile der Taskleiste zugunsten besserer Übersichtlichkeit deaktiviert werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Bereiche des Startmenüs:===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Windows7-Startmenü beinhaltet folgende Bereiche:&lt;br /&gt;
„Programme/Dateien durchsuchen“ (in der linken Spalte, dient dem Eingeben von Programm- und/oder Dateinamen oder (Anfängen von) Schlüsselbegriffen, worauf die relevanten Treffer in der linken Menüspalte angezeigt werden und von dort aus ausgeführt werden können),&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
„Alle Programme“ (in der linken Spalte; Durch Bestätigen mit Enter werden dort die Startverknüpfungen und Programmordner aller installierten Programme angezeigt und können von dort aus ausgeführt werden),&lt;br /&gt;
Selbst angelegte Startverknüpfungen für die wichtigsten Programme (in der linken Spalte, s.o. „Wichtigste Programmverknüpfungen im Startmenü an-zeigen“),&lt;br /&gt;
rechte Menüspalte (enthält die ausgewählten Systemelemente als Verknüpfung oder Menü/dritte Spalte; s.o. „Ebenen und Einträge des Startmenüs gestalten“)&lt;br /&gt;
Neue Fenstersteuerungsfunktionen:&lt;br /&gt;
Es gibt unter Windows7 nun einige nützliche Tastenkombinationen zur Steuerung von Fensterpositionen. Bisher war die Fenstersteuerung vor allem durch das Nutzen des Menüs möglich, das durch die Tastenkombination Alt+Leertaste aufgerufen werden konnte. Nun gibt es für manche Fensterpositionen unmittelbare Tastenkombinationen:&lt;br /&gt;
*Win+Pfeiltaste nach oben → angezeigtes Fenster maximieren (auf gesamte Bildschirmfläche ausdehnen)&lt;br /&gt;
*Win+Pfeiltaste nach unten → maximiertes Fenster als „wiederhergestelltes“ Fenster unter Berücksichtigung der letzten Position auf dem Bildschirm anzeigen oder bereits „wiederhergestelltes“ Fenster in die Taskleiste minimieren/versenken (erneuter Aufruf mittels Alt+Tab oder Win+Tab möglich)&lt;br /&gt;
*Win+Pfeiltaste nach rechts → angezeigtes Fenster als Spalte am rechten Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*Win+Pfeiltaste nach links → angezeigtes Fenster als Spalte am linken Bildschirmrand anordnen&lt;br /&gt;
*Win+Tab → ermöglicht das Blättern in geöffneten und minimierten Fenstern, wobei eine 3D-Ansicht angezeigt wird.&lt;br /&gt;
*Alt+Tab → das herkömmliche Verfahren, auf diese Weise zwischen mehreren geöffneten oder minimierten Fenstern hin- und herwechseln zu können ist in Windows7 so gestaltet, dass das gewählte Fenster kurzzeitig auf dem Bildschirm angezeigt wird (Alt-Taste gedrückt halten), als ob schon hinein gewechselt worden wäre. Man kann nun weiterblättern (bei gedrückter Alt-Taste Tab drücken) oder Esc drücken, um im alten Fenster zu bleiben oder die Alt-Taste loslassen, um in das angezeigte Fenster hinein zu wechseln.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Anpassen/Verwenden des neuen Windows-Explorer:===&lt;br /&gt;
====Start-Shortcut:====&lt;br /&gt;
Am schnellsten kann man den Explorer mit der Tastenkombination Win+e aufrufen.&lt;br /&gt;
====Fensterbereiche des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Tab und Umschalt+Tab kann man den Fokus durch die verschiedenen Fensterbereiche (1: Inhalt des aktuellen Ordners, 2: Navigationsleiste, 3: Suchfeld, 4: Navigationsbereich) des Explorers bewegen.&lt;br /&gt;
Wie schon bei Windows-Vista muss man, wenn man sich im Navigationsbereich (&amp;quot;Inhaltsverzeichnis&amp;quot;, 4) bewegt erst Enter betätigen, damit der Inhalt des markierten Ordners rechts im Inhaltsbereich (1) angezeigt wird. In die Navigationsleiste (2, Alt+e) kann auch eine genaue Pfadangabe oder Schlüsselworte (z.B. Desktop) eingegeben werden, um zu Ordnern zu navigieren. Im Suchfeld (3, Strg+e oder Strg+f) kann ein Suchwort eingegeben werden, nach dem im derzeit geöffneten Ordner (und dessen Unterordnern) gesucht wird. Treffer werden bereits während der Eingabe des Suchwortes im Inhaltsbereich (1) angezeigt. Alternativ kann auch eine präzisere Dateisuche mit Win+f gestartet werden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
====Layout des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Layout des Explorerfensters sollte angepasst werden. (Detailbereich und Vorschaufenster sind ggf. entbehrlich, um sich leichter Übersicht verschaffen und die Bildschirmfläche sinnvoller nutzen zu können).&lt;br /&gt;
Organisieren/Layout&lt;br /&gt;
====Ansichten des Explorers:====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu empfehlen sind die Ansichten &amp;quot;Liste&amp;quot; und &amp;quot;Details&amp;quot; (Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Liste oder Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details aufgrund ihrer guten Übersichtlichkeit. Bei der Ansicht &amp;quot;Details&amp;quot; können die gewünschten Spalten ausgewählt werden (Menü &amp;quot;Ansicht&amp;quot;/Details auswählen). Die entsprechende Überschriftenleiste der Details ist mittlerweile auch mit Tastatur zugänglich (was allerdings den Navigationsweg zwischen den Explorerbereichen etwas verlängert). So können Sortierkriterien und Filter zur Anzeige der Dateien im Ordner genutzt werden. Ausgewählte Details und Reihenfolge der Anordnung bleiben auch beim Wechsel in einen anderen Ordner erhalten. Filtereinstellungen gehen bei Ordnerwechsel verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Favoriten&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Im Navigationsbereich gibt es einen Systemordner mit dem Namen &amp;quot;Favoriten&amp;quot;. Hier werden im Unterordner &amp;quot;Zuletzt besucht&amp;quot; die zuletzt besuchten Orte angezeigt. Verwirrend ist hierbei, dass es sich nur um Ordner-Verknüpfungen und nicht um den tatsächlichen (physikalischen) Ort handelt, an dem die Ordner und Dateien auf der Festplatte liegen.&lt;br /&gt;
====Systemordner &amp;quot;Bibliotheken&amp;quot;:====&lt;br /&gt;
Bei den Bibliotheken handelt es sich ebenfalls nur um eine Sammlung von Verknüpfungen zu gleichartigen Dateien (z.B. Bilder), die auf der Festplatte an verschiedenen physikalischen Orten liegen. Solche Orte können beliebig zu einer Bibliothek hinzugefügt oder aus dieser entfernt werden. Wenn man eine Bibliothek im Explorer öffnet liegen die (Verknüpfungen zu den) Dateien in einem &amp;quot;Sammelordner&amp;quot;. Auch beim Anzeigen von Bibliotheken werden die Wege zwischen Fensterbereichen bei Tastaturnutzung mit Tab/Umschalt+Tab weiter, da über dem Inhaltsbereich zusätzlich die Funktionen &amp;quot;Hierzu gehören&amp;quot; und &amp;quot;Anordnen nach&amp;quot; eingefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wechseln zwischen geöffneten Fenstern:====&lt;br /&gt;
Als Alternative zu den beiden Möglichkeiten, zwischen geöffneten Fenstern zu wechseln (Alt+Tab, Alt+Umschalt+Tab und Win+Tab, Win+Umschalt+Tab) kann mit Win+[Zahl über Buchstabenbereich der Tastatur] gezielt zwischen geöffneten Applikationen gemäß ihrer Reihenfolge in der Taskleiste gewechselt werden. Gehören geöffnete Fenster zu der selben Anwendung muss die entsprechende Zahl bei gehaltener Win-Taste mehrmals gedrückt werden. Im Beispielbild gibt es vier Anwendungen die geöffnet sind. Insgesamt sind es sechs Fenster. Wenn man beispielsweise auf &amp;quot;Posteinga…&amp;quot; wechseln möchte, hält man die Win-Taste gedrückt und tippt die Zahl &amp;quot;1&amp;quot; (nicht auf dem Nummernblock, sondern über dem Buchstabenfeld der Tastatur), weil es sich um die erste Anwendung in der Taskleiste handelt. Für &amp;quot;D:\ müsste man die Win-Taste festhalten und 2x die Zahl &amp;quot;2&amp;quot; tippen, weil dies das zweite Fenster der Anwendung &amp;quot;Explorer&amp;quot; ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=3710</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=3710"/>
		<updated>2011-09-20T12:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Aubiki - das Wiki von Augenbit.de===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aubiki, das Wiki von Augenbit.de, wurde eingerichtet von der Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie des VBS (Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V.). Dieses Wiki versteht sich als eine Informations-, Arbeits- und Diskussionsplattform für alle, die sich dem Thema &amp;quot;Informationstechnische Bildung für blinde und sehbehinderte Menschen&amp;quot; &lt;br /&gt;
verbunden fühlen. Da wir nun doch unerwünschte Einträge erhalten haben, ist eine Bearbeitung der Seite nur noch mit vorheriger Anmeldung als Benutzer und einer persönlichen Anmeldung bei der Leitung der AG per E-Mail unter Angabe des Benutzernamens an [[webmaster@augenbit.de]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß wünscht das Aubiki-Team!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===ECDL School Award 2010 für Augenbit===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schloss-Schule Ilvesheim und der VBS wurde mit dem „ECDL School Award 2010“ der DLGI (Dienstleitungsgesellschaft für Informatik) ausgezeichnet. Die Schloss-Schule für das Projekt www.ecdl-blind-bw.de des dort ansässigen Medienberatungszentrums für blinde Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg. Der VBS erhielt den Preis für die Webseite www.augenbit.de der VBS-Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie. Bei der Preisverleihung am 23.02.2011 auf der Didacta in Stuttgart ließ es sich die Kultusministerin von Baden-Württemberg Frau Prof. Dr. Schick nicht nehmen, den Preisträgern persönlich zu gratulieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemeldung der DLGI: http://www.dlgi.de/start/news-archiv/ganze-meldung/meldung/638/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Video von der Preisverleihung: http://www.youtube.com/watch?v=mc0djY9FPZw&amp;amp;feature=player_embedded&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aubiki-Themen===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[e-Buch]]-Standard&#039;&#039;&#039;: Eine Sammlung von Regeln zur einheitlichen Gestaltung elektronischer Lehr- und Lernmittel für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[E-Buch-Menü]]&#039;&#039;&#039;: Eine Word-Erweiterung zum einfachen Setzen von E-Buch-Tags gemäß dem E-Buch-Standard. Download: [[Media:E-Buch.zip]] und [[Media:E-Buch.dot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mathematik]]&#039;&#039;&#039; im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten, z.B. &lt;br /&gt;
** [[LaTeX]] als Mathematikschrift für Blinde und Sehbehinderte, &lt;br /&gt;
** [[Maple|BrailleMaple]]: ein Wiki für Braillenutzer die MAPLE in der Schule als &amp;quot;CAS Taschenrechner&amp;quot; verwenden, sowie weitere&lt;br /&gt;
** [[Mathematik|Tipps und Tricks]] rund um das Thema &amp;quot;Mathematik im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten&amp;quot;&lt;br /&gt;
** [[HBSWin]] ermöglicht die Erstellung mathematischer Texte in der traditionellen 6-Punkt Mathematikschrift (Marburger Systematik). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[http://www.ecdl-blind-bw.de ECDL ]&#039;&#039;&#039; Materialien für Braillezeilennutzer zum ECDL (Europäischer Computer Führerschein). Dies ist derzeit noch ein externer Link. Mittelfristig sollen die ECDL-Seiten auf Augenbit ihre Heimat finden. Ziel ist es, das ECDL-Wiki bis zum Kongress in Hannover vollständig zu haben. Ab diesem Zeitpunkt wird die Bearbeitungsmöglichkeit für alle geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Nachschlagewerke]]&#039;&#039;&#039; - Infos über mehr oder weniger barrierefreie Programme und Nachschlagewerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Tabellen, Grafiken und Abbildungen]]&#039;&#039;&#039;: Vorschläge, Diskussionsbeiträge und Beispiele für Gestaltungsrichtlinien &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Naturwissenschaften]]&#039;&#039;&#039;: Kommunikationsplattform der AG Naturwissenschaften im VBS&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;[[Chemie]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Klips]]-Projekt&#039;&#039;&#039;: Suche nach einem &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;ommunikations-, &#039;&#039;&#039;L&#039;&#039;&#039;ern- und &#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;nformations-&#039;&#039;&#039;P&#039;&#039;&#039;lattform für &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ehgeschädigtenbildungseinrichtungen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Windows-Einrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen]]&#039;&#039;&#039;: ein kleiner und unverbindlicher Leitfaden zur Installation von Windows-XP für blinde und sehbehinderte Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Windows7 Tipps zur Installation und Bedienung für sehbehinderte Menschen]]&#039;&#039;&#039;: erklärt die wichtigsten Einstellungen nach der Installation von Windows7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Grundschule]]&#039;&#039;&#039; Eine Übungsreihe für die ersten Schritte am PC in der Grundschule für Blinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Audacity]]&#039;&#039;&#039; - Digitaler Audioschnitt mit blinden Schülern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Lernprogramme]]&#039;&#039;&#039; - Infos über die Zugänglichkeit von Lernprogrammen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[PDF-Dateien erstellen und bearbeiten]]&#039;&#039;&#039; - Wie man Arbeitsblätter im .pdf-Format mit Foxit-Reader bearbeiten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Erweiterte Suche in Word|Word für Fortgeschrittene]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** [[Erweiterte Suche in Word|Erweiterte Suche mit Mustervergleich]] - Wie man Wörter am Zeilenanfang sucht und das Seitenzahlenformat ersetzt&lt;br /&gt;
** [http://mod-bs.de/idesk/zeile/index.php Formular um Zeilennummern automatisch einfügen zu lassen]&lt;br /&gt;
** [http://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt#B1_Mathtype.2FFormeleditor_.28K.C3.BCmmerer:_Dietmar_Stephan.29_.28Raum_201.29 Mathtype/Formeleditor (Tagung Frankfurt 2010)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Interaktive Whiteboards]]&#039;&#039;&#039; im gemeinsamen Unterricht bei sehgeschädigten Schülerinnen und Schülern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Spielwiese]]&#039;&#039;&#039; zum Testen und Ausprobieren dieses Wikis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Veranstaltungen der VBS AG-Informationstechnologie===&lt;br /&gt;
* [[Tagung in Friedberg 2011]]: &amp;quot;„Mit und ohne PC: Visualisierungen im gemeinsamen Unterricht mit sehbehinderten und blinden Schülerinnen und Schülern“ (13.-15.05.2011)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Tagung in Frankfurt]] 2010: &amp;quot;Das moderne Klassenzimmer&amp;quot; (23.-24.04.2009) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Friedberg 2009:]]&#039;&#039;&#039;&amp;quot; Wenn die Punkte mit den Strichen ...&amp;quot; (19.6. bis 21.6.2009)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilfe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Allgemeine Einführung&#039;&#039;&#039; zum Thema &amp;quot;Wiki&amp;quot;: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hilfe zur Benutzung&#039;&#039;&#039; und Konfiguration der Wiki Software:[http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Benutzerhandbuch&#039;&#039;&#039; zum MediaWiki (Deutsch): http://meta.wikimedia.org/wiki/Hilfe:Handbuch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3355</id>
		<title>Tagung in Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3355"/>
		<updated>2010-04-26T13:44:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger (201) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Tagung der AG-Informationstechnologie in Frankfurt vom 23.-24.04.2010 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Klassenzimmern der Schulen für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler sind Computer, Braillezeile und elektronische Vergrößerungssysteme seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile halten PC und Co auch an den allgemeinen Schulen schrittweise Einzug. Aus diesem Grund möchten wir uns auf unserer Tagung in Frankfurt dem Thema „Modernes Klassenzimmer“ widmen und hier die neuen elektronischen Entwicklungen aus einer blinden- bzw. sehbehindertenpädagogischen Sicht beleuchten. Wir wollen uns u.a. mit folgenden Themen beschäftigen:&lt;br /&gt;
Elektronische Tafelarbeit (Whiteboards) und E-Books, Geometrie/Algebra für sehbehinderte Schüler am PC, MacOS als günstige Betriebssystem-Alternative für den privaten Bereich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns, Sie auf unsere nächste Tagung mit dem Thema  „Das moderne Klassenzimmer“ einladen zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anmeldungsfrist zu dieser Tagung ist der 10. Februar 2010. Die Tagungsgebühr beträgt 80 EUR bzw. 60 EUR für VBS-Mitglieder. Weitere Informationen unter Anmeldung zur Tagung, Übernachtungsmöglichkeiten und Programm auf dieser Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: michael-schaeffler@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Schäffler und Karl-Hermann Friedrichs&lt;br /&gt;
== Anmeldung zur Tagung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zur Tagung findet Online auf der Seite [http://anmeldung.augenbit.de/ anmeldung.augenbit.de] statt. Stichtag für die Anmeldung ist der 10. Februar.&lt;br /&gt;
Für die Übernachtung stehen in folgenden Hotels Kontingente unter dem Stichwort &amp;quot;VBS-Tagung&amp;quot; zur Verfügung Die Hotels sind unabhängig von der Anmeldung zur Tagung selbst zu reservieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel 1: [http://www.advena.de/frankfurt/index.php Advena Hotel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zimmerpreis: 56 €&lt;br /&gt;
* Reservierung kann bis 28.Feb storniert werden.&lt;br /&gt;
* Schule ist zu Fuß erreichbar, oder eine U-Bahnstation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel 2: [http://www.hotel-alleenhof.com/de/home.html Alleenhofhotel]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zimmerpreis: 56€, Bei Anfrage günstiger im Doppel-oder 3-Bettzimmer&lt;br /&gt;
* Stornierung hier nur bis 15.Feb möglich&lt;br /&gt;
* Stationen mit Bus dann umsteigen in U-Bahn insgesamt 20-30 min&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm der AG Informationstechnologie vom 23.-24 April 2010 in Frankfurt: Das moderne Klassenzimmer für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
=== Freitag 23. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 12.00 – 13.00:    Get together: Anmeldung und Häppchen (Foyer der HHS)====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 13.45: Impulsreferat: IT im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten (Kalina) (Plenumsraum) ====&lt;br /&gt;
Wo stehen wir heute - welche Herausforderungen stehen vor uns? [[Linkliste zum Vortrag von U. Kalina, 23.04.2010 Frankfurt|Linkliste zum Vortrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 16.00:    Workshop A Tafelarbeit ====&lt;br /&gt;
Die elektronische Tafel hält in immer mehr Klassenzimmern von Schulen für Sehbehinderte Einzug. Wie diese neuen Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden können - darum geht es im Workshop dazu. Aber auch die Frage, ob blinde Schülerinnen und Schüler hier ganz aussen vor sind, ist eine der Fragen, denen wir hier nachgehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 -14.30     Impulsreferat Whiteboard im Unterricht für Blinde und Sehbehinderte (Michael Schäffler und Charly Friedrichs) (Plenumsraum) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== A1 14.30 - 16.00     Activboard Software für Sehbehinderte (Friedrichs und Stolz) (Raum 207) ====&lt;br /&gt;
Wie lässt sich die Activboard-(Smartboard-)Software im Unterricht für Sehbehinderte nutzen? Vorstellung der Whiteboards und ihrer Funktionen sowie der zugehörigen Software. Praktische Beispiele aus verschiedenen Schulfächern runden die Vorstellung ab. Es wird auch Zeit zum eigenständigen Ausprobieren eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== A2 14.30 - 16.00     Tafel für Blinde (Schäffler) (Raum 201/203)====&lt;br /&gt;
===== 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger (201) =====&lt;br /&gt;
*Einsatz des kollaborativen Texteditors Gobby als Echtzeit-Tafel für blinde und sehbehinderte Schüler und Schülerinnen. Möglichkeiten und und technische Einschränkungen. (Zur Installation von Gobby die unten genannten Programme in dieser Reihenfolge installieren.)&lt;br /&gt;
** [http://downloads.sourceforge.net/gimp-win/gtk%2B-2.10.6-1-setup.zip 1 - GTK-Toolkit]&lt;br /&gt;
**[http://downloads.sourceforge.net/gimp-win/gtk%2B-2.10.6-1-setup.zip 2 - GTK-Erweiterung]&lt;br /&gt;
**[http://downloads.sourceforge.net/gimp-win/gtk%2B-2.10.6-1-setup.zip 3 - Gobby]&lt;br /&gt;
**[http://releases.0x539.de/sobby-win32/sobby-0.4.2-win32.zip 4 - Sobby (optionaler Server für Gobby)]&lt;br /&gt;
*Organisation von Unterrichtsmaterialien mit Hilfe eines Wiki-Systems. Erfahrungen aus einem Klassenversuch.&lt;br /&gt;
*Einsatz von Google Texte und Tabellen als Klassentafel. [http://docs.google.com Google Texte und Tabellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.00 – 15.30     Pädagogisches Netz (Kümmerer Patrick: Firma Papenmeier) (203) =====&lt;br /&gt;
Es gibt es schon: ein pädagogisches Netz, dass Bildschirminhalte so aufbereitet, das diese auch Nutzern von Braille-Zeilen übermittelt werden kann. So kann die Lehrkraft alle Schüler/innen im Netzwerk &amp;quot;zusehen&amp;quot; lassen, wie sie beispielsweise eine Zeichenformatierung vornimmt - wobei die Schüler/innen ihre Vergrößerungssoftware in der entsprechenden Einstellung oder ihren Screenreader verwenden. &lt;br /&gt;
Dies ist auf das neue Konzept der digitalen Tafel übertragbar und damit bekommt Tafelarbeit auch für blinde Schüler/innen eine Bedeutung. Dieses wird in einer kleinen Version (komplett am bbs nürnberg installiert) vorgestellt und zur Erprobung angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.30 – 16.00    Diskussion Tafel für Blinde (Kümmerer: Michael) (203)=====&lt;br /&gt;
==== 16.00 - 16.30:    Pause (Häppchen und Kaffee) (Foyer HHS) ====&lt;br /&gt;
==== 16.30 - 17.15:    MacOS - ein alternatives Betriebssystem (Rüger/Stolz) (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
MacOS ist ein von Apple veröffentliches Betriebssystem, welches bereits einen leistungsfähigen Screenreader sowie verschiedene Möglichkeiten zur Vergrößerung von Bildschirminhalten mitbringt. Auch wenn sich die Bedienkonzepte im Vergleich zu Windows unterscheiden, so ist der Umgang mit MacOS auch von einem blinden oder sehbehinderten Menschen leicht zu erlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17.15 - 18.30:    Kleine Helfer für den Alltag. 5-Minuten-Spots (Tagungsteilnehmer) (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
Kennen Sie die Software „Whiteboard Photo“? Oder wussten Sie, dass ACDSee zeitweise mit dem Kauf einer Computerzeitschrift sehr günstig zu erwerben war? &lt;br /&gt;
Solche und viele weitere nützlichen Informationen sollen hier benannt, gezeigt und erklärt werden. &lt;br /&gt;
Diesen Punkt gestalten Sie aktiv mit, indem Sie Ihre „Helfer“ mitbringen und die anderen teilhaben lassen. Vielen Dank dafür bereits schon hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
USB-Entferner download-link:http://michaelnacke.de/downloads/usb-entferner.zip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ab 19.30 Uhr Abendessen ===&lt;br /&gt;
Genießen Sie typische &amp;quot;Frankfurter Kost&amp;quot; in einem Traditionslokal (Zum [[http://maps.google.com/maps?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;oe=UTF-8&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;q=Apfelwein+Wagner+frankfurt&amp;amp;fb=1&amp;amp;hq=Apfelwein+Wagner&amp;amp;hnear=frankfurt&amp;amp;cid=0,0,18081452022502020607&amp;amp;ei=igSIS9HrNo-XsQbSqqT4Dw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=local_result&amp;amp;ct=image&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CAcQnwIwAA Apfelwein Wagner]]: Schweizer Straße 71, 60594 Frankfurt am Main, Germany: Ebbelwoi, Grüne Soße, Rippche, ...&lt;br /&gt;
Für Selbstzahler/innen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samstag 24. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 10.00 - 12.00:    E-Books neue Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
Mit dem E-Buch-Standard werden alle Schulbücher für blinde Schülerinnen und Schüler formatiert. Eventuell ist das allerdings erst der Anfang. Neue Entwicklungen im E-Books wie Kindle und Co. bergen neue Chancen - auch für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler. Ob wir bald ein barrierefreies Buch vom Verlag bekommen können, ist die große Frage.&lt;br /&gt;
===== 10.00 - 10.30      &amp;quot;E-Book - hopp oder topp für Blinde und Sehbehinderte&amp;quot; (Dr. Thomas Kahlisch - DZB) =====&lt;br /&gt;
In der Präsentation werden E-Book-Angebote vorgestellt und Ansätze&lt;br /&gt;
diskutiert, diese neuen digitalen Bücher jedermann zugänglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz des EPUB-formates und dessen enge&lt;br /&gt;
technische Beziehung zur DAISY-Technologie sowie den sich daraus ableitenden&lt;br /&gt;
Potenzialen für den Buchmarkt der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 10.30 – 11.00    &amp;quot;E-Books barrierefrei aufbereiten - Ansätze und Beispiele&amp;quot; (Julia Dobroschke DZB) =====&lt;br /&gt;
Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie ein E-Book in verschiedene&lt;br /&gt;
sehgeschädigtengerechte Formate konvertiert werden kann und wo derzeit&lt;br /&gt;
Engpässe bzw. Schwachstellen bei dieser Übertragung liegen. In den Vortrag&lt;br /&gt;
werden aktuelle Ergebnisse verschiedener Studien- und Forschungsarbeiten&lt;br /&gt;
einfließen, die zu der Thematik gerade an der DZB Leipzig laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 11.00 – 11.30    Möglichkeiten für Sehbehinderte: E-Book-Reader (MBZ-KA) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Books sind in aller Munde und werden schon als die neue Form des Lesens präsentiert. Wir wollen einige verschiedene E-Books zeigen und auch mal in die Hand nehmen. Dabei möchten wir technische Vor- und Nachteile der verschiedenen E-Books und ihre Zugänglichkeit betrachten. Daneben werden wir der Frage nachgehen ob wir E-Books auch im Klassenzimmer &amp;quot;brauchen können&amp;quot; und von Erfahrungen damit berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 11.30 – 12.00    Gescannte Bücher für Sehbehinderte (Friedrichs: auch als durchsuchbarer Text) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 12.00 - 13.00:     Mittagessen ====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 14.00:     Workshop B Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
Der PC bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten um Mathematik für sehbehinderte Schüler zu betreiben. In den Workshops werden einige Programme vorgestellt. Die Workshops werden um 15.00 Uhr noch mal wiederholt, so dass jeder Teilnehmer an 2 Workshops teilnehmen kann.&lt;br /&gt;
===== B1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) (Raum 201)=====&lt;br /&gt;
Seit Office 2007 steht in Word ein neuer Formeleditor zur Verfügung, der viele Vorteile bei der Eingabe und Verarbeitung bietet. Daneben gibt es vom Hersteller des ursprünglichen Word-Formeleditors weiterhin das Programm Mathetype. Welche Vorteile in diesen Programmen für sehbehinderte Schüler stecken soll in diesem Workshop beleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B2 Dynageo (Hares) (Raum 207)=====&lt;br /&gt;
===== B3 Windows 7 für Sehbehinderte (Mike Beckers) (Raum 210) =====&lt;br /&gt;
Durch den Einzug der neuen interaktiven Whiteboards in die Klassenzimmer oder die Verwendung von Notebooks im Unterricht besteht auch Handlungsbedarf in Geometrie im Fach Mathematik. Kann das Programm Geonext diese Lücke schließen, die hierdurch entstanden ist? Neben der Betrachtung der Möglichkeiten von Geonext im Geometrieunterricht möchten wir auch den Einsatz für sehbehinderte Schüler/innen als &amp;quot;Zirkel und Geodreiecks-Ersatz&amp;quot; betrachten und diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 15.00:     Workshop C Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
2. Workshop-Durchgang - Wiederholung von 13.00 Uhr.&lt;br /&gt;
===== C1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) (Raum 201)=====&lt;br /&gt;
Seit Office 2007 steht in Word ein neuer Formeleditor zur Verfügung, der viele Vorteile bei der Eingabe und Verarbeitung bietet. Daneben gibt es vom Hersteller des ursprünglichen Word-Formeleditors weiterhin das Programm Mathetype. Welche Vorteile in diesen Programmen für sehbehinderte Schüler stecken soll in diesem Workshop beleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== C2 Dynageo (Hares) (Raum 207)=====&lt;br /&gt;
===== C3 Windows 7 für Sehbehinderte (Mike Beckers) (Raum 210)=====&lt;br /&gt;
Durch den Einzug der neuen interaktiven Whiteboards in die Klassenzimmer oder die Verwendung von Notebooks im Unterricht besteht auch Handlungsbedarf in Geometrie im Fach Mathematik. Kann das Programm Geonext diese Lücke schließen, die hierdurch entstanden ist? Neben der Betrachtung der Möglichkeiten von Geonext im Geometrieunterricht möchten wir auch den Einsatz für sehbehinderte Schüler/innen als &amp;quot;Zirkel und Geodreiecks-Ersatz&amp;quot; betrachten und diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 15.00 - 16.00     Abschluss (Plenumsraum)====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3354</id>
		<title>Tagung in Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3354"/>
		<updated>2010-04-26T13:44:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger (201) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Tagung der AG-Informationstechnologie in Frankfurt vom 23.-24.04.2010 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Klassenzimmern der Schulen für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler sind Computer, Braillezeile und elektronische Vergrößerungssysteme seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile halten PC und Co auch an den allgemeinen Schulen schrittweise Einzug. Aus diesem Grund möchten wir uns auf unserer Tagung in Frankfurt dem Thema „Modernes Klassenzimmer“ widmen und hier die neuen elektronischen Entwicklungen aus einer blinden- bzw. sehbehindertenpädagogischen Sicht beleuchten. Wir wollen uns u.a. mit folgenden Themen beschäftigen:&lt;br /&gt;
Elektronische Tafelarbeit (Whiteboards) und E-Books, Geometrie/Algebra für sehbehinderte Schüler am PC, MacOS als günstige Betriebssystem-Alternative für den privaten Bereich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns, Sie auf unsere nächste Tagung mit dem Thema  „Das moderne Klassenzimmer“ einladen zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anmeldungsfrist zu dieser Tagung ist der 10. Februar 2010. Die Tagungsgebühr beträgt 80 EUR bzw. 60 EUR für VBS-Mitglieder. Weitere Informationen unter Anmeldung zur Tagung, Übernachtungsmöglichkeiten und Programm auf dieser Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: michael-schaeffler@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Schäffler und Karl-Hermann Friedrichs&lt;br /&gt;
== Anmeldung zur Tagung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zur Tagung findet Online auf der Seite [http://anmeldung.augenbit.de/ anmeldung.augenbit.de] statt. Stichtag für die Anmeldung ist der 10. Februar.&lt;br /&gt;
Für die Übernachtung stehen in folgenden Hotels Kontingente unter dem Stichwort &amp;quot;VBS-Tagung&amp;quot; zur Verfügung Die Hotels sind unabhängig von der Anmeldung zur Tagung selbst zu reservieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel 1: [http://www.advena.de/frankfurt/index.php Advena Hotel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zimmerpreis: 56 €&lt;br /&gt;
* Reservierung kann bis 28.Feb storniert werden.&lt;br /&gt;
* Schule ist zu Fuß erreichbar, oder eine U-Bahnstation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel 2: [http://www.hotel-alleenhof.com/de/home.html Alleenhofhotel]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zimmerpreis: 56€, Bei Anfrage günstiger im Doppel-oder 3-Bettzimmer&lt;br /&gt;
* Stornierung hier nur bis 15.Feb möglich&lt;br /&gt;
* Stationen mit Bus dann umsteigen in U-Bahn insgesamt 20-30 min&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm der AG Informationstechnologie vom 23.-24 April 2010 in Frankfurt: Das moderne Klassenzimmer für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
=== Freitag 23. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 12.00 – 13.00:    Get together: Anmeldung und Häppchen (Foyer der HHS)====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 13.45: Impulsreferat: IT im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten (Kalina) (Plenumsraum) ====&lt;br /&gt;
Wo stehen wir heute - welche Herausforderungen stehen vor uns? [[Linkliste zum Vortrag von U. Kalina, 23.04.2010 Frankfurt|Linkliste zum Vortrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 16.00:    Workshop A Tafelarbeit ====&lt;br /&gt;
Die elektronische Tafel hält in immer mehr Klassenzimmern von Schulen für Sehbehinderte Einzug. Wie diese neuen Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden können - darum geht es im Workshop dazu. Aber auch die Frage, ob blinde Schülerinnen und Schüler hier ganz aussen vor sind, ist eine der Fragen, denen wir hier nachgehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 -14.30     Impulsreferat Whiteboard im Unterricht für Blinde und Sehbehinderte (Michael Schäffler und Charly Friedrichs) (Plenumsraum) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== A1 14.30 - 16.00     Activboard Software für Sehbehinderte (Friedrichs und Stolz) (Raum 207) ====&lt;br /&gt;
Wie lässt sich die Activboard-(Smartboard-)Software im Unterricht für Sehbehinderte nutzen? Vorstellung der Whiteboards und ihrer Funktionen sowie der zugehörigen Software. Praktische Beispiele aus verschiedenen Schulfächern runden die Vorstellung ab. Es wird auch Zeit zum eigenständigen Ausprobieren eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== A2 14.30 - 16.00     Tafel für Blinde (Schäffler) (Raum 201/203)====&lt;br /&gt;
===== 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger (201) =====&lt;br /&gt;
*Einsatz des kollaborativen Texteditors Gobby als Echtzeit-Tafel für blinde und sehbehinderte Schüler und Schülerinnen. Möglichkeiten und und technische Einschränkungen. (Zur Installation von Gobby die unten genannten Programme in dieser Reihenfolge installieren.)&lt;br /&gt;
** [http://downloads.sourceforge.net/gimp-win/gtk%2B-2.10.6-1-setup.zip 1 - GTK-Toolkit]&lt;br /&gt;
**[http://downloads.sourceforge.net/gimp-win/gtk%2B-2.10.6-1-setup.zip 2 - GTK-Erweiterung]&lt;br /&gt;
**[http://downloads.sourceforge.net/gimp-win/gtk%2B-2.10.6-1-setup.zip 3 - Gobby]&lt;br /&gt;
**[http://releases.0x539.de/sobby-win32/sobby-0.4.2-win32.zip 4- Sobby (optionaler Server für Gobby)]&lt;br /&gt;
*Organisation von Unterrichtsmaterialien mit Hilfe eines Wiki-Systems. Erfahrungen aus einem Klassenversuch.&lt;br /&gt;
*Einsatz von Google Texte und Tabellen als Klassentafel. [http://docs.google.com Google Texte und Tabellen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.00 – 15.30     Pädagogisches Netz (Kümmerer Patrick: Firma Papenmeier) (203) =====&lt;br /&gt;
Es gibt es schon: ein pädagogisches Netz, dass Bildschirminhalte so aufbereitet, das diese auch Nutzern von Braille-Zeilen übermittelt werden kann. So kann die Lehrkraft alle Schüler/innen im Netzwerk &amp;quot;zusehen&amp;quot; lassen, wie sie beispielsweise eine Zeichenformatierung vornimmt - wobei die Schüler/innen ihre Vergrößerungssoftware in der entsprechenden Einstellung oder ihren Screenreader verwenden. &lt;br /&gt;
Dies ist auf das neue Konzept der digitalen Tafel übertragbar und damit bekommt Tafelarbeit auch für blinde Schüler/innen eine Bedeutung. Dieses wird in einer kleinen Version (komplett am bbs nürnberg installiert) vorgestellt und zur Erprobung angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.30 – 16.00    Diskussion Tafel für Blinde (Kümmerer: Michael) (203)=====&lt;br /&gt;
==== 16.00 - 16.30:    Pause (Häppchen und Kaffee) (Foyer HHS) ====&lt;br /&gt;
==== 16.30 - 17.15:    MacOS - ein alternatives Betriebssystem (Rüger/Stolz) (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
MacOS ist ein von Apple veröffentliches Betriebssystem, welches bereits einen leistungsfähigen Screenreader sowie verschiedene Möglichkeiten zur Vergrößerung von Bildschirminhalten mitbringt. Auch wenn sich die Bedienkonzepte im Vergleich zu Windows unterscheiden, so ist der Umgang mit MacOS auch von einem blinden oder sehbehinderten Menschen leicht zu erlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17.15 - 18.30:    Kleine Helfer für den Alltag. 5-Minuten-Spots (Tagungsteilnehmer) (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
Kennen Sie die Software „Whiteboard Photo“? Oder wussten Sie, dass ACDSee zeitweise mit dem Kauf einer Computerzeitschrift sehr günstig zu erwerben war? &lt;br /&gt;
Solche und viele weitere nützlichen Informationen sollen hier benannt, gezeigt und erklärt werden. &lt;br /&gt;
Diesen Punkt gestalten Sie aktiv mit, indem Sie Ihre „Helfer“ mitbringen und die anderen teilhaben lassen. Vielen Dank dafür bereits schon hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
USB-Entferner download-link:http://michaelnacke.de/downloads/usb-entferner.zip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ab 19.30 Uhr Abendessen ===&lt;br /&gt;
Genießen Sie typische &amp;quot;Frankfurter Kost&amp;quot; in einem Traditionslokal (Zum [[http://maps.google.com/maps?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;oe=UTF-8&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;q=Apfelwein+Wagner+frankfurt&amp;amp;fb=1&amp;amp;hq=Apfelwein+Wagner&amp;amp;hnear=frankfurt&amp;amp;cid=0,0,18081452022502020607&amp;amp;ei=igSIS9HrNo-XsQbSqqT4Dw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=local_result&amp;amp;ct=image&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CAcQnwIwAA Apfelwein Wagner]]: Schweizer Straße 71, 60594 Frankfurt am Main, Germany: Ebbelwoi, Grüne Soße, Rippche, ...&lt;br /&gt;
Für Selbstzahler/innen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samstag 24. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 10.00 - 12.00:    E-Books neue Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
Mit dem E-Buch-Standard werden alle Schulbücher für blinde Schülerinnen und Schüler formatiert. Eventuell ist das allerdings erst der Anfang. Neue Entwicklungen im E-Books wie Kindle und Co. bergen neue Chancen - auch für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler. Ob wir bald ein barrierefreies Buch vom Verlag bekommen können, ist die große Frage.&lt;br /&gt;
===== 10.00 - 10.30      &amp;quot;E-Book - hopp oder topp für Blinde und Sehbehinderte&amp;quot; (Dr. Thomas Kahlisch - DZB) =====&lt;br /&gt;
In der Präsentation werden E-Book-Angebote vorgestellt und Ansätze&lt;br /&gt;
diskutiert, diese neuen digitalen Bücher jedermann zugänglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz des EPUB-formates und dessen enge&lt;br /&gt;
technische Beziehung zur DAISY-Technologie sowie den sich daraus ableitenden&lt;br /&gt;
Potenzialen für den Buchmarkt der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 10.30 – 11.00    &amp;quot;E-Books barrierefrei aufbereiten - Ansätze und Beispiele&amp;quot; (Julia Dobroschke DZB) =====&lt;br /&gt;
Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie ein E-Book in verschiedene&lt;br /&gt;
sehgeschädigtengerechte Formate konvertiert werden kann und wo derzeit&lt;br /&gt;
Engpässe bzw. Schwachstellen bei dieser Übertragung liegen. In den Vortrag&lt;br /&gt;
werden aktuelle Ergebnisse verschiedener Studien- und Forschungsarbeiten&lt;br /&gt;
einfließen, die zu der Thematik gerade an der DZB Leipzig laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 11.00 – 11.30    Möglichkeiten für Sehbehinderte: E-Book-Reader (MBZ-KA) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Books sind in aller Munde und werden schon als die neue Form des Lesens präsentiert. Wir wollen einige verschiedene E-Books zeigen und auch mal in die Hand nehmen. Dabei möchten wir technische Vor- und Nachteile der verschiedenen E-Books und ihre Zugänglichkeit betrachten. Daneben werden wir der Frage nachgehen ob wir E-Books auch im Klassenzimmer &amp;quot;brauchen können&amp;quot; und von Erfahrungen damit berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 11.30 – 12.00    Gescannte Bücher für Sehbehinderte (Friedrichs: auch als durchsuchbarer Text) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 12.00 - 13.00:     Mittagessen ====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 14.00:     Workshop B Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
Der PC bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten um Mathematik für sehbehinderte Schüler zu betreiben. In den Workshops werden einige Programme vorgestellt. Die Workshops werden um 15.00 Uhr noch mal wiederholt, so dass jeder Teilnehmer an 2 Workshops teilnehmen kann.&lt;br /&gt;
===== B1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) (Raum 201)=====&lt;br /&gt;
Seit Office 2007 steht in Word ein neuer Formeleditor zur Verfügung, der viele Vorteile bei der Eingabe und Verarbeitung bietet. Daneben gibt es vom Hersteller des ursprünglichen Word-Formeleditors weiterhin das Programm Mathetype. Welche Vorteile in diesen Programmen für sehbehinderte Schüler stecken soll in diesem Workshop beleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B2 Dynageo (Hares) (Raum 207)=====&lt;br /&gt;
===== B3 Windows 7 für Sehbehinderte (Mike Beckers) (Raum 210) =====&lt;br /&gt;
Durch den Einzug der neuen interaktiven Whiteboards in die Klassenzimmer oder die Verwendung von Notebooks im Unterricht besteht auch Handlungsbedarf in Geometrie im Fach Mathematik. Kann das Programm Geonext diese Lücke schließen, die hierdurch entstanden ist? Neben der Betrachtung der Möglichkeiten von Geonext im Geometrieunterricht möchten wir auch den Einsatz für sehbehinderte Schüler/innen als &amp;quot;Zirkel und Geodreiecks-Ersatz&amp;quot; betrachten und diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 15.00:     Workshop C Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
2. Workshop-Durchgang - Wiederholung von 13.00 Uhr.&lt;br /&gt;
===== C1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) (Raum 201)=====&lt;br /&gt;
Seit Office 2007 steht in Word ein neuer Formeleditor zur Verfügung, der viele Vorteile bei der Eingabe und Verarbeitung bietet. Daneben gibt es vom Hersteller des ursprünglichen Word-Formeleditors weiterhin das Programm Mathetype. Welche Vorteile in diesen Programmen für sehbehinderte Schüler stecken soll in diesem Workshop beleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== C2 Dynageo (Hares) (Raum 207)=====&lt;br /&gt;
===== C3 Windows 7 für Sehbehinderte (Mike Beckers) (Raum 210)=====&lt;br /&gt;
Durch den Einzug der neuen interaktiven Whiteboards in die Klassenzimmer oder die Verwendung von Notebooks im Unterricht besteht auch Handlungsbedarf in Geometrie im Fach Mathematik. Kann das Programm Geonext diese Lücke schließen, die hierdurch entstanden ist? Neben der Betrachtung der Möglichkeiten von Geonext im Geometrieunterricht möchten wir auch den Einsatz für sehbehinderte Schüler/innen als &amp;quot;Zirkel und Geodreiecks-Ersatz&amp;quot; betrachten und diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 15.00 - 16.00     Abschluss (Plenumsraum)====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3350</id>
		<title>Tagung in Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3350"/>
		<updated>2010-04-26T13:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger (201) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Tagung der AG-Informationstechnologie in Frankfurt vom 23.-24.04.2010 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Kolleginnen und Kollegen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Klassenzimmern der Schulen für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler sind Computer, Braillezeile und elektronische Vergrößerungssysteme seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile halten PC und Co auch an den allgemeinen Schulen schrittweise Einzug. Aus diesem Grund möchten wir uns auf unserer Tagung in Frankfurt dem Thema „Modernes Klassenzimmer“ widmen und hier die neuen elektronischen Entwicklungen aus einer blinden- bzw. sehbehindertenpädagogischen Sicht beleuchten. Wir wollen uns u.a. mit folgenden Themen beschäftigen:&lt;br /&gt;
Elektronische Tafelarbeit (Whiteboards) und E-Books, Geometrie/Algebra für sehbehinderte Schüler am PC, MacOS als günstige Betriebssystem-Alternative für den privaten Bereich…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns, Sie auf unsere nächste Tagung mit dem Thema  „Das moderne Klassenzimmer“ einladen zu dürfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anmeldungsfrist zu dieser Tagung ist der 10. Februar 2010. Die Tagungsgebühr beträgt 80 EUR bzw. 60 EUR für VBS-Mitglieder. Weitere Informationen unter Anmeldung zur Tagung, Übernachtungsmöglichkeiten und Programm auf dieser Seite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: michael-schaeffler@web.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Michael Schäffler und Karl-Hermann Friedrichs&lt;br /&gt;
== Anmeldung zur Tagung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zur Tagung findet Online auf der Seite [http://anmeldung.augenbit.de/ anmeldung.augenbit.de] statt. Stichtag für die Anmeldung ist der 10. Februar.&lt;br /&gt;
Für die Übernachtung stehen in folgenden Hotels Kontingente unter dem Stichwort &amp;quot;VBS-Tagung&amp;quot; zur Verfügung Die Hotels sind unabhängig von der Anmeldung zur Tagung selbst zu reservieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel 1: [http://www.advena.de/frankfurt/index.php Advena Hotel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zimmerpreis: 56 €&lt;br /&gt;
* Reservierung kann bis 28.Feb storniert werden.&lt;br /&gt;
* Schule ist zu Fuß erreichbar, oder eine U-Bahnstation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel 2: [http://www.hotel-alleenhof.com/de/home.html Alleenhofhotel]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Zimmerpreis: 56€, Bei Anfrage günstiger im Doppel-oder 3-Bettzimmer&lt;br /&gt;
* Stornierung hier nur bis 15.Feb möglich&lt;br /&gt;
* Stationen mit Bus dann umsteigen in U-Bahn insgesamt 20-30 min&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm der AG Informationstechnologie vom 23.-24 April 2010 in Frankfurt: Das moderne Klassenzimmer für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
=== Freitag 23. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 12.00 – 13.00:    Get together: Anmeldung und Häppchen (Foyer der HHS)====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 13.45: Impulsreferat: IT im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten (Kalina) (Plenumsraum) ====&lt;br /&gt;
Wo stehen wir heute - welche Herausforderungen stehen vor uns? [[Linkliste zum Vortrag von U. Kalina, 23.04.2010 Frankfurt|Linkliste zum Vortrag]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 16.00:    Workshop A Tafelarbeit ====&lt;br /&gt;
Die elektronische Tafel hält in immer mehr Klassenzimmern von Schulen für Sehbehinderte Einzug. Wie diese neuen Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden können - darum geht es im Workshop dazu. Aber auch die Frage, ob blinde Schülerinnen und Schüler hier ganz aussen vor sind, ist eine der Fragen, denen wir hier nachgehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 -14.30     Impulsreferat Whiteboard im Unterricht für Blinde und Sehbehinderte (Michael Schäffler und Charly Friedrichs) (Plenumsraum) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== A1 14.30 - 16.00     Activboard Software für Sehbehinderte (Friedrichs und Stolz) (Raum 207) ====&lt;br /&gt;
Wie lässt sich die Activboard-(Smartboard-)Software im Unterricht für Sehbehinderte nutzen? Vorstellung der Whiteboards und ihrer Funktionen sowie der zugehörigen Software. Praktische Beispiele aus verschiedenen Schulfächern runden die Vorstellung ab. Es wird auch Zeit zum eigenständigen Ausprobieren eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== A2 14.30 - 16.00     Tafel für Blinde (Schäffler) (Raum 201/203)====&lt;br /&gt;
===== 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger (201) =====&lt;br /&gt;
*Einsatz des kollaborativen Texteditors Gobby als Echtzeit-Tafel für blinde und sehbehinderte Schüler und Schülerinnen. Möglichkeiten und und technische Einschränkungen.&lt;br /&gt;
*Organisation von Unterrichtsmaterialien mit Hilfe eines Wiki-Systems. Erfahrungen aus einem Klassenversuch.&lt;br /&gt;
*Einsatz von Google Texte und Tabellen als Klassentafel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.00 – 15.30     Pädagogisches Netz (Kümmerer Patrick: Firma Papenmeier) (203) =====&lt;br /&gt;
Es gibt es schon: ein pädagogisches Netz, dass Bildschirminhalte so aufbereitet, das diese auch Nutzern von Braille-Zeilen übermittelt werden kann. So kann die Lehrkraft alle Schüler/innen im Netzwerk &amp;quot;zusehen&amp;quot; lassen, wie sie beispielsweise eine Zeichenformatierung vornimmt - wobei die Schüler/innen ihre Vergrößerungssoftware in der entsprechenden Einstellung oder ihren Screenreader verwenden. &lt;br /&gt;
Dies ist auf das neue Konzept der digitalen Tafel übertragbar und damit bekommt Tafelarbeit auch für blinde Schüler/innen eine Bedeutung. Dieses wird in einer kleinen Version (komplett am bbs nürnberg installiert) vorgestellt und zur Erprobung angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.30 – 16.00    Diskussion Tafel für Blinde (Kümmerer: Michael) (203)=====&lt;br /&gt;
==== 16.00 - 16.30:    Pause (Häppchen und Kaffee) (Foyer HHS) ====&lt;br /&gt;
==== 16.30 - 17.15:    MacOS - ein alternatives Betriebssystem (Rüger/Stolz) (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
MacOS ist ein von Apple veröffentliches Betriebssystem, welches bereits einen leistungsfähigen Screenreader sowie verschiedene Möglichkeiten zur Vergrößerung von Bildschirminhalten mitbringt. Auch wenn sich die Bedienkonzepte im Vergleich zu Windows unterscheiden, so ist der Umgang mit MacOS auch von einem blinden oder sehbehinderten Menschen leicht zu erlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17.15 - 18.30:    Kleine Helfer für den Alltag. 5-Minuten-Spots (Tagungsteilnehmer) (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
Kennen Sie die Software „Whiteboard Photo“? Oder wussten Sie, dass ACDSee zeitweise mit dem Kauf einer Computerzeitschrift sehr günstig zu erwerben war? &lt;br /&gt;
Solche und viele weitere nützlichen Informationen sollen hier benannt, gezeigt und erklärt werden. &lt;br /&gt;
Diesen Punkt gestalten Sie aktiv mit, indem Sie Ihre „Helfer“ mitbringen und die anderen teilhaben lassen. Vielen Dank dafür bereits schon hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
USB-Entferner download-link:http://michaelnacke.de/downloads/usb-entferner.zip&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ab 19.30 Uhr Abendessen ===&lt;br /&gt;
Genießen Sie typische &amp;quot;Frankfurter Kost&amp;quot; in einem Traditionslokal (Zum [[http://maps.google.com/maps?client=safari&amp;amp;rls=en&amp;amp;oe=UTF-8&amp;amp;um=1&amp;amp;ie=UTF-8&amp;amp;q=Apfelwein+Wagner+frankfurt&amp;amp;fb=1&amp;amp;hq=Apfelwein+Wagner&amp;amp;hnear=frankfurt&amp;amp;cid=0,0,18081452022502020607&amp;amp;ei=igSIS9HrNo-XsQbSqqT4Dw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=local_result&amp;amp;ct=image&amp;amp;resnum=1&amp;amp;ved=0CAcQnwIwAA Apfelwein Wagner]]: Schweizer Straße 71, 60594 Frankfurt am Main, Germany: Ebbelwoi, Grüne Soße, Rippche, ...&lt;br /&gt;
Für Selbstzahler/innen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samstag 24. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 10.00 - 12.00:    E-Books neue Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen (Plenumsraum)====&lt;br /&gt;
Mit dem E-Buch-Standard werden alle Schulbücher für blinde Schülerinnen und Schüler formatiert. Eventuell ist das allerdings erst der Anfang. Neue Entwicklungen im E-Books wie Kindle und Co. bergen neue Chancen - auch für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler. Ob wir bald ein barrierefreies Buch vom Verlag bekommen können, ist die große Frage.&lt;br /&gt;
===== 10.00 - 10.30      &amp;quot;E-Book - hopp oder topp für Blinde und Sehbehinderte&amp;quot; (Dr. Thomas Kahlisch - DZB) =====&lt;br /&gt;
In der Präsentation werden E-Book-Angebote vorgestellt und Ansätze&lt;br /&gt;
diskutiert, diese neuen digitalen Bücher jedermann zugänglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz des EPUB-formates und dessen enge&lt;br /&gt;
technische Beziehung zur DAISY-Technologie sowie den sich daraus ableitenden&lt;br /&gt;
Potenzialen für den Buchmarkt der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 10.30 – 11.00    &amp;quot;E-Books barrierefrei aufbereiten - Ansätze und Beispiele&amp;quot; (Julia Dobroschke DZB) =====&lt;br /&gt;
Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie ein E-Book in verschiedene&lt;br /&gt;
sehgeschädigtengerechte Formate konvertiert werden kann und wo derzeit&lt;br /&gt;
Engpässe bzw. Schwachstellen bei dieser Übertragung liegen. In den Vortrag&lt;br /&gt;
werden aktuelle Ergebnisse verschiedener Studien- und Forschungsarbeiten&lt;br /&gt;
einfließen, die zu der Thematik gerade an der DZB Leipzig laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 11.00 – 11.30    Möglichkeiten für Sehbehinderte: E-Book-Reader (MBZ-KA) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Books sind in aller Munde und werden schon als die neue Form des Lesens präsentiert. Wir wollen einige verschiedene E-Books zeigen und auch mal in die Hand nehmen. Dabei möchten wir technische Vor- und Nachteile der verschiedenen E-Books und ihre Zugänglichkeit betrachten. Daneben werden wir der Frage nachgehen ob wir E-Books auch im Klassenzimmer &amp;quot;brauchen können&amp;quot; und von Erfahrungen damit berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 11.30 – 12.00    Gescannte Bücher für Sehbehinderte (Friedrichs: auch als durchsuchbarer Text) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 12.00 - 13.00:     Mittagessen ====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 14.00:     Workshop B Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
Der PC bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten um Mathematik für sehbehinderte Schüler zu betreiben. In den Workshops werden einige Programme vorgestellt. Die Workshops werden um 15.00 Uhr noch mal wiederholt, so dass jeder Teilnehmer an 2 Workshops teilnehmen kann.&lt;br /&gt;
===== B1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) (Raum 201)=====&lt;br /&gt;
Seit Office 2007 steht in Word ein neuer Formeleditor zur Verfügung, der viele Vorteile bei der Eingabe und Verarbeitung bietet. Daneben gibt es vom Hersteller des ursprünglichen Word-Formeleditors weiterhin das Programm Mathetype. Welche Vorteile in diesen Programmen für sehbehinderte Schüler stecken soll in diesem Workshop beleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== B2 Dynageo (Hares) (Raum 207)=====&lt;br /&gt;
===== B3 Windows 7 für Sehbehinderte (Mike Beckers) (Raum 210) =====&lt;br /&gt;
Durch den Einzug der neuen interaktiven Whiteboards in die Klassenzimmer oder die Verwendung von Notebooks im Unterricht besteht auch Handlungsbedarf in Geometrie im Fach Mathematik. Kann das Programm Geonext diese Lücke schließen, die hierdurch entstanden ist? Neben der Betrachtung der Möglichkeiten von Geonext im Geometrieunterricht möchten wir auch den Einsatz für sehbehinderte Schüler/innen als &amp;quot;Zirkel und Geodreiecks-Ersatz&amp;quot; betrachten und diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 15.00:     Workshop C Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
2. Workshop-Durchgang - Wiederholung von 13.00 Uhr.&lt;br /&gt;
===== C1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) (Raum 201)=====&lt;br /&gt;
Seit Office 2007 steht in Word ein neuer Formeleditor zur Verfügung, der viele Vorteile bei der Eingabe und Verarbeitung bietet. Daneben gibt es vom Hersteller des ursprünglichen Word-Formeleditors weiterhin das Programm Mathetype. Welche Vorteile in diesen Programmen für sehbehinderte Schüler stecken soll in diesem Workshop beleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== C2 Dynageo (Hares) (Raum 207)=====&lt;br /&gt;
===== C3 Windows 7 für Sehbehinderte (Mike Beckers) (Raum 210)=====&lt;br /&gt;
Durch den Einzug der neuen interaktiven Whiteboards in die Klassenzimmer oder die Verwendung von Notebooks im Unterricht besteht auch Handlungsbedarf in Geometrie im Fach Mathematik. Kann das Programm Geonext diese Lücke schließen, die hierdurch entstanden ist? Neben der Betrachtung der Möglichkeiten von Geonext im Geometrieunterricht möchten wir auch den Einsatz für sehbehinderte Schüler/innen als &amp;quot;Zirkel und Geodreiecks-Ersatz&amp;quot; betrachten und diskutieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 15.00 - 16.00     Abschluss (Plenumsraum)====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3185</id>
		<title>Tagung in Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3185"/>
		<updated>2009-11-25T11:11:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* 16.30 - 17.15:    MacOS - ein alternatives Betriebssystem (Rüger/Stolz) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anmeldung zur Tagung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zur Tagung findet Online auf der Seite [http://anmeldung.augenbit.de/ anmeldung.augenbit.de] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm der AG Informationstechnologie vom 23.-24 April 2010 in Frankfurt: Das moderne Klassenzimmer für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
=== Freitag 23. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 12.00 – 13.00:    Get together: Anmeldung und Häppchen ====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 13.45: Impulsreferat: IT im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten (Kalina) ====&lt;br /&gt;
Wo stehen wir heute - welche Herausforderungen stehen vor uns?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 16.00:    Workshop A Tafelarbeit ====&lt;br /&gt;
Die elektronische Tafel hält in immer mehr Klassenzimmern von Schulen für Sehbehinderte Einzug. Wie diese neuen Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden können - darum geht es im Workshop dazu. Aber auch die Frage, ob blinde Schülerinnen und Schüler hier ganz aussen vor sind, ist eine der Fragen, denen wir hier nachgehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 -14.30     Impulsreferat Whiteboard im Unterricht für blinde und Sehbehinderte (Michael Schäffler und Charly Friedrichs) ====&lt;br /&gt;
==== A1 14.30 - 16.00     Activboard Software für Sehbehinderte (Friedrichs und Stolz) ====&lt;br /&gt;
Wie lässt sich die Activboard-Software im Unterricht für Sehbehinderte nutzen? Praktische Beispiele aus verschiedenen Schulfächern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== A2 14.30 - 16.00     Tafel für Blinde (Schäffler) ====&lt;br /&gt;
===== 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger =====&lt;br /&gt;
Einsatz des kollaborativen Texteditors Gobby als Echtzeit-Tafel für blind und sehbehinderte Schüler. Möglichkeiten und und technische Einschränkungen. Organisation von Unterrichtsmaterialien mit Hilfe eines Wiki-Systems. Erfahrungen aus einem Klassenversuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.00 – 15.30     Pädagogisches Netz (Kümmerer Patrick: Firma Papenmeier) =====&lt;br /&gt;
Es gibt es schon: ein pädagogisches Netz, dass Bildschirminhalte so aufbereitet, das diese auch Nutzern von Braille-Zeilen übermittelt werden kann. So kann die Lehkraft alle Schüler/innen im Netzwerk &amp;quot;zusehen&amp;quot; lassen, wie sie beispielsweise eine Zeichenformatierung vornimmt - wobei die Schüler/innen ihre Vergrößerungssoftware in der entsprechenden Einstellung oder ihren Screenreader verwenden. Dies ist auf das neue Konzept der digitalen Tafel übertragbar und damit bekommt Tafelarbeit auch für blinde Schüler/innen eine Bedeutung. Dieses wird in einer kleinen Version (komplett am bbs nürnberg installiert) vorgestellt und zur Erprobung angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.30 – 16.00    Diskussion Tafel für Blinde (Kümmerer: Michael) =====&lt;br /&gt;
==== 16.00 - 16.30:    Pause (Häppchen und Kaffee) ====&lt;br /&gt;
==== 16.30 - 17.15:    MacOS - ein alternatives Betriebssystem (Rüger/Stolz) ====&lt;br /&gt;
MacOS ist ein von Apple veröffentliches Betriebssystem, welches bereits einen leistungsfähigen Screenreader sowie verschiedene Möglichkeiten zur Vergrößerung von Bildschirminhalten mitbringt. Auch wenn sich die Bedienkonzepte im Vergleich zu Windows unterscheiden, so ist der Umgang mit MacOS auch von einem blinden Menschen leicht zu erlernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17.15 - 18.30:    Kleine Helfer für den Alltag. 5-Minuten-Spots (Tagungsteilnehmer) ====&lt;br /&gt;
=== 19.00 Uhr Abendessen ===&lt;br /&gt;
Genießen Sie typische &amp;quot;Frankfurter Kost&amp;quot; in einem Traditionslokal: Ebbelwoi, Grüne Soße, Rippche, ...&lt;br /&gt;
Für Selbstzahler/innen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samstag 24. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 10.00 - 12.00:    E-Books neue Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen ====&lt;br /&gt;
Mit dem E-Buch-Standard werden alle Schulbücher für blinde Schülerinnen und Schüler formatiert. Eventuell ist das allerdings erst der Anfang. Neue Entwicklungen im E-Books wie Kindle und Co. bergen neue Chancen - auch für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler. Ob wir bald ein barrierefreies Buch vom Verlag bekommen können, ist die große Frage.&lt;br /&gt;
===== 10.00 - 10.30      &amp;quot;E-Book - hopp oder topp für Blinde und Sehbehinderte&amp;quot; (Dr. Thomas Kahlisch - DZB) =====&lt;br /&gt;
In der Präsentation werden E-Book-Angebote vorgestellt und Ansätze&lt;br /&gt;
diskutiert, diese neuen digitalen Bücher jedermann zugänglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz des EPUB-formates und dessen enge&lt;br /&gt;
technische Beziehung zur DAISY-Technologie sowie den sich daraus ableitenden&lt;br /&gt;
Potenzialen für den Buchmarkt der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 10.30 – 11.00    &amp;quot;E-Books barrierefrei aufbereiten - Ansätze und Beispiele&amp;quot; (Julia Dobroschke DZB) =====&lt;br /&gt;
Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie ein E-Book in verschiedene&lt;br /&gt;
sehgeschädigtengerechte Formate konvertiert werden kann und wo derzeit&lt;br /&gt;
Engpässe bzw. Schwachstellen bei dieser Übertragung liegen. In den Vortrag&lt;br /&gt;
werden aktuelle Ergebnisse verschiedener Studien- und Forschungsarbeiten&lt;br /&gt;
einfließen, die zu der Thematik gerade an der DZB Leipzig laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 11.00 – 11.30    Möglichkeiten für Sehbehinderte: E-Book-Reader (MBZ-KA) =====&lt;br /&gt;
===== 11.30 – 12.00    Gescannte Bücher für Sehbehinderte (Friedrichs: auch als durchsuchbarer Text) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 12.00 - 13.00:     Mittagessen ====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 14.00:     Workshop B Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
Der PC bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten um Mathematik für sehbehinderte Schüler zu betreiben. Im Workshop werden einige Programme vorgestellt. Die Workshops werden um 15.00 Uhr noch mal wiederholt, so dass jeder Teilnehmer an 2 Workshops teilnehmen kann.&lt;br /&gt;
===== B1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) =====&lt;br /&gt;
===== B2 Dynageo (Hares) =====&lt;br /&gt;
===== B3 Geonext (Kümmerer: Markus) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 15.00:     Workshop C Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
2. Workshop-Durchgang - Wiederholung von 13.00 Uhr.&lt;br /&gt;
===== C1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) =====&lt;br /&gt;
===== C2 Dynageo (Hares) =====&lt;br /&gt;
===== C3 Geonext (Kümmerer: Markus) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 15.00 - 16.00     Abschluss ====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3184</id>
		<title>Tagung in Frankfurt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Tagung_in_Frankfurt&amp;diff=3184"/>
		<updated>2009-11-25T11:06:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anmeldung zur Tagung==&lt;br /&gt;
Die Anmeldung zur Tagung findet Online auf der Seite [http://anmeldung.augenbit.de/ anmeldung.augenbit.de] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Programm der AG Informationstechnologie vom 23.-24 April 2010 in Frankfurt: Das moderne Klassenzimmer für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler ==&lt;br /&gt;
=== Freitag 23. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 12.00 – 13.00:    Get together: Anmeldung und Häppchen ====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 13.45: Impulsreferat: IT im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten (Kalina) ====&lt;br /&gt;
Wo stehen wir heute - welche Herausforderungen stehen vor uns?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 16.00:    Workshop A Tafelarbeit ====&lt;br /&gt;
Die elektronische Tafel hält in immer mehr Klassenzimmern von Schulen für Sehbehinderte Einzug. Wie diese neuen Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden können - darum geht es im Workshop dazu. Aber auch die Frage, ob blinde Schülerinnen und Schüler hier ganz aussen vor sind, ist eine der Fragen, denen wir hier nachgehen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 -14.30     Impulsreferat Whiteboard im Unterricht für blinde und Sehbehinderte (Michael Schäffler und Charly Friedrichs) ====&lt;br /&gt;
==== A1 14.30 - 16.00     Activboard Software für Sehbehinderte (Friedrichs und Stolz) ====&lt;br /&gt;
Wie lässt sich die Activboard-Software im Unterricht für Sehbehinderte nutzen? Praktische Beispiele aus verschiedenen Schulfächern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== A2 14.30 - 16.00     Tafel für Blinde (Schäffler) ====&lt;br /&gt;
===== 14.30 – 15.00     Gobby/Wiki: Kümmerer Michael: Rüger =====&lt;br /&gt;
Einsatz des kollaborativen Texteditors Gobby als Echtzeit-Tafel für blind und sehbehinderte Schüler. Möglichkeiten und und technische Einschränkungen. Organisation von Unterrichtsmaterialien mit Hilfe eines Wiki-Systems. Erfahrungen aus einem Klassenversuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.00 – 15.30     Pädagogisches Netz (Kümmerer Patrick: Firma Papenmeier) =====&lt;br /&gt;
Es gibt es schon: ein pädagogisches Netz, dass Bildschirminhalte so aufbereitet, das diese auch Nutzern von Braille-Zeilen übermittelt werden kann. So kann die Lehkraft alle Schüler/innen im Netzwerk &amp;quot;zusehen&amp;quot; lassen, wie sie beispielsweise eine Zeichenformatierung vornimmt - wobei die Schüler/innen ihre Vergrößerungssoftware in der entsprechenden Einstellung oder ihren Screenreader verwenden. Dies ist auf das neue Konzept der digitalen Tafel übertragbar und damit bekommt Tafelarbeit auch für blinde Schüler/innen eine Bedeutung. Dieses wird in einer kleinen Version (komplett am bbs nürnberg installiert) vorgestellt und zur Erprobung angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 15.30 – 16.00    Diskussion Tafel für Blinde (Kümmerer: Michael) =====&lt;br /&gt;
==== 16.00 - 16.30:    Pause (Häppchen und Kaffee) ====&lt;br /&gt;
==== 16.30 - 17.15:    MacOS - ein alternatives Betriebssystem (Rüger/Stolz) ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 17.15 - 18.30:    Kleine Helfer für den Alltag. 5-Minuten-Spots (Tagungsteilnehmer) ====&lt;br /&gt;
=== 19.00 Uhr Abendessen ===&lt;br /&gt;
Genießen Sie typische &amp;quot;Frankfurter Kost&amp;quot; in einem Traditionslokal: Ebbelwoi, Grüne Soße, Rippche, ...&lt;br /&gt;
Für Selbstzahler/innen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Samstag 24. April 2010 ===&lt;br /&gt;
==== 10.00 - 12.00:    E-Books neue Möglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen ====&lt;br /&gt;
Mit dem E-Buch-Standard werden alle Schulbücher für blinde Schülerinnen und Schüler formatiert. Eventuell ist das allerdings erst der Anfang. Neue Entwicklungen im E-Books wie Kindle und Co. bergen neue Chancen - auch für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler. Ob wir bald ein barrierefreies Buch vom Verlag bekommen können, ist die große Frage.&lt;br /&gt;
===== 10.00 - 10.30      &amp;quot;E-Book - hopp oder topp für Blinde und Sehbehinderte&amp;quot; (Dr. Thomas Kahlisch - DZB) =====&lt;br /&gt;
In der Präsentation werden E-Book-Angebote vorgestellt und Ansätze&lt;br /&gt;
diskutiert, diese neuen digitalen Bücher jedermann zugänglich zu gestalten.&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt steht dabei der Einsatz des EPUB-formates und dessen enge&lt;br /&gt;
technische Beziehung zur DAISY-Technologie sowie den sich daraus ableitenden&lt;br /&gt;
Potenzialen für den Buchmarkt der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 10.30 – 11.00    &amp;quot;E-Books barrierefrei aufbereiten - Ansätze und Beispiele&amp;quot; (Julia Dobroschke DZB) =====&lt;br /&gt;
Anhand praktischer Beispiele wird gezeigt, wie ein E-Book in verschiedene&lt;br /&gt;
sehgeschädigtengerechte Formate konvertiert werden kann und wo derzeit&lt;br /&gt;
Engpässe bzw. Schwachstellen bei dieser Übertragung liegen. In den Vortrag&lt;br /&gt;
werden aktuelle Ergebnisse verschiedener Studien- und Forschungsarbeiten&lt;br /&gt;
einfließen, die zu der Thematik gerade an der DZB Leipzig laufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== 11.00 – 11.30    Möglichkeiten für Sehbehinderte: E-Book-Reader (MBZ-KA) =====&lt;br /&gt;
===== 11.30 – 12.00    Gescannte Bücher für Sehbehinderte (Friedrichs: auch als durchsuchbarer Text) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 12.00 - 13.00:     Mittagessen ====&lt;br /&gt;
==== 13.00 - 14.00:     Workshop B Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
Der PC bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten um Mathematik für sehbehinderte Schüler zu betreiben. Im Workshop werden einige Programme vorgestellt. Die Workshops werden um 15.00 Uhr noch mal wiederholt, so dass jeder Teilnehmer an 2 Workshops teilnehmen kann.&lt;br /&gt;
===== B1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) =====&lt;br /&gt;
===== B2 Dynageo (Hares) =====&lt;br /&gt;
===== B3 Geonext (Kümmerer: Markus) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 14.00 - 15.00:     Workshop C Mathematik für Sehbehinderte ====&lt;br /&gt;
2. Workshop-Durchgang - Wiederholung von 13.00 Uhr.&lt;br /&gt;
===== C1 Mathtype/Formeleditor (Kümmerer: Michael: Stephan) =====&lt;br /&gt;
===== C2 Dynageo (Hares) =====&lt;br /&gt;
===== C3 Geonext (Kümmerer: Markus) =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 15.00 - 16.00     Abschluss ====&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Taktile_Abbildungen&amp;diff=3131</id>
		<title>Taktile Abbildungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Taktile_Abbildungen&amp;diff=3131"/>
		<updated>2009-07-14T15:13:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorüberlegungen ==&lt;br /&gt;
*Veranschaulichungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
**Realbegegnung&lt;br /&gt;
**Tierpräparate und Modelle&lt;br /&gt;
**Taktile Abbildungen&lt;br /&gt;
*Zeitpunkt des Einsatzes taktiler Abbildungen&lt;br /&gt;
== Theoretische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
*Ergänzungsnotwendigkeit taktiler Abbildungen&lt;br /&gt;
*Wahrnehmungsfähigkeiten der Schüler/innen&lt;br /&gt;
*Interpretationsnotwendigkeit&lt;br /&gt;
*Motivation&lt;br /&gt;
== Anforderungen an taktile Abbildungen ==&lt;br /&gt;
*Keine 1:1-Übertragungen&lt;br /&gt;
*Deutliche Informationen (angepasst an Alter, Vorerfahrungen etc. der Schülerinnen und Schüler)&lt;br /&gt;
*Begrenzung der Informationen auf das Wesentliche; auf Nebensächlichkeiten ist zu verzichten&lt;br /&gt;
*Relevante Merkmale mit deutlichem taktilen Kontrast&lt;br /&gt;
*Kontrastreiche Farbgebung für hochgradig sehbehinderte Schüler/innen&lt;br /&gt;
*Material- bzw. Texturähnlichkeit zum Realgegenstand hilft bei der Interpretation der Darstellung&lt;br /&gt;
*Abgrenzung von Figur und Grund bzw. verschiedener Texturen durch Kanten oder Linien (Höhenunterschied mindestens 1 mm)&lt;br /&gt;
*Flächendarstellung durch Grenzlinien und Textur&lt;br /&gt;
*Unterscheidbarkeit von Merkmalen ist kontextabhängig&lt;br /&gt;
*Abstand von Punkten, Linien etc. immer größer als 2 mm&lt;br /&gt;
*Linienüberschneidungen und -unterbrechungen sollten vermieden werden: sich kreuzende Linien erzeugen leicht den Eindruck geschlossener Figuren &lt;br /&gt;
*Visuelle Muster (Schraffuren, Punktierungen etc.) erzeugen u.U. denselben Tasteindruck&lt;br /&gt;
*Darstellung größerer Flächen durch Höhe und Textur&lt;br /&gt;
*Objekte sollten in typischer Ansicht dargestellt werden&lt;br /&gt;
*Keine perspektivische Darstellungen&lt;br /&gt;
*Die Größe des Mediums sollte den Armtastraum der Benutzer nicht überschreiten&lt;br /&gt;
*Transport, Aufbewahrung und Stabilität müssen bei der Herstellung mit bedacht werden&lt;br /&gt;
*Eine regelmäßige Anordnung der Objekte erleichtert die Orientierung (horizontal, vertikal)&lt;br /&gt;
== Ausgabe und Zeichengeräte ==&lt;br /&gt;
=== Zeichenbrett und Zeichenfolie ===&lt;br /&gt;
*Spezialfolie - wird auf Malbrett eingespannt&lt;br /&gt;
*erhebt beim Beschreiben mit dem Stift&lt;br /&gt;
*Vorteile:&lt;br /&gt;
**visuell und taktil erfahrbar&lt;br /&gt;
**gute Tastbarkeit von Linien&lt;br /&gt;
**Weiterverarbeitung durch den Schüler möglich&lt;br /&gt;
*Nachteile:&lt;br /&gt;
**keine Korrekturmöglichkeiten&lt;br /&gt;
**keine Vervielfältigungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
**keine verschiedenen Texturen&lt;br /&gt;
**Beschriftung nur schwer möglich&lt;br /&gt;
=== Tiefziehverfahren ===&lt;br /&gt;
*Spezialfolie wird erhitzt und per Vakuum auf �eine Vorlage gepresst, so dass ein�detailgetreuer Abdruck entsteht.&lt;br /&gt;
*Vorteile:&lt;br /&gt;
**sehr gute Tastbarkeit von Linien und Flächen&lt;br /&gt;
**Variable Höhenstufen&lt;br /&gt;
**unterschiedliche Texturen darstellbar&lt;br /&gt;
**widerstandsfähig&lt;br /&gt;
*Nachteile:&lt;br /&gt;
**Erstellung mit großem Material- und Zeitaufwand&lt;br /&gt;
=== Schwellkopierer ===&lt;br /&gt;
*Spezialpapier für Schwarzschriftdrucker&lt;br /&gt;
*dunkle Druckbereiche werden durch Belichtung erhitzt und erheben sich.&lt;br /&gt;
*Vorteile:&lt;br /&gt;
**visuell und taktil erfahrbar&lt;br /&gt;
**gute Tastbarkeit von Linien und Flächen&lt;br /&gt;
**bis zu drei unterschiedliche Linienarten darstellbar&lt;br /&gt;
*Nachteile:&lt;br /&gt;
**hohe Druckkosten&lt;br /&gt;
**Tastqualität nicht über das ganze Blatt einheitlich&lt;br /&gt;
**Schriftqualität nur mittelmäßig&lt;br /&gt;
=== Tiger-Drucker ===&lt;br /&gt;
*Punkt-Matrix-Drucker&lt;br /&gt;
*Druck auf reguläres Braillepapier&lt;br /&gt;
*Vorteile:&lt;br /&gt;
**unterschiedliche Punkthöhen druckbar&lt;br /&gt;
**geringe Druckkosten&lt;br /&gt;
**Linien sehr gut tastbar&lt;br /&gt;
*Nachteile:&lt;br /&gt;
**Tastbarkeit der Schriftqualität umstritten&lt;br /&gt;
**nur mit Erweiterung taktil und visuell erfahrbar&lt;br /&gt;
**unterschiedliche Linienarten nur mit Einschränkungen tastbar&lt;br /&gt;
=== 3D-Drucker - Rapid Prototyping ===&lt;br /&gt;
*erstellt beliebige dreidimensionale Körper&lt;br /&gt;
**Vorteile:&lt;br /&gt;
**Ausdrucke sind räumlich tastbar&lt;br /&gt;
*Nachteile:&lt;br /&gt;
**geringer Verbreitungsgrad&lt;br /&gt;
**sehr große Bauweise&lt;br /&gt;
**aufwändige Vorlagenerstellung&lt;br /&gt;
**extrem hohe Anschaffungs- und Druckkosten&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Taktile_Abbildungen&amp;diff=3130</id>
		<title>Taktile Abbildungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Taktile_Abbildungen&amp;diff=3130"/>
		<updated>2009-07-14T15:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorüberlegungen ==&lt;br /&gt;
*Veranschaulichungsmöglichkeiten:&lt;br /&gt;
**Realbegegnung&lt;br /&gt;
**Tierpräparate und Modelle&lt;br /&gt;
**Taktile Abbildungen&lt;br /&gt;
*Zeitpunkt des Einsatzes taktiler Abbildungen&lt;br /&gt;
== Theoretische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
*Ergänzungsnotwendigkeit taktiler Abbildungen&lt;br /&gt;
*Wahrnehmungsfähigkeiten der Schüler/innen&lt;br /&gt;
*Interpretationsnotwendigkeit&lt;br /&gt;
*Motivation&lt;br /&gt;
== Anforderungen an taktile Abbildungen ==&lt;br /&gt;
*Keine 1:1-Übertragungen&lt;br /&gt;
*Deutliche Informationen (angepasst an Alter, Vorerfahrungen etc. der Schülerinnen und Schüler)&lt;br /&gt;
*Begrenzung der Informationen auf das Wesentliche; auf Nebensächlichkeiten ist zu verzichten&lt;br /&gt;
*Relevante Merkmale mit deutlichem taktilen Kontrast&lt;br /&gt;
*Kontrastreiche Farbgebung für hochgradig sehbehinderte Schüler/innen&lt;br /&gt;
*Material- bzw. Texturähnlichkeit zum Realgegenstand hilft bei der Interpretation der Darstellung&lt;br /&gt;
*Abgrenzung von Figur und Grund bzw. verschiedener Texturen durch Kanten oder Linien (Höhenunterschied mindestens 1 mm)&lt;br /&gt;
*Flächendarstellung durch Grenzlinien und Textur&lt;br /&gt;
*Unterscheidbarkeit von Merkmalen ist kontextabhängig&lt;br /&gt;
*Abstand von Punkten, Linien etc. immer größer als 2 mm&lt;br /&gt;
*Linienüberschneidungen und -unterbrechungen sollten vermieden werden: sich kreuzende Linien erzeugen leicht den Eindruck geschlossener Figuren &lt;br /&gt;
*Visuelle Muster (Schraffuren, Punktierungen etc.) erzeugen u.U. denselben Tasteindruck&lt;br /&gt;
*Darstellung größerer Flächen durch Höhe und Textur&lt;br /&gt;
*Objekte sollten in typischer Ansicht dargestellt werden&lt;br /&gt;
*Keine perspektivische Darstellungen&lt;br /&gt;
*Die Größe des Mediums sollte den Armtastraum der Benutzer nicht überschreiten&lt;br /&gt;
*Transport, Aufbewahrung und Stabilität müssen bei der Herstellung mit bedacht werden&lt;br /&gt;
*Eine regelmäßige Anordnung der Objekte erleichtert die Orientierung (horizontal, vertikal)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Friedberg_2009:&amp;diff=3129</id>
		<title>Friedberg 2009:</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Friedberg_2009:&amp;diff=3129"/>
		<updated>2009-07-14T14:53:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Workshops==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vom Scannen zum e-Buch]] - Wie wird ein Schulbuch für blinde SchülerInnen zugänglich gemacht (MBZ-Ilvesheim)&lt;br /&gt;
* [[Arbeitsplätze für blinde SchülerInnen]] (MBZ-Ilvesheim)&lt;br /&gt;
* [[Graphische Taschenrechner - und nun?]] (Dr. Sponheimer, Alma Penom)&lt;br /&gt;
* [[Taktile Abbildungen]] (Dr. Markus Lang, MBZ-Ilvesheim)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=3037</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=3037"/>
		<updated>2009-06-15T10:15:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Aubiki - das Wiki von Augenbit.de==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aubiki, das Wiki von Augenbit.de, wurde eingerichtet von der Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie des VBS (Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V.). Dieses Wiki versteht sich als eine Informations-, Arbeits- und Diskussionsplattform für alle, die sich dem Thema &amp;quot;Informationstechnischen Bildung für blinde und sehbehinderte Menschen&amp;quot; &lt;br /&gt;
verbunden fühlen. Da wir nun doch unerwünschte Einträge erhalten haben, ist eine Bearbeitung der Seite nur noch mit vorheriger Anmeldung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß wünscht das Aubiki-Team!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aubiki-Themen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[e-Buch]]-Standard&#039;&#039;&#039;: Eine Sammlung von Regeln zur einheitlichen Gestaltung elektronischer Lehr- und Lernmittel für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[E-Buch-Menü]]&#039;&#039;&#039;: Eine Word-Erweiterung zum einfachen Setzen von E-Buch-Tags gemäß dem E-Buch-Standard. Download: [[Media:E-Buch.zip]] und [[Media:E-Buch.dot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Windows-Einrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen]]&#039;&#039;&#039;: ein kleiner und unverbindlicher Leitfaden zur Installation von Windows-XP für blinde und sehbehinderte Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mathematik]]&#039;&#039;&#039; im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten, z.B. &lt;br /&gt;
** [[LaTeX]] als Mathematikschrift für Blinde und Sehbehinderte, &lt;br /&gt;
** [[Maple|BrailleMaple]]: ein Wiki für Braillenutzer die MAPLE in der Schule als &amp;quot;CAS Taschenrechner&amp;quot; verwenden, sowie weitere&lt;br /&gt;
** [[Mathematik|Tipps und Tricks]] rund um das Thema &amp;quot;Mathematik im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Grundschule]]&#039;&#039;&#039; Eine Übungsreihe für die ersten Schritte am PC in der Grundschule für Blinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[http://www.ecdl-blind-bw.de ECDL ]&#039;&#039;&#039; Materialien für Braillezeilennutzer zum ECDL (Europäischer Computer Führerschein). Dies ist derzeit noch ein externer Link. Mittelfristig sollen die ECDL-Seiten auf Augenbit ihre Heimat finden. Ziel ist es, das ECDL-Wiki bis zum Kongress in Hannover vollständig zu haben. Ab diesem Zeitpunkt wird die Bearbeitungsmöglichkeit für alle geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Audacity]]&#039;&#039;&#039; - Digitaler Audioschnitt mit blinden Schülern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Nachschlagewerke]]&#039;&#039;&#039; - Infos über mehr oder weniger barrierefreie Programme und Nachschlagewerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[PDF-Dateien erstellen und bearbeiten]]&#039;&#039;&#039; - Wie man Arbeitsblätter im .pdf-Format mit Foxit-Reader bearbeiten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Spielwiese]]&#039;&#039;&#039; zum Testen und Ausprobieren dieses Wikis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilfe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Allgemeine Einführung&#039;&#039;&#039; zum Thema &amp;quot;Wiki&amp;quot;: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hilfe zur Benutzung&#039;&#039;&#039; und Konfiguration der Wiki Software:[http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Benutzerhandbuch&#039;&#039;&#039; zum MediaWiki (Deutsch): http://meta.wikimedia.org/wiki/Hilfe:Handbuch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=3036</id>
		<title>Hauptseite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=3036"/>
		<updated>2009-06-15T10:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Aubiki - das Wiki von Augenbit.de==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aubiki, das Wiki von Augenbit.de, wurde eingerichtet von der Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie des VBS (Verband für Blinden- und Sehbehindertenpädagogik e. V.). Dieses Wiki versteht sich als eine Informations-, Arbeits- und Diskussionsplattform für alle, die sich dem Thema &amp;quot;Informationstechnischen Bildung für blinde und sehbehinderte Menschen&amp;quot; &lt;br /&gt;
verbunden fühlen. Da wir nun doch unerwünschte Einträge erhalten haben, ist eine Bearbeitung der Seite nur noch mit vorheriger Anmeldung möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Spaß wünscht das Aubiki-Team!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aubiki-Themen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[e-Buch]]-Standard&#039;&#039;&#039;: eine Sammlung von Regeln zur einheitlichen Gestaltung elektronischer Lehr- und Lernmittel für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[E-Buch-Menü]]&#039;&#039;&#039;: eine Word-Erweiterung zum einfachen Setzen von E-Buch-Tags. Dowload: [[Media:E-Buch.zip]] und [[Media:E-Buch.dot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Windows-Einrichtung für blinde und sehbehinderte Menschen]]&#039;&#039;&#039;: ein kleiner und unverbindlicher Leitfaden zur Installation von Windows-XP für blinde und sehbehinderte Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Mathematik]]&#039;&#039;&#039; im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten, z.B. &lt;br /&gt;
** [[LaTeX]] als Mathematikschrift für Blinde und Sehbehinderte, &lt;br /&gt;
** [[Maple|BrailleMaple]]: ein Wiki für Braillenutzer die MAPLE in der Schule als &amp;quot;CAS Taschenrechner&amp;quot; verwenden, sowie weitere&lt;br /&gt;
** [[Mathematik|Tipps und Tricks]] rund um das Thema &amp;quot;Mathematik im Unterricht mit Blinden und Sehbehinderten&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Grundschule]]&#039;&#039;&#039; Eine Übungsreihe für die ersten Schritte am PC in der Grundschule für Blinde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[http://www.ecdl-blind-bw.de ECDL ]&#039;&#039;&#039; Materialien für Braillezeilennutzer zum ECDL (Europäischer Computer Führerschein). Dies ist derzeit noch ein externer Link. Mittelfristig sollen die ECDL-Seiten auf Augenbit ihre Heimat finden. Ziel ist es, das ECDL-Wiki bis zum Kongress in Hannover vollständig zu haben. Ab diesem Zeitpunkt wird die Bearbeitungsmöglichkeit für alle geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Audacity]]&#039;&#039;&#039; - Digitaler Audioschnitt mit blinden Schülern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Nachschlagewerke]]&#039;&#039;&#039; - Infos über mehr oder weniger barrierefreie Programme und Nachschlagewerke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[PDF-Dateien erstellen und bearbeiten]]&#039;&#039;&#039; - Wie man Arbeitsblätter im .pdf-Format mit Foxit-Reader bearbeiten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;[[Spielwiese]]&#039;&#039;&#039; zum Testen und Ausprobieren dieses Wikis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hilfe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Allgemeine Einführung&#039;&#039;&#039; zum Thema &amp;quot;Wiki&amp;quot;: http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hilfe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Hilfe zur Benutzung&#039;&#039;&#039; und Konfiguration der Wiki Software:[http://meta.wikimedia.org/wiki/Help:Contents Benutzerhandbuch] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Benutzerhandbuch&#039;&#039;&#039; zum MediaWiki (Deutsch): http://meta.wikimedia.org/wiki/Hilfe:Handbuch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Audacity&amp;diff=2685</id>
		<title>Audacity</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Audacity&amp;diff=2685"/>
		<updated>2008-04-25T09:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Erweiterungen - Plugins */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Medienberatungszentrum Ilvesheim - D. Platte, M. Pöckler, E. Rüger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langversion des bereits in Blind-Sehbehindert erschienenen Artikels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Produzent statt Konsument - Audioschnitt mit blinden Schülern=&lt;br /&gt;
Menschen haben das Bedürfnis, ihrer eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen. Dieser Kreativität Raum zu verschaffen ist eine Aufgabe der Erziehung. Dies gilt in besonderem Maße in einer Sonderschule für blinde und sehbehinderte Schüler, da die Entfaltungsmöglichkeiten durch die Sehschädigung eingeschränkt sind. Behinderungsbedingt kommt dem Hören hier eine große Bedeutung zu. Musik und Musikunterricht sind daher wichtige Eckpfeiler der Schulausbildung. Es verwundert nicht, dass auch von Hörbüchern und Hörspielen eine große Faszination für sehgeschädigte Schüler ausgeht. Während aber im Bereich der Musik zahlreiche Angebote bestehen, bei denen ein Schüler selbst aktiv werden kann, werden Hörbücher und -spiele eher konsumiert. Grund dafür ist nach Ansicht des Autors weniger mangelndes Interesse als mangelnde Möglichkeiten. Dem kann die Schule entgegenwirken. Computer sind an Schulen für blinde und sehbehinderte Schüler bereits weiter verbreitet als an Regelschulen, sie sind hier alltägliches Werkzeug. Was spricht also dagegen, mit dem Computer die Kreativität im Bereich des Hörens zu unterstützen? Bisher leider die Möglichkeiten oder die Kosten. Auch wenn Computer seit Jahren mit Soundkarten ausgestattet sind und die notwendige Rechenleistung für Audiobearbeitung mitbringen, so war diese bislang vor allem eine Domäne sehr grafisch orientierter Programme, welche für blinde Menschen nicht zugänglich waren. Die wenigen zugänglichen Programme, wie zum Beispiel Cakewalk Sonar oder Adobe Audition, richten sich sowohl preislich als auch von der Bedienung her eher an professionelle Musiker als an Schulen und Schüler.&lt;br /&gt;
==Audacity==&lt;br /&gt;
Eine kurze Vorstellung des Programms: Audacity ist ein mehrspurfähiger Audioeditor, der sich zwar in seinen Funktionen (noch) nicht mit den oben erwähnten Programmen messen kann, aber bereits im jetzigen Entwicklungsstand erstaunliche Möglichkeiten bietet. Vor allem ist das Programm auch von blinden Anwendern einfach zu bedienen. Mit einigen kleineren Anpassungen an der Tastenbelegung lassen sich die meisten Funktionen komfortabel aufrufen. Die Bedienung bleibt dabei aber immer so einfach, dass man sie Schülern der Sekundarstufe ohne weiteres zumuten kann. Da das Programm ständig weiterentwickelt wird und die Nutzung durch blinde Menschen von den Programmierern ganz offensichtlich unterstützt wird (dies lässt sich aus den Einträgen der Versionsänderungen erkennen) wird sich die Zugänglichkeit in Zukunft vermutlich noch verbessern. Auch die Möglichkeit, jedem Schüler das Programm mit nach Hause geben zu können ohne damit gegen Gesetze zu verstoßen, macht es für den Einsatz in der Schule interessant.&lt;br /&gt;
Mit Audacity lassen sich viele spannende und vor allem auch für Schüler sehr motivierende Unterrichtsideen umsetzen. Schnitt eines Interviews, Manipulationen an den Aussagen eines Interviewpartners, Vertonung eines Witzes, Erstellung eines Radio-Kurzbeitrags, wie zum Beispiel zur „Sendung mit der Maus“ oder gar Erstellung eines ganzen Hörspiels. Genauso möglich sind mehrspurige Musikaufnahmen (Ein-Mann-Band), Remixe der Lieblingslieder sowie das Finden von Loops.&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen diese Ideen für den Unterrichtsalltag vorgestellt werden. Dabei werden auch Vorschläge zur Bedienung und zur Anpassung der Tastenbelegung gemacht. Um die Beispiele nachvollziehen zu können, sollten Sie ein Headset mit Mikrofon benutzen, wie Sie es für wenige Euro in jedem Technikladen kaufen können.&lt;br /&gt;
==Beschaffung und Installation==&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt ist Audacity ein OpenSource-Projekt - man kann es also kostenlos von der Homepage http://audacity.sourceforge.net herunterladen. Es stehen mehrere Varianten von Audacity zur Verfügung: eine als stabil gekennzeichnete Version mit niederer Versionsnummer und die jeweils aktuelle Testversion mit höherer Versionsnummer. Letztere können bedenkenlos verwendet werden, da sie hinreichend stabil und auf dem technisch neusten Stand sind. Manche der in diesem Artikel beschriebenen notwendigen Funktionen sind in früheren Versionen nicht enthalten oder für blinde Menschen nicht zugänglich. Neben der Wahl zwischen Testversion und stabiler Version kann man sich auch zwischen einer Installationsversion und einem ZIP-Archiv entscheiden. Beide enthalten identische Versionen von Audacity. Die Installationsversion fügt lediglich Verknüpfungen in das Startmenü ein und registriert das Dateiformat .aup für Audacity-Projekte. Das ZIP-Archiv hingegen kann man an jeden beliebigen Ort entpacken, zum Beispiel auch auf einen USB-Stick zum Mitnehmen. Es ist von dort aus uneingeschränkt lauffähig.&lt;br /&gt;
===MP3-Encoder nachrüsten===&lt;br /&gt;
Wer später MP3-Dateien mit Audacity produzieren möchte, muss sich zusätzlich den LAME Encoder von http://lame.buanzo.com.ar/ herunterladen. Genau genommen wird nur die Datei lame_enc.dll benötigt. Sobald man das erste Mal eine MP3-Datei erzeugen will, wird man nach dem Speicherort dieser Datei gefragt. Theoretisch kann sie in einem beliebigen Ordner auf dem Computer liegen, der Einfachheit halber sollte man sie aber im Audacity-Installationsordner abspeichern. Die Unterstützung für MP3 muss auf diesem Wege nachgerüstet werden.&lt;br /&gt;
===Erweiterungen - Plugins===&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann Audacity außerdem noch mit einer Reihe von Plugins für Audioeffekte erweitern, die man ebenfalls über die Homepage des Projektes beziehen kann. Die Plugins müssen in das Verzeichnis PLUG-INS im Audacity-Installationsordner kopiert werden. Die Beschreibungen dieses Artikels beziehen sich auf eine angepasste Tastaturbelegung. Diese kann man sich unter http://augenbit.de/wiki/images/d/d4/Audacity-keys.xml herunterladen. Wie sie in das Programm eingebunden werden kann erklärt das nächste Kapitel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
===Erster Programmstart===&lt;br /&gt;
Nach der Installation starten Sie Audacity zum ersten Mal. Am besten verzichten Sie spätestens ab diesem Zeitpunkt auf Ihre Maus, so wird es Ihnen später leichter fallen, Ihren Schülern die Programmbedienung mit der Tastatur zu erklären. Zunächst werden Sie gefragt, ob die Dateiendung für Audacity Projekte .AUP mit Audacity verknüpft werden soll, so dass beim Öffnen einer solchen Datei automatisch Audacity gestartet wird. Dies sollten sie bejahen indem sie EINGABE drücken. Danach wird nach der Sprache gefragt, in welcher die Menüs angezeigt werden sollen. Mit AB oder AUF wählen Sie Ihre gewünschte Sprache. Dieser Artikel geht davon aus, dass Sie Deutsch als Sprache wählen. Bestätigen sie mit EINGABE. Im danach erscheinenden Dialogfenster mit dem Hinweis des Tages sollten Sie den Auswahlschalter bei DIESEN DIALOG NICHT MEHR ANZEIGEN setzen, um nicht bei jedem Programmstart ein Hinweisfenster schließen zu müssen. Springen Sie den Auswahlschalter mit TAB an, setzen Sie die Option mit der LEERTASTE und bestätigen Sie danach mit EINGABE.&lt;br /&gt;
===Einbinden der Tastaturanpassungen===&lt;br /&gt;
Zunächst sollten Sie Audacity die vom Autor vorgeschlagene Tastaturbelegung beibringen. Gehen sie mit ALT in die Menüzeile und navigieren Sie dort mit RECHTS oder LINKS auf den Menüeintrag BEARBEITEN. Öffnen Sie das Menü mit EINGABE und navigieren Sie dann mit AUF oder AB zum Menüeintrag EINSTELLUNGEN. Alternativ können Sie auch die Tastatursequenz ALT+B, S verwenden. Es öffnet sich hierauf das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN. Drücken Sie so oft TAB, bis der Cursor in der Strukturansicht steht und navigieren Sie mit AB oder AUF zum Eintrag TASTATUR. Springen Sie nun mit TAB zum Schalter LADEN… und bestätigen Sie mit EINGABE. Es öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Dieses Fenster kann unterschiedlich aussehen, je nachdem, welche Windows-Version Sie verwenden, sollte aber jedem Schüler bereits aus andern Programmen bekannt sein. Navigieren Sie zum Ordner, in dem Sie die Datei (Audacity-keys.xml) mit der angepassten Tastaturbelegung abgelegt haben, wählen Sie die Datei aus und drücken Sie EINGABE. Das Dialogfeld müsste sich daraufhin wieder schließen und Audacity eine Erfolgsmeldung ausgeben („Lade 162 Tastatur-Shortcuts“). Bestätigen Sie erneut mit EINGABE und Sie befinden sich wieder im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN.&lt;br /&gt;
===Einbinden des MP3-Encoders===&lt;br /&gt;
Bevor das Dialogfeld wieder geschlossen wird, sollten Sie Audacity noch den Pfad zum MP3-Encoder LAME mitteilen, damit sich später MP3-Dateien erstellen lassen. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag AUDIO FILES. Von hier springen sie mit TAB zum Schalter SUCHE BIBLIOTHEK. Es öffnet sich das Dialogfeld MP3 EXPORTIEREN, das darüber informiert, warum das Einbinden eines externen MP3-Encoders wichtig ist. Wählen Sie mit TAB den Schalter JA an und drücken Sie EINGABE. Wie auch bei der Tastaturbelegung öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Navigieren Sie mit diesem zum Verzeichnis, in dem Sie die Datei lame_enc.dll gespeichert haben und drücken danach wieder EINGABE. Sie kehren danach automatisch wieder zum Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN zurück.&lt;br /&gt;
===Weitere Optimierungen===&lt;br /&gt;
Audacity bietet die Möglichkeit alle Audiodateien eines Projektes mit den Projektdateien zusammen abzuspeichern. Diese Option sollten Sie bei der Arbeit mit Schülern unbedingt aktivieren. Sie können so im Ganzen auf verschiedene Datenträger kopiert werden, wie zum Beispiel auf einen USB-Stick, von dem der Schüler zu Hause weiterarbeiten kann. Darüber hinaus werden Fehler vermieden, die sonst durch versehentliches Löschen einer in einem Projekt verarbeiteten Datei entstehen. Diese Option setzt man ebenfalls bei DATEIFORMATE, indem man bei BEIM SPEICHERN EINES PROJEKTES, DAS AUF ANDERE AUDIOS VERWEIST den Auswahlschalter zu ALWAYS COPY ALL AUDIO INTO PROJECT (SAFEST) setzt. Beim Springen mit TAB gelangen Sie in der Regel auf die Voreinstellung ANWENDER/IN FRAGEN. Von dort müssen sie mit AUF zur neuen Einstellung wechseln.&lt;br /&gt;
Das Anwenden von Filtern und Effekte auf große Audiopassagen kann mitunter recht lange dauern. Man kann Audacity so einstellen, dass es eine akustische Rückmeldung gibt, sobald länger andauernde Berechnungen abgeschlossen sind. Wir empfehlen daher, diese Option bei der Arbeit mit blinden Schülern zu aktivieren. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag PROGRAMMOBERFLÄCHE. Springen Sie von dort aus mit TAB zum Eintrag BEEP ON COMPLETION OF LONGER ACTIVITIES und aktivieren Sie die Option mit LEERTASTE.&lt;br /&gt;
Die letzte Option, die Sie setzen sollten, betrifft das Verhalten von Audacity beim Einspielen einer neuen Audioaufnahme. Für mehrspurige Aufnahmen ist es aber wichtig, die Spuren während einer neuen Aufnahme abzuhören, damit das Timing gelingt. Navigieren Sie zurück in die Strukturansicht und dort auf den Eintrag AUDIO E/A. Mit TAB navigieren Sie von dort zum Auswahlschalter MULTIPLAY: BESTEHENDE SPUREN WÄHREND DER AUFNAHME EINER NEUEN WIEDERGEBEN. Aktivieren Sie diesen mit der LEERTASTE und schließen Sie anschließend das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN mit EINGABE.&lt;br /&gt;
Die Konfiguration von Audacity ist damit abgeschlossen.&lt;br /&gt;
==Aufbau von Audacity==&lt;br /&gt;
Das Programmfenster von Audacity besteht aus einer Menüzeile und zahlreichen darunter angeordneten Schaltern, zum Beispiel zum Starten der Wiedergabe und zum Pausieren usw. Für die Bedienung mit der Tastatur sind die Schalter eigentlich überflüssig, trotzdem sollte man sie nicht ausblenden, denn sie erleichtert es einer sehenden Person ungemein, bei Problemen zu helfen. Zwei wichtige Schalter sind ohne „Verrenkungen“ mit dem JAWS-Cursor noch nicht erreichbar, nämlich die Auswahlschalter zum Setzen der Aufnahme- und Wiedergabequelle und zwei Schieberegler zum Setzen der Aufnahme- und der Wiedergabelautstärke. Diese Einstellungen setzt man auch bei der aktuellen Version von Audacity (momentan Version 1.34) lieber über den Audiomixer des Betriebssystems.&lt;br /&gt;
Die Mitte des Programmfensters ist nach dem Start des Programmes noch leer und nur grau hinterlegt. Hier werden später die Aufnahmen in Wellenform dargestellt zu sehen sein.&lt;br /&gt;
Am unteren Rand der Programmoberfläche befinden sich eine Reihe von Eingabefeldern mit Zahlen. Diese bezeichnen jeweils den Start- und Endzeitpunkt einer Auswahl oder die aktuelle Position des Cursors. Sie spielen für die Tastaturbedienung des Programms aber keine große Rolle. Über eine Ausklappliste am linken unteren Rand kann man zusätzlich noch die Samplefrequenz verändern. Glücklicherweise ist die Voreinstellung (44100 Hz) aber für die meisten Projekte bereits richtig gesetzt und muss daher nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
Die Bedienung von Audacity ändert sich je nach aktiviertem Werkzeug. Sechs verschiedene Werkzeuge stehen zur Verfügung, welche man mit den F-Tasten F1 – F6 direkt auswählen kann. Für blinde Schüler ist nur Werkzeug 1 von Bedeutung.&lt;br /&gt;
==Bevor Sie anfangen …==&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie: Der Einstieg in den Audioschnitt verlangt viel von blinden Schülern. Sie müssen zahlreiche Tastenkombinationen auswendig lernen und sich in Konzepte hineindenken, die sich an den Bedürfnissen sehender Computerbenutzer orientieren. Das ist schwierig und braucht Zeit. Aus diesem Grund ist Schülermotivation oberstes Unterrichtsprinzip: Vor jeder Stunde sollte der Lehrer einige selbsterstellte Audiobespiele präsentieren, die durch Witz oder durch klangliche Besonderheiten hervorstechen. Dadurch werden jedem Schüler schnell die Möglichkeiten der Audiobearbeitung bewusst und es entsteht der Wunsch, die eigenen Ideen umsetzen zu können. Gleichzeitig müssen aber auch die dadurch entstehenden Schülererwartungen wieder gedämpft werden, damit die Schüler nicht nach ihren ersten Gehversuchen frustriert aufgeben. Für alle hier aufgeführten Unterrichtsvorschläge gilt: Es sind Angebote an die Schüler, keine Pflichtaufgaben. Vielleicht hat ein Schüler eine viel bessere Idee, welche er realisieren möchte. Lassen Sie den Schülern viel Zeit selbst zu experimentieren, dadurch lernen diese schneller als durch jede Erklärung. Leisten Sie vor allem bei Fragen zur Bedienung Hilfestellung und halten Sie sich ansonsten im Hintergrund. Audioschnittstunden sind unruhige Stunden. Die Schüler möchten viel herumlaufen und sich ihre Ergebnisse präsentieren, voneinander abschauen. Lassen Sie sie. Steigt der Geräuschpegel zu stark an, können Sie dies immer noch in einem Klassengespräch thematisieren und Regeln vereinbaren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 1 - Arbeiten in einer Tonspur==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… grundlegende Programmfunktionen zur Aufnahme und Wiedergabe kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Cursor verstehen und den Cursor gezielt in der Tonspur bewegen können.&lt;br /&gt;
*… den Cursor während der Wiedergabe versetzen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Zoom verstehen und bei Cursorbewegungen berücksichtigen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Auswahl verstehen, Auswahlbereiche festlegen und dabei gezielt Anfangs- und Endpunkte verschieben können.&lt;br /&gt;
*… Auswahlbereiche löschen, ausschneiden und an anderer Stelle einfügen können.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen einer Audiodatei und einem Projekt kennen.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen Speichern und Exportieren kennen und Projekte öffnen, speichern und exportieren können.&lt;br /&gt;
*… Bearbeitungsschritte Rückgängig machen können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Text auflesen, Störgeräusche (Husten, lautes Atmen etc.) herausschneiden und den Inhalt kürzen&lt;br /&gt;
*Aussagen gezielt verfälschen (Tagesschau Remix, „verrücktes“ Schulleiterinterview)&lt;br /&gt;
*Loops suchen und abspeichern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Barbaras Rhabarberbar===&lt;br /&gt;
====Einfache Tonaufnahme====&lt;br /&gt;
Ziel der ersten Audioschnittstunde ist es, den Schülern die grundlegenden Bedienkommandos vorzustellen. Der Lehrer hat in dieser Unterrichtsphase sehr viel zu tun. Zunächst gilt es, eine Aufnahme zu machen (Taste R) und diese wieder anzuhören (LEERTASTE). Hierbei werden schnell einzelne Probleme mit den Mikrofonen oder den Lautsprechern deutlich. Bei einem Schüler ist vielleicht der Mikrofon-Boost nicht aktiv (einzustellen in der Windows-Lautstärkeregelung für die Aufnahme) und die Aufnahme ist viel zu leise, beim anderen Schüler ist die Aufnahme völlig übersteuert, sodass zuerst einmal  die Aufnahmeempfindlichkeit herunter geregelt werden muss. Häufig sind auch Kabel noch nicht richtig angeschlossen. Sobald aber die Aufnahmen funktionieren, sind die Schüler für geraume Zeit mit sich selbst beschäftigt. Es wird viel mit der Stimme experimentiert und viel „Quatsch“ aufgesprochen. Die Schüler werden rasch bemerken, dass jede neue Aufnahme zusätzlich zur Vorherigen abgespielt wird. Daher sollten sie bereits jetzt das Tastaturkürzel UMSCHALT+C zum Schließen einer Spur kennenlernen. Auch die Funktionen zum Rückgängig-Machen STRG+Z und Wiederherstellen STRG+Y lassen sich hier gut einbringen. Wird den Schülern das Experimentieren langweilig, sollten Sie einen Text als Rohmaterial für die kommende Aufgabe, das Bereinigen von Audioaufnahmen, auflesen lassen. Gute Ergebnisse erreicht man mit Zungenbrechertexten, wie zum Beispiel dem im Internet leicht zu findenden Text „Barbaras Rhabarberbar“. Dabei dürfen die Schüler ruhig Fehler machen. Sobald sie sich verlesen, sollen sie den aktuellen Satz unterbrechen und ihn von vorne lesen, als wäre nichts passiert. Diese Fehler gilt es im nächsten Schritt mit Audacity zu beseitigen. Dazu müssen die Schüler lernen, den Cursor in der Tonspur zu bewegen und eine Auswahl zu markieren, der mit der Tastatur wahrscheinlich schwierigste Arbeitsgang in Audacity.&lt;br /&gt;
====Navigation in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Während der Wiedergabe können die Schüler den Cursor an die aktuell zu hörende Position in der Tonspur bewegen, indem sie das Tastaturkürzel UMSCHALT+A einsetzen. Die Wiedergabe wird dadurch automatisch unterbrochen und der Cursor versetzt. Wo er genau sitzt, kann man erhören, indem man die Wiedergabe erneut startet. Die Wiedergabe startet immer von der Position des Cursors. In den meisten Fällen muss manuell nachgestellt werden. Dafür stehen gleich mehrere Tasten beziehungsweise Tastaturkürzel zur Verfügung. LINKS und RECHTS bewegt den Cursor um eine sehr kleine Einheit, „ , “ und „ . “ (KOMMA und PUNKT) um etwas größere und UMSCHALT+, und UMSCHALT+. um große Einheiten nach links bzw. rechts. Hierbei kann es zu Problemen im Zusammenspiel mit dem Screenreader Jaws kommen. Jaws fängt jede Tastatureingabe ab, analysiert sie und führt sie erst mit leichter Verzögerung aus. Drückt ein Schüler zu schnell auf die Tasten oder hält eine Taste gar gedrückt, so kommt es innerhalb von Jaws zum „Stau“. Anschläge werden teilweise erst mit deutlicher Verspätung abgearbeitet. So bewegen die Schüler den Cursor dann leicht viel zu weit. Da in dieser Arbeitsphase eigentlich keine Screenreaderfunktionen benötigt werden, kann man Jaws getrost auch vorübergehend ausschalten. &lt;br /&gt;
====Markieren einer Auswahl====&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen in ihrer Aufnahme fehlerhafte Passagen löschen. Aus technischen Gründen ist es zu bevorzugen, dabei den Cursor zunächst hinter eine fehlerhafte Passage zu setzen und von dort aus den Bereich bis zum Anfang der fehlerhaften Passage zu markieren. Für das Markieren einer Auswahl benötigt man neue Tastaturkürzel und muss sich ein Konzept vor Augen halten. Jede markierte Auswahl hat einen Anfang und ein Ende. Es ist möglich, sowohl den Anfangspunkt als auch den Endpunkt einer Auswahl zu verschieben. Die Gesamtauswahl verändert in beiden Fällen ihre Größe. Sie sollten dies vor dem Unterricht in jedem Fall selbst mit der Tastatur einmal ausprobieren. Die Auswahl rechts erweitern Sie mit UMSCHALT+RECHTS und verringern Sie mit UMSCHALT+LINKS. Für den linken Rand der Auswahl kommt die STRG-Taste hinzu. Auswahl links erweitern mit STRG+UMSCHALT+LINKS, Auswahl links verringern mit STRG+ UMSCHALT+RECHTS. Um zu überprüfen, welchen Bereich man bereits markiert hat, startet man mit der Taste L oder mit UMSCHALT+LEERTASTE die Wiedergabe im Loop-Modus. In diesem wird in einer Dauerschleife nur der ausgewählte Bereich abgespielt. Um den Bereich anschließend wieder zu verändern, muss man die Wiedergabe mit der LEERTASTE vorher allerdings unterbrechen, eine hörbare Veränderung während der Wiedergabe ist in der derzeitigen Version noch nicht möglich. Sobald die fehlerhafte Passage vollständig markiert ist, kann sie mit ENTF gelöscht werden. Möchte man sie nur ausschneiden, um sie an einer anderen Stelle einzufügen, benutzt man STRG+X oder zum Kopieren STRG+C. Inhalte aus der Zwischenablage an der Cursorposition einfügen kann man mit STRG+V. Auch lange Atemzüge oder störende Huster können so entfernt werden. Stück für Stück entsteht so ein scheinbar perfekt aufgelesener Text.&lt;br /&gt;
====Hinein- und Herauszoomen====&lt;br /&gt;
Problematisch beim Bearbeiten vor allem längerer Aufnahmen kann es sein, dass die Einheiten, in denen der Cursor durch LINKS und RECHTS bewegt wird zu unpräzise sind. Dazu muss man wissen, dass Audacity versucht, die Tonspuren möglichst vollständig auf dem Bildschirm anzuzeigen. Damit eine lange Aufnahme auf dem Bildschirm Platz findet muss sie eng „zusammengeschoben“ werden. Eine Bewegung des Cursors durch LINKS oder RECHTS überspringt auf dem Bildschirm aber immer den gleichen Abstand. Ist eine Aufnahme eng zusammengeschoben, wird durch eine Bewegung des Cursors also ein größerer Zeitraum übersprungen als bei einer kurzen Aufnahme, die weniger eng dargestellt ist. Diesen Missstand kann man durch Zoomen, also durch das Vergrößern oder Verkleinern der Aufnahmedarstellung auf dem Bildschirm korrigieren. Die Aufnahme passt in einer vergrößerten Darstellung zwar nicht mehr vollständig auf den Bildschirm, dafür zeigt sie aber mehr Details. STRG + 1 zoomt in eine Aufnahme hinein, macht sie also größer, STRG+3 zoomt aus einer Aufnahme wieder heraus. Beide Funkionen kann man mehrfach hintereinander ausführen. Möchte man wieder zur ursprünglichen Darstellung zurückkehren so kann man dies mit dem Tastaturkürzel STRG+2.&lt;br /&gt;
====Projekt speichern====&lt;br /&gt;
Sind alle Fehler aus der Aufnahme beseitigt, wird es Zeit, die Arbeit zu speichern. An dieser Stelle müssen sich die Schüler mit dem Unterschied zwischen einem Projekt und einer einzelnen Audiodatei auseinandersetzen. Die meisten Schüler möchten am Ende ihrer Arbeit eine Audiodatei sehen, am bestem im MP3-Format, welche sie auf ihrem MP3-Spieler mit nach Hause nehmen können und dort präsentieren. Sobald sie aber versuchen über das Menü oder mit der Tastaturkombination STRG+S zu speichern, so erhalten sie lediglich eine Datei mit der Dateiendung .aup sowie ein gleichnamiges Unterverzeichnis mit dem ihr MP3-Gerät nichts anfangen kann. Sie haben ein Audacity Projekt gespeichert. Projektedateien und Ordner enthalten  - nach unseren Voreinstellungen - Kopien aller Dateien, die für das Projekt benötigt werden und merken sich die Position der Audiodateien zueinander. Hinzu kommen Informationen über Features wie Lautstärke und Panorama. Sie sind wie Sammelmappen, in denen einzelne Blätter eingeheftet sind. Projektdateien können nur von Audacity selbst (über das Menü oder mit STRG+O) geöffnet werden. Man speichert sie, um an einem anderen Tag an ihnen weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
====Als Audiodatei exportieren====&lt;br /&gt;
Möchte man seine Ergebnisse aber an Dritte weitergeben, so muss man sie erst in ein gängiges Audioformat, wie MP3, WAV oder OGG exportieren. Beim Exportieren werden alle Einzeldateien eines Projektes in eine Audiodatei zusammengemischt. Diese kann man dann weiterreichen, sie ist dafür aber nicht mehr veränderbar. Das Exportieren ist sehr leicht. Mit der Tastaturkombination UMSCHALT+E oder über das Menü DATEI –EXPORTIEREN (ALT+D,E) ruft man das Dialogfenster EXPORT-DATEI auf. Hier wählt man zunächst den Speicherort und den Namen, den die Datei erhalten soll und springt dann mit TAB oder der Tastaturkombination ALT+T auf die Ausklappliste DATEITYP. Mit AB oder AUF wählt man den gewünschten Dateityp aus und schließt den Vorgang mit EINGABE ab. Wer will, kann vorher noch über den Schalter OPTIONEN einige Einstellungen zur Audioqualität setzen, was aber in der Regel nicht notwendig sein sollte.&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Rückgängig: STRG + Z&lt;br /&gt;
Wiederherstellen: STRG + Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt speichern: STRG + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt öffnen: STRG + O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt exportieren: UMSCHALT + E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grundlegende Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Stop/Wiedergabe: LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedergabe (endlos): L oder UMSCHALT + LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme:						R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Cursor bewegen====&lt;br /&gt;
Cursor nach links: LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor nach rechts: RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt links: KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt rechts: PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt links: UMSCHALT + KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt rechts: UMSCHALT + PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor an den Anfang setzen: POS1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor ans Ende setzen: ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor während der Wiedergabe setzen: UMSCHALT + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl erstellen====&lt;br /&gt;
Alles auswählen: STRG + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts erweitern: UMSCHALT +  RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts verringern: UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links erweitern: STRG + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links verringern: STRG + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl Cursorposition bis Anfang: UMSCHALT + UMSCHALT + POS1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl bearbeiten====&lt;br /&gt;
Auswahl löschen: ENTF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl ausschneiden: STRG + X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl kopieren: STRG + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl einfügen: STRG + V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Tonspur schließen: UMSCHALT + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzoomen: STRG + 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normal (1 zu 1): STRG + 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszoomen: STRG + 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 2 - Tonmanipulation – Effekte und Filter==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… die Begriffe Effekt und Filter kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… die Funktion verschiedener Effekte und Filter kennenlernen und diese gezielt auf Auswahlbereiche einsetzen.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Experimente mit der eigenen Stimme durchführen, beispielsweise Tonhöhen- oder Geschwindigkeitsmanipulationen&lt;br /&gt;
*Musikstücke durch den Einsatz von Effekten bis zur Unkenntlichkeit verändern (Echo, rückwärts abspielen etc.)&lt;br /&gt;
*Ein Interview aufnehmen und verfremden oder ernsthaft klanglich aufbessern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Der Schulleiterschlumpf===&lt;br /&gt;
Der Bereich der Tonmanipulation durch Effekte und Filter lässt sich mit Schülern gut spielerisch erarbeiten. Diese haben beispielsweise großen Spaß daran, ihren Schulleiter stimmlich in einen Schlumpf zu verwandeln. Ein einmal erwachter Spieltrieb setzt ungeahnte Energien frei, die zu erstaunlichen Ergebnissen führen.  &lt;br /&gt;
Zur Gewinnung von authentischem Sprachmaterial kann man die Schüler mit einem Minidiscrecorder oder einer - digitalen -  Videokamera durch die Schule schicken. Quasi nebenbei lernen sie dabei etwas über Interviewtechnik, sowie den Umgang mit verschiedenen Audiogeräten im Zusammenspiel mit dem Computer. Als Ausgangsmaterial dient idealerweise ein unter einem Vorwand erschlichenes Interview mit dem Schulleiter oder der Schulleiterin. Es hat sich gezeigt, dass die Experimentierfreude umso größer ist, je höher die entsprechende Person innerhalb der schulischen Hierarchie steht.&lt;br /&gt;
====Effekte anwenden====&lt;br /&gt;
Nachdem die Schüler ihren O-Ton in Audacity überspielt haben, wird – wie weiter oben ausgeführt – zunächst ein Ausschnitt der Tonspur markiert. Unter dem Menüpunkt EFFEKTE (ALT+E) lassen sich zahlreiche Effekte auswählen. Nur wenige Effekte (z.B. Rückwärts, Aus- und Einblenden) werden allerdings unmittelbar und ohne weitere Einstellungen auf die Auswahl angewendet. Die meisten anderen bieten eine Fülle von Einstellungsparametern und öffnen bei ihrem Aufruf eigene Dialogfelder mit Eingabefeldern und Schiebereglern. Allerdings sind diese nicht immer ins Deutsche übersetzt oder leicht für einen Laien zu verstehen. Ermutigen Sie die Schüler daher, zunächst die voreingestellten Werte zu testen und danach frei mit den Einstellungen zu experimentieren. Wie gewohnt springt man mit TAB zwischen den einzelnen Optionen hin und her.&lt;br /&gt;
Die meisten Effekte lassen sich glücklicherweise durch den Schalter VORHÖREN testen. Dieser wendet den Effekt laut Voreinstellung auf drei Sekunden Audiomaterial an und spielt dieses ab, ohne aber das Dialogfenster zu schließen. Anschließend kann man die Einstellungen weiter verändern oder den Effekt über den Schalter OK auf die vorher gesetzte Auswahl anwenden. Ist das Ergebnis wider Erwarten doch nicht zufriedenstellend, so lässt sich der Effekt durch die Tastaturkombination STRG+Z gefahrlos wieder rückgängig machen. Durch dieses „learning by doing“- lernen die Schüler sehr schnell und im wahrsten Sinn „effektiv“ alle zur Verfügung stehenden Effekte und Filter kennen.&lt;br /&gt;
Wundern Sie sich daher nicht, wenn Ihr Schulleiter innerhalb kürzester Zeit beeindruckende Metamorphosen vom piepsenden Schlumpf zum tiefsten Bariton durchmacht. Auch rückwärts abgespielt, oder mit Echo versehen, gibt die Führungsperson klanglich stets eine gute Figur ab.&lt;br /&gt;
Zum Schluss soll noch kurz auf den Unterschied zwischen einem Effekt und einem Filter eingegangen werden. Die beiden Begriffe werden häufig synonym verwendet, da sie in ihrer Arbeitsweise sehr ähnlich sind. Beide benutzen mathematische Verfahren, um Audiomaterial klanglich zu verändern. Während die Hauptaufgabe eines Effektes aber eher darin liegt, einen Klang „interessanter“ wirken zu lassen, versucht ein Filter gewisse Aspekte eines Klanges zu verstärken oder abzuschwächen. Dies wird zum Beispiel eingesetzt, um eine Stimme deutlicher hörbar zu machen und gleichzeitig störendes Rauschen zu unterdrücken. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
keine neuen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 3 - Arbeiten mit mehreren Tonspuren und Tongeneratoren==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… zwischen einzelnen Tonspuren wechseln und diese aus- bzw. abwählen können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren stumm oder solo schalten können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren mit Namen versehen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Panorama kennenlernen und Einstellungen der Tonspur wie Lautstärke oder Panorama verändern können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Tongenerator kennenlernen und mit einem Tongenerator gezielt Audiospuren erstellen können.&lt;br /&gt;
*… zwischen ausgewählten und abgewählten Spuren unterscheiden können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Karaoke singen &lt;br /&gt;
*einen Kanon mit sich selbst aufnehmen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen mit Musikinstrumenten einspielen, dazu einen Click-Track als Taktgeber nutzen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen bezüglich Panorama und Lautstärke anpassen&lt;br /&gt;
*Vergleich der eigenen Stimme beim Singen eines Tons mit dem mathematisch reinen Klang einer Sinusschwingung aus dem Tongenerator&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Let‘s make music===&lt;br /&gt;
Für musikalisch interessierte Schüler ist das Aufnehmen und Bearbeiten eigener Musik motivierend. Dieser Schwung kann mit Audacity für den Musikunterricht genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Prinzip der „Spuren“&lt;br /&gt;
Zuerst ist es wichtig, den Schülern das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung zu erklären. Aus eigener Erfahrung kennen Sie sicherlich den Ärger, wenn durch einen einzigen Versprecher während einer Hörspielaufnahme mit Kassettenrekorder die Aufnahme quasi wertlos wird. Mit Audacity kann das nicht passieren, denn anders als beim Kassettenrekorder wird bei Audacity nicht bei jeder Aufnahme gleich das endgültige Produkt erstellt. Das Klangergebnis, das man beim Abspielen aus dem Lautsprecher hört, setzt sich aus vielen Teilaufnahmen – sogenannten Spuren – zusammen. Bei mehrmaliger Aufnahme wird die neue Aufnahme nicht einfach in das Bisherige integriert, sondern wird als eigene, neue „Spur“ hinzugefügt. Das hat den großen Vorteil, dass jede Spur einzeln bearbeitet werden kann: Sie kann im Ganzen oder in Teilen wieder gelöscht werden, sie kann in der Lautstärke angehoben oder abgesenkt werden, und sie kann mit Effekten versehen werden.&lt;br /&gt;
Sehenden Schülern erschließt sich das Prinzip der Spuren über den Bildschirm: Bei jeder neuen Aufnahme zeigt der Bildschirm die neue Spur in einem waagerechten Feld, in dem der Cursor parallel zu den bereits bestehenden Spuren läuft. Blinde Schüler können dieses Prinzip durch Analyse der Programmbedienung verstehen: Bei einer neuen Aufnahme zeigt die Braillezeile automatisch die dafür neu angelegte Spur an. Durch Drücken der AUF-Taste kann man beobachten, dass die vorherige Teilaufnahme ebenfalls erhalten geblieben ist. Allgemein kann zwischen den einzelnen Spuren mit den AUF- und AB-Tasten hin- und hergewechselt werden.&lt;br /&gt;
====Benennen einer Tonspur====&lt;br /&gt;
Audacity benennt jede neue Spur mit dem gleichbleibenden Namen „Tonspur“, was die Orientierung für blinde Menschen schwierig macht. Zur besseren Orientierung sollte daher jede Spur umgehend mit einem eigenen Namen versehen werden. Dazu öffnet man in der gewünschten Spur mit UMSCHALT+M das Kontextmenü der Tonspur und bewegt sich mit der AB-Taste um eins nach unten zum Eintrag „Name der Spur“. Durch Drücken von EINGABE öffnet sich das Dialogfenster SPURNAME. Der allgemeine Titel „Tonspur“ ist bereits markiert und kann durch Tippen eines neuen Namens, wie beispielsweise „Gesang Fabienne“, ersetzt werden.&lt;br /&gt;
====Arbeiten in den Spuren====&lt;br /&gt;
In jeder Spur kann mit dem Cursor genauso navigiert, markiert und ausgeschnitten werden wie es in Schritt 1 erklärt wurde.&lt;br /&gt;
Entspricht eine Aufnahme nicht den Wünschen, kann man ihre Spur durch UMSCHALT+C löschen.&lt;br /&gt;
Möchte man sich eine Spur alleine anhören, werden durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm geschaltet und nur die gerade markierte Spur wird abgespielt. Durch wiederholtes Drücken von UMSCHALT+S sind wieder alle Spuren zu hören.&lt;br /&gt;
Genauso kann eine Spur auch stumm geschaltet werden: Durch UMSCHALT+U hört man beim Abspielen alle anderen Spuren, nur die markierte nicht.&lt;br /&gt;
Beispiele aus dem Schulalltag:&lt;br /&gt;
====Karaoke====&lt;br /&gt;
Zum Einstieg in die Arbeit mit mehreren Spuren bietet sich das beliebte Partyspiel „Karaoke“  an: Ein bekannter Musiktitel wird vom Lehrer als MP3-Datei in eine Spur eingefügt (siehe Schritt 4). Diese Spur sollte vom Schüler mit UMSCHALT+M in „Playback“ umbenannt werden. Im Anschluss daran darf der Schüler seine Künste zeigen: Er singt in Spur 2, während er im Kopfhörer die Playbackspur hört. Jeder Schüler hat einige Minuten Zeit, eine gute Version zu erzeugen. Bei Nichtgefallen kann er die Spur entweder mit UMSCHALT+U stumm schalten oder sie gleich mit UMSCHALT+C löschen. Am Ende der Einheit darf jeder Schüler in einem Casting seine beste Version vorstellen. &lt;br /&gt;
====Kanon====&lt;br /&gt;
Im Musikunterricht ist der Kanon eine beliebte Einführung in das mehrstimmige Singen. Was in der Realität nicht geht, wird nun möglich: Über Audacity kann man ganz leicht einen Kanon mit sich selbst singen. Spur für Spur werden die einzelnen Stimmen nacheinander eingesungen und dabei gleichzeitig angehört.&lt;br /&gt;
====Mini-Tonstudio für die Klassenband====&lt;br /&gt;
Experten können den PC an die schuleigene Verstärkeranlage anschließen (z.B. über den AUX-Anschluss) und eröffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten der Musikaufnahme, beispielsweise Keyboard, Gitarre, E-Drums oder Gesang. Jeder Musiker bekommt seine eigene Spur und hat damit die Möglichkeit, missratene Beiträge zu löschen und zu verbessern. Möchte der Musiker nur seine Spur anhören, kann er durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm schalten. Durch erneutes Drücken von UMSCHALT+S hebt er diese Auswahl wieder auf.&lt;br /&gt;
====Click-Track====&lt;br /&gt;
Gerade für das eigene Singen und Musizieren hat Audacity ein nützliches Werkzeug bereit: Der Click-Track ist ein komfortables, leistungsfähiges Metronom, das aber weit über die bekannten Möglichkeiten des Metronoms hinausgeht. Einen Click-Track kann man über das Menü ERZEUGEN (Alt+Z) und dem Menüeintrag CLICK-TRACK FINISHED... erstellen. Es öffnet sich das Dialogfenster CLICK-TRACK FINISHED... Mit TAB kann dort zwischen verschiedenen Einstellung hin- und hergewechselt werden: Das Tempo, die Schläge pro Takt, die Sounds der Clicktöne und andere. Bei jeder Einstellungsmöglichkeit gibt es eine Zahl, die über Tasteneingaben veränderbar ist und einen Schieberegler, der mit RECHTS und LINKS bewegt werden kann. Für Schüler ist der 3/4 Takt bisweilen problematisch: Daher sollten sie als Hilfe einen Click Track mit diesem Takt erzeugen. Dafür stellt man BEATS PER MEASURE auf 3 und bestätigt mit EINGABE. Audacity erstellt nun eine neue Spur, die einen sauberen 3/4 Takt vorgibt. Diese Spur sollten sie am besten gleich wieder mit UMSCHALT +M in „Click-Track“ umbenennen. Möchte man beim Abspielen oder zum Exportieren in eine Audiodatei die störenden Klicks ausschalten, stellt man mit UMSCHALT+U die Spur einfach stumm.&lt;br /&gt;
====Das Problem der Latenz====&lt;br /&gt;
Beim Anhören von Mehrspuraufnahmen tritt je nach Hardwareausstattung möglicherweise ein unangenehmes Problem auf: Die Spuren laufen um ein paar Millisekunden versetzt und alles hört sich daher falsch an. Diese minimale Zeitverschiebung nennt man Latenz, sie entsteht bei einer Aufnahme mit gleichzeitiger Wiedergabe der anderen Tonspuren. Während der Computer die Signale der abzuspielenden Spuren an die Lautsprecher schickt, nimmt er zeitgleich das Aufzunehmende analoge Signal über die Soundkarte auf. Bevor es gespeichert werden kann, muss es zunächst digital gewandelt werden. Dafür wird die Zeit benötigt, die sich nachher als Latenz bemerkbar macht. Je nach Programm, Soundkarte, Betriebssystem, Arbeitsspeicher und Prozessor kann die Höhe der Latenz unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
Das Problem der Latenz lässt folgendermaßen beheben:&lt;br /&gt;
#Man nimmt einen Click-Track auf.&lt;br /&gt;
#Man nimmt passend zu dem Click-Track eine möglichst prägnante weitere Spur auf.&lt;br /&gt;
#Im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN (zu erreichen über das Menü BEARBEITEN – EINSTELLUNGEN) wählt man unter dem Eintrag AUDIO E/A die Option ZUSÄTZLICHE LATENZ-KORREKTUR (oder latency correction). Hier kann man die Zeitdifferenz zwischen den beiden Spuren in Millisekunden angeben. Dadurch wird nach der Aufnahme die Spur sofort um diesen Wert verschoben. Dabei muss beachtet werden, in welche Richtung korrigiert werden muss. Positive Zahlen (z.B. +80) lassen die neuen Spuren um diesen Wert später beginnen, negative Zahlen (-80) entsprechend früher.&lt;br /&gt;
====Abmischen einer Audioaufnahme====&lt;br /&gt;
Nachdem man mehrere Spuren mit Gesang, Instrumenten, Playbacks oder ähnlichem aufgenommen hat, geht es an die Feinabstimmung, das sogenannte Abmischen. Natürlich hat Audacity nicht so viele Funktionen wie professionelle Studioprogramme, aber mit der spurspeziellen Lautstärkeregelung und dem „Panorama“ lässt sich bereits vieles erreichen:&lt;br /&gt;
Die Lautstärke der einzelnen Spur wird mit ALT+UMSCHALT+AUF im Vergleich zu den anderen Spuren erhöht und mit ALT+UMSCHALT+AB reduziert. So können beispielsweise leise Mädchenstimmen und kräftige Jungenstimmen angeglichen werden.&lt;br /&gt;
Gerade bei einem Kanon kann es ein schöner Effekt sein, wenn die eine Stimme von rechts, die andere von links erklingt: Man nennt das „das Panorama“. Für jede Spur lässt sich einzeln einstellen, aus welcher Richtung sie klingen soll. Mit ALT+UMSCHALT+LINKS kann man die markierte Spur in 10 Stufen nach links und mit ALT+UMSCHALT+RECHTS entsprechend nach rechts verschieben.&lt;br /&gt;
====Einen künstlichen Ton mit dem Tongenerator erstellen====&lt;br /&gt;
Mit einem Tongenerator kann den Schülern auf spielerische Weise der Unterschied zwischen einem natürlichen Ton und einem künstlich erzeugten verdeutlicht werden. Einen Generator für gleichförmige Schwingungen findet man im Menü ERZEUGEN (Alt+Z) unter dem Menüeintrag TONGENERATOR. Wenn die Einstellungen ohne Änderungen übernommen werden, erzeugt Audacity in einer eigenen Spur einen Sinus-Ton mit der Tonhöhe A. In unterschiedlichen Spuren können nun jeweils unterschiedliche Instrumente und die Stimme ebenfalls den Ton A erzeugen: Für Schülern mit einem Sehrest, kann es interessant sein, die Bilder der Schwingungen zu vergleichen. Weitere Beobachtungsaufgaben sind im Physikunterricht interessant: Wie ändert sich beispielsweise ein Ton, wenn die Frequenz oder die Amplitude verändert wird?&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Fokus zur vorherigen Spur bewegen: AB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fokus zur nächsten Spur bewegen: AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur wählen: EINGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur benennen: UMSCHALT + M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur stumm schalten: UMSCHALT + U&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur auf solo schalten: UMSCHALT + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke erhöhen: ALT + UMSCHALT + AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke reduzieren: ALT + UMSCHALT + AB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach links: ALT + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach rechts: ALT + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 4 - Importieren und Arrangieren verschiedener Audiodateien==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… Audiodateien in ein Projekt importieren können.&lt;br /&gt;
*… eine Audiodatei in ihrer Spur an die Position des Cursors verschieben können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Erstellung eines Hörspiels oder eines „Sendung mit der Maus“ Beitrags&lt;br /&gt;
*Nachvertonung eines Witzes&lt;br /&gt;
*Remix aus den Lieblingsliedern erstellen&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Nachvertonung eines Witzes===&lt;br /&gt;
Das Arrangieren von Audiodateien setzt voraus, dass der Schüler einen Großteil der oben beschriebenen Techniken sicher beherrscht. Sieht man einmal vom Tastaturkürzel STRG+I zum Importieren von Audiodateien ab (eine Funktion, die sich auch leicht über das Menü DATEI aufrufen lässt), sollten alle wichtigen Kürzel mittlerweile bekannt sein. Die Tücke steckt bei dieser Aufgabe eher im Detail. Sie erfordert ein gutes Vorstellungsvermögen von dem, was sich auf dem Bildschirm abspielt. &lt;br /&gt;
Die meisten Programme zum mehrspurigen Audioschnitt setzen verschiedene Audiospuren ein, die sie thematisch sortieren: Eine Spur für den Sprecher, eine Spur für die Hintergrundmusik, eine Spur für spezielle Effekte, wie zum Beispiel das Knarzen einer Tür und eventuell weitere Spuren für weitere Spezialaufgaben. Die verschiedenen Audiodateien werden dann auf den Spuren angeordnet, in der gleichen Spur meisten mehrere. Diese  Arbeitsweise ermöglicht eine gute Übersicht und schnelles Arbeiten, zumindest für sehende Menschen. Audacity ermöglicht ein Arbeiten nach dem gleichen Prinzip und zumindest theoretisch ist dies auch für blinde Menschen möglich. Doch während sehende Benutzer die Audiodateien einfach mit der Maus an ihre Position ziehen, ist dies für blinde Benutzer nicht möglich. Sie müssen mühsam jede Audiodatei über die Zwischenablage an die richtige Stelle in der Tonspur kopieren. Dies funktioniert gut, solange keine nachträglichen Änderungen eingearbeitet werden müssen. Spätestens dann aber wird es schwierig, eine bestimmte Audiodatei auf der Spur zu finden und zu bearbeiten. Schon die nachträgliche Anpassung der Lautstärke wird so zum Problem, vom Verschieben der Datei ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Leichter ist das möglich, wenn man für jede Audiodatei eine eigene Spur verwendet. Spuren lassen sich wie bereits geschildert mit Namen versehen und sind dadurch gut zu erkennen. Auch die Lautstärke lässt sich für die ganze Spur sehr einfach anpassen. &lt;br /&gt;
Um aber überhaupt verschiedene Audiodateien zu arrangieren zu können, müssen diese erst einmal auf den Computer und dann in das Audacity-Projekt hineinkommen. Es müssen also mehrere Vorarbeiten geleistet werden. Gehen wir von der Unterrichtsaufgabe aus, einen Witz nachzuvertonen und mit Geräuschen zu aufzulockern.&lt;br /&gt;
====Suche nach Klängen====&lt;br /&gt;
Zunächst benötigen wir einen geeigneten Witz und müssen diesen mit Audacity aufnehmen. Desweiteren benötigen wir geeignete Geräusche. Für diese bietet sich das Internet als Quelle an. Eine blind sehr gut navigierbare Suchmaschine für verschiedene Klänge ist http://findsounds.com. Die Seite ist jedoch nur englischsprachig, was für jüngere Schüler ein Problem darstellen kann. Die Suchmaschine ermöglicht ein Vorhören ihrer Suchergebnisse, sowie den direkten Download der gefundenen Dateien. Diese speichert man am besten in ein eigenes Verzeichnis auf der Festplatte ab. Gerade bei jüngeren Schülern, die vielleicht noch nicht so geübt in der Navigation auf Webseiten sind, ist es sinnvoll eine kleine Auswahl an Klängen direkt bereitzustellen. Andererseits ist das Suchen nach Klängen auch eine sehr motivierende Aufgabe, mit welcher die Schüler das Surfen im Internet üben können. Man kann dafür leicht eine ganze Unterrichtsstunde einplanen. Da der Inhalt der Audiodateien dieser Suchmaschine selten leicht am Dateinamen zu erkennen ist, sollten die Dateien umbenannt werden. Statt dslf20.wav also lieber „quietschende Autoreifen.wav“, dies erleichtert die Arbeit später immens.&lt;br /&gt;
====Importieren von Audiodateien====&lt;br /&gt;
Wir gehen nun davon aus, dass Audacity gestartet und der aufgesprochene Witz in einer Tonspur geöffnet ist. Nun werden wir Stück für Stück die Audiodateien in unser Projekt importieren. Entweder über die Tastaturkombination STRG+I oder über das Menü DATEI – IMPORTIEREN – AUDIO (ALT+D,I,A) öffnen wir das Dialogfeld zum Dateiimport und wählen mit diesem die erste zu importierende Datei aus. Theoretisch können dies auch gleichzeitig mehrere Dateien sein. Der Einfachheit halber beschränken wir uns aber zunächst auf eine einzige. Die Datei wird nach ihrem Import in einer neuen Tonspur angezeigt. Die Tonspur übernimmt dabei automatisch den Namen der Datei und ist dadurch leicht zu erkennen.&lt;br /&gt;
====Verschieben einer Audiodatei in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Nun muss die frisch importierte Audiodatei an ihren Bestimmungsort in unserem Projekt bewegt werden. Am einfachsten startet man die Wiedergabe mit LEERTASTE und drückt UMSCHALT+A sobald man die Stelle erreicht hat, an welcher die Datei platziert werden soll. Der Cursor wird sofort an diese Stelle gesetzt und die Wiedergabe unterbrochen. Mit RECHTS oder LINKS kann man bei Bedarf noch weitere Positionskorrekturen vornehmen. Nun stellt man sicher, dass der Fokus auf der Tonspur sitzt, welche man verschieben möchte. Die Braillezeile zeigt den Namen der Spur an. Ist man sich nicht sicher, wechselt man mit AB und AUF die Spuren und bekommt dabei die Spurnamen angesagt. Die Sprachausgabe sagt bei jeder Spur an, ob diese ausgewählt ist. „Tabelle Spur Ausgewählt Reihe“, bezeichnet eine ausgewählte Tonspur, „Tabelle Spur Reihe“ eine nicht ausgewählte Tonspur. An- und abwählen kann man Tonspuren mit EINGABE. GANZ WICHTIG! Die zu verschiebende Audiospur MUSS die einzige ausgewählte Spur sein, ansonsten werden alle weiteren ausgewählten Spuren mit ihr verschoben. Um die Datei nun endlich zu verschieben, wechseln wir in das Menü auf den Menüpunkt SPUREN – TONSPUREN AUSRICHTEN – ANFANG AN CURSOR AUSRICHTEN (ALT+S,T,C). Die Datei wird nun ohne weitere Rückfrage verschoben. Nach dem Verschieben sollte die Spur sofort wieder durch Drücken von EINGABE abgewählt werden, um ein späteres versehentliches Verschieben auszuschließen.&lt;br /&gt;
Mit allen weiteren Dateien verfährt man nun analog. Sie werden importiert, der Cursor an die Position gesetzt und dann verschoben. Wie weiter oben beschrieben, kann jede Spur selbstverständlich in der Lautstärke oder im Panorama angepasst oder mit einem Effekt versehen werden. Letzter Schritt ist wie immer der Export in eine einzelne Audiodatei, so wie oben bereits beschrieben. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Audio Importieren: STRG + I&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
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		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Audacity&amp;diff=2684</id>
		<title>Audacity</title>
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		<updated>2008-04-25T09:24:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Medienberatungszentrum Ilvesheim - D. Platte, M. Pöckler, E. Rüger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langversion des bereits in Blind-Sehbehindert erschienenen Artikels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Produzent statt Konsument - Audioschnitt mit blinden Schülern=&lt;br /&gt;
Menschen haben das Bedürfnis, ihrer eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen. Dieser Kreativität Raum zu verschaffen ist eine Aufgabe der Erziehung. Dies gilt in besonderem Maße in einer Sonderschule für blinde und sehbehinderte Schüler, da die Entfaltungsmöglichkeiten durch die Sehschädigung eingeschränkt sind. Behinderungsbedingt kommt dem Hören hier eine große Bedeutung zu. Musik und Musikunterricht sind daher wichtige Eckpfeiler der Schulausbildung. Es verwundert nicht, dass auch von Hörbüchern und Hörspielen eine große Faszination für sehgeschädigte Schüler ausgeht. Während aber im Bereich der Musik zahlreiche Angebote bestehen, bei denen ein Schüler selbst aktiv werden kann, werden Hörbücher und -spiele eher konsumiert. Grund dafür ist nach Ansicht des Autors weniger mangelndes Interesse als mangelnde Möglichkeiten. Dem kann die Schule entgegenwirken. Computer sind an Schulen für blinde und sehbehinderte Schüler bereits weiter verbreitet als an Regelschulen, sie sind hier alltägliches Werkzeug. Was spricht also dagegen, mit dem Computer die Kreativität im Bereich des Hörens zu unterstützen? Bisher leider die Möglichkeiten oder die Kosten. Auch wenn Computer seit Jahren mit Soundkarten ausgestattet sind und die notwendige Rechenleistung für Audiobearbeitung mitbringen, so war diese bislang vor allem eine Domäne sehr grafisch orientierter Programme, welche für blinde Menschen nicht zugänglich waren. Die wenigen zugänglichen Programme, wie zum Beispiel Cakewalk Sonar oder Adobe Audition, richten sich sowohl preislich als auch von der Bedienung her eher an professionelle Musiker als an Schulen und Schüler.&lt;br /&gt;
==Audacity==&lt;br /&gt;
Eine kurze Vorstellung des Programms: Audacity ist ein mehrspurfähiger Audioeditor, der sich zwar in seinen Funktionen (noch) nicht mit den oben erwähnten Programmen messen kann, aber bereits im jetzigen Entwicklungsstand erstaunliche Möglichkeiten bietet. Vor allem ist das Programm auch von blinden Anwendern einfach zu bedienen. Mit einigen kleineren Anpassungen an der Tastenbelegung lassen sich die meisten Funktionen komfortabel aufrufen. Die Bedienung bleibt dabei aber immer so einfach, dass man sie Schülern der Sekundarstufe ohne weiteres zumuten kann. Da das Programm ständig weiterentwickelt wird und die Nutzung durch blinde Menschen von den Programmierern ganz offensichtlich unterstützt wird (dies lässt sich aus den Einträgen der Versionsänderungen erkennen) wird sich die Zugänglichkeit in Zukunft vermutlich noch verbessern. Auch die Möglichkeit, jedem Schüler das Programm mit nach Hause geben zu können ohne damit gegen Gesetze zu verstoßen, macht es für den Einsatz in der Schule interessant.&lt;br /&gt;
Mit Audacity lassen sich viele spannende und vor allem auch für Schüler sehr motivierende Unterrichtsideen umsetzen. Schnitt eines Interviews, Manipulationen an den Aussagen eines Interviewpartners, Vertonung eines Witzes, Erstellung eines Radio-Kurzbeitrags, wie zum Beispiel zur „Sendung mit der Maus“ oder gar Erstellung eines ganzen Hörspiels. Genauso möglich sind mehrspurige Musikaufnahmen (Ein-Mann-Band), Remixe der Lieblingslieder sowie das Finden von Loops.&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen diese Ideen für den Unterrichtsalltag vorgestellt werden. Dabei werden auch Vorschläge zur Bedienung und zur Anpassung der Tastenbelegung gemacht. Um die Beispiele nachvollziehen zu können, sollten Sie ein Headset mit Mikrofon benutzen, wie Sie es für wenige Euro in jedem Technikladen kaufen können.&lt;br /&gt;
==Beschaffung und Installation==&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt ist Audacity ein OpenSource-Projekt - man kann es also kostenlos von der Homepage http://audacity.sourceforge.net herunterladen. Es stehen mehrere Varianten von Audacity zur Verfügung: eine als stabil gekennzeichnete Version mit niederer Versionsnummer und die jeweils aktuelle Testversion mit höherer Versionsnummer. Letztere können bedenkenlos verwendet werden, da sie hinreichend stabil und auf dem technisch neusten Stand sind. Manche der in diesem Artikel beschriebenen notwendigen Funktionen sind in früheren Versionen nicht enthalten oder für blinde Menschen nicht zugänglich. Neben der Wahl zwischen Testversion und stabiler Version kann man sich auch zwischen einer Installationsversion und einem ZIP-Archiv entscheiden. Beide enthalten identische Versionen von Audacity. Die Installationsversion fügt lediglich Verknüpfungen in das Startmenü ein und registriert das Dateiformat .aup für Audacity-Projekte. Das ZIP-Archiv hingegen kann man an jeden beliebigen Ort entpacken, zum Beispiel auch auf einen USB-Stick zum Mitnehmen. Es ist von dort aus uneingeschränkt lauffähig.&lt;br /&gt;
===MP3-Encoder nachrüsten===&lt;br /&gt;
Wer später MP3-Dateien mit Audacity produzieren möchte, muss sich zusätzlich den LAME Encoder von http://lame.buanzo.com.ar/ herunterladen. Genau genommen wird nur die Datei lame_enc.dll benötigt. Sobald man das erste Mal eine MP3-Datei erzeugen will, wird man nach dem Speicherort dieser Datei gefragt. Theoretisch kann sie in einem beliebigen Ordner auf dem Computer liegen, der Einfachheit halber sollte man sie aber im Audacity-Installationsordner abspeichern. Die Unterstützung für MP3 muss auf diesem Wege nachgerüstet werden.&lt;br /&gt;
===Erweiterungen - Plugins===&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann Audacity außerdem noch mit einer Reihe von Plugins für Audioeffekte erweitern, die man ebenfalls über die Homepage des Projektes beziehen kann. Die Plugins müssen in das Verzeichnis PLUG-INS im Audacity-Installationsordner kopiert werden. Die Beschreibungen dieses Artikels beziehen sich auf eine angepasste Tastaturbelegung. Diese kann man sich unter http://adressezutastaturbelegung.de herunterladen. Wie sie in das Programm eingebunden werden kann erklärt das nächste Kapitel. &lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
===Erster Programmstart===&lt;br /&gt;
Nach der Installation starten Sie Audacity zum ersten Mal. Am besten verzichten Sie spätestens ab diesem Zeitpunkt auf Ihre Maus, so wird es Ihnen später leichter fallen, Ihren Schülern die Programmbedienung mit der Tastatur zu erklären. Zunächst werden Sie gefragt, ob die Dateiendung für Audacity Projekte .AUP mit Audacity verknüpft werden soll, so dass beim Öffnen einer solchen Datei automatisch Audacity gestartet wird. Dies sollten sie bejahen indem sie EINGABE drücken. Danach wird nach der Sprache gefragt, in welcher die Menüs angezeigt werden sollen. Mit AB oder AUF wählen Sie Ihre gewünschte Sprache. Dieser Artikel geht davon aus, dass Sie Deutsch als Sprache wählen. Bestätigen sie mit EINGABE. Im danach erscheinenden Dialogfenster mit dem Hinweis des Tages sollten Sie den Auswahlschalter bei DIESEN DIALOG NICHT MEHR ANZEIGEN setzen, um nicht bei jedem Programmstart ein Hinweisfenster schließen zu müssen. Springen Sie den Auswahlschalter mit TAB an, setzen Sie die Option mit der LEERTASTE und bestätigen Sie danach mit EINGABE.&lt;br /&gt;
===Einbinden der Tastaturanpassungen===&lt;br /&gt;
Zunächst sollten Sie Audacity die vom Autor vorgeschlagene Tastaturbelegung beibringen. Gehen sie mit ALT in die Menüzeile und navigieren Sie dort mit RECHTS oder LINKS auf den Menüeintrag BEARBEITEN. Öffnen Sie das Menü mit EINGABE und navigieren Sie dann mit AUF oder AB zum Menüeintrag EINSTELLUNGEN. Alternativ können Sie auch die Tastatursequenz ALT+B, S verwenden. Es öffnet sich hierauf das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN. Drücken Sie so oft TAB, bis der Cursor in der Strukturansicht steht und navigieren Sie mit AB oder AUF zum Eintrag TASTATUR. Springen Sie nun mit TAB zum Schalter LADEN… und bestätigen Sie mit EINGABE. Es öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Dieses Fenster kann unterschiedlich aussehen, je nachdem, welche Windows-Version Sie verwenden, sollte aber jedem Schüler bereits aus andern Programmen bekannt sein. Navigieren Sie zum Ordner, in dem Sie die Datei (Audacity-keys.xml) mit der angepassten Tastaturbelegung abgelegt haben, wählen Sie die Datei aus und drücken Sie EINGABE. Das Dialogfeld müsste sich daraufhin wieder schließen und Audacity eine Erfolgsmeldung ausgeben („Lade 162 Tastatur-Shortcuts“). Bestätigen Sie erneut mit EINGABE und Sie befinden sich wieder im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN.&lt;br /&gt;
===Einbinden des MP3-Encoders===&lt;br /&gt;
Bevor das Dialogfeld wieder geschlossen wird, sollten Sie Audacity noch den Pfad zum MP3-Encoder LAME mitteilen, damit sich später MP3-Dateien erstellen lassen. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag AUDIO FILES. Von hier springen sie mit TAB zum Schalter SUCHE BIBLIOTHEK. Es öffnet sich das Dialogfeld MP3 EXPORTIEREN, das darüber informiert, warum das Einbinden eines externen MP3-Encoders wichtig ist. Wählen Sie mit TAB den Schalter JA an und drücken Sie EINGABE. Wie auch bei der Tastaturbelegung öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Navigieren Sie mit diesem zum Verzeichnis, in dem Sie die Datei lame_enc.dll gespeichert haben und drücken danach wieder EINGABE. Sie kehren danach automatisch wieder zum Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN zurück.&lt;br /&gt;
===Weitere Optimierungen===&lt;br /&gt;
Audacity bietet die Möglichkeit alle Audiodateien eines Projektes mit den Projektdateien zusammen abzuspeichern. Diese Option sollten Sie bei der Arbeit mit Schülern unbedingt aktivieren. Sie können so im Ganzen auf verschiedene Datenträger kopiert werden, wie zum Beispiel auf einen USB-Stick, von dem der Schüler zu Hause weiterarbeiten kann. Darüber hinaus werden Fehler vermieden, die sonst durch versehentliches Löschen einer in einem Projekt verarbeiteten Datei entstehen. Diese Option setzt man ebenfalls bei DATEIFORMATE, indem man bei BEIM SPEICHERN EINES PROJEKTES, DAS AUF ANDERE AUDIOS VERWEIST den Auswahlschalter zu ALWAYS COPY ALL AUDIO INTO PROJECT (SAFEST) setzt. Beim Springen mit TAB gelangen Sie in der Regel auf die Voreinstellung ANWENDER/IN FRAGEN. Von dort müssen sie mit AUF zur neuen Einstellung wechseln.&lt;br /&gt;
Das Anwenden von Filtern und Effekte auf große Audiopassagen kann mitunter recht lange dauern. Man kann Audacity so einstellen, dass es eine akustische Rückmeldung gibt, sobald länger andauernde Berechnungen abgeschlossen sind. Wir empfehlen daher, diese Option bei der Arbeit mit blinden Schülern zu aktivieren. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag PROGRAMMOBERFLÄCHE. Springen Sie von dort aus mit TAB zum Eintrag BEEP ON COMPLETION OF LONGER ACTIVITIES und aktivieren Sie die Option mit LEERTASTE.&lt;br /&gt;
Die letzte Option, die Sie setzen sollten, betrifft das Verhalten von Audacity beim Einspielen einer neuen Audioaufnahme. Für mehrspurige Aufnahmen ist es aber wichtig, die Spuren während einer neuen Aufnahme abzuhören, damit das Timing gelingt. Navigieren Sie zurück in die Strukturansicht und dort auf den Eintrag AUDIO E/A. Mit TAB navigieren Sie von dort zum Auswahlschalter MULTIPLAY: BESTEHENDE SPUREN WÄHREND DER AUFNAHME EINER NEUEN WIEDERGEBEN. Aktivieren Sie diesen mit der LEERTASTE und schließen Sie anschließend das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN mit EINGABE.&lt;br /&gt;
Die Konfiguration von Audacity ist damit abgeschlossen.&lt;br /&gt;
==Aufbau von Audacity==&lt;br /&gt;
Das Programmfenster von Audacity besteht aus einer Menüzeile und zahlreichen darunter angeordneten Schaltern, zum Beispiel zum Starten der Wiedergabe und zum Pausieren usw. Für die Bedienung mit der Tastatur sind die Schalter eigentlich überflüssig, trotzdem sollte man sie nicht ausblenden, denn sie erleichtert es einer sehenden Person ungemein, bei Problemen zu helfen. Zwei wichtige Schalter sind ohne „Verrenkungen“ mit dem JAWS-Cursor noch nicht erreichbar, nämlich die Auswahlschalter zum Setzen der Aufnahme- und Wiedergabequelle und zwei Schieberegler zum Setzen der Aufnahme- und der Wiedergabelautstärke. Diese Einstellungen setzt man auch bei der aktuellen Version von Audacity (momentan Version 1.34) lieber über den Audiomixer des Betriebssystems.&lt;br /&gt;
Die Mitte des Programmfensters ist nach dem Start des Programmes noch leer und nur grau hinterlegt. Hier werden später die Aufnahmen in Wellenform dargestellt zu sehen sein.&lt;br /&gt;
Am unteren Rand der Programmoberfläche befinden sich eine Reihe von Eingabefeldern mit Zahlen. Diese bezeichnen jeweils den Start- und Endzeitpunkt einer Auswahl oder die aktuelle Position des Cursors. Sie spielen für die Tastaturbedienung des Programms aber keine große Rolle. Über eine Ausklappliste am linken unteren Rand kann man zusätzlich noch die Samplefrequenz verändern. Glücklicherweise ist die Voreinstellung (44100 Hz) aber für die meisten Projekte bereits richtig gesetzt und muss daher nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
Die Bedienung von Audacity ändert sich je nach aktiviertem Werkzeug. Sechs verschiedene Werkzeuge stehen zur Verfügung, welche man mit den F-Tasten F1 – F6 direkt auswählen kann. Für blinde Schüler ist nur Werkzeug 1 von Bedeutung.&lt;br /&gt;
==Bevor Sie anfangen …==&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie: Der Einstieg in den Audioschnitt verlangt viel von blinden Schülern. Sie müssen zahlreiche Tastenkombinationen auswendig lernen und sich in Konzepte hineindenken, die sich an den Bedürfnissen sehender Computerbenutzer orientieren. Das ist schwierig und braucht Zeit. Aus diesem Grund ist Schülermotivation oberstes Unterrichtsprinzip: Vor jeder Stunde sollte der Lehrer einige selbsterstellte Audiobespiele präsentieren, die durch Witz oder durch klangliche Besonderheiten hervorstechen. Dadurch werden jedem Schüler schnell die Möglichkeiten der Audiobearbeitung bewusst und es entsteht der Wunsch, die eigenen Ideen umsetzen zu können. Gleichzeitig müssen aber auch die dadurch entstehenden Schülererwartungen wieder gedämpft werden, damit die Schüler nicht nach ihren ersten Gehversuchen frustriert aufgeben. Für alle hier aufgeführten Unterrichtsvorschläge gilt: Es sind Angebote an die Schüler, keine Pflichtaufgaben. Vielleicht hat ein Schüler eine viel bessere Idee, welche er realisieren möchte. Lassen Sie den Schülern viel Zeit selbst zu experimentieren, dadurch lernen diese schneller als durch jede Erklärung. Leisten Sie vor allem bei Fragen zur Bedienung Hilfestellung und halten Sie sich ansonsten im Hintergrund. Audioschnittstunden sind unruhige Stunden. Die Schüler möchten viel herumlaufen und sich ihre Ergebnisse präsentieren, voneinander abschauen. Lassen Sie sie. Steigt der Geräuschpegel zu stark an, können Sie dies immer noch in einem Klassengespräch thematisieren und Regeln vereinbaren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 1 - Arbeiten in einer Tonspur==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… grundlegende Programmfunktionen zur Aufnahme und Wiedergabe kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Cursor verstehen und den Cursor gezielt in der Tonspur bewegen können.&lt;br /&gt;
*… den Cursor während der Wiedergabe versetzen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Zoom verstehen und bei Cursorbewegungen berücksichtigen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Auswahl verstehen, Auswahlbereiche festlegen und dabei gezielt Anfangs- und Endpunkte verschieben können.&lt;br /&gt;
*… Auswahlbereiche löschen, ausschneiden und an anderer Stelle einfügen können.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen einer Audiodatei und einem Projekt kennen.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen Speichern und Exportieren kennen und Projekte öffnen, speichern und exportieren können.&lt;br /&gt;
*… Bearbeitungsschritte Rückgängig machen können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Text auflesen, Störgeräusche (Husten, lautes Atmen etc.) herausschneiden und den Inhalt kürzen&lt;br /&gt;
*Aussagen gezielt verfälschen (Tagesschau Remix, „verrücktes“ Schulleiterinterview)&lt;br /&gt;
*Loops suchen und abspeichern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Barbaras Rhabarberbar===&lt;br /&gt;
====Einfache Tonaufnahme====&lt;br /&gt;
Ziel der ersten Audioschnittstunde ist es, den Schülern die grundlegenden Bedienkommandos vorzustellen. Der Lehrer hat in dieser Unterrichtsphase sehr viel zu tun. Zunächst gilt es, eine Aufnahme zu machen (Taste R) und diese wieder anzuhören (LEERTASTE). Hierbei werden schnell einzelne Probleme mit den Mikrofonen oder den Lautsprechern deutlich. Bei einem Schüler ist vielleicht der Mikrofon-Boost nicht aktiv (einzustellen in der Windows-Lautstärkeregelung für die Aufnahme) und die Aufnahme ist viel zu leise, beim anderen Schüler ist die Aufnahme völlig übersteuert, sodass zuerst einmal  die Aufnahmeempfindlichkeit herunter geregelt werden muss. Häufig sind auch Kabel noch nicht richtig angeschlossen. Sobald aber die Aufnahmen funktionieren, sind die Schüler für geraume Zeit mit sich selbst beschäftigt. Es wird viel mit der Stimme experimentiert und viel „Quatsch“ aufgesprochen. Die Schüler werden rasch bemerken, dass jede neue Aufnahme zusätzlich zur Vorherigen abgespielt wird. Daher sollten sie bereits jetzt das Tastaturkürzel UMSCHALT+C zum Schließen einer Spur kennenlernen. Auch die Funktionen zum Rückgängig-Machen STRG+Z und Wiederherstellen STRG+Y lassen sich hier gut einbringen. Wird den Schülern das Experimentieren langweilig, sollten Sie einen Text als Rohmaterial für die kommende Aufgabe, das Bereinigen von Audioaufnahmen, auflesen lassen. Gute Ergebnisse erreicht man mit Zungenbrechertexten, wie zum Beispiel dem im Internet leicht zu findenden Text „Barbaras Rhabarberbar“. Dabei dürfen die Schüler ruhig Fehler machen. Sobald sie sich verlesen, sollen sie den aktuellen Satz unterbrechen und ihn von vorne lesen, als wäre nichts passiert. Diese Fehler gilt es im nächsten Schritt mit Audacity zu beseitigen. Dazu müssen die Schüler lernen, den Cursor in der Tonspur zu bewegen und eine Auswahl zu markieren, der mit der Tastatur wahrscheinlich schwierigste Arbeitsgang in Audacity.&lt;br /&gt;
====Navigation in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Während der Wiedergabe können die Schüler den Cursor an die aktuell zu hörende Position in der Tonspur bewegen, indem sie das Tastaturkürzel UMSCHALT+A einsetzen. Die Wiedergabe wird dadurch automatisch unterbrochen und der Cursor versetzt. Wo er genau sitzt, kann man erhören, indem man die Wiedergabe erneut startet. Die Wiedergabe startet immer von der Position des Cursors. In den meisten Fällen muss manuell nachgestellt werden. Dafür stehen gleich mehrere Tasten beziehungsweise Tastaturkürzel zur Verfügung. LINKS und RECHTS bewegt den Cursor um eine sehr kleine Einheit, „ , “ und „ . “ (KOMMA und PUNKT) um etwas größere und UMSCHALT+, und UMSCHALT+. um große Einheiten nach links bzw. rechts. Hierbei kann es zu Problemen im Zusammenspiel mit dem Screenreader Jaws kommen. Jaws fängt jede Tastatureingabe ab, analysiert sie und führt sie erst mit leichter Verzögerung aus. Drückt ein Schüler zu schnell auf die Tasten oder hält eine Taste gar gedrückt, so kommt es innerhalb von Jaws zum „Stau“. Anschläge werden teilweise erst mit deutlicher Verspätung abgearbeitet. So bewegen die Schüler den Cursor dann leicht viel zu weit. Da in dieser Arbeitsphase eigentlich keine Screenreaderfunktionen benötigt werden, kann man Jaws getrost auch vorübergehend ausschalten. &lt;br /&gt;
====Markieren einer Auswahl====&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen in ihrer Aufnahme fehlerhafte Passagen löschen. Aus technischen Gründen ist es zu bevorzugen, dabei den Cursor zunächst hinter eine fehlerhafte Passage zu setzen und von dort aus den Bereich bis zum Anfang der fehlerhaften Passage zu markieren. Für das Markieren einer Auswahl benötigt man neue Tastaturkürzel und muss sich ein Konzept vor Augen halten. Jede markierte Auswahl hat einen Anfang und ein Ende. Es ist möglich, sowohl den Anfangspunkt als auch den Endpunkt einer Auswahl zu verschieben. Die Gesamtauswahl verändert in beiden Fällen ihre Größe. Sie sollten dies vor dem Unterricht in jedem Fall selbst mit der Tastatur einmal ausprobieren. Die Auswahl rechts erweitern Sie mit UMSCHALT+RECHTS und verringern Sie mit UMSCHALT+LINKS. Für den linken Rand der Auswahl kommt die STRG-Taste hinzu. Auswahl links erweitern mit STRG+UMSCHALT+LINKS, Auswahl links verringern mit STRG+ UMSCHALT+RECHTS. Um zu überprüfen, welchen Bereich man bereits markiert hat, startet man mit der Taste L oder mit UMSCHALT+LEERTASTE die Wiedergabe im Loop-Modus. In diesem wird in einer Dauerschleife nur der ausgewählte Bereich abgespielt. Um den Bereich anschließend wieder zu verändern, muss man die Wiedergabe mit der LEERTASTE vorher allerdings unterbrechen, eine hörbare Veränderung während der Wiedergabe ist in der derzeitigen Version noch nicht möglich. Sobald die fehlerhafte Passage vollständig markiert ist, kann sie mit ENTF gelöscht werden. Möchte man sie nur ausschneiden, um sie an einer anderen Stelle einzufügen, benutzt man STRG+X oder zum Kopieren STRG+C. Inhalte aus der Zwischenablage an der Cursorposition einfügen kann man mit STRG+V. Auch lange Atemzüge oder störende Huster können so entfernt werden. Stück für Stück entsteht so ein scheinbar perfekt aufgelesener Text.&lt;br /&gt;
====Hinein- und Herauszoomen====&lt;br /&gt;
Problematisch beim Bearbeiten vor allem längerer Aufnahmen kann es sein, dass die Einheiten, in denen der Cursor durch LINKS und RECHTS bewegt wird zu unpräzise sind. Dazu muss man wissen, dass Audacity versucht, die Tonspuren möglichst vollständig auf dem Bildschirm anzuzeigen. Damit eine lange Aufnahme auf dem Bildschirm Platz findet muss sie eng „zusammengeschoben“ werden. Eine Bewegung des Cursors durch LINKS oder RECHTS überspringt auf dem Bildschirm aber immer den gleichen Abstand. Ist eine Aufnahme eng zusammengeschoben, wird durch eine Bewegung des Cursors also ein größerer Zeitraum übersprungen als bei einer kurzen Aufnahme, die weniger eng dargestellt ist. Diesen Missstand kann man durch Zoomen, also durch das Vergrößern oder Verkleinern der Aufnahmedarstellung auf dem Bildschirm korrigieren. Die Aufnahme passt in einer vergrößerten Darstellung zwar nicht mehr vollständig auf den Bildschirm, dafür zeigt sie aber mehr Details. STRG + 1 zoomt in eine Aufnahme hinein, macht sie also größer, STRG+3 zoomt aus einer Aufnahme wieder heraus. Beide Funkionen kann man mehrfach hintereinander ausführen. Möchte man wieder zur ursprünglichen Darstellung zurückkehren so kann man dies mit dem Tastaturkürzel STRG+2.&lt;br /&gt;
====Projekt speichern====&lt;br /&gt;
Sind alle Fehler aus der Aufnahme beseitigt, wird es Zeit, die Arbeit zu speichern. An dieser Stelle müssen sich die Schüler mit dem Unterschied zwischen einem Projekt und einer einzelnen Audiodatei auseinandersetzen. Die meisten Schüler möchten am Ende ihrer Arbeit eine Audiodatei sehen, am bestem im MP3-Format, welche sie auf ihrem MP3-Spieler mit nach Hause nehmen können und dort präsentieren. Sobald sie aber versuchen über das Menü oder mit der Tastaturkombination STRG+S zu speichern, so erhalten sie lediglich eine Datei mit der Dateiendung .aup sowie ein gleichnamiges Unterverzeichnis mit dem ihr MP3-Gerät nichts anfangen kann. Sie haben ein Audacity Projekt gespeichert. Projektedateien und Ordner enthalten  - nach unseren Voreinstellungen - Kopien aller Dateien, die für das Projekt benötigt werden und merken sich die Position der Audiodateien zueinander. Hinzu kommen Informationen über Features wie Lautstärke und Panorama. Sie sind wie Sammelmappen, in denen einzelne Blätter eingeheftet sind. Projektdateien können nur von Audacity selbst (über das Menü oder mit STRG+O) geöffnet werden. Man speichert sie, um an einem anderen Tag an ihnen weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
====Als Audiodatei exportieren====&lt;br /&gt;
Möchte man seine Ergebnisse aber an Dritte weitergeben, so muss man sie erst in ein gängiges Audioformat, wie MP3, WAV oder OGG exportieren. Beim Exportieren werden alle Einzeldateien eines Projektes in eine Audiodatei zusammengemischt. Diese kann man dann weiterreichen, sie ist dafür aber nicht mehr veränderbar. Das Exportieren ist sehr leicht. Mit der Tastaturkombination UMSCHALT+E oder über das Menü DATEI –EXPORTIEREN (ALT+D,E) ruft man das Dialogfenster EXPORT-DATEI auf. Hier wählt man zunächst den Speicherort und den Namen, den die Datei erhalten soll und springt dann mit TAB oder der Tastaturkombination ALT+T auf die Ausklappliste DATEITYP. Mit AB oder AUF wählt man den gewünschten Dateityp aus und schließt den Vorgang mit EINGABE ab. Wer will, kann vorher noch über den Schalter OPTIONEN einige Einstellungen zur Audioqualität setzen, was aber in der Regel nicht notwendig sein sollte.&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Rückgängig: STRG + Z&lt;br /&gt;
Wiederherstellen: STRG + Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt speichern: STRG + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt öffnen: STRG + O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt exportieren: UMSCHALT + E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grundlegende Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Stop/Wiedergabe: LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedergabe (endlos): L oder UMSCHALT + LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme:						R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Cursor bewegen====&lt;br /&gt;
Cursor nach links: LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor nach rechts: RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt links: KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt rechts: PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt links: UMSCHALT + KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt rechts: UMSCHALT + PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor an den Anfang setzen: POS1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor ans Ende setzen: ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor während der Wiedergabe setzen: UMSCHALT + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl erstellen====&lt;br /&gt;
Alles auswählen: STRG + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts erweitern: UMSCHALT +  RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts verringern: UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links erweitern: STRG + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links verringern: STRG + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl Cursorposition bis Anfang: UMSCHALT + UMSCHALT + POS1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl bearbeiten====&lt;br /&gt;
Auswahl löschen: ENTF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl ausschneiden: STRG + X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl kopieren: STRG + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl einfügen: STRG + V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Tonspur schließen: UMSCHALT + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzoomen: STRG + 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normal (1 zu 1): STRG + 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszoomen: STRG + 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 2 - Tonmanipulation – Effekte und Filter==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… die Begriffe Effekt und Filter kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… die Funktion verschiedener Effekte und Filter kennenlernen und diese gezielt auf Auswahlbereiche einsetzen.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Experimente mit der eigenen Stimme durchführen, beispielsweise Tonhöhen- oder Geschwindigkeitsmanipulationen&lt;br /&gt;
*Musikstücke durch den Einsatz von Effekten bis zur Unkenntlichkeit verändern (Echo, rückwärts abspielen etc.)&lt;br /&gt;
*Ein Interview aufnehmen und verfremden oder ernsthaft klanglich aufbessern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Der Schulleiterschlumpf===&lt;br /&gt;
Der Bereich der Tonmanipulation durch Effekte und Filter lässt sich mit Schülern gut spielerisch erarbeiten. Diese haben beispielsweise großen Spaß daran, ihren Schulleiter stimmlich in einen Schlumpf zu verwandeln. Ein einmal erwachter Spieltrieb setzt ungeahnte Energien frei, die zu erstaunlichen Ergebnissen führen.  &lt;br /&gt;
Zur Gewinnung von authentischem Sprachmaterial kann man die Schüler mit einem Minidiscrecorder oder einer - digitalen -  Videokamera durch die Schule schicken. Quasi nebenbei lernen sie dabei etwas über Interviewtechnik, sowie den Umgang mit verschiedenen Audiogeräten im Zusammenspiel mit dem Computer. Als Ausgangsmaterial dient idealerweise ein unter einem Vorwand erschlichenes Interview mit dem Schulleiter oder der Schulleiterin. Es hat sich gezeigt, dass die Experimentierfreude umso größer ist, je höher die entsprechende Person innerhalb der schulischen Hierarchie steht.&lt;br /&gt;
====Effekte anwenden====&lt;br /&gt;
Nachdem die Schüler ihren O-Ton in Audacity überspielt haben, wird – wie weiter oben ausgeführt – zunächst ein Ausschnitt der Tonspur markiert. Unter dem Menüpunkt EFFEKTE (ALT+E) lassen sich zahlreiche Effekte auswählen. Nur wenige Effekte (z.B. Rückwärts, Aus- und Einblenden) werden allerdings unmittelbar und ohne weitere Einstellungen auf die Auswahl angewendet. Die meisten anderen bieten eine Fülle von Einstellungsparametern und öffnen bei ihrem Aufruf eigene Dialogfelder mit Eingabefeldern und Schiebereglern. Allerdings sind diese nicht immer ins Deutsche übersetzt oder leicht für einen Laien zu verstehen. Ermutigen Sie die Schüler daher, zunächst die voreingestellten Werte zu testen und danach frei mit den Einstellungen zu experimentieren. Wie gewohnt springt man mit TAB zwischen den einzelnen Optionen hin und her.&lt;br /&gt;
Die meisten Effekte lassen sich glücklicherweise durch den Schalter VORHÖREN testen. Dieser wendet den Effekt laut Voreinstellung auf drei Sekunden Audiomaterial an und spielt dieses ab, ohne aber das Dialogfenster zu schließen. Anschließend kann man die Einstellungen weiter verändern oder den Effekt über den Schalter OK auf die vorher gesetzte Auswahl anwenden. Ist das Ergebnis wider Erwarten doch nicht zufriedenstellend, so lässt sich der Effekt durch die Tastaturkombination STRG+Z gefahrlos wieder rückgängig machen. Durch dieses „learning by doing“- lernen die Schüler sehr schnell und im wahrsten Sinn „effektiv“ alle zur Verfügung stehenden Effekte und Filter kennen.&lt;br /&gt;
Wundern Sie sich daher nicht, wenn Ihr Schulleiter innerhalb kürzester Zeit beeindruckende Metamorphosen vom piepsenden Schlumpf zum tiefsten Bariton durchmacht. Auch rückwärts abgespielt, oder mit Echo versehen, gibt die Führungsperson klanglich stets eine gute Figur ab.&lt;br /&gt;
Zum Schluss soll noch kurz auf den Unterschied zwischen einem Effekt und einem Filter eingegangen werden. Die beiden Begriffe werden häufig synonym verwendet, da sie in ihrer Arbeitsweise sehr ähnlich sind. Beide benutzen mathematische Verfahren, um Audiomaterial klanglich zu verändern. Während die Hauptaufgabe eines Effektes aber eher darin liegt, einen Klang „interessanter“ wirken zu lassen, versucht ein Filter gewisse Aspekte eines Klanges zu verstärken oder abzuschwächen. Dies wird zum Beispiel eingesetzt, um eine Stimme deutlicher hörbar zu machen und gleichzeitig störendes Rauschen zu unterdrücken. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
keine neuen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 3 - Arbeiten mit mehreren Tonspuren und Tongeneratoren==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… zwischen einzelnen Tonspuren wechseln und diese aus- bzw. abwählen können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren stumm oder solo schalten können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren mit Namen versehen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Panorama kennenlernen und Einstellungen der Tonspur wie Lautstärke oder Panorama verändern können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Tongenerator kennenlernen und mit einem Tongenerator gezielt Audiospuren erstellen können.&lt;br /&gt;
*… zwischen ausgewählten und abgewählten Spuren unterscheiden können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Karaoke singen &lt;br /&gt;
*einen Kanon mit sich selbst aufnehmen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen mit Musikinstrumenten einspielen, dazu einen Click-Track als Taktgeber nutzen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen bezüglich Panorama und Lautstärke anpassen&lt;br /&gt;
*Vergleich der eigenen Stimme beim Singen eines Tons mit dem mathematisch reinen Klang einer Sinusschwingung aus dem Tongenerator&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Let‘s make music===&lt;br /&gt;
Für musikalisch interessierte Schüler ist das Aufnehmen und Bearbeiten eigener Musik motivierend. Dieser Schwung kann mit Audacity für den Musikunterricht genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Prinzip der „Spuren“&lt;br /&gt;
Zuerst ist es wichtig, den Schülern das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung zu erklären. Aus eigener Erfahrung kennen Sie sicherlich den Ärger, wenn durch einen einzigen Versprecher während einer Hörspielaufnahme mit Kassettenrekorder die Aufnahme quasi wertlos wird. Mit Audacity kann das nicht passieren, denn anders als beim Kassettenrekorder wird bei Audacity nicht bei jeder Aufnahme gleich das endgültige Produkt erstellt. Das Klangergebnis, das man beim Abspielen aus dem Lautsprecher hört, setzt sich aus vielen Teilaufnahmen – sogenannten Spuren – zusammen. Bei mehrmaliger Aufnahme wird die neue Aufnahme nicht einfach in das Bisherige integriert, sondern wird als eigene, neue „Spur“ hinzugefügt. Das hat den großen Vorteil, dass jede Spur einzeln bearbeitet werden kann: Sie kann im Ganzen oder in Teilen wieder gelöscht werden, sie kann in der Lautstärke angehoben oder abgesenkt werden, und sie kann mit Effekten versehen werden.&lt;br /&gt;
Sehenden Schülern erschließt sich das Prinzip der Spuren über den Bildschirm: Bei jeder neuen Aufnahme zeigt der Bildschirm die neue Spur in einem waagerechten Feld, in dem der Cursor parallel zu den bereits bestehenden Spuren läuft. Blinde Schüler können dieses Prinzip durch Analyse der Programmbedienung verstehen: Bei einer neuen Aufnahme zeigt die Braillezeile automatisch die dafür neu angelegte Spur an. Durch Drücken der AUF-Taste kann man beobachten, dass die vorherige Teilaufnahme ebenfalls erhalten geblieben ist. Allgemein kann zwischen den einzelnen Spuren mit den AUF- und AB-Tasten hin- und hergewechselt werden.&lt;br /&gt;
====Benennen einer Tonspur====&lt;br /&gt;
Audacity benennt jede neue Spur mit dem gleichbleibenden Namen „Tonspur“, was die Orientierung für blinde Menschen schwierig macht. Zur besseren Orientierung sollte daher jede Spur umgehend mit einem eigenen Namen versehen werden. Dazu öffnet man in der gewünschten Spur mit UMSCHALT+M das Kontextmenü der Tonspur und bewegt sich mit der AB-Taste um eins nach unten zum Eintrag „Name der Spur“. Durch Drücken von EINGABE öffnet sich das Dialogfenster SPURNAME. Der allgemeine Titel „Tonspur“ ist bereits markiert und kann durch Tippen eines neuen Namens, wie beispielsweise „Gesang Fabienne“, ersetzt werden.&lt;br /&gt;
====Arbeiten in den Spuren====&lt;br /&gt;
In jeder Spur kann mit dem Cursor genauso navigiert, markiert und ausgeschnitten werden wie es in Schritt 1 erklärt wurde.&lt;br /&gt;
Entspricht eine Aufnahme nicht den Wünschen, kann man ihre Spur durch UMSCHALT+C löschen.&lt;br /&gt;
Möchte man sich eine Spur alleine anhören, werden durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm geschaltet und nur die gerade markierte Spur wird abgespielt. Durch wiederholtes Drücken von UMSCHALT+S sind wieder alle Spuren zu hören.&lt;br /&gt;
Genauso kann eine Spur auch stumm geschaltet werden: Durch UMSCHALT+U hört man beim Abspielen alle anderen Spuren, nur die markierte nicht.&lt;br /&gt;
Beispiele aus dem Schulalltag:&lt;br /&gt;
====Karaoke====&lt;br /&gt;
Zum Einstieg in die Arbeit mit mehreren Spuren bietet sich das beliebte Partyspiel „Karaoke“  an: Ein bekannter Musiktitel wird vom Lehrer als MP3-Datei in eine Spur eingefügt (siehe Schritt 4). Diese Spur sollte vom Schüler mit UMSCHALT+M in „Playback“ umbenannt werden. Im Anschluss daran darf der Schüler seine Künste zeigen: Er singt in Spur 2, während er im Kopfhörer die Playbackspur hört. Jeder Schüler hat einige Minuten Zeit, eine gute Version zu erzeugen. Bei Nichtgefallen kann er die Spur entweder mit UMSCHALT+U stumm schalten oder sie gleich mit UMSCHALT+C löschen. Am Ende der Einheit darf jeder Schüler in einem Casting seine beste Version vorstellen. &lt;br /&gt;
====Kanon====&lt;br /&gt;
Im Musikunterricht ist der Kanon eine beliebte Einführung in das mehrstimmige Singen. Was in der Realität nicht geht, wird nun möglich: Über Audacity kann man ganz leicht einen Kanon mit sich selbst singen. Spur für Spur werden die einzelnen Stimmen nacheinander eingesungen und dabei gleichzeitig angehört.&lt;br /&gt;
====Mini-Tonstudio für die Klassenband====&lt;br /&gt;
Experten können den PC an die schuleigene Verstärkeranlage anschließen (z.B. über den AUX-Anschluss) und eröffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten der Musikaufnahme, beispielsweise Keyboard, Gitarre, E-Drums oder Gesang. Jeder Musiker bekommt seine eigene Spur und hat damit die Möglichkeit, missratene Beiträge zu löschen und zu verbessern. Möchte der Musiker nur seine Spur anhören, kann er durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm schalten. Durch erneutes Drücken von UMSCHALT+S hebt er diese Auswahl wieder auf.&lt;br /&gt;
====Click-Track====&lt;br /&gt;
Gerade für das eigene Singen und Musizieren hat Audacity ein nützliches Werkzeug bereit: Der Click-Track ist ein komfortables, leistungsfähiges Metronom, das aber weit über die bekannten Möglichkeiten des Metronoms hinausgeht. Einen Click-Track kann man über das Menü ERZEUGEN (Alt+Z) und dem Menüeintrag CLICK-TRACK FINISHED... erstellen. Es öffnet sich das Dialogfenster CLICK-TRACK FINISHED... Mit TAB kann dort zwischen verschiedenen Einstellung hin- und hergewechselt werden: Das Tempo, die Schläge pro Takt, die Sounds der Clicktöne und andere. Bei jeder Einstellungsmöglichkeit gibt es eine Zahl, die über Tasteneingaben veränderbar ist und einen Schieberegler, der mit RECHTS und LINKS bewegt werden kann. Für Schüler ist der 3/4 Takt bisweilen problematisch: Daher sollten sie als Hilfe einen Click Track mit diesem Takt erzeugen. Dafür stellt man BEATS PER MEASURE auf 3 und bestätigt mit EINGABE. Audacity erstellt nun eine neue Spur, die einen sauberen 3/4 Takt vorgibt. Diese Spur sollten sie am besten gleich wieder mit UMSCHALT +M in „Click-Track“ umbenennen. Möchte man beim Abspielen oder zum Exportieren in eine Audiodatei die störenden Klicks ausschalten, stellt man mit UMSCHALT+U die Spur einfach stumm.&lt;br /&gt;
====Das Problem der Latenz====&lt;br /&gt;
Beim Anhören von Mehrspuraufnahmen tritt je nach Hardwareausstattung möglicherweise ein unangenehmes Problem auf: Die Spuren laufen um ein paar Millisekunden versetzt und alles hört sich daher falsch an. Diese minimale Zeitverschiebung nennt man Latenz, sie entsteht bei einer Aufnahme mit gleichzeitiger Wiedergabe der anderen Tonspuren. Während der Computer die Signale der abzuspielenden Spuren an die Lautsprecher schickt, nimmt er zeitgleich das Aufzunehmende analoge Signal über die Soundkarte auf. Bevor es gespeichert werden kann, muss es zunächst digital gewandelt werden. Dafür wird die Zeit benötigt, die sich nachher als Latenz bemerkbar macht. Je nach Programm, Soundkarte, Betriebssystem, Arbeitsspeicher und Prozessor kann die Höhe der Latenz unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
Das Problem der Latenz lässt folgendermaßen beheben:&lt;br /&gt;
#Man nimmt einen Click-Track auf.&lt;br /&gt;
#Man nimmt passend zu dem Click-Track eine möglichst prägnante weitere Spur auf.&lt;br /&gt;
#Im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN (zu erreichen über das Menü BEARBEITEN – EINSTELLUNGEN) wählt man unter dem Eintrag AUDIO E/A die Option ZUSÄTZLICHE LATENZ-KORREKTUR (oder latency correction). Hier kann man die Zeitdifferenz zwischen den beiden Spuren in Millisekunden angeben. Dadurch wird nach der Aufnahme die Spur sofort um diesen Wert verschoben. Dabei muss beachtet werden, in welche Richtung korrigiert werden muss. Positive Zahlen (z.B. +80) lassen die neuen Spuren um diesen Wert später beginnen, negative Zahlen (-80) entsprechend früher.&lt;br /&gt;
====Abmischen einer Audioaufnahme====&lt;br /&gt;
Nachdem man mehrere Spuren mit Gesang, Instrumenten, Playbacks oder ähnlichem aufgenommen hat, geht es an die Feinabstimmung, das sogenannte Abmischen. Natürlich hat Audacity nicht so viele Funktionen wie professionelle Studioprogramme, aber mit der spurspeziellen Lautstärkeregelung und dem „Panorama“ lässt sich bereits vieles erreichen:&lt;br /&gt;
Die Lautstärke der einzelnen Spur wird mit ALT+UMSCHALT+AUF im Vergleich zu den anderen Spuren erhöht und mit ALT+UMSCHALT+AB reduziert. So können beispielsweise leise Mädchenstimmen und kräftige Jungenstimmen angeglichen werden.&lt;br /&gt;
Gerade bei einem Kanon kann es ein schöner Effekt sein, wenn die eine Stimme von rechts, die andere von links erklingt: Man nennt das „das Panorama“. Für jede Spur lässt sich einzeln einstellen, aus welcher Richtung sie klingen soll. Mit ALT+UMSCHALT+LINKS kann man die markierte Spur in 10 Stufen nach links und mit ALT+UMSCHALT+RECHTS entsprechend nach rechts verschieben.&lt;br /&gt;
====Einen künstlichen Ton mit dem Tongenerator erstellen====&lt;br /&gt;
Mit einem Tongenerator kann den Schülern auf spielerische Weise der Unterschied zwischen einem natürlichen Ton und einem künstlich erzeugten verdeutlicht werden. Einen Generator für gleichförmige Schwingungen findet man im Menü ERZEUGEN (Alt+Z) unter dem Menüeintrag TONGENERATOR. Wenn die Einstellungen ohne Änderungen übernommen werden, erzeugt Audacity in einer eigenen Spur einen Sinus-Ton mit der Tonhöhe A. In unterschiedlichen Spuren können nun jeweils unterschiedliche Instrumente und die Stimme ebenfalls den Ton A erzeugen: Für Schülern mit einem Sehrest, kann es interessant sein, die Bilder der Schwingungen zu vergleichen. Weitere Beobachtungsaufgaben sind im Physikunterricht interessant: Wie ändert sich beispielsweise ein Ton, wenn die Frequenz oder die Amplitude verändert wird?&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Fokus zur vorherigen Spur bewegen: AB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fokus zur nächsten Spur bewegen: AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur wählen: EINGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur benennen: UMSCHALT + M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur stumm schalten: UMSCHALT + U&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur auf solo schalten: UMSCHALT + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke erhöhen: ALT + UMSCHALT + AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke reduzieren: ALT + UMSCHALT + AB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach links: ALT + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach rechts: ALT + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 4 - Importieren und Arrangieren verschiedener Audiodateien==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… Audiodateien in ein Projekt importieren können.&lt;br /&gt;
*… eine Audiodatei in ihrer Spur an die Position des Cursors verschieben können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Erstellung eines Hörspiels oder eines „Sendung mit der Maus“ Beitrags&lt;br /&gt;
*Nachvertonung eines Witzes&lt;br /&gt;
*Remix aus den Lieblingsliedern erstellen&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Nachvertonung eines Witzes===&lt;br /&gt;
Das Arrangieren von Audiodateien setzt voraus, dass der Schüler einen Großteil der oben beschriebenen Techniken sicher beherrscht. Sieht man einmal vom Tastaturkürzel STRG+I zum Importieren von Audiodateien ab (eine Funktion, die sich auch leicht über das Menü DATEI aufrufen lässt), sollten alle wichtigen Kürzel mittlerweile bekannt sein. Die Tücke steckt bei dieser Aufgabe eher im Detail. Sie erfordert ein gutes Vorstellungsvermögen von dem, was sich auf dem Bildschirm abspielt. &lt;br /&gt;
Die meisten Programme zum mehrspurigen Audioschnitt setzen verschiedene Audiospuren ein, die sie thematisch sortieren: Eine Spur für den Sprecher, eine Spur für die Hintergrundmusik, eine Spur für spezielle Effekte, wie zum Beispiel das Knarzen einer Tür und eventuell weitere Spuren für weitere Spezialaufgaben. Die verschiedenen Audiodateien werden dann auf den Spuren angeordnet, in der gleichen Spur meisten mehrere. Diese  Arbeitsweise ermöglicht eine gute Übersicht und schnelles Arbeiten, zumindest für sehende Menschen. Audacity ermöglicht ein Arbeiten nach dem gleichen Prinzip und zumindest theoretisch ist dies auch für blinde Menschen möglich. Doch während sehende Benutzer die Audiodateien einfach mit der Maus an ihre Position ziehen, ist dies für blinde Benutzer nicht möglich. Sie müssen mühsam jede Audiodatei über die Zwischenablage an die richtige Stelle in der Tonspur kopieren. Dies funktioniert gut, solange keine nachträglichen Änderungen eingearbeitet werden müssen. Spätestens dann aber wird es schwierig, eine bestimmte Audiodatei auf der Spur zu finden und zu bearbeiten. Schon die nachträgliche Anpassung der Lautstärke wird so zum Problem, vom Verschieben der Datei ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Leichter ist das möglich, wenn man für jede Audiodatei eine eigene Spur verwendet. Spuren lassen sich wie bereits geschildert mit Namen versehen und sind dadurch gut zu erkennen. Auch die Lautstärke lässt sich für die ganze Spur sehr einfach anpassen. &lt;br /&gt;
Um aber überhaupt verschiedene Audiodateien zu arrangieren zu können, müssen diese erst einmal auf den Computer und dann in das Audacity-Projekt hineinkommen. Es müssen also mehrere Vorarbeiten geleistet werden. Gehen wir von der Unterrichtsaufgabe aus, einen Witz nachzuvertonen und mit Geräuschen zu aufzulockern.&lt;br /&gt;
====Suche nach Klängen====&lt;br /&gt;
Zunächst benötigen wir einen geeigneten Witz und müssen diesen mit Audacity aufnehmen. Desweiteren benötigen wir geeignete Geräusche. Für diese bietet sich das Internet als Quelle an. Eine blind sehr gut navigierbare Suchmaschine für verschiedene Klänge ist http://findsounds.com. Die Seite ist jedoch nur englischsprachig, was für jüngere Schüler ein Problem darstellen kann. Die Suchmaschine ermöglicht ein Vorhören ihrer Suchergebnisse, sowie den direkten Download der gefundenen Dateien. Diese speichert man am besten in ein eigenes Verzeichnis auf der Festplatte ab. Gerade bei jüngeren Schülern, die vielleicht noch nicht so geübt in der Navigation auf Webseiten sind, ist es sinnvoll eine kleine Auswahl an Klängen direkt bereitzustellen. Andererseits ist das Suchen nach Klängen auch eine sehr motivierende Aufgabe, mit welcher die Schüler das Surfen im Internet üben können. Man kann dafür leicht eine ganze Unterrichtsstunde einplanen. Da der Inhalt der Audiodateien dieser Suchmaschine selten leicht am Dateinamen zu erkennen ist, sollten die Dateien umbenannt werden. Statt dslf20.wav also lieber „quietschende Autoreifen.wav“, dies erleichtert die Arbeit später immens.&lt;br /&gt;
====Importieren von Audiodateien====&lt;br /&gt;
Wir gehen nun davon aus, dass Audacity gestartet und der aufgesprochene Witz in einer Tonspur geöffnet ist. Nun werden wir Stück für Stück die Audiodateien in unser Projekt importieren. Entweder über die Tastaturkombination STRG+I oder über das Menü DATEI – IMPORTIEREN – AUDIO (ALT+D,I,A) öffnen wir das Dialogfeld zum Dateiimport und wählen mit diesem die erste zu importierende Datei aus. Theoretisch können dies auch gleichzeitig mehrere Dateien sein. Der Einfachheit halber beschränken wir uns aber zunächst auf eine einzige. Die Datei wird nach ihrem Import in einer neuen Tonspur angezeigt. Die Tonspur übernimmt dabei automatisch den Namen der Datei und ist dadurch leicht zu erkennen.&lt;br /&gt;
====Verschieben einer Audiodatei in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Nun muss die frisch importierte Audiodatei an ihren Bestimmungsort in unserem Projekt bewegt werden. Am einfachsten startet man die Wiedergabe mit LEERTASTE und drückt UMSCHALT+A sobald man die Stelle erreicht hat, an welcher die Datei platziert werden soll. Der Cursor wird sofort an diese Stelle gesetzt und die Wiedergabe unterbrochen. Mit RECHTS oder LINKS kann man bei Bedarf noch weitere Positionskorrekturen vornehmen. Nun stellt man sicher, dass der Fokus auf der Tonspur sitzt, welche man verschieben möchte. Die Braillezeile zeigt den Namen der Spur an. Ist man sich nicht sicher, wechselt man mit AB und AUF die Spuren und bekommt dabei die Spurnamen angesagt. Die Sprachausgabe sagt bei jeder Spur an, ob diese ausgewählt ist. „Tabelle Spur Ausgewählt Reihe“, bezeichnet eine ausgewählte Tonspur, „Tabelle Spur Reihe“ eine nicht ausgewählte Tonspur. An- und abwählen kann man Tonspuren mit EINGABE. GANZ WICHTIG! Die zu verschiebende Audiospur MUSS die einzige ausgewählte Spur sein, ansonsten werden alle weiteren ausgewählten Spuren mit ihr verschoben. Um die Datei nun endlich zu verschieben, wechseln wir in das Menü auf den Menüpunkt SPUREN – TONSPUREN AUSRICHTEN – ANFANG AN CURSOR AUSRICHTEN (ALT+S,T,C). Die Datei wird nun ohne weitere Rückfrage verschoben. Nach dem Verschieben sollte die Spur sofort wieder durch Drücken von EINGABE abgewählt werden, um ein späteres versehentliches Verschieben auszuschließen.&lt;br /&gt;
Mit allen weiteren Dateien verfährt man nun analog. Sie werden importiert, der Cursor an die Position gesetzt und dann verschoben. Wie weiter oben beschrieben, kann jede Spur selbstverständlich in der Lautstärke oder im Panorama angepasst oder mit einem Effekt versehen werden. Letzter Schritt ist wie immer der Export in eine einzelne Audiodatei, so wie oben bereits beschrieben. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Audio Importieren: STRG + I&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Audacity&amp;diff=2683</id>
		<title>Audacity</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Audacity&amp;diff=2683"/>
		<updated>2008-04-25T09:23:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Hier erscheint in Kürze die Langversion zum Artikel aus Blind-Sehbehindert Heft 2 2008 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Medienberatungszentrum Ilvesheim - D. Platte, M. Pöckler, E. Rüger&lt;br /&gt;
=Produzent statt Konsument - Audioschnitt mit blinden Schülern=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langversion des bereits in Blind-Sehbehindert erschienenen Artikels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschen haben das Bedürfnis, ihrer eigenen Kreativität Ausdruck zu verleihen. Dieser Kreativität Raum zu verschaffen ist eine Aufgabe der Erziehung. Dies gilt in besonderem Maße in einer Sonderschule für blinde und sehbehinderte Schüler, da die Entfaltungsmöglichkeiten durch die Sehschädigung eingeschränkt sind. Behinderungsbedingt kommt dem Hören hier eine große Bedeutung zu. Musik und Musikunterricht sind daher wichtige Eckpfeiler der Schulausbildung. Es verwundert nicht, dass auch von Hörbüchern und Hörspielen eine große Faszination für sehgeschädigte Schüler ausgeht. Während aber im Bereich der Musik zahlreiche Angebote bestehen, bei denen ein Schüler selbst aktiv werden kann, werden Hörbücher und -spiele eher konsumiert. Grund dafür ist nach Ansicht des Autors weniger mangelndes Interesse als mangelnde Möglichkeiten. Dem kann die Schule entgegenwirken. Computer sind an Schulen für blinde und sehbehinderte Schüler bereits weiter verbreitet als an Regelschulen, sie sind hier alltägliches Werkzeug. Was spricht also dagegen, mit dem Computer die Kreativität im Bereich des Hörens zu unterstützen? Bisher leider die Möglichkeiten oder die Kosten. Auch wenn Computer seit Jahren mit Soundkarten ausgestattet sind und die notwendige Rechenleistung für Audiobearbeitung mitbringen, so war diese bislang vor allem eine Domäne sehr grafisch orientierter Programme, welche für blinde Menschen nicht zugänglich waren. Die wenigen zugänglichen Programme, wie zum Beispiel Cakewalk Sonar oder Adobe Audition, richten sich sowohl preislich als auch von der Bedienung her eher an professionelle Musiker als an Schulen und Schüler.&lt;br /&gt;
==Audacity==&lt;br /&gt;
Eine kurze Vorstellung des Programms: Audacity ist ein mehrspurfähiger Audioeditor, der sich zwar in seinen Funktionen (noch) nicht mit den oben erwähnten Programmen messen kann, aber bereits im jetzigen Entwicklungsstand erstaunliche Möglichkeiten bietet. Vor allem ist das Programm auch von blinden Anwendern einfach zu bedienen. Mit einigen kleineren Anpassungen an der Tastenbelegung lassen sich die meisten Funktionen komfortabel aufrufen. Die Bedienung bleibt dabei aber immer so einfach, dass man sie Schülern der Sekundarstufe ohne weiteres zumuten kann. Da das Programm ständig weiterentwickelt wird und die Nutzung durch blinde Menschen von den Programmierern ganz offensichtlich unterstützt wird (dies lässt sich aus den Einträgen der Versionsänderungen erkennen) wird sich die Zugänglichkeit in Zukunft vermutlich noch verbessern. Auch die Möglichkeit, jedem Schüler das Programm mit nach Hause geben zu können ohne damit gegen Gesetze zu verstoßen, macht es für den Einsatz in der Schule interessant.&lt;br /&gt;
Mit Audacity lassen sich viele spannende und vor allem auch für Schüler sehr motivierende Unterrichtsideen umsetzen. Schnitt eines Interviews, Manipulationen an den Aussagen eines Interviewpartners, Vertonung eines Witzes, Erstellung eines Radio-Kurzbeitrags, wie zum Beispiel zur „Sendung mit der Maus“ oder gar Erstellung eines ganzen Hörspiels. Genauso möglich sind mehrspurige Musikaufnahmen (Ein-Mann-Band), Remixe der Lieblingslieder sowie das Finden von Loops.&lt;br /&gt;
Im Folgenden sollen diese Ideen für den Unterrichtsalltag vorgestellt werden. Dabei werden auch Vorschläge zur Bedienung und zur Anpassung der Tastenbelegung gemacht. Um die Beispiele nachvollziehen zu können, sollten Sie ein Headset mit Mikrofon benutzen, wie Sie es für wenige Euro in jedem Technikladen kaufen können.&lt;br /&gt;
==Beschaffung und Installation==&lt;br /&gt;
Wie bereits oben erwähnt ist Audacity ein OpenSource-Projekt - man kann es also kostenlos von der Homepage http://audacity.sourceforge.net herunterladen. Es stehen mehrere Varianten von Audacity zur Verfügung: eine als stabil gekennzeichnete Version mit niederer Versionsnummer und die jeweils aktuelle Testversion mit höherer Versionsnummer. Letztere können bedenkenlos verwendet werden, da sie hinreichend stabil und auf dem technisch neusten Stand sind. Manche der in diesem Artikel beschriebenen notwendigen Funktionen sind in früheren Versionen nicht enthalten oder für blinde Menschen nicht zugänglich. Neben der Wahl zwischen Testversion und stabiler Version kann man sich auch zwischen einer Installationsversion und einem ZIP-Archiv entscheiden. Beide enthalten identische Versionen von Audacity. Die Installationsversion fügt lediglich Verknüpfungen in das Startmenü ein und registriert das Dateiformat .aup für Audacity-Projekte. Das ZIP-Archiv hingegen kann man an jeden beliebigen Ort entpacken, zum Beispiel auch auf einen USB-Stick zum Mitnehmen. Es ist von dort aus uneingeschränkt lauffähig.&lt;br /&gt;
===MP3-Encoder nachrüsten===&lt;br /&gt;
Wer später MP3-Dateien mit Audacity produzieren möchte, muss sich zusätzlich den LAME Encoder von http://lame.buanzo.com.ar/ herunterladen. Genau genommen wird nur die Datei lame_enc.dll benötigt. Sobald man das erste Mal eine MP3-Datei erzeugen will, wird man nach dem Speicherort dieser Datei gefragt. Theoretisch kann sie in einem beliebigen Ordner auf dem Computer liegen, der Einfachheit halber sollte man sie aber im Audacity-Installationsordner abspeichern. Die Unterstützung für MP3 muss auf diesem Wege nachgerüstet werden.&lt;br /&gt;
===Erweiterungen - Plugins===&lt;br /&gt;
Wer möchte, kann Audacity außerdem noch mit einer Reihe von Plugins für Audioeffekte erweitern, die man ebenfalls über die Homepage des Projektes beziehen kann. Die Plugins müssen in das Verzeichnis PLUG-INS im Audacity-Installationsordner kopiert werden. Die Beschreibungen dieses Artikels beziehen sich auf eine angepasste Tastaturbelegung. Diese kann man sich unter http://adressezutastaturbelegung.de herunterladen. Wie sie in das Programm eingebunden werden kann erklärt das nächste Kapitel. &lt;br /&gt;
==Konfiguration==&lt;br /&gt;
===Erster Programmstart===&lt;br /&gt;
Nach der Installation starten Sie Audacity zum ersten Mal. Am besten verzichten Sie spätestens ab diesem Zeitpunkt auf Ihre Maus, so wird es Ihnen später leichter fallen, Ihren Schülern die Programmbedienung mit der Tastatur zu erklären. Zunächst werden Sie gefragt, ob die Dateiendung für Audacity Projekte .AUP mit Audacity verknüpft werden soll, so dass beim Öffnen einer solchen Datei automatisch Audacity gestartet wird. Dies sollten sie bejahen indem sie EINGABE drücken. Danach wird nach der Sprache gefragt, in welcher die Menüs angezeigt werden sollen. Mit AB oder AUF wählen Sie Ihre gewünschte Sprache. Dieser Artikel geht davon aus, dass Sie Deutsch als Sprache wählen. Bestätigen sie mit EINGABE. Im danach erscheinenden Dialogfenster mit dem Hinweis des Tages sollten Sie den Auswahlschalter bei DIESEN DIALOG NICHT MEHR ANZEIGEN setzen, um nicht bei jedem Programmstart ein Hinweisfenster schließen zu müssen. Springen Sie den Auswahlschalter mit TAB an, setzen Sie die Option mit der LEERTASTE und bestätigen Sie danach mit EINGABE.&lt;br /&gt;
===Einbinden der Tastaturanpassungen===&lt;br /&gt;
Zunächst sollten Sie Audacity die vom Autor vorgeschlagene Tastaturbelegung beibringen. Gehen sie mit ALT in die Menüzeile und navigieren Sie dort mit RECHTS oder LINKS auf den Menüeintrag BEARBEITEN. Öffnen Sie das Menü mit EINGABE und navigieren Sie dann mit AUF oder AB zum Menüeintrag EINSTELLUNGEN. Alternativ können Sie auch die Tastatursequenz ALT+B, S verwenden. Es öffnet sich hierauf das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN. Drücken Sie so oft TAB, bis der Cursor in der Strukturansicht steht und navigieren Sie mit AB oder AUF zum Eintrag TASTATUR. Springen Sie nun mit TAB zum Schalter LADEN… und bestätigen Sie mit EINGABE. Es öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Dieses Fenster kann unterschiedlich aussehen, je nachdem, welche Windows-Version Sie verwenden, sollte aber jedem Schüler bereits aus andern Programmen bekannt sein. Navigieren Sie zum Ordner, in dem Sie die Datei (Audacity-keys.xml) mit der angepassten Tastaturbelegung abgelegt haben, wählen Sie die Datei aus und drücken Sie EINGABE. Das Dialogfeld müsste sich daraufhin wieder schließen und Audacity eine Erfolgsmeldung ausgeben („Lade 162 Tastatur-Shortcuts“). Bestätigen Sie erneut mit EINGABE und Sie befinden sich wieder im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN.&lt;br /&gt;
===Einbinden des MP3-Encoders===&lt;br /&gt;
Bevor das Dialogfeld wieder geschlossen wird, sollten Sie Audacity noch den Pfad zum MP3-Encoder LAME mitteilen, damit sich später MP3-Dateien erstellen lassen. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag AUDIO FILES. Von hier springen sie mit TAB zum Schalter SUCHE BIBLIOTHEK. Es öffnet sich das Dialogfeld MP3 EXPORTIEREN, das darüber informiert, warum das Einbinden eines externen MP3-Encoders wichtig ist. Wählen Sie mit TAB den Schalter JA an und drücken Sie EINGABE. Wie auch bei der Tastaturbelegung öffnet sich das Standard-Windows-Dialogfeld zum Öffnen von Dateien. Navigieren Sie mit diesem zum Verzeichnis, in dem Sie die Datei lame_enc.dll gespeichert haben und drücken danach wieder EINGABE. Sie kehren danach automatisch wieder zum Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN zurück.&lt;br /&gt;
===Weitere Optimierungen===&lt;br /&gt;
Audacity bietet die Möglichkeit alle Audiodateien eines Projektes mit den Projektdateien zusammen abzuspeichern. Diese Option sollten Sie bei der Arbeit mit Schülern unbedingt aktivieren. Sie können so im Ganzen auf verschiedene Datenträger kopiert werden, wie zum Beispiel auf einen USB-Stick, von dem der Schüler zu Hause weiterarbeiten kann. Darüber hinaus werden Fehler vermieden, die sonst durch versehentliches Löschen einer in einem Projekt verarbeiteten Datei entstehen. Diese Option setzt man ebenfalls bei DATEIFORMATE, indem man bei BEIM SPEICHERN EINES PROJEKTES, DAS AUF ANDERE AUDIOS VERWEIST den Auswahlschalter zu ALWAYS COPY ALL AUDIO INTO PROJECT (SAFEST) setzt. Beim Springen mit TAB gelangen Sie in der Regel auf die Voreinstellung ANWENDER/IN FRAGEN. Von dort müssen sie mit AUF zur neuen Einstellung wechseln.&lt;br /&gt;
Das Anwenden von Filtern und Effekte auf große Audiopassagen kann mitunter recht lange dauern. Man kann Audacity so einstellen, dass es eine akustische Rückmeldung gibt, sobald länger andauernde Berechnungen abgeschlossen sind. Wir empfehlen daher, diese Option bei der Arbeit mit blinden Schülern zu aktivieren. Springen Sie mit TAB zurück in die Strukturansicht und navigieren Sie diesmal (erneut mit AB oder AUF) zum Eintrag PROGRAMMOBERFLÄCHE. Springen Sie von dort aus mit TAB zum Eintrag BEEP ON COMPLETION OF LONGER ACTIVITIES und aktivieren Sie die Option mit LEERTASTE.&lt;br /&gt;
Die letzte Option, die Sie setzen sollten, betrifft das Verhalten von Audacity beim Einspielen einer neuen Audioaufnahme. Für mehrspurige Aufnahmen ist es aber wichtig, die Spuren während einer neuen Aufnahme abzuhören, damit das Timing gelingt. Navigieren Sie zurück in die Strukturansicht und dort auf den Eintrag AUDIO E/A. Mit TAB navigieren Sie von dort zum Auswahlschalter MULTIPLAY: BESTEHENDE SPUREN WÄHREND DER AUFNAHME EINER NEUEN WIEDERGEBEN. Aktivieren Sie diesen mit der LEERTASTE und schließen Sie anschließend das Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN mit EINGABE.&lt;br /&gt;
Die Konfiguration von Audacity ist damit abgeschlossen.&lt;br /&gt;
==Aufbau von Audacity==&lt;br /&gt;
Das Programmfenster von Audacity besteht aus einer Menüzeile und zahlreichen darunter angeordneten Schaltern, zum Beispiel zum Starten der Wiedergabe und zum Pausieren usw. Für die Bedienung mit der Tastatur sind die Schalter eigentlich überflüssig, trotzdem sollte man sie nicht ausblenden, denn sie erleichtert es einer sehenden Person ungemein, bei Problemen zu helfen. Zwei wichtige Schalter sind ohne „Verrenkungen“ mit dem JAWS-Cursor noch nicht erreichbar, nämlich die Auswahlschalter zum Setzen der Aufnahme- und Wiedergabequelle und zwei Schieberegler zum Setzen der Aufnahme- und der Wiedergabelautstärke. Diese Einstellungen setzt man auch bei der aktuellen Version von Audacity (momentan Version 1.34) lieber über den Audiomixer des Betriebssystems.&lt;br /&gt;
Die Mitte des Programmfensters ist nach dem Start des Programmes noch leer und nur grau hinterlegt. Hier werden später die Aufnahmen in Wellenform dargestellt zu sehen sein.&lt;br /&gt;
Am unteren Rand der Programmoberfläche befinden sich eine Reihe von Eingabefeldern mit Zahlen. Diese bezeichnen jeweils den Start- und Endzeitpunkt einer Auswahl oder die aktuelle Position des Cursors. Sie spielen für die Tastaturbedienung des Programms aber keine große Rolle. Über eine Ausklappliste am linken unteren Rand kann man zusätzlich noch die Samplefrequenz verändern. Glücklicherweise ist die Voreinstellung (44100 Hz) aber für die meisten Projekte bereits richtig gesetzt und muss daher nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
Die Bedienung von Audacity ändert sich je nach aktiviertem Werkzeug. Sechs verschiedene Werkzeuge stehen zur Verfügung, welche man mit den F-Tasten F1 – F6 direkt auswählen kann. Für blinde Schüler ist nur Werkzeug 1 von Bedeutung.&lt;br /&gt;
==Bevor Sie anfangen …==&lt;br /&gt;
Bitte beachten Sie: Der Einstieg in den Audioschnitt verlangt viel von blinden Schülern. Sie müssen zahlreiche Tastenkombinationen auswendig lernen und sich in Konzepte hineindenken, die sich an den Bedürfnissen sehender Computerbenutzer orientieren. Das ist schwierig und braucht Zeit. Aus diesem Grund ist Schülermotivation oberstes Unterrichtsprinzip: Vor jeder Stunde sollte der Lehrer einige selbsterstellte Audiobespiele präsentieren, die durch Witz oder durch klangliche Besonderheiten hervorstechen. Dadurch werden jedem Schüler schnell die Möglichkeiten der Audiobearbeitung bewusst und es entsteht der Wunsch, die eigenen Ideen umsetzen zu können. Gleichzeitig müssen aber auch die dadurch entstehenden Schülererwartungen wieder gedämpft werden, damit die Schüler nicht nach ihren ersten Gehversuchen frustriert aufgeben. Für alle hier aufgeführten Unterrichtsvorschläge gilt: Es sind Angebote an die Schüler, keine Pflichtaufgaben. Vielleicht hat ein Schüler eine viel bessere Idee, welche er realisieren möchte. Lassen Sie den Schülern viel Zeit selbst zu experimentieren, dadurch lernen diese schneller als durch jede Erklärung. Leisten Sie vor allem bei Fragen zur Bedienung Hilfestellung und halten Sie sich ansonsten im Hintergrund. Audioschnittstunden sind unruhige Stunden. Die Schüler möchten viel herumlaufen und sich ihre Ergebnisse präsentieren, voneinander abschauen. Lassen Sie sie. Steigt der Geräuschpegel zu stark an, können Sie dies immer noch in einem Klassengespräch thematisieren und Regeln vereinbaren. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 1 - Arbeiten in einer Tonspur==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… grundlegende Programmfunktionen zur Aufnahme und Wiedergabe kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Cursor verstehen und den Cursor gezielt in der Tonspur bewegen können.&lt;br /&gt;
*… den Cursor während der Wiedergabe versetzen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Zoom verstehen und bei Cursorbewegungen berücksichtigen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Auswahl verstehen, Auswahlbereiche festlegen und dabei gezielt Anfangs- und Endpunkte verschieben können.&lt;br /&gt;
*… Auswahlbereiche löschen, ausschneiden und an anderer Stelle einfügen können.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen einer Audiodatei und einem Projekt kennen.&lt;br /&gt;
*… den Unterschied zwischen Speichern und Exportieren kennen und Projekte öffnen, speichern und exportieren können.&lt;br /&gt;
*… Bearbeitungsschritte Rückgängig machen können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Text auflesen, Störgeräusche (Husten, lautes Atmen etc.) herausschneiden und den Inhalt kürzen&lt;br /&gt;
*Aussagen gezielt verfälschen (Tagesschau Remix, „verrücktes“ Schulleiterinterview)&lt;br /&gt;
*Loops suchen und abspeichern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Barbaras Rhabarberbar===&lt;br /&gt;
====Einfache Tonaufnahme====&lt;br /&gt;
Ziel der ersten Audioschnittstunde ist es, den Schülern die grundlegenden Bedienkommandos vorzustellen. Der Lehrer hat in dieser Unterrichtsphase sehr viel zu tun. Zunächst gilt es, eine Aufnahme zu machen (Taste R) und diese wieder anzuhören (LEERTASTE). Hierbei werden schnell einzelne Probleme mit den Mikrofonen oder den Lautsprechern deutlich. Bei einem Schüler ist vielleicht der Mikrofon-Boost nicht aktiv (einzustellen in der Windows-Lautstärkeregelung für die Aufnahme) und die Aufnahme ist viel zu leise, beim anderen Schüler ist die Aufnahme völlig übersteuert, sodass zuerst einmal  die Aufnahmeempfindlichkeit herunter geregelt werden muss. Häufig sind auch Kabel noch nicht richtig angeschlossen. Sobald aber die Aufnahmen funktionieren, sind die Schüler für geraume Zeit mit sich selbst beschäftigt. Es wird viel mit der Stimme experimentiert und viel „Quatsch“ aufgesprochen. Die Schüler werden rasch bemerken, dass jede neue Aufnahme zusätzlich zur Vorherigen abgespielt wird. Daher sollten sie bereits jetzt das Tastaturkürzel UMSCHALT+C zum Schließen einer Spur kennenlernen. Auch die Funktionen zum Rückgängig-Machen STRG+Z und Wiederherstellen STRG+Y lassen sich hier gut einbringen. Wird den Schülern das Experimentieren langweilig, sollten Sie einen Text als Rohmaterial für die kommende Aufgabe, das Bereinigen von Audioaufnahmen, auflesen lassen. Gute Ergebnisse erreicht man mit Zungenbrechertexten, wie zum Beispiel dem im Internet leicht zu findenden Text „Barbaras Rhabarberbar“. Dabei dürfen die Schüler ruhig Fehler machen. Sobald sie sich verlesen, sollen sie den aktuellen Satz unterbrechen und ihn von vorne lesen, als wäre nichts passiert. Diese Fehler gilt es im nächsten Schritt mit Audacity zu beseitigen. Dazu müssen die Schüler lernen, den Cursor in der Tonspur zu bewegen und eine Auswahl zu markieren, der mit der Tastatur wahrscheinlich schwierigste Arbeitsgang in Audacity.&lt;br /&gt;
====Navigation in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Während der Wiedergabe können die Schüler den Cursor an die aktuell zu hörende Position in der Tonspur bewegen, indem sie das Tastaturkürzel UMSCHALT+A einsetzen. Die Wiedergabe wird dadurch automatisch unterbrochen und der Cursor versetzt. Wo er genau sitzt, kann man erhören, indem man die Wiedergabe erneut startet. Die Wiedergabe startet immer von der Position des Cursors. In den meisten Fällen muss manuell nachgestellt werden. Dafür stehen gleich mehrere Tasten beziehungsweise Tastaturkürzel zur Verfügung. LINKS und RECHTS bewegt den Cursor um eine sehr kleine Einheit, „ , “ und „ . “ (KOMMA und PUNKT) um etwas größere und UMSCHALT+, und UMSCHALT+. um große Einheiten nach links bzw. rechts. Hierbei kann es zu Problemen im Zusammenspiel mit dem Screenreader Jaws kommen. Jaws fängt jede Tastatureingabe ab, analysiert sie und führt sie erst mit leichter Verzögerung aus. Drückt ein Schüler zu schnell auf die Tasten oder hält eine Taste gar gedrückt, so kommt es innerhalb von Jaws zum „Stau“. Anschläge werden teilweise erst mit deutlicher Verspätung abgearbeitet. So bewegen die Schüler den Cursor dann leicht viel zu weit. Da in dieser Arbeitsphase eigentlich keine Screenreaderfunktionen benötigt werden, kann man Jaws getrost auch vorübergehend ausschalten. &lt;br /&gt;
====Markieren einer Auswahl====&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen in ihrer Aufnahme fehlerhafte Passagen löschen. Aus technischen Gründen ist es zu bevorzugen, dabei den Cursor zunächst hinter eine fehlerhafte Passage zu setzen und von dort aus den Bereich bis zum Anfang der fehlerhaften Passage zu markieren. Für das Markieren einer Auswahl benötigt man neue Tastaturkürzel und muss sich ein Konzept vor Augen halten. Jede markierte Auswahl hat einen Anfang und ein Ende. Es ist möglich, sowohl den Anfangspunkt als auch den Endpunkt einer Auswahl zu verschieben. Die Gesamtauswahl verändert in beiden Fällen ihre Größe. Sie sollten dies vor dem Unterricht in jedem Fall selbst mit der Tastatur einmal ausprobieren. Die Auswahl rechts erweitern Sie mit UMSCHALT+RECHTS und verringern Sie mit UMSCHALT+LINKS. Für den linken Rand der Auswahl kommt die STRG-Taste hinzu. Auswahl links erweitern mit STRG+UMSCHALT+LINKS, Auswahl links verringern mit STRG+ UMSCHALT+RECHTS. Um zu überprüfen, welchen Bereich man bereits markiert hat, startet man mit der Taste L oder mit UMSCHALT+LEERTASTE die Wiedergabe im Loop-Modus. In diesem wird in einer Dauerschleife nur der ausgewählte Bereich abgespielt. Um den Bereich anschließend wieder zu verändern, muss man die Wiedergabe mit der LEERTASTE vorher allerdings unterbrechen, eine hörbare Veränderung während der Wiedergabe ist in der derzeitigen Version noch nicht möglich. Sobald die fehlerhafte Passage vollständig markiert ist, kann sie mit ENTF gelöscht werden. Möchte man sie nur ausschneiden, um sie an einer anderen Stelle einzufügen, benutzt man STRG+X oder zum Kopieren STRG+C. Inhalte aus der Zwischenablage an der Cursorposition einfügen kann man mit STRG+V. Auch lange Atemzüge oder störende Huster können so entfernt werden. Stück für Stück entsteht so ein scheinbar perfekt aufgelesener Text.&lt;br /&gt;
====Hinein- und Herauszoomen====&lt;br /&gt;
Problematisch beim Bearbeiten vor allem längerer Aufnahmen kann es sein, dass die Einheiten, in denen der Cursor durch LINKS und RECHTS bewegt wird zu unpräzise sind. Dazu muss man wissen, dass Audacity versucht, die Tonspuren möglichst vollständig auf dem Bildschirm anzuzeigen. Damit eine lange Aufnahme auf dem Bildschirm Platz findet muss sie eng „zusammengeschoben“ werden. Eine Bewegung des Cursors durch LINKS oder RECHTS überspringt auf dem Bildschirm aber immer den gleichen Abstand. Ist eine Aufnahme eng zusammengeschoben, wird durch eine Bewegung des Cursors also ein größerer Zeitraum übersprungen als bei einer kurzen Aufnahme, die weniger eng dargestellt ist. Diesen Missstand kann man durch Zoomen, also durch das Vergrößern oder Verkleinern der Aufnahmedarstellung auf dem Bildschirm korrigieren. Die Aufnahme passt in einer vergrößerten Darstellung zwar nicht mehr vollständig auf den Bildschirm, dafür zeigt sie aber mehr Details. STRG + 1 zoomt in eine Aufnahme hinein, macht sie also größer, STRG+3 zoomt aus einer Aufnahme wieder heraus. Beide Funkionen kann man mehrfach hintereinander ausführen. Möchte man wieder zur ursprünglichen Darstellung zurückkehren so kann man dies mit dem Tastaturkürzel STRG+2.&lt;br /&gt;
====Projekt speichern====&lt;br /&gt;
Sind alle Fehler aus der Aufnahme beseitigt, wird es Zeit, die Arbeit zu speichern. An dieser Stelle müssen sich die Schüler mit dem Unterschied zwischen einem Projekt und einer einzelnen Audiodatei auseinandersetzen. Die meisten Schüler möchten am Ende ihrer Arbeit eine Audiodatei sehen, am bestem im MP3-Format, welche sie auf ihrem MP3-Spieler mit nach Hause nehmen können und dort präsentieren. Sobald sie aber versuchen über das Menü oder mit der Tastaturkombination STRG+S zu speichern, so erhalten sie lediglich eine Datei mit der Dateiendung .aup sowie ein gleichnamiges Unterverzeichnis mit dem ihr MP3-Gerät nichts anfangen kann. Sie haben ein Audacity Projekt gespeichert. Projektedateien und Ordner enthalten  - nach unseren Voreinstellungen - Kopien aller Dateien, die für das Projekt benötigt werden und merken sich die Position der Audiodateien zueinander. Hinzu kommen Informationen über Features wie Lautstärke und Panorama. Sie sind wie Sammelmappen, in denen einzelne Blätter eingeheftet sind. Projektdateien können nur von Audacity selbst (über das Menü oder mit STRG+O) geöffnet werden. Man speichert sie, um an einem anderen Tag an ihnen weiterarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
====Als Audiodatei exportieren====&lt;br /&gt;
Möchte man seine Ergebnisse aber an Dritte weitergeben, so muss man sie erst in ein gängiges Audioformat, wie MP3, WAV oder OGG exportieren. Beim Exportieren werden alle Einzeldateien eines Projektes in eine Audiodatei zusammengemischt. Diese kann man dann weiterreichen, sie ist dafür aber nicht mehr veränderbar. Das Exportieren ist sehr leicht. Mit der Tastaturkombination UMSCHALT+E oder über das Menü DATEI –EXPORTIEREN (ALT+D,E) ruft man das Dialogfenster EXPORT-DATEI auf. Hier wählt man zunächst den Speicherort und den Namen, den die Datei erhalten soll und springt dann mit TAB oder der Tastaturkombination ALT+T auf die Ausklappliste DATEITYP. Mit AB oder AUF wählt man den gewünschten Dateityp aus und schließt den Vorgang mit EINGABE ab. Wer will, kann vorher noch über den Schalter OPTIONEN einige Einstellungen zur Audioqualität setzen, was aber in der Regel nicht notwendig sein sollte.&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Rückgängig: STRG + Z&lt;br /&gt;
Wiederherstellen: STRG + Y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt speichern: STRG + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt öffnen: STRG + O&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Projekt exportieren: UMSCHALT + E&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grundlegende Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Stop/Wiedergabe: LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedergabe (endlos): L oder UMSCHALT + LEER&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufnahme:						R&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Cursor bewegen====&lt;br /&gt;
Cursor nach links: LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor nach rechts: RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt links: KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor größerer Schritt rechts: PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt links: UMSCHALT + KOMMA&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor großer Schritt rechts: UMSCHALT + PUNKT&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor an den Anfang setzen: POS1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor ans Ende setzen: ENDE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cursor während der Wiedergabe setzen: UMSCHALT + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl erstellen====&lt;br /&gt;
Alles auswählen: STRG + A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts erweitern: UMSCHALT +  RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl rechts verringern: UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links erweitern: STRG + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl links verringern: STRG + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl Cursorposition bis Anfang: UMSCHALT + UMSCHALT + POS1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auswahl bearbeiten====&lt;br /&gt;
Auswahl löschen: ENTF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl ausschneiden: STRG + X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl kopieren: STRG + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auswahl einfügen: STRG + V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Tonspur schließen: UMSCHALT + C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzoomen: STRG + 1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normal (1 zu 1): STRG + 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auszoomen: STRG + 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 2 - Tonmanipulation – Effekte und Filter==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… die Begriffe Effekt und Filter kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… die Funktion verschiedener Effekte und Filter kennenlernen und diese gezielt auf Auswahlbereiche einsetzen.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Experimente mit der eigenen Stimme durchführen, beispielsweise Tonhöhen- oder Geschwindigkeitsmanipulationen&lt;br /&gt;
*Musikstücke durch den Einsatz von Effekten bis zur Unkenntlichkeit verändern (Echo, rückwärts abspielen etc.)&lt;br /&gt;
*Ein Interview aufnehmen und verfremden oder ernsthaft klanglich aufbessern.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Der Schulleiterschlumpf===&lt;br /&gt;
Der Bereich der Tonmanipulation durch Effekte und Filter lässt sich mit Schülern gut spielerisch erarbeiten. Diese haben beispielsweise großen Spaß daran, ihren Schulleiter stimmlich in einen Schlumpf zu verwandeln. Ein einmal erwachter Spieltrieb setzt ungeahnte Energien frei, die zu erstaunlichen Ergebnissen führen.  &lt;br /&gt;
Zur Gewinnung von authentischem Sprachmaterial kann man die Schüler mit einem Minidiscrecorder oder einer - digitalen -  Videokamera durch die Schule schicken. Quasi nebenbei lernen sie dabei etwas über Interviewtechnik, sowie den Umgang mit verschiedenen Audiogeräten im Zusammenspiel mit dem Computer. Als Ausgangsmaterial dient idealerweise ein unter einem Vorwand erschlichenes Interview mit dem Schulleiter oder der Schulleiterin. Es hat sich gezeigt, dass die Experimentierfreude umso größer ist, je höher die entsprechende Person innerhalb der schulischen Hierarchie steht.&lt;br /&gt;
====Effekte anwenden====&lt;br /&gt;
Nachdem die Schüler ihren O-Ton in Audacity überspielt haben, wird – wie weiter oben ausgeführt – zunächst ein Ausschnitt der Tonspur markiert. Unter dem Menüpunkt EFFEKTE (ALT+E) lassen sich zahlreiche Effekte auswählen. Nur wenige Effekte (z.B. Rückwärts, Aus- und Einblenden) werden allerdings unmittelbar und ohne weitere Einstellungen auf die Auswahl angewendet. Die meisten anderen bieten eine Fülle von Einstellungsparametern und öffnen bei ihrem Aufruf eigene Dialogfelder mit Eingabefeldern und Schiebereglern. Allerdings sind diese nicht immer ins Deutsche übersetzt oder leicht für einen Laien zu verstehen. Ermutigen Sie die Schüler daher, zunächst die voreingestellten Werte zu testen und danach frei mit den Einstellungen zu experimentieren. Wie gewohnt springt man mit TAB zwischen den einzelnen Optionen hin und her.&lt;br /&gt;
Die meisten Effekte lassen sich glücklicherweise durch den Schalter VORHÖREN testen. Dieser wendet den Effekt laut Voreinstellung auf drei Sekunden Audiomaterial an und spielt dieses ab, ohne aber das Dialogfenster zu schließen. Anschließend kann man die Einstellungen weiter verändern oder den Effekt über den Schalter OK auf die vorher gesetzte Auswahl anwenden. Ist das Ergebnis wider Erwarten doch nicht zufriedenstellend, so lässt sich der Effekt durch die Tastaturkombination STRG+Z gefahrlos wieder rückgängig machen. Durch dieses „learning by doing“- lernen die Schüler sehr schnell und im wahrsten Sinn „effektiv“ alle zur Verfügung stehenden Effekte und Filter kennen.&lt;br /&gt;
Wundern Sie sich daher nicht, wenn Ihr Schulleiter innerhalb kürzester Zeit beeindruckende Metamorphosen vom piepsenden Schlumpf zum tiefsten Bariton durchmacht. Auch rückwärts abgespielt, oder mit Echo versehen, gibt die Führungsperson klanglich stets eine gute Figur ab.&lt;br /&gt;
Zum Schluss soll noch kurz auf den Unterschied zwischen einem Effekt und einem Filter eingegangen werden. Die beiden Begriffe werden häufig synonym verwendet, da sie in ihrer Arbeitsweise sehr ähnlich sind. Beide benutzen mathematische Verfahren, um Audiomaterial klanglich zu verändern. Während die Hauptaufgabe eines Effektes aber eher darin liegt, einen Klang „interessanter“ wirken zu lassen, versucht ein Filter gewisse Aspekte eines Klanges zu verstärken oder abzuschwächen. Dies wird zum Beispiel eingesetzt, um eine Stimme deutlicher hörbar zu machen und gleichzeitig störendes Rauschen zu unterdrücken. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
keine neuen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 3 - Arbeiten mit mehreren Tonspuren und Tongeneratoren==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung kennenlernen.&lt;br /&gt;
*… zwischen einzelnen Tonspuren wechseln und diese aus- bzw. abwählen können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren stumm oder solo schalten können.&lt;br /&gt;
*… Tonspuren mit Namen versehen können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Panorama kennenlernen und Einstellungen der Tonspur wie Lautstärke oder Panorama verändern können.&lt;br /&gt;
*… den Begriff Tongenerator kennenlernen und mit einem Tongenerator gezielt Audiospuren erstellen können.&lt;br /&gt;
*… zwischen ausgewählten und abgewählten Spuren unterscheiden können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Karaoke singen &lt;br /&gt;
*einen Kanon mit sich selbst aufnehmen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen mit Musikinstrumenten einspielen, dazu einen Click-Track als Taktgeber nutzen&lt;br /&gt;
*mehrspurige Aufnahmen bezüglich Panorama und Lautstärke anpassen&lt;br /&gt;
*Vergleich der eigenen Stimme beim Singen eines Tons mit dem mathematisch reinen Klang einer Sinusschwingung aus dem Tongenerator&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Let‘s make music===&lt;br /&gt;
Für musikalisch interessierte Schüler ist das Aufnehmen und Bearbeiten eigener Musik motivierend. Dieser Schwung kann mit Audacity für den Musikunterricht genutzt werden. &lt;br /&gt;
Das Prinzip der „Spuren“&lt;br /&gt;
Zuerst ist es wichtig, den Schülern das Prinzip der mehrspurigen Audiobearbeitung zu erklären. Aus eigener Erfahrung kennen Sie sicherlich den Ärger, wenn durch einen einzigen Versprecher während einer Hörspielaufnahme mit Kassettenrekorder die Aufnahme quasi wertlos wird. Mit Audacity kann das nicht passieren, denn anders als beim Kassettenrekorder wird bei Audacity nicht bei jeder Aufnahme gleich das endgültige Produkt erstellt. Das Klangergebnis, das man beim Abspielen aus dem Lautsprecher hört, setzt sich aus vielen Teilaufnahmen – sogenannten Spuren – zusammen. Bei mehrmaliger Aufnahme wird die neue Aufnahme nicht einfach in das Bisherige integriert, sondern wird als eigene, neue „Spur“ hinzugefügt. Das hat den großen Vorteil, dass jede Spur einzeln bearbeitet werden kann: Sie kann im Ganzen oder in Teilen wieder gelöscht werden, sie kann in der Lautstärke angehoben oder abgesenkt werden, und sie kann mit Effekten versehen werden.&lt;br /&gt;
Sehenden Schülern erschließt sich das Prinzip der Spuren über den Bildschirm: Bei jeder neuen Aufnahme zeigt der Bildschirm die neue Spur in einem waagerechten Feld, in dem der Cursor parallel zu den bereits bestehenden Spuren läuft. Blinde Schüler können dieses Prinzip durch Analyse der Programmbedienung verstehen: Bei einer neuen Aufnahme zeigt die Braillezeile automatisch die dafür neu angelegte Spur an. Durch Drücken der AUF-Taste kann man beobachten, dass die vorherige Teilaufnahme ebenfalls erhalten geblieben ist. Allgemein kann zwischen den einzelnen Spuren mit den AUF- und AB-Tasten hin- und hergewechselt werden.&lt;br /&gt;
====Benennen einer Tonspur====&lt;br /&gt;
Audacity benennt jede neue Spur mit dem gleichbleibenden Namen „Tonspur“, was die Orientierung für blinde Menschen schwierig macht. Zur besseren Orientierung sollte daher jede Spur umgehend mit einem eigenen Namen versehen werden. Dazu öffnet man in der gewünschten Spur mit UMSCHALT+M das Kontextmenü der Tonspur und bewegt sich mit der AB-Taste um eins nach unten zum Eintrag „Name der Spur“. Durch Drücken von EINGABE öffnet sich das Dialogfenster SPURNAME. Der allgemeine Titel „Tonspur“ ist bereits markiert und kann durch Tippen eines neuen Namens, wie beispielsweise „Gesang Fabienne“, ersetzt werden.&lt;br /&gt;
====Arbeiten in den Spuren====&lt;br /&gt;
In jeder Spur kann mit dem Cursor genauso navigiert, markiert und ausgeschnitten werden wie es in Schritt 1 erklärt wurde.&lt;br /&gt;
Entspricht eine Aufnahme nicht den Wünschen, kann man ihre Spur durch UMSCHALT+C löschen.&lt;br /&gt;
Möchte man sich eine Spur alleine anhören, werden durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm geschaltet und nur die gerade markierte Spur wird abgespielt. Durch wiederholtes Drücken von UMSCHALT+S sind wieder alle Spuren zu hören.&lt;br /&gt;
Genauso kann eine Spur auch stumm geschaltet werden: Durch UMSCHALT+U hört man beim Abspielen alle anderen Spuren, nur die markierte nicht.&lt;br /&gt;
Beispiele aus dem Schulalltag:&lt;br /&gt;
====Karaoke====&lt;br /&gt;
Zum Einstieg in die Arbeit mit mehreren Spuren bietet sich das beliebte Partyspiel „Karaoke“  an: Ein bekannter Musiktitel wird vom Lehrer als MP3-Datei in eine Spur eingefügt (siehe Schritt 4). Diese Spur sollte vom Schüler mit UMSCHALT+M in „Playback“ umbenannt werden. Im Anschluss daran darf der Schüler seine Künste zeigen: Er singt in Spur 2, während er im Kopfhörer die Playbackspur hört. Jeder Schüler hat einige Minuten Zeit, eine gute Version zu erzeugen. Bei Nichtgefallen kann er die Spur entweder mit UMSCHALT+U stumm schalten oder sie gleich mit UMSCHALT+C löschen. Am Ende der Einheit darf jeder Schüler in einem Casting seine beste Version vorstellen. &lt;br /&gt;
====Kanon====&lt;br /&gt;
Im Musikunterricht ist der Kanon eine beliebte Einführung in das mehrstimmige Singen. Was in der Realität nicht geht, wird nun möglich: Über Audacity kann man ganz leicht einen Kanon mit sich selbst singen. Spur für Spur werden die einzelnen Stimmen nacheinander eingesungen und dabei gleichzeitig angehört.&lt;br /&gt;
====Mini-Tonstudio für die Klassenband====&lt;br /&gt;
Experten können den PC an die schuleigene Verstärkeranlage anschließen (z.B. über den AUX-Anschluss) und eröffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten der Musikaufnahme, beispielsweise Keyboard, Gitarre, E-Drums oder Gesang. Jeder Musiker bekommt seine eigene Spur und hat damit die Möglichkeit, missratene Beiträge zu löschen und zu verbessern. Möchte der Musiker nur seine Spur anhören, kann er durch UMSCHALT+S alle anderen Spuren stumm schalten. Durch erneutes Drücken von UMSCHALT+S hebt er diese Auswahl wieder auf.&lt;br /&gt;
====Click-Track====&lt;br /&gt;
Gerade für das eigene Singen und Musizieren hat Audacity ein nützliches Werkzeug bereit: Der Click-Track ist ein komfortables, leistungsfähiges Metronom, das aber weit über die bekannten Möglichkeiten des Metronoms hinausgeht. Einen Click-Track kann man über das Menü ERZEUGEN (Alt+Z) und dem Menüeintrag CLICK-TRACK FINISHED... erstellen. Es öffnet sich das Dialogfenster CLICK-TRACK FINISHED... Mit TAB kann dort zwischen verschiedenen Einstellung hin- und hergewechselt werden: Das Tempo, die Schläge pro Takt, die Sounds der Clicktöne und andere. Bei jeder Einstellungsmöglichkeit gibt es eine Zahl, die über Tasteneingaben veränderbar ist und einen Schieberegler, der mit RECHTS und LINKS bewegt werden kann. Für Schüler ist der 3/4 Takt bisweilen problematisch: Daher sollten sie als Hilfe einen Click Track mit diesem Takt erzeugen. Dafür stellt man BEATS PER MEASURE auf 3 und bestätigt mit EINGABE. Audacity erstellt nun eine neue Spur, die einen sauberen 3/4 Takt vorgibt. Diese Spur sollten sie am besten gleich wieder mit UMSCHALT +M in „Click-Track“ umbenennen. Möchte man beim Abspielen oder zum Exportieren in eine Audiodatei die störenden Klicks ausschalten, stellt man mit UMSCHALT+U die Spur einfach stumm.&lt;br /&gt;
====Das Problem der Latenz====&lt;br /&gt;
Beim Anhören von Mehrspuraufnahmen tritt je nach Hardwareausstattung möglicherweise ein unangenehmes Problem auf: Die Spuren laufen um ein paar Millisekunden versetzt und alles hört sich daher falsch an. Diese minimale Zeitverschiebung nennt man Latenz, sie entsteht bei einer Aufnahme mit gleichzeitiger Wiedergabe der anderen Tonspuren. Während der Computer die Signale der abzuspielenden Spuren an die Lautsprecher schickt, nimmt er zeitgleich das Aufzunehmende analoge Signal über die Soundkarte auf. Bevor es gespeichert werden kann, muss es zunächst digital gewandelt werden. Dafür wird die Zeit benötigt, die sich nachher als Latenz bemerkbar macht. Je nach Programm, Soundkarte, Betriebssystem, Arbeitsspeicher und Prozessor kann die Höhe der Latenz unterschiedlich sein.&lt;br /&gt;
Das Problem der Latenz lässt folgendermaßen beheben:&lt;br /&gt;
#Man nimmt einen Click-Track auf.&lt;br /&gt;
#Man nimmt passend zu dem Click-Track eine möglichst prägnante weitere Spur auf.&lt;br /&gt;
#Im Dialogfeld AUDACITY EINSTELLUNGEN (zu erreichen über das Menü BEARBEITEN – EINSTELLUNGEN) wählt man unter dem Eintrag AUDIO E/A die Option ZUSÄTZLICHE LATENZ-KORREKTUR (oder latency correction). Hier kann man die Zeitdifferenz zwischen den beiden Spuren in Millisekunden angeben. Dadurch wird nach der Aufnahme die Spur sofort um diesen Wert verschoben. Dabei muss beachtet werden, in welche Richtung korrigiert werden muss. Positive Zahlen (z.B. +80) lassen die neuen Spuren um diesen Wert später beginnen, negative Zahlen (-80) entsprechend früher.&lt;br /&gt;
====Abmischen einer Audioaufnahme====&lt;br /&gt;
Nachdem man mehrere Spuren mit Gesang, Instrumenten, Playbacks oder ähnlichem aufgenommen hat, geht es an die Feinabstimmung, das sogenannte Abmischen. Natürlich hat Audacity nicht so viele Funktionen wie professionelle Studioprogramme, aber mit der spurspeziellen Lautstärkeregelung und dem „Panorama“ lässt sich bereits vieles erreichen:&lt;br /&gt;
Die Lautstärke der einzelnen Spur wird mit ALT+UMSCHALT+AUF im Vergleich zu den anderen Spuren erhöht und mit ALT+UMSCHALT+AB reduziert. So können beispielsweise leise Mädchenstimmen und kräftige Jungenstimmen angeglichen werden.&lt;br /&gt;
Gerade bei einem Kanon kann es ein schöner Effekt sein, wenn die eine Stimme von rechts, die andere von links erklingt: Man nennt das „das Panorama“. Für jede Spur lässt sich einzeln einstellen, aus welcher Richtung sie klingen soll. Mit ALT+UMSCHALT+LINKS kann man die markierte Spur in 10 Stufen nach links und mit ALT+UMSCHALT+RECHTS entsprechend nach rechts verschieben.&lt;br /&gt;
====Einen künstlichen Ton mit dem Tongenerator erstellen====&lt;br /&gt;
Mit einem Tongenerator kann den Schülern auf spielerische Weise der Unterschied zwischen einem natürlichen Ton und einem künstlich erzeugten verdeutlicht werden. Einen Generator für gleichförmige Schwingungen findet man im Menü ERZEUGEN (Alt+Z) unter dem Menüeintrag TONGENERATOR. Wenn die Einstellungen ohne Änderungen übernommen werden, erzeugt Audacity in einer eigenen Spur einen Sinus-Ton mit der Tonhöhe A. In unterschiedlichen Spuren können nun jeweils unterschiedliche Instrumente und die Stimme ebenfalls den Ton A erzeugen: Für Schülern mit einem Sehrest, kann es interessant sein, die Bilder der Schwingungen zu vergleichen. Weitere Beobachtungsaufgaben sind im Physikunterricht interessant: Wie ändert sich beispielsweise ein Ton, wenn die Frequenz oder die Amplitude verändert wird?&lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Tonspureinstellungen====&lt;br /&gt;
Fokus zur vorherigen Spur bewegen: AB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fokus zur nächsten Spur bewegen: AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur wählen: EINGABE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tonspur benennen: UMSCHALT + M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur stumm schalten: UMSCHALT + U&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spur auf solo schalten: UMSCHALT + S&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke erhöhen: ALT + UMSCHALT + AUF&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lautstärke reduzieren: ALT + UMSCHALT + AB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach links: ALT + UMSCHALT + LINKS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Panorama nach rechts: ALT + UMSCHALT + RECHTS&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Schritt 4 - Importieren und Arrangieren verschiedener Audiodateien==&lt;br /&gt;
===Ziele:===&lt;br /&gt;
Die Schüler sollen …&lt;br /&gt;
*… Audiodateien in ein Projekt importieren können.&lt;br /&gt;
*… eine Audiodatei in ihrer Spur an die Position des Cursors verschieben können.&lt;br /&gt;
===Unterrichtsaufgaben:===&lt;br /&gt;
*Erstellung eines Hörspiels oder eines „Sendung mit der Maus“ Beitrags&lt;br /&gt;
*Nachvertonung eines Witzes&lt;br /&gt;
*Remix aus den Lieblingsliedern erstellen&lt;br /&gt;
===Unterrichtsbeispiel – Nachvertonung eines Witzes===&lt;br /&gt;
Das Arrangieren von Audiodateien setzt voraus, dass der Schüler einen Großteil der oben beschriebenen Techniken sicher beherrscht. Sieht man einmal vom Tastaturkürzel STRG+I zum Importieren von Audiodateien ab (eine Funktion, die sich auch leicht über das Menü DATEI aufrufen lässt), sollten alle wichtigen Kürzel mittlerweile bekannt sein. Die Tücke steckt bei dieser Aufgabe eher im Detail. Sie erfordert ein gutes Vorstellungsvermögen von dem, was sich auf dem Bildschirm abspielt. &lt;br /&gt;
Die meisten Programme zum mehrspurigen Audioschnitt setzen verschiedene Audiospuren ein, die sie thematisch sortieren: Eine Spur für den Sprecher, eine Spur für die Hintergrundmusik, eine Spur für spezielle Effekte, wie zum Beispiel das Knarzen einer Tür und eventuell weitere Spuren für weitere Spezialaufgaben. Die verschiedenen Audiodateien werden dann auf den Spuren angeordnet, in der gleichen Spur meisten mehrere. Diese  Arbeitsweise ermöglicht eine gute Übersicht und schnelles Arbeiten, zumindest für sehende Menschen. Audacity ermöglicht ein Arbeiten nach dem gleichen Prinzip und zumindest theoretisch ist dies auch für blinde Menschen möglich. Doch während sehende Benutzer die Audiodateien einfach mit der Maus an ihre Position ziehen, ist dies für blinde Benutzer nicht möglich. Sie müssen mühsam jede Audiodatei über die Zwischenablage an die richtige Stelle in der Tonspur kopieren. Dies funktioniert gut, solange keine nachträglichen Änderungen eingearbeitet werden müssen. Spätestens dann aber wird es schwierig, eine bestimmte Audiodatei auf der Spur zu finden und zu bearbeiten. Schon die nachträgliche Anpassung der Lautstärke wird so zum Problem, vom Verschieben der Datei ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Leichter ist das möglich, wenn man für jede Audiodatei eine eigene Spur verwendet. Spuren lassen sich wie bereits geschildert mit Namen versehen und sind dadurch gut zu erkennen. Auch die Lautstärke lässt sich für die ganze Spur sehr einfach anpassen. &lt;br /&gt;
Um aber überhaupt verschiedene Audiodateien zu arrangieren zu können, müssen diese erst einmal auf den Computer und dann in das Audacity-Projekt hineinkommen. Es müssen also mehrere Vorarbeiten geleistet werden. Gehen wir von der Unterrichtsaufgabe aus, einen Witz nachzuvertonen und mit Geräuschen zu aufzulockern.&lt;br /&gt;
====Suche nach Klängen====&lt;br /&gt;
Zunächst benötigen wir einen geeigneten Witz und müssen diesen mit Audacity aufnehmen. Desweiteren benötigen wir geeignete Geräusche. Für diese bietet sich das Internet als Quelle an. Eine blind sehr gut navigierbare Suchmaschine für verschiedene Klänge ist http://findsounds.com. Die Seite ist jedoch nur englischsprachig, was für jüngere Schüler ein Problem darstellen kann. Die Suchmaschine ermöglicht ein Vorhören ihrer Suchergebnisse, sowie den direkten Download der gefundenen Dateien. Diese speichert man am besten in ein eigenes Verzeichnis auf der Festplatte ab. Gerade bei jüngeren Schülern, die vielleicht noch nicht so geübt in der Navigation auf Webseiten sind, ist es sinnvoll eine kleine Auswahl an Klängen direkt bereitzustellen. Andererseits ist das Suchen nach Klängen auch eine sehr motivierende Aufgabe, mit welcher die Schüler das Surfen im Internet üben können. Man kann dafür leicht eine ganze Unterrichtsstunde einplanen. Da der Inhalt der Audiodateien dieser Suchmaschine selten leicht am Dateinamen zu erkennen ist, sollten die Dateien umbenannt werden. Statt dslf20.wav also lieber „quietschende Autoreifen.wav“, dies erleichtert die Arbeit später immens.&lt;br /&gt;
====Importieren von Audiodateien====&lt;br /&gt;
Wir gehen nun davon aus, dass Audacity gestartet und der aufgesprochene Witz in einer Tonspur geöffnet ist. Nun werden wir Stück für Stück die Audiodateien in unser Projekt importieren. Entweder über die Tastaturkombination STRG+I oder über das Menü DATEI – IMPORTIEREN – AUDIO (ALT+D,I,A) öffnen wir das Dialogfeld zum Dateiimport und wählen mit diesem die erste zu importierende Datei aus. Theoretisch können dies auch gleichzeitig mehrere Dateien sein. Der Einfachheit halber beschränken wir uns aber zunächst auf eine einzige. Die Datei wird nach ihrem Import in einer neuen Tonspur angezeigt. Die Tonspur übernimmt dabei automatisch den Namen der Datei und ist dadurch leicht zu erkennen.&lt;br /&gt;
====Verschieben einer Audiodatei in der Tonspur====&lt;br /&gt;
Nun muss die frisch importierte Audiodatei an ihren Bestimmungsort in unserem Projekt bewegt werden. Am einfachsten startet man die Wiedergabe mit LEERTASTE und drückt UMSCHALT+A sobald man die Stelle erreicht hat, an welcher die Datei platziert werden soll. Der Cursor wird sofort an diese Stelle gesetzt und die Wiedergabe unterbrochen. Mit RECHTS oder LINKS kann man bei Bedarf noch weitere Positionskorrekturen vornehmen. Nun stellt man sicher, dass der Fokus auf der Tonspur sitzt, welche man verschieben möchte. Die Braillezeile zeigt den Namen der Spur an. Ist man sich nicht sicher, wechselt man mit AB und AUF die Spuren und bekommt dabei die Spurnamen angesagt. Die Sprachausgabe sagt bei jeder Spur an, ob diese ausgewählt ist. „Tabelle Spur Ausgewählt Reihe“, bezeichnet eine ausgewählte Tonspur, „Tabelle Spur Reihe“ eine nicht ausgewählte Tonspur. An- und abwählen kann man Tonspuren mit EINGABE. GANZ WICHTIG! Die zu verschiebende Audiospur MUSS die einzige ausgewählte Spur sein, ansonsten werden alle weiteren ausgewählten Spuren mit ihr verschoben. Um die Datei nun endlich zu verschieben, wechseln wir in das Menü auf den Menüpunkt SPUREN – TONSPUREN AUSRICHTEN – ANFANG AN CURSOR AUSRICHTEN (ALT+S,T,C). Die Datei wird nun ohne weitere Rückfrage verschoben. Nach dem Verschieben sollte die Spur sofort wieder durch Drücken von EINGABE abgewählt werden, um ein späteres versehentliches Verschieben auszuschließen.&lt;br /&gt;
Mit allen weiteren Dateien verfährt man nun analog. Sie werden importiert, der Cursor an die Position gesetzt und dann verschoben. Wie weiter oben beschrieben, kann jede Spur selbstverständlich in der Lautstärke oder im Panorama angepasst oder mit einem Effekt versehen werden. Letzter Schritt ist wie immer der Export in eine einzelne Audiodatei, so wie oben bereits beschrieben. &lt;br /&gt;
===Tastaturkürzel:===&lt;br /&gt;
====Übergeordnete Programmfunktionen====&lt;br /&gt;
Audio Importieren: STRG + I&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Datei:Audacity-keys.xml&amp;diff=2673</id>
		<title>Datei:Audacity-keys.xml</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Datei:Audacity-keys.xml&amp;diff=2673"/>
		<updated>2008-04-04T13:47:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: empfohlene Tastaturbelegungstabelle für Audacity 1.34 beta&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;empfohlene Tastaturbelegungstabelle für Audacity 1.34 beta&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=E-Buch-Men%C3%BC&amp;diff=2602</id>
		<title>E-Buch-Menü</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=E-Buch-Men%C3%BC&amp;diff=2602"/>
		<updated>2007-12-13T11:43:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Installation ==&lt;br /&gt;
Zur Installation des Menüs E-Buch lädt man das Installationsprogramm [[Media:E-Buch.zip]] herunter, welches die Vorlage automatisch in Word einbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die die Dokumentvorlage auch von Hand einbinden. Dazu lädt man diese unter [[Media:E-Buch.dot]] herunter und legt sie in den Startup Ordner von Word. Diesen Ordner Startup ermittelt man, indem man in Word im Menü EXTRAS - OPTIONEN im sich öffnenden Dialogfenster OPTIONEN auf die Registerkarte SPEICHERORT FÜR DATEIEN wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Bild:Extras-Optionen.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort kann man über die Schaltfläche ÄNDERN den genauen Pfad auslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung ==&lt;br /&gt;
Mit dem Menü kann man die E-Buch Tags erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:E-Buch-Menue.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten und schnellsten ist es, die Menübedienung über die Tastatur zu verwenden. Will man beispielsweise eine Bildbeschreibung einfügen, drückt man in Reihe die Tasten: ALT,U,B. Entscheidend für die Bedienung sind die unterstrichenen Buchstaben im Menü.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch im Nachhinein einen Text mit einem Tag umschließen. Dazu markiert man den Text und führt dann den Menübefehl aus. Der markierte Text wird dann zwischen Anfangs- und End-Tag eingefügt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=E-Buch-Men%C3%BC&amp;diff=2601</id>
		<title>E-Buch-Menü</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=E-Buch-Men%C3%BC&amp;diff=2601"/>
		<updated>2007-12-13T11:40:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Installation ==&lt;br /&gt;
Zur Installation des Menüs E-Buch lädt man das Installationsprogramm [[Media:E-Buch.zip]] herunter, welches die Vorlage automatisch in Word einbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man die die Dokumentvorlage auch von Hand einbinden. Dazu lädt man diese unter [[Media:E-Buch.dot]] herunter und legt sie in den Startup Ordner von Word. Diesen Ordner Startup ermittelt man, indem man in Word im Menü EXTRAS - OPTIONEN im sich öffnenden Dialogfenster OPTIONEN auf die Registerkarte SPEICHERORT FÜR DATEIEN wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man sich auch ein Installationsprogramm [[Media:E-Buch.zip]] herunterladen, welches die Vorlage automatisch in Word einbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Bild:Extras-Optionen.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort kann man über die Schaltfläche ÄNDERN den genauen Pfad auslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung ==&lt;br /&gt;
Mit dem Menü kann man die E-Buch Tags erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:E-Buch-Menue.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten und schnellsten ist es, die Menübedienung über die Tastatur zu verwenden. Will man beispielsweise eine Bildbeschreibung einfügen, drückt man in Reihe die Tasten: ALT,U,B. Entscheidend für die Bedienung sind die unterstrichenen Buchstaben im Menü.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch im Nachhinein einen Text mit einem Tag umschließen. Dazu markiert man den Text und führt dann den Menübefehl aus. Der markierte Text wird dann zwischen Anfangs- und End-Tag eingefügt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=E-Buch-Men%C3%BC&amp;diff=2600</id>
		<title>E-Buch-Menü</title>
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		<updated>2007-12-13T11:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Installation ==&lt;br /&gt;
Zur Installation des Menüs E-Buch lädt man sich die Dokumentvorlage [[Media:E-Buch.dot]] herunter und legt sie in den Startup Ordner von Word. Diesen Ordner Startup ermittelt man, indem man in Word im Menü EXTRAS - OPTIONEN im sich öffnenden Dialogfenster OPTIONEN auf die Registerkarte SPEICHERORT FÜR DATEIEN wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man sich auch ein Installationsprogramm [[Media:E-Buch.zip]] herunterladen, welches die Vorlage automatisch in Word einbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [[Bild:Extras-Optionen.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort kann man über die Schaltfläche ÄNDERN den genauen Pfad auslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung ==&lt;br /&gt;
Mit dem Menü kann man die E-Buch Tags erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:E-Buch-Menue.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten und schnellsten ist es, die Menübedienung über die Tastatur zu verwenden. Will man beispielsweise eine Bildbeschreibung einfügen, drückt man in Reihe die Tasten: ALT,U,B. Entscheidend für die Bedienung sind die unterstrichenen Buchstaben im Menü.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch im Nachhinein einen Text mit einem Tag umschließen. Dazu markiert man den Text und führt dann den Menübefehl aus. Der markierte Text wird dann zwischen Anfangs- und End-Tag eingefügt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=E-Buch-Men%C3%BC&amp;diff=2599</id>
		<title>E-Buch-Menü</title>
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		<updated>2007-12-13T11:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Installation ==&lt;br /&gt;
Zur Installation des Menüs E-Buch lädt man sich die Dokumentvorlage [[Media:E-Buch.dot]] herunter und legt sie in den Startup Ordner von Word. Diesen Ordner Startup ermittelt man, indem man in Word im Menü EXTRAS - OPTIONEN im sich öffnenden Dialogfenster OPTIONEN auf die Registerkarte SPEICHERORT FÜR DATEIEN wechselt. [[Bild:Extras-Optionen.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man sich auch ein Installationsprogramm [[Media:E-Buch.zip]] herunterladen, welches die Vorlage automatisch in Word einbindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort kann man über die Schaltfläche ÄNDERN den genauen Pfad auslesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedienung ==&lt;br /&gt;
Mit dem Menü kann man die E-Buch Tags erzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:E-Buch-Menue.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am einfachsten und schnellsten ist es, die Menübedienung über die Tastatur zu verwenden. Will man beispielsweise eine Bildbeschreibung einfügen, drückt man in Reihe die Tasten: ALT,U,B. Entscheidend für die Bedienung sind die unterstrichenen Buchstaben im Menü.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auch im Nachhinein einen Text mit einem Tag umschließen. Dazu markiert man den Text und führt dann den Menübefehl aus. Der markierte Text wird dann zwischen Anfangs- und End-Tag eingefügt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Datei:E-Buch.zip&amp;diff=2598</id>
		<title>Datei:E-Buch.zip</title>
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		<updated>2007-12-13T11:28:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: Installationsprogramm zur automatischen Einbindung der Ilvesheimer E-Buch Vorlage in Microsoft-Word&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Installationsprogramm zur automatischen Einbindung der Ilvesheimer E-Buch Vorlage in Microsoft-Word&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Visuelle_Effekte_(veraltet)&amp;diff=1643</id>
		<title>Visuelle Effekte (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Visuelle_Effekte_(veraltet)&amp;diff=1643"/>
		<updated>2006-12-15T10:18:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Vorgehen: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Visuelle Effekte ==&lt;br /&gt;
Microsoft hat bei Windows XP viel Aufwand getrieben, um die Bedienoberfläche visuell ansprechend zu gestalten. Wie gut das gelungen ist, muss letzten Endes jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist aber zu wissen, dass jedes grafische Extra die Ressourcen des Computers belastet. Da wir in dieser Anleitung einen PC für sehbehinderte und blinde Menschen einrichten wollen, welche von den grafischen Effekten ohnehin nur wenig profitieren können, schalten wir diese im ersten Schritt einfach aus. Dadurch wird unter anderem die Gestaltung der Fenster auf die aus Windows 9x und 2000 bekannte Darstellung verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Wir öffnen die Systemeigenschaften durch Drücken der Tastenkombination WINDOWS-TASTE+PAUSE und wählen unter dem Karteireiter ERWEITERT unter SYSTEMLEISTUNG den Schalter EINSTELLUNGEN. In dem sich öffnenden Fenster LEISTUNGSOPTIONEN wählen wir den Punkt FÜR OPTIMALE LEISTUNG ANPASSEN und bestätigen danach unsere Eingabe durch das Drücken des OK oder ÜBERNEHMEN Schalters.&lt;br /&gt;
[[Bild:Leistungsoptionen.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Visuelle_Effekte_(veraltet)&amp;diff=1642</id>
		<title>Visuelle Effekte (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Visuelle_Effekte_(veraltet)&amp;diff=1642"/>
		<updated>2006-12-15T10:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Vorgehen: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Visuelle Effekte ==&lt;br /&gt;
Microsoft hat bei Windows XP viel Aufwand getrieben, um die Bedienoberfläche visuell ansprechend zu gestalten. Wie gut das gelungen ist, muss letzten Endes jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist aber zu wissen, dass jedes grafische Extra die Ressourcen des Computers belastet. Da wir in dieser Anleitung einen PC für sehbehinderte und blinde Menschen einrichten wollen, welche von den grafischen Effekten ohnehin nur wenig profitieren können, schalten wir diese im ersten Schritt einfach aus. Dadurch wird unter anderem die Gestaltung der Fenster auf die aus Windows 9x und 2000 bekannte Darstellung verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Wir öffnen die Systemeigenschaften durch Drücken der Tastenkombination WINDOWS-TASTE+PAUSE und wählen unter dem Karteireiter ERWEITERT unter SYSTEMLEISTUNG den Schalter EINSTELLUNGEN. In dem sich öffnenden Fenster LEISTUNGSOPTIONEN wählen wir den Punkt FÜR OPTIMALE LEISTUNG ANPASSEN und bestätigen danach unsere Eingabe durch das Drücken des OK oder ÜBERNEHMEN Schalters.&lt;br /&gt;
[[Bild:Leistungsoptionen.png|thumb|left|100px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Visuelle_Effekte_(veraltet)&amp;diff=1641</id>
		<title>Visuelle Effekte (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Visuelle_Effekte_(veraltet)&amp;diff=1641"/>
		<updated>2006-12-15T10:14:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Vorgehen: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Visuelle Effekte ==&lt;br /&gt;
Microsoft hat bei Windows XP viel Aufwand getrieben, um die Bedienoberfläche visuell ansprechend zu gestalten. Wie gut das gelungen ist, muss letzten Endes jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist aber zu wissen, dass jedes grafische Extra die Ressourcen des Computers belastet. Da wir in dieser Anleitung einen PC für sehbehinderte und blinde Menschen einrichten wollen, welche von den grafischen Effekten ohnehin nur wenig profitieren können, schalten wir diese im ersten Schritt einfach aus. Dadurch wird unter anderem die Gestaltung der Fenster auf die aus Windows 9x und 2000 bekannte Darstellung verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Wir öffnen die Systemeigenschaften durch Drücken der Tastenkombination WINDOWS-TASTE+PAUSE und wählen unter dem Karteireiter ERWEITERT unter SYSTEMLEISTUNG den Schalter EINSTELLUNGEN. In dem sich öffnenden Fenster LEISTUNGSOPTIONEN wählen wir den Punkt FÜR OPTIMALE LEISTUNG ANPASSEN und bestätigen danach unsere Eingabe durch das Drücken des OK oder ÜBERNEHMEN Schalters.&lt;br /&gt;
[[Bild:Leistungsoptionen.png|left|100px]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Systemwiederherstellung_(veraltet)&amp;diff=1640</id>
		<title>Systemwiederherstellung (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Systemwiederherstellung_(veraltet)&amp;diff=1640"/>
		<updated>2006-12-15T10:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Systemwiederherstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Systemwiederherstellung==&lt;br /&gt;
Die Systemwiederherstellung ist ein Mechanismus von Windows XP, welcher bei kritischen Systemfehlern, ausgelöst zum Beispiel durch Viren oder durch versehentliches Löschen wichtiger Systemdateien, einen zuvor gespeicherten Zustand wiederherstellen kann. Dieser Mechanismus macht dann Sinn, wenn man nicht durch andere Maßnahmen, wie z.B. den oben angesprochenen Images, selbst einen Rettungsanker zur Verfügung hat. Hat man aber durch das Anlegen von Images für diesen Fall vorgesorgt, so sollte man die Systemwiederherstellung abschalten, da diese nur unnötig Speicherplatz verbraucht.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Durch das Drücken der Tastenkombination WINDOWS-TASTE+PAUSE öffnen wir das Fenster SYSTEMEIGENSCHAFTEN. In diesem wählen wir den Karteireiter SYSTEMWIEDERHERSTELLUNG aus. Dort deaktivieren wir den Punkt SYSTEMWIEDERHERSTELLUNG AUF ALLEN LAUFWERKEN und wählen dann den Schalter ÜBERNEHMEN an. Windows fragt noch einmal nach, ob die Systemwiederherstellung tatsächlich deaktiviert werden soll, was wir getrost mir JA beantworten können.&lt;br /&gt;
[[Bild:Systemwiederherstellung.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Fehlerberichterstattung&amp;diff=1639</id>
		<title>Fehlerberichterstattung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Fehlerberichterstattung&amp;diff=1639"/>
		<updated>2006-12-15T10:07:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Fehlerberichterstattung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Fehlerberichterstattung==&lt;br /&gt;
Die Fehlerberichterstattung soll Microsoft dabei helfen, die Ursachen für einen Programmabsturz zu analysieren und darauf aufbauend den Fehler in künfitgen Windows-Revisionen zu beheben. Wird ein Programm durch einen Fehler unerwarteterweise beendet, so wird der Benutzer gefragt, ob er eine Meldung darüber über das Internet an Microsoft schicken möchte. Dieser Mechanismus, so gut er auch gemeint sein mag, kann aber, wenn er auf einem Computer mit häufigen Programmabstürzen eingeschaltet ist, auch sehr störend sein. Plötzlich öffnet sich ein Fenster, mit dem ein unbedarfter Windowsbenutzer nichts anzufangen weiß. Aus diesem Grunde sollte man diesen Dienst ausschalten. &lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Durch das Drücken der Tastenkombination WINDOWS-TASTE+PAUSE öffnen wir das Fenster SYSTEMEIGENSCHAFTEN. In diesem wählen wir den Karteireiter ERWEITERT aus und dann den Schalter FEHLERBERICHTERSTATTUNG. Hier wählt man FEHLERBERICHTERSTATTUNG DEAKTIVIEREN aus und entfernt auch den Haken bei ABER BEI KRITISCHEN FEHLERN BENACHRICHTIGEN. Anschließend bestätigt man die Auswahl durch das Drücken des OK Schalters.&lt;br /&gt;
[[Bild:Fehlerberichterstattung.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Umgebungsvariablen_und_Tempor%C3%A4re_Dateien_(veraltet)&amp;diff=1638</id>
		<title>Umgebungsvariablen und Temporäre Dateien (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Umgebungsvariablen_und_Tempor%C3%A4re_Dateien_(veraltet)&amp;diff=1638"/>
		<updated>2006-12-15T10:07:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Umgebungsvariablen und Temporäre Dateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Umgebungsvariablen und Temporäre Dateien==&lt;br /&gt;
Um ordnungsgemäß arbeiten zu können, benötigen Windows und die meisten Programme einen Ordner, in welchem sie Arbeitsdateien kurzfristig speichern können. Theoretisch werden diese Dateien beim Verlassen der Programme oder beim Beenden von Windows XP automatisch wieder gelöscht. Kommt es aber zu einem Programmfehler oder einem Systemabsturz, dann bleiben diese Dateien auf der Festplatte zurück und nehmen dort solange Platz weg, bis man sie manuell löscht. Die Ordner, in denen solche so genannten temporären Dateien gespeichert werden, sind über ganz Windows verteilt und teilweise auch für verschiedene Benutzer unterschiedlich. Windows bietet zwar einige Funktionen zum Entfernen dieser Programme an, allerdings entfernen diese immer nur einen Teil des anfallenden „Mülls“. Aus diesem Grund macht es auf Privat- oder Schulcomputern, auf denen Spionage-Sicherheit nicht die erste Priorität darstellt, durchaus Sinn, die Windowsvoreinstellungen so zu verändern, dass Windows und alle Programme ihre temporären Dateien im gleichen gut auffindbaren Ordner abspeichern, aus dem man sie gegebenenfalss bequem manuell löschen kann. &lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Mit Hilfe des WINDOWS-EXPLORERS oder des ARBEITSPLATZES erzeugen wir zunächst einen neuen Ordner mit Namen TEMP auf dem Laufwerk, auf dem sich auch die Windowsinstallation befindet (in den meisten Fällen wird dies C: sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Drücken der Tastenkombination WINDOWS-TASTE+PAUSE öffnen wir das Fenster SYSTEMEIGENSCHAFTEN. In diesem wählen wir den Karteireiter ERWEITERT aus und dann den Schalter UMGEBUNGSVARIABLEN. Es öffnet sich das Fenster UMGEBUNGSVARIABLEN. In diesem Fenster müssen wir vier Einstellungen verändern. Unter BENUTZERVARIABLEN FÜR BENUTZERNAME wählen wir die Zeile aus, in der TEMP steht und drücken dann den Schalter BEARBEITEN. In dem sich öffnenden Fenster BENUTZERVARIABLE BEARBEITEN tragen wir als neuen Ordner den Pfad zu unserem neu angelegten Ordner ein, in diesem Beispiel also C:\TEMP, und bestätigen dann durch Drücken des OK Schalters. Dieses Vorgehen wiederholen wir jetzt noch für die Zeile TMP und, weiter unten, im Fenster unter SYSTEMVARIABLEN für die Einträge TEMP und TMP.&lt;br /&gt;
[[Bild:Umgebungsvariablen.png]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Damit auch der INTERNET-EXPLORER seine temporären Dateien in dem von uns angelegten Ordner speichert, müssen wir ihn zusätzlich manuell anpassen. Wir starten den INTERNET-EXPLORER und gehen in sein Menü auf EXTRAS und dort auf INTERNETOPTIONEN. Es öffnet sich das Fenster INTERNETOPTIONEN. In diesem gehen wir auf den Karteireiter ALLGEMEIN und wählen dann unter TEMPORÄRE INTERNETDATEIEN den Schalter EINSTELLUNGEN aus. Es öffnet sich das Fenster EINSTELLUNGEN, von welchem wir den Schalter ORDNER VERSCHIEBEN auswählen. Wieder öffnet sich ein Fenster, diesmal hat es den Namen ORDNER SUCHEN. In diesem navigieren wir in der Strukturansicht auf den von uns angelegten Speicherordner (hier C:\TEMP) und bestätigen unsere Auswahl anschließend durch das Drücken des Schalters OK.&lt;br /&gt;
[[Bild:Temporäre_Internetdateien.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Eigene_Dateien_(veraltet)&amp;diff=1637</id>
		<title>Eigene Dateien (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Eigene_Dateien_(veraltet)&amp;diff=1637"/>
		<updated>2006-12-15T10:05:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Eigene Dateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Eigene Dateien==&lt;br /&gt;
Nicht unbedingt sehbehindertenspezifisch notwendig, aber dennoch sinnvoll, sind noch eine Reihe weiterer Einstellungen für Windows XP. Wie unter Vorüberlegungen bereits angesprochen, empfiehlt es sich, Benutzerdaten auf einem anderen Laufwerk aufzubewahren als Windows selbst und seine Programme. Um aber nicht jedesmal beim Speichern einer Datei den Speicherordner manuell ändern zu müssen, sollte man den Standardspeicherordner Eigene Dateien so umstellen, dass er an die gewünschte Stelle, zum Beispiel auf ein anderes Laufwerk speichert.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Auf dem Desktop führt man einen RECHTSKLICK (alternativ Drücken der KONTEXTMENÜTASTE) auf EIGENE DATEIEN aus und wählt den Menüpunkt EIGENSCHAFTEN aus. Es öffnet sich das Fenster EIGENSCHAFTEN VON EIGENE DATEIEN, in welchem man den Karteireiter ZIEL auswählt. Im Eingabefeld unter ZIELORDNER tragen wir jetzt den neuen Standardspeicherordner ein, z.B. J:\EIGENE DATEIEN.&lt;br /&gt;
[[Bild:Eigenschaften_von_Eigene_Dateien.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Eigene_Dateien_(veraltet)&amp;diff=1636</id>
		<title>Eigene Dateien (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Eigene_Dateien_(veraltet)&amp;diff=1636"/>
		<updated>2006-12-15T10:05:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Eigene Dateien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Eigene Dateien==&lt;br /&gt;
Nicht unbedingt sehbehindertenspezifisch notwendig, aber dennoch sinnvoll, sind noch eine Reihe weiterer Einstellungen für Windows XP. Wie unter Vorüberlegungen bereits angesprochen, empfiehlt es sich, Benutzerdaten auf einem anderen Laufwerk aufzubewahren als Windows selbst und seine Programme. Um aber nicht jedesmal beim Speichern einer Datei den Speicherordner manuell ändern zu müssen, sollte man den Standardspeicherordner Eigene Dateien so umstellen, dass er an die gewünschte Stelle, zum Beispiel auf ein anderes Laufwerk speichert.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Auf dem Desktop führt man einen RECHTSKLICK (alternativ Drücken der KONTEXTMENÜTASTE) auf EIGENE DATEIEN aus und wählt den Menüpunkt EIGENSCHAFTEN aus. Es öffnet sich das Fenster EIGENSCHAFTEN VON EIGENE DATEIEN, in welchem man den Karteireiter ZIEL auswählt. Im Eingabefeld unter ZIELORDNER tragen wir jetzt den neuen Standardspeicherordner ein, z.B. J:\EIGENE DATEIEN.&lt;br /&gt;
[[Bild:	Eigenschaften_von_Eigene_Dateien.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Maus&amp;diff=1635</id>
		<title>Maus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Maus&amp;diff=1635"/>
		<updated>2006-12-15T10:04:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Maus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Maus==&lt;br /&gt;
Wiederrum über die SYSTEMSTEUERUNG kann man den Punkt MAUS auswählen. Es öffnet sich das Fenster EIGENSCHAFTEN VON MAUS. Man wählt den Karteireiter ZEIGER an und kann daraufhin unter Schema aus einer Ausklappliste größere Mauszeiger auswählen. Diese können zwar nicht mit den zahlreichen Mauszeigerdarstellungsoptionen moderner Bildschirmvergrößerungssoftware konkurrieren, sind aber zumindest eine kleine Hilfe.&lt;br /&gt;
[[Bild:Eigenschaften_von_Maus.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitaus wichtigere Einstellung findet sich im gleichen Fenster unter dem Karteireiter ZEIGEROPTIONEN. Hier sollte man unter SICHTBARKEIT den Punkt ZEIGERPOSITION beim Drücken der STRG-TASTE ANZEIGEN aktivieren. Längeres Halten der STRG-TASTE führt dazu, dass zum Auffinden der Mausposition ein Kreis um den Mauszeiger erscheint welcher sich in drei Stufen enger zieht. Um die Mausposition erst gar nicht zu verlieren kann man als Hilfe außerdem noch eine Mausspur einschalten, indem man MAUSSPUR ANZEIGEN aktiviert. Die Maus hinterlässt dann bei jeder Bewegung eine Art Schweif, an dem man die Bewegung gut nachverfolgen kann.&lt;br /&gt;
[[Bild:Zeigeroptionen.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Maus&amp;diff=1634</id>
		<title>Maus</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Maus&amp;diff=1634"/>
		<updated>2006-12-15T10:03:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Maus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Maus==&lt;br /&gt;
Wiederrum über die SYSTEMSTEUERUNG kann man den Punkt MAUS auswählen. Es öffnet sich das Fenster EIGENSCHAFTEN VON MAUS. Man wählt den Karteireiter ZEIGER an und kann daraufhin unter Schema aus einer Ausklappliste größere Mauszeiger auswählen. Diese können zwar nicht mit den zahlreichen Mauszeigerdarstellungsoptionen moderner Bildschirmvergrößerungssoftware konkurrieren, sind aber zumindest eine kleine Hilfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitaus wichtigere Einstellung findet sich im gleichen Fenster unter dem Karteireiter ZEIGEROPTIONEN. Hier sollte man unter SICHTBARKEIT den Punkt ZEIGERPOSITION beim Drücken der STRG-TASTE ANZEIGEN aktivieren. Längeres Halten der STRG-TASTE führt dazu, dass zum Auffinden der Mausposition ein Kreis um den Mauszeiger erscheint welcher sich in drei Stufen enger zieht. Um die Mausposition erst gar nicht zu verlieren kann man als Hilfe außerdem noch eine Mausspur einschalten, indem man MAUSSPUR ANZEIGEN aktiviert. Die Maus hinterlässt dann bei jeder Bewegung eine Art Schweif, an dem man die Bewegung gut nachverfolgen kann.&lt;br /&gt;
[[Bild:Eigenschaften_von_Maus.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Cursor_(veraltet)&amp;diff=1633</id>
		<title>Cursor (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Cursor_(veraltet)&amp;diff=1633"/>
		<updated>2006-12-15T10:03:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Cursor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Cursor==&lt;br /&gt;
Um die Größe des Cursors zu verändern wählt man in der Systemsteuerung den Punkt EINGABEHILFEN aus. Es öffnet sich das Fenster EINGABEHILFEN, in dem man den Karteireiter ANZEIGE auswählt. Unter Cursoroptionen kann man mit einem Schieberegler die Größe des Cursors und seine Blinkgeschwindigkeit verändern.&lt;br /&gt;
[[Bild:Eingabehilfen.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Kontrast_und_Schriftgr%C3%B6%C3%9Fe_(veraltet)&amp;diff=1632</id>
		<title>Kontrast und Schriftgröße (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Kontrast_und_Schriftgr%C3%B6%C3%9Fe_(veraltet)&amp;diff=1632"/>
		<updated>2006-12-15T10:00:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Kontrast und Schriftgröße */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Kontrast und Schriftgröße==&lt;br /&gt;
Gerade für sehbehinderte Benutzer, welche ohne Bildschirmvergrößerungssoftware arbeiten, bietet Windows XP einige Einstellungsmöglichkeiten, um die Zugänglichkeit zu verbessern. So lassen sich beispielsweise größere Schriftarten, größere Mauszeiger und größere Cursor einstellen oder der Kontrast verbessern. Eine Funktion zum Auffinden der Maus und  eine rudimentäre Bildschirmlupe stehen ebenfalls zur Verfügung.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
In der SYSTEMSTEUERUNG wählt man den Punkt ANZEIGE. Es öffnet sich das Fenster EIGENSCHAFTEN VON ANZEIGE, in dem man den Karteireiter DARSTELLUNG auswählt. Unter FARBSCHEMA wählt man aus der Ausklappliste KONTRAST SCHWARZ und unter SCHRIFTGRAD wählt man GROSS oder EXTRAGROSS. Diese Einstellungen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Nicht alle Programme kommen mit den vergrößerten Schriftarten zurecht, so dass Teile eines Fensters auf einmal nicht mehr sichtbar sind. Außerdem verliert Windows viel von seiner Übersichtlichkeit, wenn die Schriften zu groß werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Desktop_Kontrasteinstellung.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Organisation&amp;diff=1631</id>
		<title>Startmenü - Organisation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Organisation&amp;diff=1631"/>
		<updated>2006-12-15T09:58:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Startmenü - Organisation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Startmenü - Organisation==&lt;br /&gt;
Das Windows-Startemenü kann, wenn es richtig eingestellt ist, von blinden und sehbehinderten Menschen sehr gut bedient werden. Hierbei sollte man eine hierarchische Struktur verwenden, bei der Verknüpfungen zu häufig benötigten Programmen gleich am Anfang stehen, so dass diese möglichst schnell zu erreichen sind und andere, selten benötige Programme sich eher versteckt in Untermenüs befinden. Nach der Installation eines Programmes finden sich meist zahlreiche Neueinträge im Startmenü, welche sich dort mehr oder weniger unorganisiert und unübersichtlich „stapeln“. Dieser Unordnung sollte man durch einige Aufräummaßnahmen begegnen. In der Praxis hat es sich bewährt, alle automatisch von nachinstallierten Programmen erstellten Einträge in einen eigenen Unterordner Installierte Programme zu verschieben.&lt;br /&gt;
[[Bild:Startmenü_Installierte_Programme.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erzeugt man weitere Ordner und benennt sie nach Überbegriffen für die Programme, welche man in ihnen ablegen möchte: Zum Beispiel einen Ordner Arbeit, in dem sich weitere Unterordner wie zum Beispiel Office oder Audiobearbeitung befinden. In diese Ordner verschiebt man dann Verknüpfungen zu den jeweiligen Programmen. In den Ordner Office würde man also die Verknüpfung zu Word, Excel, Powerpoint und Access kopieren.&lt;br /&gt;
[[Bild:Startmenü_Gruppen.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Aufmerksamkeit verdient die oberste Hierarchieebene, also das eigentliche Startmenü. Hier sammelt man die absolut wichtigsten Programme. Durch diese kann ein Benutzer nach dem Drücken der Windows-Taste leicht mit den Pfeiltasten navigieren. Mit einem kleinen Trick kann man die Bedienbarkeit vor allem für blinde Menschen noch weiter verbessern. Vor jeden Eintrag setzt man eine Zahl von 0 bis 9. Im Bild oben zum Beispiel steht eine 4 vor dem Eintrag Arbeitsplatz. Damit hat man eine kleine Abkürzung zum Auswählen des Menüpunktes Arbeitsplatz geschaffen. Ein Schüler kann den Arbeitsplatz jetzt ganz einfach durch das Drücken der Tastenkombination Windows-Taste und danach 4 aufrufen und muss sich das Menü zuvor überhaupt nicht mehr anschauen.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Um die Einträge der Startmenüs anzupassen, muss man etwas über die Art und Weise wissen, mit der Windows das Startmenü erstellt. Windows erstellt das Startmenü aus zwei verschiedenen Verzeichnissen auf der Festplatte. Eines der Verzeichnisse befindet sich auf dem Windows-Laufwerk z.B. unter C:\DOKUMENTE UND EINSTELLUNGEN\BENUTZERNAMESTARTMENÜ Dieser Bereich (und alle Einträge innerhalb von ihm) ist nur für den Benutzer sichtbar, zu dem das Verzeichnis gehört. Das zweite Verzeichnis ist für alle Benutzer sichtbar und kann nur von einem Administrator verändert werden. Es befindet sich z.B. unter C:\DOKUMENTE UND EINSTELLUNGEN\ALL USERS\STARTMENÜ. Damit das Startmenü nicht immer wieder aufs neue für jeden Benutzer auf dem Computer angelegt werden muss, sollte man alle Programmverknüpfungen ausschließlich unterhalb des Bereiches ALL USERS vornehmen. Evtl. von installierten Programmen angelegte Verknüpfungen innerhalb des Startmenüs eines normalen Benutzers sollte in den Startmenübereich ALL USERS kopiert werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Startmenü_anpassen.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu den Startmenüverzeichnissen zu gelangen, gibt es übrigens eine bequeme Abkürzung. Man klickt mit der RECHTEN MAUSTASTE auf den STARTKNOPF und wählt dann entweder EXPLORER oder EXPLORER – ALLE BENUTZER, je nachdem welchen Startmenübereich man anpassen möchte.&lt;br /&gt;
[[Bild:Startmenü_Explorer.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Organisation&amp;diff=1630</id>
		<title>Startmenü - Organisation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Organisation&amp;diff=1630"/>
		<updated>2006-12-15T09:55:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Startmenü - Organisation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Startmenü - Organisation==&lt;br /&gt;
Das Windows-Startemenü kann, wenn es richtig eingestellt ist, von blinden und sehbehinderten Menschen sehr gut bedient werden. Hierbei sollte man eine hierarchische Struktur verwenden, bei der Verknüpfungen zu häufig benötigten Programmen gleich am Anfang stehen, so dass diese möglichst schnell zu erreichen sind und andere, selten benötige Programme sich eher versteckt in Untermenüs befinden. Nach der Installation eines Programmes finden sich meist zahlreiche Neueinträge im Startmenü, welche sich dort mehr oder weniger unorganisiert und unübersichtlich „stapeln“. Dieser Unordnung sollte man durch einige Aufräummaßnahmen begegnen. In der Praxis hat es sich bewährt, alle automatisch von nachinstallierten Programmen erstellten Einträge in einen eigenen Unterordner Installierte Programme zu verschieben.&lt;br /&gt;
[[Bild:Startmenü_Installierte_Programme.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend erzeugt man weitere Ordner und benennt sie nach Überbegriffen für die Programme, welche man in ihnen ablegen möchte: Zum Beispiel einen Ordner Arbeit, in dem sich weitere Unterordner wie zum Beispiel Office oder Audiobearbeitung befinden. In diese Ordner verschiebt man dann Verknüpfungen zu den jeweiligen Programmen. In den Ordner Office würde man also die Verknüpfung zu Word, Excel, Powerpoint und Access kopieren.&lt;br /&gt;
[[Bild:Startmenü_Gruppen.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besondere Aufmerksamkeit verdient die oberste Hierarchieebene, also das eigentliche Startmenü. Hier sammelt man die absolut wichtigsten Programme. Durch diese kann ein Benutzer nach dem Drücken der Windows-Taste leicht mit den Pfeiltasten navigieren. Mit einem kleinen Trick kann man die Bedienbarkeit vor allem für blinde Menschen noch weiter verbessern. Vor jeden Eintrag setzt man eine Zahl von 0 bis 9. Im Bild oben zum Beispiel steht eine 4 vor dem Eintrag Arbeitsplatz. Damit hat man eine kleine Abkürzung zum Auswählen des Menüpunktes Arbeitsplatz geschaffen. Ein Schüler kann den Arbeitsplatz jetzt ganz einfach durch das Drücken der Tastenkombination Windows-Taste und danach 4 aufrufen und muss sich das Menü zuvor überhaupt nicht mehr anschauen.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Um die Einträge der Startmenüs anzupassen, muss man etwas über die Art und Weise wissen, mit der Windows das Startmenü erstellt. Windows erstellt das Startmenü aus zwei verschiedenen Verzeichnissen auf der Festplatte. Eines der Verzeichnisse befindet sich auf dem Windows-Laufwerk z.B. unter C:\DOKUMENTE UND EINSTELLUNGEN\BENUTZERNAMESTARTMENÜ Dieser Bereich (und alle Einträge innerhalb von ihm) ist nur für den Benutzer sichtbar, zu dem das Verzeichnis gehört. Das zweite Verzeichnis ist für alle Benutzer sichtbar und kann nur von einem Administrator verändert werden. Es befindet sich z.B. unter C:\DOKUMENTE UND EINSTELLUNGEN\ALL USERS\STARTMENÜ. Damit das Startmenü nicht immer wieder aufs neue für jeden Benutzer auf dem Computer angelegt werden muss, sollte man alle Programmverknüpfungen ausschließlich unterhalb des Bereiches ALL USERS vornehmen. Evtl. von installierten Programmen angelegte Verknüpfungen innerhalb des Startmenüs eines normalen Benutzers sollte in den Startmenübereich ALL USERS kopiert werden.&lt;br /&gt;
[[Bild:Startmenü_Explorer.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu den Startmenüverzeichnissen zu gelangen, gibt es übrigens eine bequeme Abkürzung. Man klickt mit der RECHTEN MAUSTASTE auf den STARTKNOPF und wählt dann entweder EXPLORER oder EXPLORER – ALLE BENUTZER, je nachdem welchen Startmenübereich man anpassen möchte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Aussehen_(veraltet)&amp;diff=1629</id>
		<title>Startmenü - Aussehen (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Aussehen_(veraltet)&amp;diff=1629"/>
		<updated>2006-12-15T09:50:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Startmenü - Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Startmenü - Aussehen==&lt;br /&gt;
Das mit Windows XP neu eingeführte erweiterte Startmenü ist besonders für blinde Menschen schwer zu bedienen. Das liegt zum einen daran, dass sich seine Inhalte in Abhängigkeit der zuletzt aufgerufenen Programme permanent verändern können, zum anderen daran, dass es nicht einfach zu durchschauen ist, wann man zum Aktivieren einer Funktion rechts/links und wann hoch/runter navigieren muss. Zudem werden manche Inhalte nicht sofort angezeigt, sondern nur mit Verzögerung. Diese Verzögerung soll die Übersichtlichkeit der Menüs für sehende Menschen erhöhen, kann aber auch sehr verwirren, da man gesuchte Einträge nicht sofort wiederfindet. Aus diesem Grund sollte man dem klassischen Startmenü den Vorzug geben und immer alle Menüelemente einblenden.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Wir öffnen die SYSTEMSTEUERUNG und wählen den Punkt TASKLEISTE UND STARTMENÜ. Unter dem Karteireiter TASKLEISTE aktivieren wir unter TASKLEISTENDARSTELLUNG die Punkte TASKLEISTE IMMER IM VORDERGRUND HALTEN sowie ÄHNLICHE ELEMENTE GRUPPIEREN und (auf Wunsch) SCHNELLSTARTLEISTE ANZEIGEN. Deaktiviert sein sollten in der TASKLEISTENDARSTELLUNG die Punkte TASKLEISTE FIXIEREN und TASKLEISTE AUTOMATISCH AUSBLENDEN, sowie unter INFOBEREICH der Punkt INAKTIVE SYMBOLE AUSBLENDEN.&lt;br /&gt;
[[Bild:Systemsteuerung.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes gehen wir auf den Karteireiter STARTMENÜ. Hier wählen wir KLASSISCHES STARTMENÜ und aktivieren danach den Schalter ANPASSEN. Es öffnet sich das Fenster KLASSISCHES STARTMENÜ ANPASSEN. Hier deaktivieren wir den Punkt PERSÖNLICH ANGEPASSTE MENÜS VERWENDEN.&lt;br /&gt;
[[Bild:Klassisches_Startmenü_anpassen.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Aussehen_(veraltet)&amp;diff=1628</id>
		<title>Startmenü - Aussehen (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Aussehen_(veraltet)&amp;diff=1628"/>
		<updated>2006-12-15T09:50:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Startmenü - Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Startmenü - Aussehen==&lt;br /&gt;
Das mit Windows XP neu eingeführte erweiterte Startmenü ist besonders für blinde Menschen schwer zu bedienen. Das liegt zum einen daran, dass sich seine Inhalte in Abhängigkeit der zuletzt aufgerufenen Programme permanent verändern können, zum anderen daran, dass es nicht einfach zu durchschauen ist, wann man zum Aktivieren einer Funktion rechts/links und wann hoch/runter navigieren muss. Zudem werden manche Inhalte nicht sofort angezeigt, sondern nur mit Verzögerung. Diese Verzögerung soll die Übersichtlichkeit der Menüs für sehende Menschen erhöhen, kann aber auch sehr verwirren, da man gesuchte Einträge nicht sofort wiederfindet. Aus diesem Grund sollte man dem klassischen Startmenü den Vorzug geben und immer alle Menüelemente einblenden.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Wir öffnen die SYSTEMSTEUERUNG und wählen den Punkt TASKLEISTE UND STARTMENÜ. Unter dem Karteireiter TASKLEISTE aktivieren wir unter TASKLEISTENDARSTELLUNG die Punkte TASKLEISTE IMMER IM VORDERGRUND HALTEN sowie ÄHNLICHE ELEMENTE GRUPPIEREN und (auf Wunsch) SCHNELLSTARTLEISTE ANZEIGEN. Deaktiviert sein sollten in der TASKLEISTENDARSTELLUNG die Punkte TASKLEISTE FIXIEREN und TASKLEISTE AUTOMATISCH AUSBLENDEN, sowie unter INFOBEREICH der Punkt INAKTIVE SYMBOLE AUSBLENDEN.&lt;br /&gt;
[[Bild:Systemsteuerung.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes gehen wir auf den Karteireiter STARTMENÜ. Hier wählen wir KLASSISCHES STARTMENÜ und aktivieren danach den Schalter ANPASSEN. Es öffnet sich das Fenster KLASSISCHES STARTMENÜ ANPASSEN. Hier deaktivieren wir den Punkt PERSÖNLICH ANGEPASSTE MENÜS VERWENDEN.&lt;br /&gt;
[[Bild:	Klassisches_Startmenü_anpassen.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Aussehen_(veraltet)&amp;diff=1627</id>
		<title>Startmenü - Aussehen (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Startmen%C3%BC_-_Aussehen_(veraltet)&amp;diff=1627"/>
		<updated>2006-12-15T09:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Startmenü - Aussehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Startmenü - Aussehen==&lt;br /&gt;
Das mit Windows XP neu eingeführte erweiterte Startmenü ist besonders für blinde Menschen schwer zu bedienen. Das liegt zum einen daran, dass sich seine Inhalte in Abhängigkeit der zuletzt aufgerufenen Programme permanent verändern können, zum anderen daran, dass es nicht einfach zu durchschauen ist, wann man zum Aktivieren einer Funktion rechts/links und wann hoch/runter navigieren muss. Zudem werden manche Inhalte nicht sofort angezeigt, sondern nur mit Verzögerung. Diese Verzögerung soll die Übersichtlichkeit der Menüs für sehende Menschen erhöhen, kann aber auch sehr verwirren, da man gesuchte Einträge nicht sofort wiederfindet. Aus diesem Grund sollte man dem klassischen Startmenü den Vorzug geben und immer alle Menüelemente einblenden.&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Wir öffnen die SYSTEMSTEUERUNG und wählen den Punkt TASKLEISTE UND STARTMENÜ. Unter dem Karteireiter TASKLEISTE aktivieren wir unter TASKLEISTENDARSTELLUNG die Punkte TASKLEISTE IMMER IM VORDERGRUND HALTEN sowie ÄHNLICHE ELEMENTE GRUPPIEREN und (auf Wunsch) SCHNELLSTARTLEISTE ANZEIGEN. Deaktiviert sein sollten in der TASKLEISTENDARSTELLUNG die Punkte TASKLEISTE FIXIEREN und TASKLEISTE AUTOMATISCH AUSBLENDEN, sowie unter INFOBEREICH der Punkt INAKTIVE SYMBOLE AUSBLENDEN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes gehen wir auf den Karteireiter STARTMENÜ. Hier wählen wir KLASSISCHES STARTMENÜ und aktivieren danach den Schalter ANPASSEN. Es öffnet sich das Fenster KLASSISCHES STARTMENÜ ANPASSEN. Hier deaktivieren wir den Punkt PERSÖNLICH ANGEPASSTE MENÜS VERWENDEN.&lt;br /&gt;
[[Bild:Systemsteuerung.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows-Explorer_und_Arbeitsplatz&amp;diff=1626</id>
		<title>Windows-Explorer und Arbeitsplatz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Windows-Explorer_und_Arbeitsplatz&amp;diff=1626"/>
		<updated>2006-12-15T09:09:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Windows-Explorer und Arbeitsplatz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Windows-Explorer und Arbeitsplatz==&lt;br /&gt;
Der Windows-Explorer oder seine andere Darstellung, der Arbeitsplatz, sind die wichtigsten Werkzeuge von Windows XP. In ihrer Voreinstellung orientieren sie sich stark an den von Microsoft für gut sehende Menschen angenommenen Vorlieben. So werden Dateitypen nur über ihre ikonische Darstellung voneinander unterschieden und die Anordnung der Dateien erfolgt in einer blockartigen Liste, durch welche man nicht nur vertikal, sondern auch horizontal navigieren muss, was sie für blinde Menschen schwer erfahrbar macht. Besser geeignet ist eine Anzeige der Dateien mit ihren Dateiendungen in Listenform, durch welche man nur vertikal navigieren muss und welche gleich alle relevanten Informationen über eine Datei anzeigt. Außerdem kann es hilfreich sein, die Statusleiste und die Adressleiste einzublenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Wir öffnen den ARBEITSPLATZ und gehen in seinem Menü auf ANSICHT. Hier aktivieren wir die STATUSLEISTE, wir setzen den Ansichtsyp auf DETAILS, gehen in das Untermenü von SYMBOLLEISTEN, aktivieren dort die ADRESSLEISTE und deaktivieren die Option SYMBOLLEISTEN FIXIEREN. Sollte die Adressleiste jetzt noch nicht wie im Bild unten sichtbar sein, so müssen wir sie mit der Maus vom rechten Rand des Fensters dort hin bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Konfigurationsschritt blenden wir die Dateinamen-Erweiterungen ein und speichern die Einstellungen für alle künftigen Starts des Arbeitsplatzes oder des Explorers ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Arbeitsplatz gehen wir im Menü auf EXTRAS und dort auf den Menüpunkt ORDNEROPTIONEN. Es öffnet sich das Fenster Ordneroptionen. In diesem Fenster gehen wir auf den Karteireiter ANSICHT und entfernen in den ERWEITERTEN EINSTELLUNGEN den Haken bei ERWEITERUNGEN BEI BEKANNTEN TYPEN AUSBLENDEN. Um die Einstellungen jetzt permanent und für alle Neustarts des Arbeitsplatzes und des Windows-Explorers zu speichern, betätigen wir unter ORDNERANSICHT den Schalter FÜR ALLE ÜBERNEHMEN. Die darauf erscheinende Sicherheitsabfrage bestätigen wir mit JA.&lt;br /&gt;
[[Bild:Arbeitsplatz.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Visuelle_Effekte_(veraltet)&amp;diff=1625</id>
		<title>Visuelle Effekte (veraltet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://augenbit.de/wiki/index.php?title=Visuelle_Effekte_(veraltet)&amp;diff=1625"/>
		<updated>2006-12-15T09:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rueger: /* Visuelle Effekte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Visuelle Effekte ==&lt;br /&gt;
Microsoft hat bei Windows XP viel Aufwand getrieben, um die Bedienoberfläche visuell ansprechend zu gestalten. Wie gut das gelungen ist, muss letzten Endes jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig ist aber zu wissen, dass jedes grafische Extra die Ressourcen des Computers belastet. Da wir in dieser Anleitung einen PC für sehbehinderte und blinde Menschen einrichten wollen, welche von den grafischen Effekten ohnehin nur wenig profitieren können, schalten wir diese im ersten Schritt einfach aus. Dadurch wird unter anderem die Gestaltung der Fenster auf die aus Windows 9x und 2000 bekannte Darstellung verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorgehen:===&lt;br /&gt;
Wir öffnen die Systemeigenschaften durch Drücken der Tastenkombination WINDOWS-TASTE+PAUSE und wählen unter dem Karteireiter ERWEITERT unter SYSTEMLEISTUNG den Schalter EINSTELLUNGEN. In dem sich öffnenden Fenster LEISTUNGSOPTIONEN wählen wir den Punkt FÜR OPTIMALE LEISTUNG ANPASSEN und bestätigen danach unsere Eingabe durch das Drücken des OK oder ÜBERNEHMEN Schalters.&lt;br /&gt;
[[Bild:Leistungsoptionen.png]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rueger</name></author>
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